Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Juhuuu, sorry dass ich so lange verschollen war! Sooo viel los!


    Micha, mach die BH! Tu dir in den Kopf dass es das ist was es sein soll: Eine Trainingseinheit wo jemand zuguckt der dir dann eine objektive Beurteilung deines Trainingszustandes gibt.


    Sprich, hinterher weisst du dann wirklich genau woran du noch arbeiten musst. Und ich glaube was die Richter sehen wollen ist nicht ein im perfekten Fuss etc. geführter Hund wie für eine WUSV, sondern ob du deinen Hund so kontrollieren kannst, dass er halt eben ein Begleithund sein kann, auch wenn die Umstände aussergewöhnlich sind.


    Axel hat übrigens seine BH vor 3 Wochen bestanden! Ich kann dir sagen, dass ich mir ins Hemd gemacht hatte, vor allem wegen Axels Reaktivität und auch, wie du, scheisse, was mach ich wenn ich keinen Ball mit rein nehmen kann :D :D


    Es lief dann so:

    Ich habe Axel aus dem Auto geholt, kurz mit ihm Balli gespielt und dann habe ich den Ball unauffällig auf dem Autodach liegenlassen als ich losging. 8)


    Ich hatte aussderm Leckerli in der Hosentasche und habe auf dem Weg zum Platz das eine oder andere Leckerli spendiert. Macht ihn auch ruhiger. (Beim Reingehen auf den Platz waren natürlich alle aufgegessen)


    Dann rein zur Aufstellung mit den anderen Teilnehmern und was soll ich sagen, Axel war zusammen mit dem Hund einer professionellen Rottweilertrainerin der einzige der völlig ruhig und aufmerksam auf mich, im Platz blieb und nicht korrigiert werden musste. (wir waren 6)


    Dann die Leinenführigkeit, da gab es Probleme, weil ich aufgrund dessen, dass ich am linken Ohr taub bin, die Anweisungen des Richters nicht gehört habe 8o. Bin also irgendwie rumgerannt, unser Richter wollte nicht das feste Laufschema verfolgen, sondern gab Anweisung "jetzt bitte 90º rechts, bitte stehenbleiben.....etc".


    Axel hatte die ganze Zeit nicht geschnallt dass wir am arbeiten waren aber okay, geht ja nur um Leinenführigkeit, nicht um Fuss gehen an der Leine.


    Dann Leine ab und die Freifolge, Klick, DA hat ist er dann in Arbeitsmodus gesprungen und hat es top gemacht.


    Wider Erwarten keine Probleme wegen der komplett fehlenden Belohnungen. Aber ich setze auch schon seit einiger Zeit intermittierende Belohnungsfrequenz ein, wie Rübchen oben schrieb ist das im Gegensatz zu Belohnung immer jedes Mal, noch effektiver und hat einige Vorteile.


    Alles in allem war die Prüfung viiiieeeel lockerer als ich dachte, die Richter waren sehr wohlwollend mit allen Teilnehmern und wollten vor allem ein vernünftiges Zusammenspiel zwischen HF und Hund sehen und nicht so sehr die exakten, korrekten Übungen. Wenn jemand Fehler gemacht hat, haben sie geguckt wie der HF damit umgeht und DAS bewertet. Auch haben sie Wert gelegt auf das Verhalten des Hundes wenn andere Hunde oder Ablenkungen in der Nähe waren und wie der HF damit umgeht. Bei uns heisst die Prüfung deshalb auch "Prueba de Sociabilidad" weil geprüft wird ob der Hund gut in seiner Umwelt sozialisiert ist und sein Zusammenspiel mit dem HF.


    So, ich hoffe das hilft dir dabei deine Nerven ein bisschen zu entspannen <3

    Vielen Dank, Cinja und Schafring !!! Sehr informativ!


    Das hört sich zwar ungesund, aber jetzt nicht unbedingt tödlich an :/


    Was könnte denn dem armen Hund von der Person in der Facebookgruppe zugestossen sein? Hat er vielleicht irgendein Rattengift, oder Schneckenkorn erwischt?


    Bei uns ist Round Up nicht mehr käuflich, aber Restbestände werden bestimmt noch aufgebraucht. Aber klar, tödlich sollte das Zeug für einen gesunden, erwachsenen Hund nicht sein.


    Aufpassen ist jedenfalls immer angesagt. :)

    Wow toll, das klingt wirklich super!!! Spitzenmässig!


    Eine Frage hätte ich, so allgemein, wie ist das mit Spritzen und Düngen? Gibt es da Erfahrungewerte, oder allgemeine Empfehlungen?


