Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Wer mag, kann sich ja einen kleinen Ausschnitt angucken. Ich hatte noch andere Abschnitte, aber da hatte ich das video aus Versehen auf Zeitraffer gestellt, was ich wegen der Sonne aber nicht erkannt hatte :D

    Ich hatte übrigens das Video so klein gesehen auf dem Handy, es war mir nicht aufgefallen, dass der Boden total hart war!! Das ist ja wirklich eine Hammerleistung!!


    In klein sah es genauso aus wie meine Felder hier, aber ich suche natürlich schon möglichst auf weicherem Boden.

    Nein - leider nicht. Bzw. es mangelt wohl permanent am Gelände. Bin ja erst seit ein paar Monaten dort und bis dato wurde kein Fährtentraining angeboten.

    Mach Videos und wir gucken es uns an. Hier sind doch einige, die schon ordentlich Erfahrung haben! Ist nicht wie danebenstehen, aber zum mal drübergucken und grundsätzliche Tipps geben geht es bestimmt per Video. :) :)

    Wir waren heute wieder auf dem Acker, es dürften gute 1000 Schritte gewesen sein. Am ersten GS habe ich festgestellt, dass ich Dussel den nassen Lappen vergessen habe. Also habe ich Crazy liegen lassen, bin zum Auto zurück gegangen und habe den Lappen geholt, sie ist sicher liegen geblieben, bis ich wieder da war. War auch gut, denn es war echt staubig und ohne das Nase säubern an den GS wäre es noch schwieriger gewesen..........

    Der Wahnsinn! Super!!


    Gute Acker sind bei uns auch ungefähr so wie in deinem Video. Das mit dem feuchten Tuch muss ich unbedingt einführen! Wirklich ein guter Tip.

    Ich finde auch, hier gibt es wirklich super Kommentare!!


    Ich hatte auch schon Rüden in unterschiedlichen Mengen, Alter, Hormonzuständen, etc. Es gab nie Probleme. Weil hier werden auch einfach die üblichen Haus- und Miteinanderregeln gesetzt, die sind für alle gleich, egal wie alt oder jung.


    Mein Vorhaben ist ebenfalls, mir wieder einen Welpen zuzulegen, wenn Axel so, schätze mal 5 - 7 Jahre alt ist. Dann ist er, hoffentlich, in der Trainings-Erhaltungsphase, raus aus dem Neulernen. Denn zwei Hunde in der Aufbauphase sind mir definitiv zu anstrengend. Ich sehe hier Trainingskameraden, die sich (meiner Meinung nach) zu früh schon einen weiteren Hund angeschafft haben und, nee, mir passiert das gaaaanz bestimmt nicht.


    Allerdings glaube ich, dass wenn der "Althund" nur 2 Jahre alt ist klappt die Geschichte mit dem neuen Welpen wahrscheinlich geschmeidiger, einfach weil der Alte auch noch ein Junger ist.


    Bei meinen Kindern habe ich es allerdings bewusst anders gemacht: Schnell nacheinander, damit ich Windelkackerei und Gekreische so schnell wie möglich abgehakt hatte :D :D :D

    Ich habe mir nochmal Gedanken gemacht über "staubtrocken", "sauheiss", "dehydriert", "Hitzschlag" etc. etc.


    Dann fiel mir ein: Wann werde ich jemals Axel an Fährte im Regen, bei Nebel, Schnee, Kälte, gefrorener Boden und das alles gewöhnen?😂😂😂


    Hach naja darüber mach ich mir dann Sorgen, wenn ich auf nationalem und internationalem Niveau starte. 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    Also, ich muss auch sagen, dass wenn man ab 20 Grad nicht mehr suchen kann, dann könnten wir hier nur im Winter trainieren.


    Ich glaube auch, dass da einige Faktoren zusammenspielen müssen. Hatten die Hunde vielleicht nicht genügend getrunken in der Zeit vorher, das Spielen danach, wer weiss wie intensiv das war. Wie war das Wetter genau? Hohe Luftfeuchtigkeit, trocken und stechende Sonne? Wie war das Gelände? Stehende Luft am Waldrand? Und und und....


    5 Hunde auf einmal, hmm, schon komisch.


    Das Bannen, wie gesagt, ist nur ein Übergangsverhalten und wird dann wieder abgebaut, bzw vernachlässigt.


    Axel hat zZ auch Fährtenpause. Aber wenn wir wieder anfangen, achte ich einfach darauf, wie er sich gibt. Er ist eh ein Hitze-Weichei, wenn es ihm warm wird, merke ich es garantiert. :)

    Sich selber filmen wäre auch eine Idee. Das kann auch "ungeschultes"😆 Personal machen und fungiert dabei gleich als Ablenkung (Richterdummie)


    Ich lege den GS immer irgendwie hin oder schmeisse ihn, dann ist es am Ende egal ob er längs oder quer liegt. (beim Übungsaufbau ausserhalb der Fährte)


    Ja, mit Clicker ist gut am Anfang aber wenn die Dauer erbeitet werden soll ist es besser ohne, da der Clicker den Hund aus der Übung befreit, bzw man kriegt einfach mehr Verstärkung in einem kurzen Zeitraum rein.


