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DSH aus Leistungszucht nur an Hundesportler oder auch an Famlilen abegeben?

  • Achtung
  • 20. April 2012 um 12:56
  • schwedenfan
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    • 12. September 2012 um 14:29
    • #46
    Zitat von Jasmin88

    Was ich damit sagen will ist das wir auch nicht soo große Erfahrung mit Hunden hatten bevor wir unseren ersten Deutschen Schäferhund bekommen haben aber wir sind auf verschiedene Hundeplätze gegangen haben viel gelesen und uns viel mit unseren Hund beschäftigt und waren bemüht alles richtig zu machen und es ist uns super gelungen obwohl es ein Hund aus dem Tierheim war wo ungewiss war was vorher alles geschehen ist. Ich denke das auch unerfahrene Leute, die sich bemühen und sich über ihren Hund im Vorfeld informiert haben wohl in der Lage sind einen Schäferhund zu führen.


    Da kann ich Jasmin nur zustimmen. Es wäre sehr traurig für die Rasse wenn alle Hunde aus Leistungszucht nur an sogenannte "Hundesportler" abgegeben würden. Würde ich züchten wäre mir der Familienanschluss der Hunde wichtiger, als der Erfolg und dann vielleicht (sicherlich nicht immer) Zwingerhaltung damit der Hund mehr Power und Leistung zeigt.

    Ich habe einen tollen DSH aus Leistungszucht, der im Alltag absolut super ist und mit mir im Obedience viel Spaß hat. Und wenn wir weiterhin so fleissig sind, werden wir vielleicht auch in den höheren Klassen erfolgreich sein, was aber sicherlich nicht das Wichtigste ist.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Jasmin88
    Gast
    • 12. September 2012 um 15:30
    • #47

    Ja Genau das meine ich.

    Für mich ist der Hundesport ein Hobby. Es macht super Spaß als Team mit seinem Hund zusammen zu arbeiten das stärkt die Bindung umso mehr. Aber in erster Linie ist unser Hund ein Familienhund, tagsüber gibt es halt die Beschäftigung im Kopf wie Tricktraining und wenn die Kinder im Bett sind kommt dann die körperliche Auslastung mit dem Fahrrad oder auf dem Hundeplatz. Und wenn der Hund aus irgendwelchen Gründen keinen Hundesport mehr machen kann würden wir uns niemals von ihm trennen. Ich denke es gibt genug Möglichkeiten einen Hund Auszulasten, selbst wenn man nicht auf dem Hundplatz geht.

    Ich kenne viele Polizisten und alle halten ihre Hunde total unterschiedlich. Bei Freunden von uns lebt der Hund mit im Haus und mitten in der Familie mit drei Kindern es klappt super und man würde nie denken das es ein Polizeihund ist. Aber ist er im Dienst ist mit ihm nicht zu Spaßen.

    Bei einem anderen lebt der Hund im Zwinger und kommt nur zum Dienst oder für den Hundeplatz raus, meiner Meinung nach hilft da auch kein noch so großer Hundeverstand.

  • Achtung
    Gast
    • 12. September 2012 um 17:38
    • #48

    Ich werde dazu nichts großartig mehr sagen, denn offensichtlich liest man nur das was man lesen will.

    Ich schrieb von Anfang an das ich keinen meiner Welpen an NICHT SPORTLICHE Leute gebe die keinerlei Interesse haben mit dem Hund sportlich was zu tun.

    Sportlich heißt nicht gleich Schutzhundesport. Das kann von Agility über RH, Alles sein.

    Und ihr habt euch ja Gedanken gemacht und euch bemüht und genau DAS meinte ich damit das ich an solche Leute wie ihr, auch einen Welpe abgeben würde. Weil ihr A) sportlich aktiv seid und B) euch Gedanken macht und bemüht seid den Hund artgerecht zu halten.

    Ich sagte NIEMALS das ich an Anfänger keine Welpen verkaufe. :|

  • Jasmin88
    Gast
    • 12. September 2012 um 20:21
    • #49

    Das war nicht auf dich bezogen, wenn du das so verstanden hast tut es mir leid. :S

    Ich meinte das allgemein, das ich persöhnlich finde das auch ein Hund aus Leistungszucht für Anfänger geeignet sein kann. :)

  • Achtung
    Gast
    • 12. September 2012 um 22:13
    • #50

    Na ich bezieh die Statements halt derzeit immer auf mein Ausgangsposting. Von daher kams vielleicht für mich etwas seltsam rüber. Bin aber nicht nachtragend ;)

  • Waschbär
    Moderator
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    • 13. September 2012 um 09:03
    • #51
    Zitat von Jasmin88

    Ich meinte das allgemein, das ich persöhnlich finde das auch ein Hund aus Leistungszucht für Anfänger geeignet sein kann. :)

    "Kann"...In einigen wenigen Fällen... Wenn der Anfänger über außerordentliches Hintergrundwissen verfügt...

