Super, dass Tay und du sowas macht!!!
Genau das macht für mich den Gebrauchshund aus. Starke Leistung!!!
Super, dass Tay und du sowas macht!!!
Genau das macht für mich den Gebrauchshund aus. Starke Leistung!!!
Wuesti : das sehe ich nicht ganz so. Für mich ist die Gesundheit das wichtigste, gefolgt vom Wesen.
Als Konsument musst du aber leider Gottes da manchmal leichte Kompromisse machen, einfach weil man nur aus dem schöpfen kann, was effektiv da ist. Bassams Inzuchtkoeffizient ist nicht hoch, sondern im normalen unteren Rahmen. Klar, null Prozent wären der Traum, aber da findest du nicht mehr viele Hunde und wenn du noch wenig Ahnenverlust willst, noch weniger.
Ich habe aber darauf geachtet, dass beide Eltern ihrerseits keinerlei Inzucht auf 5 Generationen haben ( der Vater hat sogar 100% AV).
Zudem habe ich bei den Elterntieren darauf geachtet, eben keinen popular sire zu haben.
In meinen Augen gäbe es durchaus Möglichkeiten, das Ruder noch rumzureissen:
- Pro Rüde nur begrenzte Anzahl Decksprünge
- Rüden erst nach Prüfung der Haltbarkeit, also nicht schon in jungen Jahren zum Decken zulassen
- Hunde und Deckverbindungen ab einem gewissen Inzuchtkoeffizienten konsequent von der Zucht ausschließen.
- Auf breiter Basis, vom Verband gesteuert, Fremdbluteinführung
Wuesti : an Bassams Beispiel siehst du gut, wie schwer es ist, meine oben genannten Kriterien alle zu erfüllen. Weil eben die Inzucht überall drin ist. Leider..
Ich wollte ja einen etwas derben Hund, nicht in erster Linie einen Sportler, sondern einen Gebrauchshund, der eben auch ohne wenn und aber als Diensthund einsetzbar wäre. Ich brauche zwar selber keinen Diensthund, schätze aber die Eigenschaften, die ein guter Vertreter dieses Schlags mitbringen sollte.
Inzucht und Ahnenverlust bei ihm bewegen sich in ( leider) normalem Rahmen, wobei es deutlich schlimmer sein könnte ( in dem Fall hätte ich ihn nicht erworben). Ausschlaggebend waren für mich hier die genetischen Komponenten und mithin auch die Eigenschaften, die Vater und Mutter einbringen. Von der Mutter hat er viel Freundlichkeit und gute soziale Kompetenzen, väterlicherseits extrem viel Härte und eine hohe Wehrbereitschaft. Der Hund hat Nerven wie Drahtseile und ist äußerst klar im Kopf.
Natürlich ist es immer ein bisschen russisches Roulette, was genetisch mitgegeben wird. In Bassams Fall hat man einen großen Teil seines Charakters schon ganz früh an den Augen und am Blick gesehen, was mir die Entscheidung leicht gemacht hat
Ich sag mal lapidar: man hat sich dermaßen weit von Stephanitz Vorgaben entfernt, dass da keine zusätzliche Wissenschaft nötig ist, um die gesundheitliche Abwärtsspirale, die schon vor Jahrzehnten begonnen hat, zu erkennen. Dem SV geht es punkto Showline wirklich nur um eines, nämlich money. Alles andere ist Augenwischerei.
Die heutigen HZ- Hunde sind ausnahmslos derart eng verwandt, dass der Fall im Prinzip hoffnungslos ist. Und gerade dieser hohe Inzuchtkoeffizient, dazu der gravierende Ahnenverlust fördert in grossem Masse all die degenerativen Erkrankungen.
Bei der LZ ist es nicht wesentlich besser. Auch hier haben wir mehr als genug nicht gesunde Hunde ( Ösophagus, DM, Augenerkrankungen, Allergien, Nerven etc etc).
Auch hier werden hohe Inzuchtkoeffizienten billigend in Kauf genommen, deren Folgen möglicherweise erst die nächste Generation spürt. Die genetische Vielfalt ist längst im Eimer und es ist eine Frage der Zeit, dass sich der deutsche Schäferhund selbst eliminieren wird.
Bei den sogenannten DDR Schäfer ist dieser genetische Supergau längst eingetreten und was jetzt noch auf dem Markt ist, ist zum Großteil Inzucht hoch 10 und gesundheitlich massiv angeschlagen. Auch hier stellen die " Züchter " money vor Gesundheit und genetischer Vielfalt.
