Grundsätzlich sind erst einmal ziemlich alle Hunde "Gebrauchshunderassen" und wurden ursprünglich mit wenigen Ausnahmen für ganz spezifische Zwecke gezüchtet und haben sich diese durch Zuchtselektion entstandenen Anlagen dazu bis heute zu mehr oder weniger großen Teilen behalten.
Natürlich ist der DSH genauso wie all diese Rassen ein "Gebrauchshund", aber zeitgleich ist er genauso wie alle anderen Rassen dem Umstand ausgesetzt, dass sich unsere Gesellschaft und ihre Einstellung zum Hund verändert hat.
Diese Veränderung ist in meinen Augen zum Teil negativ zum Teil positiv zu bewerten.
Unabhängig davon ist "der Hund" mittlerweile nicht mehr nur "das Wesen, das im Zwinger im Garten lebt, gefüttert wird und bei Bedarf seine Arbeit verrichtet", "der Hund" ist heute auch Sozialpartner und lebt im Gegensatz "zu früher" viel öfter im Haus, mitten in der Familie.
Ich finde es nicht bedenklich diesen Umstand in der Zuchtselektion mit zu bedenken, und sage ganz klar: für mich sollte der DSH beides sein. Gebrauchshund und Gesellschaftshund. Zumal der ganz überwiegende Teil der DSHs ja in dem Sinne gar keinen "Job" mehr macht, sondern aus Herrchens/Frauchens Spaß an der Freude einem "Hobby" nachgeht.