Pinguetta Moderator
  • Mitglied seit 13. Oktober 2016

Beiträge von Pinguetta

    Bei Harras habe ich die Erfahrung gemacht, dass er (nicht an die Box gewöhnt) bei seinem "Urlaub" bei unserer Trainerin von sich aus in die dort im Hundegästeraum stehende Hundebox gegangen ist (dort gab es außerdem für den Gasthund Sofa, Sessel, Teppich).. Er hat die dortige Box sofort als Rückzugsraum in Anspruch genommen und ist während seines dortigen Aufenthalts immer von sich aus und gerne in die Box gegangen.


    Bei uns zuhause ist Klein-Harras damals von sich aus unter die Eckbank gegangen und Groß-Harras lag immer gerne unterm Küchentisch bzw. im Büro unterm Schreibtisch oder Besprechungstisch.


    Von daher sehe ich die Box als sehr positiv an.


    unter der Eckbank (und dann noch unterm dem kleinen Teil der Eckbank)


    später unter dem Küchentisch (im Hintergrund der lange, große Teil der Eckbank, wo immerhin noch der Popo so halbwegs unter passte :P )



    unterm Schreibtisch; und da auch unter einem der kleineren Schreibtische


    Also aus meiner Sicht ist eine Box etwas, das ein Hund sehr wohl als gut und angenehm ansehen und annehmen kann.

    Harras wurde auch nur geduscht, wenn er stank:


    - nach einem Bad im Fleet (da war der Geruch an ihm echt nicht zum Aushalten, daher habe ich dann immer aufgepasst, dass er da nicht mehr baden geht, was aber nicht immer geklappt hat),


    - nachdem er sich in den Hinterlassenschaften der Angler an der Weser (Fischköpfe) gewälzt hatte


    - nachdem er sich in Fuchskot gewälzt hatte


    Die Prozedur war jedes Mal wie folgt:


    Ich habe mich bis auf die Unterwäsche ausgezogen und bin mit ihm in die Dusche gegangen und ein anderes Familienmitglied hat von außen die Duschtür zugehalten. Denn obwohl Harras Wasser geliebt hatte, fand er Duschen so doof, dass er laute Arien sang. Aber eigentlich immer erst, wenn ich ihn einshampooniert hatte. Also fand er eigentlich nur das Shampoonieren doof und wollte dann aus der Dusche raus.


    Ansonsten gab es Planschbecken, die Weser, die Nordsee und andere (möglichst) Fließgewässer und hinterher seinen Bademantel.

    Wir haben hier mal eine Zeitlang die

    Aufgabe der Woche \ Crossdogging des Forums


    gemacht. Vielleicht kannst du dich davon inspirieren lassen?


    Ich habe Harras gerne in einem Karton mit Pappschnipseln eine Hand voll Trockenfutter suchen lassen.

    Oder mehrere Teller aufgestellt mit Trockenfutter drauf und ihn dann mit Kommando von einem zu anderen Teller geschickt.


    Generell als Nachtisch nach seiner Abendmahlzeit habe ich noch etwas Trockenfutter in der Wohnung für ihn versteckt. Das hat er dann auch regelrecht eingefordert.


    Unterwegs habe ich mich manchmal versteckt. wenn er zu weit vor lief und mich nicht mehr im Blick hatte. Dadurch hatte er dann irgendwann kapiert, dass er besser in meiner Nähe bleibt.

    Ach Luna , das liest sich so toll und hat mich gerade sehr tief berührt. Ich habe da Parallelen zu mir und Harras gesehen. Und ich hatte nicht die Hundeerfahrung wie du. Aber auch ich habe gelernt, u.a. dank einer tollen Trainerin, meinen Harras so zu akzeptieren wie er war.


    Mache weiter so und genieße die Zeit mit deinen beiden tollen Hunden. Und fühle dich einmal herzlich umarmt.

    tanja_and_pets weißt du Näheres zum Abgabe-/Vermittlungsgrund?

    Es sind wohl familiäre Gründe.

    Soll ich Dir eine PN mit der Handynummer von der Ansprechperson für Rückfragen schicken?

    Nein, danke. So hübsch er ist. Ich werde keinen Schäferhund mehr in mein Leben lassen. Es war nur eine generelle Frage.


    tanja_and_pets weißt du Näheres zum Abgabe-/Vermittlungsgrund?

    Mich würde es freuen, wenn du einem Hund wieder in dein Leben lässt Claudia

    Wenn, dann nimmt meine Tochter einen kleinen Hund zu sich und ich fungiere dann als Hundeoma.

    Als ich meine Selbständigkeit aufgeben musste und eine Arbeit als Angestellte begonnen habe, habe ich mir sehr viel Gedanken gemacht, wie Harras damit klar kommen wird, nun nicht mehr 24/7 mit mir zusammen zu sein. Obwohl er das sein ganzes 7jähriges Leben gewohnt war, immer mit mir zusammen zu sein, war es total einfach, als er dann 4 x in der Woche bis zu 8 Stunden ohne mich zuhause bleiben musste.