    Gestern kam ein post in einer spanischen IGP Facebookgruppe, dass jemandens Hund, an den Folgen von Vergiftung nach einer Fährte auf Wiese, gestorben sei und man solle aufpassen wo bzw. wann man Fährten legt.


    Ich habe natürlich schon bisher darauf geachtet, soweit ich konnte, ich wohne mitten unter Wein-, Granatapfel- und Mandelanbau und da bekommt man das fröhliche Gespritze direkt mit.


    Aber wie ist das so im Allgemeinen bei Anbau von Ackerfrucht, Wiese etc?

    Ich habe Axel auch das Verbellen zuhause beigebracht. Mit einem Ball. Auf die typische Hausfrauenart habe ich vorgebellt ^^ Ich: "Wuff! Jetzt du! Wuff!! ....Wuff!!"


    Das ging sehr sehr schnell bei Axel aber ich weiss, es gibt gar nicht mal so wenig Hunde die sich schwer tun mit der Bellerei.


    Mittlerweile lasse ich Axel mich nicht mehr verbellen, weil ich merke, dass er das als unangenehm empfindet. Meine Erklärung ist, dass, da er jetzt mit mehr Aggression verbellt, er mir gegenüber aber keine Aggression zeigen will oder so etwas :/ Er hatte das schon vor einiger Zeit, bei einer Übung wo er mir eine Jacke auszieht (inklusive Reissverschluss) und ich hatte die Übung immer im Sitzen gemacht (Rollstuhl). Als ich dann eines Tages aufstand für die Übung, wollte Axel mich nicht anspringen um den Reissverschuss oben zu schnappen. Er ist halt ein Mamasoftie :D


    Unser Figurant hat, bei Hunden die angestupst haben, gerne mal den Arm fallen lassen und abgebrochen.

    Das MUSS natürlich auf den Hund passen. Bzw kann gewaltig in die Hose gehen... :saint: ;)

    Aber bei Hunden die hoch im Trieb gearbeitet werden, kann das klappen.

    Das finde ich cool. Habe ich im Buch von Ivan Balabanov gelesen, diese Technik. Das muss man aber erst aufbauen, dieses System. Der Hund lernt am Pfosten, dass das Fallenlassen des Beissarms den Verlust der Möglichkeit einer Verstärkung bedeutet, also Negative Strafe. Ist eigentlich super.

    Üblicherweise laufen die Hunde die Reviere ja auf einer Seite vom Platz eh immer von unten und die auf der anderen Seite vom Platz dann von oben an. Also je nachdem ob später das 6er dann links oder rechts unten am Platz steht, kommt der Hund dann auf verschiedenen Plätzen sowieso mal auf der Armseite oder eben auf der offenen Seite. Weißt du wie ich meine? :D Oder du hast plötzlich auf dem Turnier nen' Helfer der rechts hetzt.

    Jap, das ist natürlich richtig. Ich hatte vor, die verschiedenen Variationen dann in Angriff zu nehmen, wenn bei der Einstiegsvariante das System für Axel im Grunde klar ist. Aber ja, ich sollte sicherlich nicht zuu lange warten.


    Er muss ja keinen halben Kreisverkehr rumrennen, da gehts ja nur um 20 cm. Wichtig ist mir, dass er von hinten nix sieht, damit das Bild vom ansetzen her gleich ist wie dann später in der Prüfung.

    Genau, ich glaube ich werde das auch testen. Ich gehe davon aus, dass die Hunde dann am Ende schon eng um die Kurve kommen, aber vielleicht halt nen Tick sortierter.

    Was ich jetzt nicht kenne, dass im SD ein Ball verwendet wird. Als Bestätigung bekamen sie bei uns zumindest eigentlich immer den Ärmel :/ Das überrascht mich gerade etwas auf deinem Video.

    Wir variieren (schreibt man das Wort so? :/ ) die Bestätigung. Im Moment wollen wir Axels eventuelle Erwartung, am Revier zu beissen, ein wenig "abwenden". Später nehmen wir es wieder hinzu, ausserhalb des Reviers, oder mal sehen, Axel hat gute Einstellung und Motivation am Revier, eher zu viel als zu wenig.

    Wir arbeiten ganz viel mit Ball, Axel hat gelernt zwischen verschiedenen Motivationsobjekten zu wechseln, ich muss bei ihm viel darauf achten, dass er nicht "den Kopf verliert", der Ball hält ihn besser in der Balance.

