Hierzu gibt es ein Update:
Heute trafen wir den "Steff" wieder, diesmal mit seinem Frauchen.
Es stellte sich heraus, das es kein Steff sondern ein Dalmatiner-Mix war.
Da mich das Thema des letzten Zusammentreffens, wo beide plötzlich an der Leine steil gingen, icht losgelassen hat, hab ich die Besitzerin gefragt was sie davon hält, die beiden auf angrenzender Wiese mal ohne Leine interagieren zu lassen.
Zur kommenden Geschichte muss ich etwas vorausschicken, da ich weiß, das die Frage nach dem "warum tust Du das" kommen wird.
1 Ich bin nicht lebensmüde und ich liebe meinen Hund. ![]()
2.Ich treffe seit fast 2 Jahren jeden Tag so 3-5 Hunde mit ihren Besitzern und weiß, das man nie zu 100% sicher sein kann, was passiert. Ich möchte aber, das Pepper & ich lernen, Situationen souverän zu bewältigen.
Dazu suchen wir den Kontakt, auch mit anfangs schwierigen Hunden.
Wir hatten also einen tollen Spaziergang...als wir zurückkamen, sahen wir den "Steffort", der aber ein Dalmatiner Mix war
Beide Hunde waren ja bei ihrer ersten Begegnung steil gegangen...diesmal kam e mit dem Frauchen
Bei der ersten Begegnung war ja nicht klar, wer die Triebfeder in der Eskalation war. Diesmal war es eindeutig: Die Aggression geht vom Dalamtiner-Mix aus. Er ist pubertär und macht "bei eingen Rüden" , wie Frauchen sagt, einen auf dicke Hose. Anmerkung hier: Und sie unterbinden dies nicht konsequent. dazu später mehr.
Auf meine Initiative haben wir haben sie dann probeweise auf einer Spielplatzwiese frei laufen lassen um zu schauen, ob es ohne Leine eine Veränderung gibt..
Aber No Way. Nach kurzem langsamen beschnüffeln ging der Dalmatiner auf Pepper los.
Ich hatte mich erwartungsgemäß direkt neben sie gestellt. Da ich wusste was kam, war ich ruhig und vorbereitet, hab beide getrennt, den Dalmatiner-Mix zurückgewiesen und Pepper hinter mir ins Sitz gesetzt.
Als ich den Dalmatiner mit erhobenem Zeigefinger zurückwies, war er sofort friedlich und schaute mich direkt
ruhig an. Meiner Meinung ist er nicht grund-aggresiv, im fehlt Führung. Er meint er muss regeln...weil es niemand
sonst tut. Ich glaube, die Besitzer wissen nicht was ihr Hund braucht...
Während sie ihren Hund in etwa 4m Entfernung dann an die Leine nahm, legte sich Pepper entspannt hinter mich und schaute mich an.
Sie versuchte, Ihren Hund im Sitz - inzwischen war er ja an der Leine, Pepper nicht - zu halten. Er stand immer wieder auf und starrte in Richtung Pepper. Pepper weiter entspannt hinter mir, schaute mich an.
Sie war offen und dankbar für Ratschläge, hab ihr dann aber gesagt, das die Sache eine für einen professionellen Trainer ist. Während wir sprachen stand ihr Hund immer wieder aus dem Sitz auf...
Hab ihr unseren Trainer Stewart Halls empfohlen...m.E. bekommen sie ein richtiges Problem mit ihrem Hund, wenn die da jetzt nicht konsequent gegensteuern....
Hab Pepper dann an die Leine genommen und er kam ohne sich umzuschauen - der andere Hund war ja noch 4m entfernt und starrte ihn aggro an - mit.
Ich muss sagen, das ich so nicht noch einmal so machen würde. Wir hätten erst an der Leine 20 Min, gehen sollen, um die Hunde besser einschätzen zu können. Es ist gut gegangen, aber es war grenzwertig.
Hoffentlich nehmen sie den Ratschlag, sich einen Trainer zu nehmen an.
Sie war beeindruckt von Pepper´s Gehorsam und das er so entspannt dort lag.
Er hat Vertrauen zu mir und verlässt sich auf mich.
Ich hatte die Leine auf der Wiese fallen lassen, und Pepper lag ja danach hinter mir auf dem Weg. Sie stand mit ihrem Hund auf der Wiese, 5m hinter ihr unsere Leine.
Hab Pepper bleib gesagt, und ging an Ihr und dem Hund vorbei zur Leine.
Pepper sah nur auf mich....der andere Hund, mit dem er sich vor 5 Min. gefetzt hatte, war egal.
Das war sehr schön zu sehen.