Secans
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Beiträge von Secans

    Beweise! Und in welchem deutschen Tierheim werden Hunde weg gespritzt?

    Selbst Hunde die getötet haben werden nicht einfach so mal eben weggespritzt.

    Und was für ein ekelhafter Ausdruck wegspritzen.


    Selten so einen Unfug gelesen.

    Warte es ab, es wird kommen. Weil man nicht mehr weiß wohin mit den ganzen Hunden, die nicht funktionieren wie ein Plüschtier.


    Du meinst, man müsste den TS-Uschis nur erklären dass es ganz toll wäre den Straftätern im Tierheim zur Rehabilitierung ein Stromhalsband umzuhängen, damit sie dann endlich die ganzen Hunde aus Spanien und Rumänien ankarren können weil dann so viele Plätze freiwerden? Und ganz nebenbei dürfen die Hundesportler ENDLICH legal auf ihren Kötern rumknallen. Was für ein Win-Win!

    Nö, ich meine ganz normale Menschen und die Erziehung ganz normaler Hunde. Es gibt nicht genug Plätze mehr um Hunde zu Verwahren. Denn das ist es, was häufig nur noch passiert, man sucht das perfekte Zuhause für einen Hund, der die eigenen Erwartungen nicht erfüllt, dieses Zuhause gibt es aber nicht und das Ende ist, dass die Hunde verwahrt werden.


    Und es ist erschreckend, wo das Ganze anfängt. Bei simplen Jagdverhalten zum Beispiel.


    Wir leben nicht in einer perfekten Welt, wo jeder Hundehalter der perfekte Hundetrainer ist und nur positive Verstärkung benötigt, wer das behauptet, der hat wenig gesehen. Und genauso wenig haben wir die perfekten Hunde die sich nur darüber trainieren lassen.


    Das hat auch nichts mit Auslandstierschutz zu tun, die Hunde von dort sind ja nun auch nicht alle zwangsläufig super kompliziert.

    Du beziehst dich auf Behörden, ich mich auf Ottonormalo.

    Ich hab kein Problem wirkliche Diensthunde entsprechend ausbilden zu lassen.

    Ich denke die Zulassung der Geräte würde massig Hunden im Tierschutz ein normales Leben ermöglichen, bei ganz normalen Matthildas und Lieschen Müllers.


    Aber die werden dann in Zukunft lieber weggespritzt um die platzenden Tierheime zu entlasten.

    dein Argument dafür das die Zuchtselektion im SV gut funktioniert war

    Ne, du hast mich gefragt, welche Zuchtstrategie ich gut finde, ich hab dir geschrieben was ich sinnvoll finde und der Vergleich zum SV kam dann von dir.


    Ich schrieb auf deinen Einwand, dass die Leistung da doch auch nicht immer top ist, dass zumindest die Nervenstärke weitaus besser ist als bei Ausstellungslinien anderer Rassen. Ich hab nie geschrieben, dass der SV das ultimative Selektionssystem hätte und das da alles toll wäre. Noch schrieb ich über irgendeinen Verein, sondern darüber was ich für eine gute Systematik erachte. Die Umsetzung in der Realität ist doch eh wieder was was an den Menschen hängt, wenn am Ende eh alles verschenkt wird, bringts eh nichts.


    Gute, schlechte und sehr gute Hunde gibt es in jedem Verband, es geht darum eine breite Basis an sehr guten Hunden züchterisch zu erreichen. Welche Hunde aus welchen Vereinen ich mag, behalte ich da gerne für mich. ;)


    Nein, für gute Nerven braucht man keine Prüfungen, aber für Prüfungen braucht es wenigstens ein grundlegendes Nervenkostüm. Wie gesagt, wir reden von Mindestanforderungen. Niemand schreibt, dass ein IGP-1 Hund super krass wäre und keine Defizite hätte.

    Es gibt genug Rassen ohne "diese Dinge", die extrem Nervenstark sind z.B. Molosser, das hat doch nichts mit der Zuchtselektion durch eine IGP Prüfung oder Körung zu tun. Da kann man unterschiedliche Rassen nicht einfach so miteinander vergleichen.

    Ein Molosser ist ein ganz anderer Hundetyp.

    Und natürlich kann man Gebrauchshunde untereinander vergleichen. Genauso wie ich Vorsteher untereinander vergleichen kann. Oder Terrier. Dass verschiedene Hundetypen hingegen unterschiedliche Aufgaben haben ist klar. Eine Bracke vergleiche ich ja auch nicht mit einem Retriever. Der Aufgabenbereich verändert sich doch aber nicht, nur weil ich eine andere Rasse kaufe. Mal abgesehen von Schwerpunkten durch regionale Gegebenheiten (Wald vs Feldrevier), aber die grundsätzlichen Anlagen verändern sich dadurch nicht. Aber nur weil ich statt einem DK einen DL kaufe wird aus meinem Feldrevier kein Waldrevier. Finde Jagdhunde grade anschaulicher.


    Aber es ist in der Tat so, dass es sich in vielen Bereichen bei wenigen Rasse „ballt“ und die anderen Rassepopulationen in den Bereich Liebhaberei fallen und man im Leistungsbereich nicht selten bis zu erhebliche Abstriche hinnehmen muss im Vergleich zum Platzhirsch.


    Welche gute Arbeitsrasse hat sich denn jemals bewährt, ohne Selektion über Prüfungen und/oder Realnutzung?


