Richtig. Aber was machst du beim Führerschein mit Hunden wie von Sneaker beschrieben? Solche gibt's ja gar nicht so wenige. Die könnten damit erfasst werden bevor es zu Auffälligkeiten oder gar Beissvorfällen kommt.
Oft ist es ja so, dass die Halter sich der Gefahr gar nicht bewusst sind, bis etwas passiert.
Sowas habe ich gerade gestern erlebt.
War auf dem Rückweg nach Hause mit dem Hund als ich von weitem etwas weisses sah. Nahm also meinen frei laufenden an die Leine. Das weisse entpuppte sich als optisches Potpourri zwischen Riesenpudel und Herdenschutzhund.
An der Art, wie sein Frauchen den verzweifelt auf die naheliegende Wiese zerrte, praktisch auf die Leine kniete, den Hund in Panik fest knallte, gab mir genug Rückschluss, um gefasst zu sein. Als wir auf seiner Höhe waren, schoss der Hund mit ohrenbetäubendem Gebrüll nach vorne, die Frau fiel auf die Knie und beinahe hätte sie ihn nicht mehr halten können. Diesem Hund war in seiner Aggression ernst. Zum Glück war meiner nur still-verwundert, so dass wir uns ohne weiteren Zwischenfall aus der Gefahrenzone entfernen konnten.
Aber sowas gehört in meinen Augen gesichert, zumal die Halterin körperlich nicht in der Lage ist, den zweifelsfrei fest zu halten.
Muss man hier zuwarten, bis etwas passiert?