Ich wollte kurz eine Anekdote zum Thema "triebige IGP Hunde" erzählen.
Im Mai war ich auf dem Seminar von einem spanischen IGP Trainer (er startet übrigens bei der WUSV dieses Jahr).
Als es zur SD Arbeit kam, wurde ein Revier aufgestellt und das ganze andere Material lag neben dran auf dem Boden rum, verschiedene Beissarme, Beisskissen, Beisswürste, Softstöcke, Helferhosen, Leinen, Markierhütchen, naja, ein Haufen Krempel.
Wir Teilnehmer sassen oder standen da auch nebendran herum, sofern wir nicht an der Reihe waren, und es waren auch Kinder dabei (10 Jahre alt). Der Sohn des Kursgebers und ein weiterer Junge eines Teilnehmers.
Wir machten also unser Ding mit den SD Übungen und die Kinder spielten derweil DIREKT nebendran mit dem Material. Beisswürste hin und her werfen, in die Beissärmel mit den Beinen reinsteigen und Schwertkämpfe mit zwei Softstöcken
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Keiner der Hunde hat auch nur rübergeschielt zu den Jungs, die ein paar Mal zur Ordnung gerufen wurden, weil sie es manchmal ein bisschen übertrieben mit rumrennen, rumschreien und "kämpfen". Damit meine ich auch in der Phase, in der die Hunde nicht aktiv mit dem Helfer beschäftigt waren, sondern, wir haben ja immer Erklärungs- oder Besprechungsphasen gehabt, in denen die Hunde im Platz danebenlagen.
Was sagt uns das über Triebe, Triebe kontrollieren, Impulskontrolle, Erziehung, etc? Keiner der Hunde wurde korrigiert oder sonstwie physisch oder psychisch unter Druck gesetzt.