Pinguetta Moderator
  • Mitglied seit 13. Oktober 2016

Beiträge von Pinguetta

    Ja, das Problem habe ich mit meinem Halbstarken im Moment auch. Vor dem Hundeplatz flippt er regelrecht aus. Auf dem Platz läuft alles super. Aber in “freier Wildbahn“ pöbelt mein Hund alles und jeden an :cursing:. Zur Zeit mache ich eher Vermeidungstaktik (Gehen wo niemand geht oder wenn jemand uns entgegen kommt, diesen aus dem Weg gehen) und hoffe, dass ich das im Laufe seines dritten Lebensjahres in der Griff bekommen werde.

    Wenn ich mit Harras gehe, damit er sich wirklich auslaufen kann, gehe ich in Gebieten, wo wir möglichst mit der Natur alleine sind. Vier Mal in der Woche sind wir auf Hundeplätzen, da hat er Kontakte, das liebt er auch. Alle anderen Kontakte, vor allem an der Leine, sind im Moment bei meinem zweijährigen Hitzkopf etwas schwierig.

    Unsere Hundeplätze sind das DogsCamp in Achim-Uphusen und in Bremen Wartum (in der Nähe von der ehemaligen Gaststätte “Storchennest“ der Platz der Bremer Setterfreunde. Müsste für dich im erreichbaren Umkreis sein. Falls du mehr wissen möchtest, kannst du mich gerne über Konversation kontakten, bzw. das DogsCamp kannst du auch googlen.

    Hallo Cuki, tut mir leid, dass es wieder nicht geklappt hat, aber Kopf hoch, das wird schon noch. Ihr beiden erinnert mich stark an Harras und mich und das Lesen der ganzen Treats hat mir gerade auch einiges an Hilfen gebracht. Ich bin leider auch nicht die, die zu 100% konsequent ist. Bei meinem ältesten Sohn "funktoniert" Harras besser, also so, wie ich es mir bei mir auch wünsche. Mein Sohn ist definitiv in seinen Ansagen dem Hund gegenüber gefühlt strenger aber scheinbar auch konsequenter. Da kann ich noch von lernen. Und gerade die Sache, dass ich angespannt bin und mein Hund dann nicht alles so macht, wie ich will, das hatte ich selbst ja schon öfters.


    Wie gesagt, Kopf hoch, üben, üben und nochmals üben.

    schade finde ich, daß hier im Forum die Nasenarbeit ein absolutes Tabu-Thema ist

    Also, als Tabu-Thema sehe ich das nicht. Ich lese eure Beiträge gerne und lerne daraus. Dazu schreiben mag ich nicht immer, aber Harras ist auch ein "Nasentier". Er ist bei jedem Spaziergang mit der Nase überall am Boden.


    Und ich habe schon nach der Lektüre deiner Beiträge Roopa kleine Leckerlispuren zum Suchen für Harras bei unsere Spaziergängen ausgelegt.

    Auch im Büro lasse ich Harras öfters den Futterbeutel suchen, einfach so als Beschäftigung zwischendurch.

    Die Schußfestigkeit kann man doch auch bei einen erwachsenen Hund trainieren.

    Finde ich alles sehr interessant, hatte bisher keinerlei Ahnung davon.


    Nur mal so von mir zur Schussfestigkeit: Harras hat seine ersten vier Lebensmonate mit seiner Mutter und seinen beiden Brüdern auf einem großen landwirtschaftlichen Betrieb verbracht; mit Trekkern und allem was da noch so fährt etc. Dann haben wir ihn schon sehr früh überall mit hin genommen, u.a. auch mit zu uns in den Schützenverein.

    Unser Hund ist definitiv schussfest :), die Knallerei stört ihn nicht im geringsten. Und an Silvester saß er neben uns in der Haustür und schaute sich in aller Seelenruhe die Knallerei und das Feuerwerk vorm Haus an.


    Später dann jegliche Geräte bei der Heimarbeit bzw. Terassenrenovierung (Kreissäge, Flex, Stichsäge, Bohmaschine etc.): der Hund liegt im Gras daneben, das Sägemehl der Kreissäge ergiesst sich quasi über ihn, und er döst und schläft dabei.

    Ganz ehrlich: ist das wirklich so wichtig, dass die Ohren stehen? Wie alt ist dein Hund mittlerweile? Vielleicht kommt das noch von ganz alleine. Hauptsache er ist ein lieber Kerl und gesund.