    Das einzige was mich "stört" ist dieser Reiz vom Helfer mit dem Stock am Zelt am Anfang. Braucht er den denn überhaupt? Kann ich mir nicht vorstellen, dass er sonst nicht kommen oder nicht bellen würde ^^

    Uch ja, ich bin schon dabei meinem Helfer den Stock abzugewöhnen, aber er hängt so daran :D :D

    die wucht und der volle biss ist aber genau das was sie sehen wollen, weil man daraus auch den trieb beurteilen kann (kampftrieb zb ausgeprägt). Wenn axel jetzt anfängt einen bogen zu laufen, dann ist das doch eher verzögert :/  Axman

    Seeehr gute Anmerkung! Ich hatte gehofft, dass das nur die allergrösste Wucht rausnimmt um ein Reinrummsen und nachfolgendes Naschen abzuwenden. Müsste dann wohl zumindest mit Vorsicht verwendet werden.

    Hier ist Axels Trainingsvideo von gestern.


    Ich habe es ungeschnitten gelassen, sorry für die Länge. Dafür hört ihr ein bisschen spanisches Gelaber :D


    Axel läuft von einem stumpfen Winkel ein damit er sich leichter tut eine gute Position auf der Palette zu finden. Ich stehe mit der Flexi bereit um ein klein wenig Frustration aufzubauen, falls nötig, um sein Verbellen zu verlängern, war aber nicht nötig. Deshalb nur eine Flexi für Chihuahuas, weil ich hätte nur sanften Zug anbringen brauchen.


    Der Helfer bestätigt mit Ball ausserhalb des Reviers.


    Im zweiten Durchgang schlägt mein Helfer vor heranzutreten und Axel rytmisch zu tätscheln, oder zu streicheln. Ürrgentwie scheint das bei einigen Hunden zu funktionieren. Ich weiss bereits vorher, dass Axel während des Trainings, auch in der UO oder sonstiges, nicht gerne angefasst wird. Hier mache ich es trotzdem und man sieht, nix gutt.


    Im dritten Durchgang einigen wir uns auf beiläufiges Herantreten an die Seite. Ich hatte vorgeschlagen erstmal nur mich hinten bleibend ein bisschen zur Seite zu bewegen, noch nicht zum Hund, aber okay, Herantreten hat funktioniert. :)


    Einmal sieht es so aus, als hätte Axel den Helfer angestupst, war aber nicht so, alles sauber geblieben.


    Irgendwas wollte ich noch dazu schreiben, habe ich aber gerade vergessen. Vielleicht fällt es mit später wieder ein. 8o


    das-schaeferhund-forum.de/easymedia/video/510/

    Axman ich verlange im SD in den Gehorsamsteilen ein korrektes Fuß wie der Hund es auch in der UO zeigt, aus den Gründen die ECA bereits genannt hat. Aus unschön wird schlampig, aus schlampig wird übel, und aus übel wird irgendwann unführbar :D

    Danke auch dir für diesen Rat! Hilft mir sehr, dass ihr alle hier darauf beharrt, dass man das so machen soll. Ergo: Bin bereits dabei! :thumbup: Ich muss sagen, ich bin auch recht zufrieden wie Axel jetzt gerade damit umgeht.


    Eros Palettenarbeit ist BOMBE!! Ich glaube er und Axel sind sich gar nicht so unähnlich :/ . Das Naschen am Beissarm ist auch meine grosse Besorgnis. Ist richtig richtig tricky sich da was auszudenken um dem gegenzusteuern. Ich habe aber auch hier meine Hoffnung in die Gewohnheit gelegt und glaube dehalb schon, dass das etwas weiter entfernte aufstellen der Palette hilft es zu verhindern, einfach weil der Hund sich dann an einen bestimmten Abstand und Ablauf vor dem Helfer gewöhnt und auch in einer Situation die leicht verändert ist (Turnier) dann vorzugsweise in seine Komfortposition geht, an die er eben gewöhnt ist :/ . Hoffentlich.


    Sogar könnte man eine kleine Barriere an der Seite des Versteckes anbringen, sodass der Hund nicht so eng um die Kurve kommt, sondern einen leicht grösseren Bogen laufen muss. Wenn er sich an so einen Laufweg gewöhnt, nimmt das evtl ein bisschen die Wucht aus der Bewegung und wenn der Hund schon etwas gebremster reinkommt ist es ihm evtl leichter sich vom stibitzen zurückzuhalten.


