Alen
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Beiträge von Alen

    Ich will jetzt nicht die Züchter noch in Schutz nehmen aber so wie ich meine Ärzte verstanden habe kann man HD "im Vorfeld" nie ausschließen.

    Da ist ja der genetische Faktor, selbst wenn die Elterntiere kein HD aufweisen so können sie genetische Anlagen in sich tragen und diese an ihre Nachkommen weitergeben.

    Ich habe auch etwas über polygenetische Vererbung gelesen (verbessert mich bitte wenn ich da falsch liege) die besagt, das HD anscheinend von mehreren Genen beeinflusst wird, was die Vorhersage und Kontrolle kompliziert macht.

    Es ist schwierig alle beteiligten Gene und ihre Wechselwirkungen zu kennen.

    Für mich kommt auch der ethische Faktor etwas zu kurz.

    HD zeigt sich erst wenn der Hund herangewachsen ist. Bei meinem Yuma war es ja noch relativ früh mit 10 Monaten.

    Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen hier auf Rückabe oder ähnliches zu pochen.

    Natürlich war ich, zunächst, auch auf den Züchter sauer.

    Nachdem ich jedoch mit Ärzten gesprochen habe bzw. auch erlebt habe dass bei einer Züchterin bei Ihrer Hündin schwere HD (trotz A+A, fährt sogar teuer und Ausland um ihre Hunde von irgendwelchen Champions decken zu lassen) festgestellt wurde, hat sich hier meine Ansicht etwas verändert.


    Außerdem muss doch nicht immer alles "perfekt" sein(?)... meinen Hund und mich hat seine Krankheit sogar zusammengeschweißt. Natürlich ist das ganze auch eine teure Angelegenheit, wir reden trotzdem über ein Lebewesen und nicht über eine Sache mit Rückgabegarantie.

    Sorry, 13 Stunden Heimfahrt vom Urlaub waren anscheinend dann doch etwas anstrengend. Habe gestern trotzdem noch einen ewig langen Text geschrieben, wollte es heute Morgen korrigieren und habe irgendwie alles gelöscht.

    Das meiste steht ja bereits in meinem Thread,, an für sich haben unsere Hunde die gleichenThematik.

    Ich habe mir wirklich viele Ratschläge geholt, hier im Forum bekommt man wirklich geballte Kompetenz diesbezüglich.

    Zusätzlich habe ich verschiedene Tierärzte hinzugezogen, meine Hundetrainerin (welche auch eingetragene Züchterin ist) sowie natürlich auch die Physiotherapeutin.

    Die Ärzte haben zur OP geraten, die Physio sowie Trainer-Züchterin zunächst davon abgeraten.

    Ich war gleich im Panikmodus, die Welt war schlecht, der Züchter schuld und außerdem bei Schäferhunden ist HD sowieso Programm.

    Ina wenn ich Dir einen Rat geben kann, nichts davon ist wahr, nimm die Abkürzung und spare Dir die Energie.

    Yuma hat nach dem Befund seine wöchentliche Physio bekommen und täglich kriegt er seine Previcox-Tablette (kann ich Dir wirklich empfehlen).

    Stand jetzt ist es so, dass er damit wirklich gut leben kann. Er ist putzmunter, total wuselig, "klaut" teilweise Essen vom Tisch (stellt sich dabei auf die Hinterpfoten), springt wie ein Pony wenn ich durch die Eingangstür komme und generell macht er keinen leidenden Eindruck. In Kroatien ist er jetzt zum Schluss mit dem Labrador um die Wette geschwommen.

    Ich lasse den Hund auch Hund sein, d.h. er darf mit anderen Hunden spielen. Ich achte jedoch, dass es nicht zu wild wird.

    Eine Ärztin/Expertin im diesem Gebiet hat mir auch gesagt dass der Hund bei einer Schmerzensskala von 1-10 nicht bei 7 oder so ist.

    Wichtig ist der Muskelaufbau für die Hinterläufe (nennt man es so?). Dies müssen so oder oder so aufgebaut werden auch wenn es zu einer OP kommen sollte bzw. gerade auch deswegen.

    Ich habe mich zunächst tatsächlich gegen eine OP entschieden und bis dato ist es wirklich OK.

    Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass die Physio mittlerweile auch teilweise alle 14 Tage ist

    Im Urlaub habe ich auch an manchen Tagen die Tabletten auch weggelassen (im Stress morgens vergessen) und man hat nichts gemerkt.

    wie geht es Yuma jetzt? :/

    Hi Fiasko, zunächst Danke der Nachfrage! Also die Suppe wollte er nicht, habe es beim Labbi dann auch getestet (Barley ist wahrlich nicht wählerisch) auch hier absolut kein Interesse. Eventuell sind die Kleinen auch zu sehr verwöhnt.

    Wir haben dann Yuma, wie von einigen hier empfohlen dann 24 Stunden fasten lassen. Das hat dann tatsächlich geholfen, der Stuhlgang hat sich praktisch normalisiert.

    Er freut sich jetzt auch richtig aufs "Fresschen", der Labbi übrigens auch da er dadurch auch etwas zu kurz gekommen ist (hat ihm nicht geschadet, muss etwas abnehmen).