    Auf diese Art ist Axel ganz geil auf GS geworden.


    Wenn der Hund sich zu langsam ablegt kann man DANN auch ein dynamisches Spiel daraus machen. GS auslegen oder schmeissen, Hund sofort nach ablegen mit geworfenem Leckerli wieder aufspringen lassen und zum nächsten GS. Man muss dabei natürlich eine Balance suchen zwischen dynamisch (flottes Ablegen) und statisch (bannen des GS) und man braucht verdammt gutes Timing. Wohlgemerkt, alles ausserhalb der Fährte.

    Das Fixieren übt man am besten zuhause. An einem ruhigen Ort. Gegenstand hinlegen und jedes angucken bestätigen. Wenn Hund langsam dahinter kommt worum es geht kann man an der Dauer und Ablenkung arbeiten. Futterstückchen nacheinander auf den GS fallen lassen, hohe Belohnungsfrequenz erreichen, dadurch die Dauer herausarbeiten. Dann Ablenkung dazu bringen. Um den Hund herumgehen, Futterhand bewegen bevor man bestätigt, etc. alles kleinschrittig mit dazunehmen, langsam das Kriterium erhöhen.

    Dann den GS immer wieder woanders hinlegen und das Ablegen mit Fixierung zu üben, oder GS mit einem Faden von jemandem ziehen lassen, damit die Aktion des HF nicht mit der Übung verknüpft wird.

    Macht tierisch Spaß und die Hunde erarbeiten eine lange Belohnungshistorie.

    Hinzufüg: Alles oben beschriebene zuhause üben bis es sitzt. Bis du um den Hund herum und darüber tanzen kannst und sie hält bombenfest den Blick.


    Dann an andere Orte gehen, verschiedene Orte, immer noch nicht Fährte.


    Und daaaannnn auf der Fährte

    Ich finde Gesten sind eine gute Hilfe für den Hund zB wenn er anfängt etwas zu lernen. Hunde als Körpersprachler tun sich natürlich leicht mit Gesten und anderen visuellen Signalen.


    In einigen Hundesportarten (zB IGP oder Obedience) müssen wir jedoch seeehr darauf achten, dass der Hund uns nicht "liest", sondern wirklich das verbale Kommando verstanden hat. Verbale Kommandos oder Wörter im allgemeinen wirklich verstehen, ist für den Hund einfach nochmal eine höhere Stufe des Lernens und Verstehens.


    Daher, für mich, Gesten und Körpersprache ist wunderbar, da wo es Sinn macht. Ich zweifle aber ein wenig, ob es tatsächlich als Alltagserziehung immer soviel Sinn macht, gerade kommt mir in den Kopf, was wenn es dunkel ist, ich auf dem Fahrrad sitze oder sonstwie verhindert bin meinen Körper entsprechend sichtbar einzusetzen. Jedoch kenne ich die Methode nicht wirklich.


    Im Training mit meinem Hund merke ich, dass ich ihn mit Aufgaben zur Unterscheidung von verbalen Kommandos, kognitiv sehr (heraus)fordere und sein Gehirn richtig auf Touren bringe, was ich als sehr förderlich für ihn ansehe. Da er ein sehr triebstarker Hund ist, sind Übungen die seine kognitive Hirnregion ansprechen, immer gut für Auslastung und Ausbalancierung seiner Anlagen.

    Axman , hattest du mit Axel denn schon mal so richtig saftige Wiese zu fährten?

    Ja, im Dezember letztes Jahr oder so, haben wir eine kleine Kleewiese gefunden. Der Klee stand ca halb Wadenhoch. Die Hunde haben sehr gut die Fährte machen können in diesen Bedingungen. Klar, man zieht ja eine Schneise, wenn man da durchgeht ^^


    Axel hat erst Ende August letzten Jahres mit Fährte begonnen aber er scheint Spass daran zu finden. Wir haben auch eine Zeit lang Substanzsuche gemacht, er und ich, vielleicht hat diese Vorarbeit auch für die Fährte geholfen.


    in der Kleewiese hat Axel seine GS lokalisiert wie ein Weltmeister. Ein GS war unter das Kraut gerutscht und nicht sichtbar und ich dachte es wäre ein Falschanzeiger aber dann fand ich das Ding doch ^^ Das war ein richtiges Hochgefühl.


    Wir sind einige Male auf die Kleewiese gegangen, solange es ging, aber sie ist auch ziemlich klein und naja, bei uns ist Grün im Allgemeinen nicht von langer Dauer.


    Da Hunde auch auf Asphalt Spuren verfolgen können, gehe ich davon aus, dass irgendwas sich geruchstechnisch auch an staubtrockenem Boden verändert, so dass der Hund es verfolgen kann. Ist halt schwieriger aber wahrscheinlich nicht unmöglich.


    Ich schätze, wenn Axel auf feuchterem oder grünem Untergrund suchen muss, wird das für ihn irgendwann mal doch eine ganz schöne Umstellung. In solchen Untergründen ist wohl eine grösseres Geruchscocktail zu finden.


    Hach, wie immer, soooo interessant und spannend, das Thema Nase 8o