Ich selber achte daher bei der Auswahl peinlich auf ganz niedrigen Inzuchtkoeffizient und möglichst wenig Ahnenverlust auch auf 10 Generationen. Dazu auf gar keinen Fall einen popular sire bei den Eltern. Das mache ich als Verbraucher, nicht als Züchter
herzlich willkommen auch von uns!
Es sei bemerkt, dass dein Hund für beide Altersangaben viiiel zu leicht war, bzw ist. Dies ust kein Vorwurf, aber bei mir geht da ein Warnlämpchen an. Wie groß ist die Hübsche?
Das geht schon, wenn du wirklich fix bist in der Reaktion. Ich führe Pferde wie Hunde immer locker. Da haut aber keiner ab.
Tay meiner hat mit 5 Monaten im Meer selbstständig Schwimmen gelernt. Der schwamm vom Anfang an so. Denke, da spielt Genetik mit rein
Pepper : ok, sehr spannend.
Ich bin ja diese Woche 2x mit dem Hund ins Wasser und mit ihm geschwommen und auch da sieht man Rücken und Po ständig aus dem Wasser ragen.
Für uns war das Trockenübung, da wir morgen für 2 Wochen nach Spanien zum Strandurlaub fahren. Und letztes Jahr ist Herr Hund beleidigt aus dem Wasser geflüchtet, als wir rein sind
das war nämlich bisher sein Reich.
hat aber dieses Jahr geklappt. Er wollte beim ersten Mal mit mir Schwimmen nichts von mir wissen und hat mich mit abschätzigen Blicken abgestraft. Beim 2. Mal wars schon besser
Kimmo : genau das.. Und beim Kurs soll man Schleppleine, Softleckerchen und Lieblingsspielzeug mitbringen.
Darum hab ich so gelacht.
Wenn ein Hund ernsten Jagdtrieb hat, gehört der an die Leine.
Alle anderen gehören erzogen, nur wird das vermutlich mit rein positiv nicht bei allen gehen
Es ist sicher nicht schlecht, dass es so ein Positionspapier gibt. Bin ich grundsätzlich auch deren Meinung, einzig, dass eine Strafe einem Hund nicht auch mal weh tun soll ( etwas salopp ausgedrückt) gehe ich bei gewißen Hundetypen nicht konform.
Einzig aus der Erfahrung heraus, dass es da solche Brocken gibt, die dir dann nur ins Gesicht lachen, wenn sie wissen, dass du nicht bereit bist, sie bei Bedarf mal anzufassen.
Mir ist schon bewusst, zumindest bei Baumann, dass der durchaus bereit ist, das bei Bedarf zu tun ( zu Recht) und dass sie so ein Papier halt auch sehr vorsichtig formulieren müssen.
Und bei 99% der Hunde kommt man heutzutage durchaus ohne das aus, bzw reicht ein Schreckreiz.
Ich habe mich gerade kürzlich amüsiert, da ein Trainer aus meiner Region einen Kurs zum Jagdmanagement anbietet mit der ausdrücklichen Formulierung, dass nur positiv arbeitende Hundehalter zugelassen sind und dass jegliche aversive Einwirkung wie über die Stimme oder Leinenrucker untersagt sind. Da muss man sich nicht wundern, dass lediglich vom Jagdtriebmanagement und nicht vom Abgewöhnen hiervon die Rede ist...
willkommen hier! Magst du das etwas genauer ausführen?
Meiner führt mütterlicherseits auch DDR Blut. Ich bin aber wegen der Arbeitsfähigkeit und der Gesundheit/Inzucht froh, dass meiner noch zusätzlich Sportblut führt.
Würde mich über einen Austausch freuen!
Mein Hund ist sehr muskulös und schwimmt trotzdem ausgezeichnet. Daran kann es also nicht liegen
Pepper : kannst du mal ein Video davon machen? Ich kann mir das so bildlich irgendwie gar nicht vorstellen, habe aber wenig Vergleichsmöglichkeiten, da meine alle schnurgerade im Wasser lagen und liegen.
Aktuell schwimmt meiner manchmal neben der Wasserrettungstaffel, da sind Labbies und ein Tervueren dabei. Sehe da keine grossen Unterschiede, ausser dass deren Hunde viel langsamer sind als meiner.
Würd ich gerne mal sehen, wie das aussieht, wenn ein Hund hinten tiefer hängt beim Schwimmen