Alles anzeigenDie Box ist tags über offen,soll ja ihre ruhezone werden,also ihr Platz zum Schlafen.nur wenn ich zb sauge oder wische wird die Box geschlossen, also türe ran gemacht,wäre aber für sie zum öffnen da ich die Tür nur anlehne...nachts würde ich sie gerne schließen, damit sie nicht die ganze Wohnung zur Verfügung hat sondern eben ihren schlafplatz nutzt. Also sie wird da nicht dauerhaft eingesperrt oder so...tags ist das auch kein Problem...da ist sie ruhig und schläft auch drinnen...nachts aber beginnt sie halt zu kläffen,obwohl da die Tür auch nur angelehnt ist. Irgendwie hat sie noch nicht verstanden das sie die Tür nur anstupsen muss damit sie auf geht.
Also nicht das ihr denkt sie muss die ganze zeit in ihrer box bleiben...dem ist nicht so...
Angelehnte Tür
Hmm, hört sich fÜr mich nicht schlüssig an, aus Hundesicht. Entweder der Hund lernt zuverlässig in der Box zu bleiben trotz komplett offener Tür (warum dann Box?) oder die Tür ist verschlossen wenn se zu ist.
Ich stelle mir vor, dass es Frustration auslösen kann, wenn der Hund lernt dass man die Tür (manchmal) aufschubsen kann und wenn sie dann aber mal verschlossen ist, aus welchem Grund auch immer, kreiert man u.U. frustriertes Kratzen oder Bellen.
Frage ist auch, warum überhaupt eine Box wenn die Tür offen ist? Wegen dem idiotischen TschG?
Aus Hundesicht denke ich einfach "ein bisschen zu gibt es nicht" entweder verschlossen oder offen.
In dem Trainingsprogramm lernt der Hund übrigens auch, die Box, wenn man die Tür öffnet, nur nach Freigabekommando zu verlassen. (z.B. Auto oder Impulskontrolletraining o.Ä)
Total meine Meinung.
Allerdings kommt es auch auf den Charakter des Hundes an, was genau so eine Box für den Hund bedeutet.
Wie Du schon sagst, nicht jede Lösung passt auf jeden Hund.
Ein Beispiel, um das zu verdeutlichen:
Bei einem eher robuster und aufgeweckter Typ kannman u.U. mit etwas Aufwand - ich vermeide jetzt mal die Begriffe Zwang und Nachdruck, da man darüber bestimmt Wochen diskutieren kann - dafür sorgen, das er die Box irgendwann als Ruhezone lieben lernt. Von alleine würde er das auf Grund seines Charakters eher schwerlich freiwillig tun (siehe auch Impulskontrolle und "in die Ruhe bringen" erlenerne.
Dieses vorgehen würde warscheinlich bei einem eher ängstlichen Typ voll ins Gegenteil schlagen sprich, der Hund würde u.U. die Box als Bestrafung ansehen. Im schlimmsten Fall geht Vertrauen verloren.
Ist natürlich jetzt ein sehr ausgesingelter Blick auf das Thema und man muss das gesamte Umfeld des Hundes kennen, um die möglichen Auswirkungen abschätzen zu können.
Aus meiner Sicht darf Bindung und Vertrauen für den Hund nie auf dem Prüfstand stehen...alle Maßnahmen haben sich diesen beiden Punkte unterzuordnen.