Luna Mir ist Deine Sichtweise da etwas zu einseitig.
Pepper hat, als er mit 4 Monaten zu uns kam, einen ausgewachsenen Golden Retriever am Hals in den Sand gedrückt und nicht mehr losgelassen. Ganz ohne Knurren und Bellen...einfach so.
Auch hat er anderen Hunde gejagt und versuchte sie zu stoppen, mit dem Maul. Heute weiß ich, das er total unsicher war. Uns hat das ziemlich erschreckt damals und wir haben uns einen Hudetrainer gesucht.
Seine Hausaufgabe: 6 Woche KEINEN Hundekontakt und spielen.
Auf die Frage, wie das dann mit der Sozialisierung klappen kann, hat er uns genau den Unterschied erklärt.
Sein Hund hat noch nie mit anderen Hunden gespielt. Sein Hund spielt mit ihm. Und ich hab die beiden erlebt...ein total tolles Team. Trotzdem ist er super sozialisiert und kommt mit allen rassen und Typen klar.
Der Hund hatte gar kein Interesse an anderen Hunden. Und genau das ist doch das Ziel.
Bei den letzten Posts von Dir beschleicht mich das Gefühl, das für Dich Hunde nur glücklich sein können, wenn sie "ihr Ding" machen, wie sie es wollen.
Wenn es danach geht ist jede Tierhaltung in Frage zu stellen.
Wir wollen Bindung und das unsere Hunde tun was wir wollen, wenn wir es wollen.
Und das klappt nicht in der Form, wenn der Hund erfährt das das spielen mit Artgenossen geiler ist als das mit Herrchen oder Frauchen.
Und in einem Hunderudel darf der Welpe erst einmal gar nichts. Alles außer Atmen sind Privilegien, die er sich verdienen muss.
Es hat hier mal jemand ein sehr eindrucksvolles Video, mit einem Huski-Mix glaube ich, gepostet.
Wenn ich die Bohne da so rumhopsen sehe, scheint sie mir sehr, sehr glücklich zu sein. ![]()