    Du lässt von der Armseite her einlaufen, darf ich dich fragen ob das Gründe hat? Ich hatte beschlossen Axel von der rechten Seite, vom Helfer aus, einlaufen zu lassen, dann hat er den Arm nicht gleich direkt vor der Nase wenn er etwas stürmisch rumkommt. Ich kann aber hier nicht aus Erfahrung sprechen. Würde total gerne Meinungen und Erfahrungen hören :)


    Es ist wirklich der totale Zufall, dass ich gestern ganz ähnlich mit Axel und meinem Helfer trainiert habe, Axel ist noch nicht ganz so weit wie Ero, wir arbeiten gerade an der Beibehaltung des Bellens wenn ich mich bewege und Aufbau von Dauer, etc.. Ich lade es gleich mal hoch!

    Ich stimme Luna zu. Aber evtl sind 100 oder gar 200m schon zu viel.


    Es war kein Futter auf der Spur, da denke ich ist es wichtig viel schneller schon zu belohnen.


    Er muss das Gefühl haben dass es sich für ihn lohnt die Spuren zu verfolgen weil die Spur ihn zu fetter Belohnung führt.


    Wahrscheinlich reichen mal eine Zeit lang 15m zwischen zB 5 GS. Wenn das dann klappt dann nur mal zwischen 2 von den 5 den Abstand verlängern. Dann zwischen 2en. Dann wieder alle Abstände kürzer, dann wieder variieren, usw.


    Evtl sind 15m schon zu lang.... probiere ein bisschen aus.


    Ich finde das wichtigste ist die Motivation, die fördert man wenn der Hund viel und bald Erfolg hat. Dann die Länge steigern ist kein Problem, wenn man vorher genug Motivation aufgebaut hat.


    Ich glaube die Fährte von meinem Video war ca 90m. Man kann auf Google Earth messen. 90m sind aber bestimmt das doppelte an Schritten.

    Ich lasse den Axel ja auch bannen, mit der Idee dahinter, dass er sich daran gewöhnen soll, nicht die Aufmerksamkeit auf andere Sachen in der Umgebung zu richten. Wenn diese Gewohnheit erstmal gefestigt ist, erhoffe ich mir, dass es Einflüsse von aussen schwerer haben zu ihm durchzudringen, ich verlange kein perfektes Bannen.


    Aber ich glaube auch, dass das Bannen und belohnen für Bannen, es dem Hund besonders klar macht worum es geht, nämlich um den Gegenstand, und dann kann man halt den Gegenstand besonders reichhaltig positiv belegen. So meine Theorie

    Frank Philips ist ein IGPler hohen Ranges in den USA und international, war 2021 auf der WUSV Richter der Abteilung UO.

    Vadim Plotzker ist President des amerikanischen Vereins für Deutsche Schäferhunde und ebenfalls Richter, etc. (gerade eben die UO in Lerma bei der spanischen Meisterschaft gerichtet)

    Avi Cohen ist ein erfolgreicher IGPler seit einigen Jahrzehnten immer oben mit dabei in den USA.


    Oh jaaa, die geringer werdende Akzeptanz war auch deren Thema! Auch in Gegenden mit besseren klimatischen Verhältnissen wird die Möglichkeit vernünftig Fährte zu trainieren immer kleiner. Und teilweise werden die Leute dazu "gezwungen" unbefugt im Morgengrauen und Nebel sich auf irgendwelchen Feldern herumzustehlen und schnell abzuhauen wenn jemand auftaucht, was nicht Sinn der Sache sein sollte, wie sie sagten.


    Aaaaber, da wird sowieso nichts passieren, Fährte bleibt so wie es ist.


    Tut mir auch leid, dass ich nerve mit meinen ausländischen Sachen, das ist meiner langjährigen Internationalität geschuldet, da verschwimmen die Grenzen ein bisschen und die englischsprachigen Hundesportler haben so viel zu bieten.


    Im Aufbau unter Anleitung des alten Trainers wurde beim überlaufen/kreiseln am Winkel sofort und sehr harsch korrigiert... das hat er mit seinen dünnen Nerven leider gar nicht gut nicht weggesteckt (abgesehen davon, dass es einfach unfair und unangebracht ist)

    Danke dass du das hier mitteilst! Gerade heute habe ich einer Freundin, die mir ein Video von jemandem beim Fährten geschickt hat, gesagt, dass mir das nicht gefallen hat, weil die Person jedesmal harsch korrigiert hat, wenn der Hund mal 30cm links oder rechts die Spur abgesichert hat. Es hilft mir, noch überzeugter zu sein, wenn ich von jemandem aus erster Hand höre, dass das wirklich schlimme Folgen haben kann.