    Wenn man davon abkommt, muss man sich die Frage stellen, was denn nun das Zuchtziel sei. Das kann man natürlich verändern.


    Aber doch bitte nicht sagen, man züchte Gebrauchshunde im Leistungsbereich wenn die Hunde da weder aktiv geführt noch geprüft werden. Ganz einfach.

    Wir haben ja im Verein diskutiert, dass eine Wettkampf-IGP-3 cool gewesen wäre. Da würde ich eine Hürde auf 80cm total ok finden. Dann hat der Hund das bis dahin mehrfach gezeigt und wird im Leben als Sporthund aber etwas mehr geschont.


    Oder auch ergänzende Spring-Prüfungen wo man einfach sieht wie der Hund veranlagt ist.

    Grade im Hinblick auf dauerhafte Belastbarkeit finde ich nichts so aussagekräftig wie Hunde, die Saison für Saison abliefern. Hier finde ich den Hundesport unheimlich bereichernd für die Zucht. Es ist keine Momentaufnahme, sondern kontinuierliche Leistungsfähigkeit und auch -Bereitschaft.


    Was verschleiß angeht würde ich mir aber auch manchmal drum herum

    Moderne Absätze wünschen. Warmup, Cooldown, Technik, usw. Können schon sehr viel ausmachen was das Thema Verheizen angeht.

    Ich denke so wirklich Einigkeit und Datenlage gibt es da aber auch nicht in der Welt der Hundephysios.


    Die letzte Studie zum Thema Aufzucht stellt ja auch vieles in den Schatten was man als „zu belastend“ gedacht hatte.

    Die ganze Hürden Diskussion finde ich aber erst Recht verrückt, wenn da über Belastung diskutiert wird, aber auf der anderen Seite wird beim Training x-Mal der Ball geworfen wo der Hund unkontrolliert springt, stoppt und wendet… womit ich nicht sagen will, dass das hier jemanden betrifft! Aber bei einer Meterhürde die keine Bretter- oder Aluwand ist, ist alles so viel kontrollierter als in jedem Spiel unter Hunde oder bei vielen Arten zu Bestätigen.

    Ich habe nur gesagt, dass ich es Schwachsinnig finde, die Kletterwand auf 160cm herabzusetzen

    Ich finde den Punkt tatsächlich egal, weil das ganze Konzept doch nur der Kompromiss zur Palisade darstellt und historisch gewachsen ist. 160 dämpft natürlich Ausbildungsfehler wenn ein Hund gelernt hat, wo oben zu springen…


    chimpft aber trotzdem oft darüber, denn die Belastung ist auch für einen gesunden Hund mit guter Technik bei solchen Sprüngen enorm, und das ist über die Jahre halt nicht das Gelbe vom Ei.

    Hier muss man fairerweise sagen, dass der ganze Sport nun mal belastet. Jeder Leistungssport belastet. Beim Menschen ist das nichts anderes. Schutzdienst nochmal weitaus mehr als Unterordnung.


    Damit wird man seinen Frieden finden müssen, oder andere Sportarten wählen wo man mehr Einfluss hat. Aber wo fängt man an und hört man auf? Die schnellen Hunde machen sich theoretisch auch bei den Stops im Obedience kaputt, da wird nicht weniger diskutiert.

    Das hab' ich nicht gesagt, dass meiner das nicht wegsteckt.

    Hab ich doch auch gar nicht behauptet.


    Aber wenn man seinen Hund gern hat und auch nur den einen hat, und nicht noch drölfzog andere Rüden, bzw. Hunde im Stall, wie manch' anderer Sportler oder Rüdenbesitzer, will man den halt auch nicht verheizen, bzw. Macht sich da zumindest mal Gedanken um sinnlose PO Änderungen, denn darum ging's im Ursprung! :rolleyes:

    Das Argument mit dem nicht gerne haben, finde ich nun aber auch nicht fair von dir. Nur, weil man die damit einhergehende Belastung nicht als Problem sieht, hat man seine Hunde doch nicht weniger gern. Was ich das denn für eine Argumentation. Die Steigerung ist dann, das wir unsere Hunde gar nicht mehr sportlich führen, weil im Schutzdienst könnten die ja auch auflaufen und wer seine Hunde so richtig gerne hat, der macht keinen Sport?


    Ich mache mir genauso meine Gedanken und begrüße, dass es dahingehend keine Änderung gab und finde das auch nicht sinnlos.


    Ich sehe im gesamten Schutzdienst ein viel höheres Risiko was Verletzungen angeht als bei der Meterhürde, wo sowieso immer mehr geschaut wird, dass Modelle gewählt werden, die Verletzungen minimieren.


    Viel mehr sollte wohl manchmal die Helferwahl überdacht werden, vor allem für schnelle und wuchtige Hunden.

    Zuchtzulassungen sind aber generell Mindestanforderungen. Man darf auch mit Hüften und Ellenbogen züchten, die Grenzwertig sind. Und so ist es auch im Leistungsbereich, eine gewisse Streuung lässt sich nie vermeiden. Es sind wie gesagt Mindestvorgaben. Aber was passiert wenn selbst diese fallen, kann man in ganz vielen Bereichen sehr negativ beobachten.


    Und selbst bei Top Ahnen, gibt es keine Garantie und man kann einen Hund erwischen, der es nicht so mitbringt. Das Risiko ist eben immer gegeben.