    Ich stehe morgens um 5 Uhr auf gehe dann mit Yuma eine Gassi-Runde machen, spätestens gegen 07:00 Uhr sind wir dann am Strand für ca. 1-1 1/2 Stunden. Mittags auch nur ganz kurz raus und dann erst wieder gegen 20 Uhr raus (Strand). Man hält es ansonsten wirklich nicht aus, Temperaturen zwischen 36-38 C. Selbst ich als leidenschaftlicher Läufer muss den einen oder anderen Tag aussetzen.

    Die Hunde genießen es richtig am Strand, zunächst natürlich immer erst einmal ein rumgehampel, der Labbi ist da voll in seinem Element.

    Dann, gerade auch Abends, sitzen sie dann ganz ruhig (Yuma liegt lieber) und man merkt dass sie es total genießen.

    Pepper vielen Dank, war schon wieder im Panikmodus.

    Wir sind in der Nähe von Zadar, bei Seline/Starigrad-Paklenica (da wo Winnetou gedreht wurde) gibt es auch einen recht guten Strand auf welchen die Hunde auch mit dürfen.

    Trockenfutter bzw. Nassfutter trotzdem okay?


    Anbei der Velebit, jedem zu empfehlen

    Hat jemand Ahnung was am Besten bei Durchfall hilft? Yuma hat seit gestern ziemlichen Durchfall, ich gehe davon aus, dass er etwas Salzkartoffeln getrunken hat. Eventuell kann es auch ein Stück Brathähnchen gewesen sein, welches er sich vom Tisch stibitzt hat :rolleyes:


    Auf jeden Fall ist sein Stuhlgang ziemlich wässrig. Wir haben ihn vorhin Reis mit aufgelöster halber Kohletablette sowie Hüttenkäse (Cotton Cheese) gegeben.


    Ansonsten hat er Appetit und ist nicht kaputt oder so...

    Ich vertrete eher die Theorie, dass ein interessierter Hundeanfänger es besser hinbekommen kann als ein erfahrener jedoch"unmotivierter" Hundehalter.

    Es stellt sich halt auch die Frage ab wann man als erfahren oder "guter" Hundehalter gilt.

    Ein Schäferhund ist schon, alleine durch seine Hüte/Schutz - Natur, ein anderes Kaliber als jetzt z.B. der hier genannte Dackel.

    Sieht man ja auch sehr oft, dass gerade kleine Hunde überhaupt nicht erzogen sind.

    Da gibt es Hundehalter, die gefühlt ihren 10. Malteser haben und dieser sich genauso aufführt wie der erste.

    Obwohl wir seit jetzt 4 Jahren unseren Labrador haben, was jetzt auch nicht unbedingt er in kleiner Hund ist, hatte ich ziemlichen Respekt vor der Aufgabe mit dem Schäferhund.

    Hier hat es wirklich geholfen, dass wir Recht schnell Einzelunterricht genommen haben. Nicht nur wegen dem Hund, das Problem ist ja eigentlich immer das Herrchen.

    Hier wurde auf die konsequente Erziehung immer mit Nachdruck hingewiesen aber auch auf die Förderung der Softskills (Hundewiese etc ).

    Wichtig ist, dass man halt immer dran bleibt.

    Um auf das Thema zu kommen, ja eine gewisse "Härte" ist wichtig. Hier geht es auch um die Rangordnung.

    Gerade im jungen Alter muss man hier eingreifen.

    Das Ding ist halt, dass man schnell in eine gewisse "Ecke" gestellt werden kann obwohl es nichts dramatisches ist.

    Ich finde, dass man zum Beispiel den Hund ruhig mal an die Backe rütteln oder auf den Rücken (wenn nichts mehr hilft) legen kann.

    Meistens ist aber auch einfach mal ein anderer Tonfall schon die Lösung.

    Wenn man sich dann aber viele Youtube-Videos anschaut sollte man genau das nicht machen :S

    Ich kann Preis-Leistungstechnisch zwei relativ unbekannte Marken empfehlen.

    Zu einem als Trockenfutter deuka Dog, diese hat mir der Züchter (wie auch immer) empfohlen. Gebe ich Yuma seit er bei uns ist, zwischendurch etwas anderes (teureres) ausprobiert, jedoch kein Vergleich was die Verträglichkeit angeht.

    Ist ein Viehnahrungshersteller und eher bei Nutztierhaltern im Norden ein Begriff.

    Beim Nassfutter bin ich nach Recherche bei Zooplus auf die Marke "Rocco" gestoßen.

    Dieses Futter hat gute Bewertungen bekommen, ich war jedoch etwas skeptisch wegen dem Preis.

    Die Zusammensetzung/Fleischanteil ist jedoch gut und die Hunde nehmen es sehr gut auf.

    Hier gibt es als Sorte auch "Panse pur", was meine Beiden wirklich verschlingen, hier sollte man aber auf jeden Fall die Fenster öffnen bzw. die Dosen entsorgen.

    Der Stuhlgang ist bei beiden Hunden ziemlich hart, Durchfall oder ähnliches bekommen sie vom Futter nicht.

    Hatte vorhin am HuPla eine Dame neben mir, die nicht wirklich gut mit ihrem Hund zurechtkam.


    Wenn er dann gemacht hat, was er sollte, hat die HF verbal mit "PRRRRRRRRRRRima" gelobt, aber so, dass ich dachte, der Hund muss sich doch angeknurrt fühlen. Sie hat auch nur bei diesem Wort der R derart gerollt.


    Was meint Ihr? Seh ich das verkehrt? ;)

    In Frrrrranken kennen es die Hunde nicht anders :D