    Ich habe bisher noch nie einen Welpen abgegeben an Welpenkäufer ohne Hundeerfahrung. D.h. es hat vorher immer schon mind. einen Hund im Leben der betreffenden Personen gegeben. Das muß nicht der eigene Hund gewesen sein, aber Eigentumsverhältnisse spielen diesbezüglich keine Rolle. Es geht um die Erfahrung, die die betreffende Person bereits besitzt.

    Unsere Hunde stellen Anforderungen an die Qualität der Aufzucht, Erziehung und Haltung, die über das allgemein übliche Maß der Hundehaltung hinaus gehen. Insofern sollte ein Welpenkäufer wirklich wissen was auf ihn zu kommt und mit "Grundproblemen" der Hundehaltung schon mal vertraut sein. Damit sich nicht kleinste Probleme zu späteren großen Problemen auswachsen.

    HundeSPORTanfänger sind aber etwas anderes als Hundeanfänger. Ebenso anderweitig aktive Nichthundesportler. Mit der Abgabe von Welpen an solche Hundehalter habe ich teilweise die allerbesten Erfahrungen gemacht, den Hunden geht es dort absolut prima, und ich würde immer wieder Welpen in diese Hände geben (was ich von manchen Hundesportlern nicht behaupten kann).

  • tux
    Gast
    • 13. September 2012 um 09:24
    • #52

    Anfänger ist halt nicht gleich Anfänger, es gibt auch genügend "alte Hasen" die schon viel zu lange viel zu wenig verstanden haben. Auch sind viele Hundesportler alles andere als Hundeflüsterer und den Vorteil, dass diese den Hund Auswerten lasse hat man auch nicht bei allen, ich kenne genug die sagen, wenn er was hat kann ich eh nichts ändern...

    Um Hunde gut zu vermitteln, gehört vermutlich auch einfach etwas Erfahrung und Menschenkenntnis dazu und das wissen in welche Richtung und wie sich die Welpen in etwa entwickeln werden.

    Wäre mal interessant zu wissen wie hoch der Prozentsatz an LZ Hunden ist, die wirklich von Welpe an bis zu ihrem Lebensende bei einem Besitzer waren...

    Zumindest ist so ein LZ Schäfi nicht der Modehund, wie andere Rassen und fällt bei den meisten nach der Optik Käufern eh gleich durchs Raster...

  • Managarm
    Gast
    • 13. September 2012 um 09:44
    • #53
    Zitat von tux

    Um Hunde gut zu vermitteln, gehört vermutlich auch einfach etwas Erfahrung und Menschenkenntnis dazu und das wissen in welche Richtung und wie sich die Welpen in etwa entwickeln werden.


    Und nicht zu vergessen das wichtigste Kriterium: Glück!!!

  • Nasuland
    Gast
    • 13. September 2012 um 10:38
    • #54

    Kann mich Waschbär nur anschließen! :thumbup:

  • AceNeela
    Gast
    • 13. September 2012 um 10:40
    • #55

    Mal ein kleiner Einwurf ...

    Es wird immer von Hundesportlern und Familienhunden geschrieben. Wo zieht man hier die Grenze? Ab wann ist man ein Hundesportler?

    Ich selbst bin seit 2004 2 x die Woche auf dem Platz. Ich laufe Prüfungen, habe auch noch ein paar Ziele - ob klappt oder nicht sei mal dahin gestellt. ^^ Auf der anderen Seite sind wir 5 Tage die Woche zu Hause, beim Gassie und was man sonst so tut. Ich habe keinen Zwinger, die Hunde leben in der Familie. Rein aus dieser Konstellation würde ich sagen, ich habe Familienhunde mit Hobby.

  • tux
    Gast
    • 13. September 2012 um 10:42
    • #56

    Ja, so sehe ich das auch Dana! Ich muss auch immer grinsen, wenn ich von "Sportlern" und "Privaten" lese... :)

  • Welfen
    Gast
    • 13. September 2012 um 11:43
    • #57

    Ich habe bisher ja nur mitgelesen. Nun muss ich aber schon sagen, das mich im Anfangsposting die Überschrift stört und zwar "Schäferhunde aus Leistungszucht.." Warum sollen DSH aus LZ nicht auch gute Familienhunde sein und warum soll ein DSH aus der HZ nicht auch mal austicken?
    Ich habe ja nun auch schon einige Würfe gemacht und auch viel Hunde in Familien verkauft und es gab diesbezüglich nie Probleme. Auch HUnde, die als Diensthunde arbeiten sind im Privatbereich sehr umgänglich. Der Besitzer von Iago (Polizeihund in der Schweiz) schrieb mir: "Er ist wirklich in allen
    Belangen ein super toller Hund (Privat und bei der Arbeit). Es ist immer wieder
    erstaunlich, wie gut er zwischen 'Freizeit' und 'Arbeit' switchen kann."
    Und in der Familie sind zwei kleine Kinder. Wer Interesse hat, kann sich ja mal auf meiner Homepage umsehen. Da sind viele Beispiele (Bilder) das es gut funktioniert.

    Ich denke, man kann den Charakter eines Hundes nicht daran festmachen ob er aus LZ oder HZ stammt. Ich kenne z. B auch einen HZ-Rüden der bei einer Siegerhrung auf einer OG-Prüfung grundlos eine Hündin ganz bös angefallen hat so das diese in die Tierklinik musste und auch Personen gegenüber ist er kritisch.
    Was das Thema Anfänger anbelangt: Wir haben alle mal angefangen. Als Züchter bekommt man schon mit der Zeit ein Gespür dafür ob jemand für die Hundehaltung geeignet ist oder nicht. Erst vorgestern hat bei mir ein Mann angerufen wegen eines Welpen. Schon aufgrund des Telefonates war für mich klar das der nie einen Hund von mir bekommt. Wir haben auch schon mal Hunde wieder zurückgeholt weil man uns was Flasches erzählt hat und wir bei einem Besuch feststellten, das die Haltung nicht dem entsprach, was wir uns vorgestellt hatten.

    Auch sollte man als Züchter darauf eingerichtet sein, notfalls einmal einen Welpen länger behalten zu können wenn sich kein geeigneter Platz findet. Wer nur danach schaut so schnell wie möglich den "Stall" leer zu bekommen, sollte nicht züchten.
    Für unseren Nike hatten wir auch div. Intreressenten aber keiner hat uns richtig gepasst. Mit 6 Monaten kam dann die Anfrage von der Kantonspolizei Zürich und da ist er jetzt und alle - einschl. Hund - sind zufrieden.


    Iago (Polizeihund) und seine Familie

  • AceNeela
    Gast
    • 13. September 2012 um 11:44
    • #58

    Auch das Wort "Anfänger". Nach 8 Jahren bezeichne ich mich immer noch als Anfänger, ich lerne immer noch dazu und wenn es nur ist, wie ichs nicht machen will. :rolleyes:

  • Achtung
    Gast
    • 13. September 2012 um 12:42
    • #59

    Will hier nur mal kurz einwerfen.

    Das Posting hab nicht ICH eröffnet. Das entstammt aus einer Abspaltung eines anderen Themas welches dann von einem MOD als neues Thema geteilt wurde mit meinem Posting am Anfang. :)

    Das nur nebenbei. Von daher ist ggf der Titel etwas irritierend.

    @ Dana: Ich würde dich als Hundesportler bezeichnen. ;)

    Im Übrigen gehe ich auch nur 2-3x in der Woche auf den Hundeplatz und meine Hunde leben übrigens auch nicht im Zwinger, sondern bei mir im Haus. ;)

  • Morrigan
    Gast
    • 13. September 2012 um 13:08
    • #60
    Zitat von Waschbär

    "Kann"...In einigen wenigen Fällen... Wenn der Anfänger über außerordentliches Hintergrundwissen verfügt...


    Dem kann ich nur zustimmen. Ich komme ja aus einer "Hundesportfamilie", d.h. meine Eltern haben schon Hundesport mit DSH betrieben und bei uns gab es auch immer DSH bis ich zur Welt kam. Dann war erstmal Pause und wir hatten ein paar Teppich-GTIs. Mit 9 habe ich dann meinen ersten DSH bekommen. Einen aus der Hochzucht und ich denke, das war auch ganz gut so. Schau hat mich nie interessiert und ich hab mich mehr und mehr zu den Hunden aus der LZ hingezogen gefühlt, bis ich vor 4 Jahren meine graue Hündin gekauft habe.

    Meine Hunde aus der HZ waren alle arbeitsfreudig und haben viel Spaß gemacht, aber mit der Hündin kann man sie nicht vergleichen. Bei aller Liebe zur HZ hat mich die LZ mehr und mehr begeistert und allein das Übermaß an Arbeitsfreude überzeugt mich. Selbst mein Vater, ein absoluter Liebhaber der HZ, sieht das ebenso.

    Was ich sagen will ist, dass ich mit einem Hund aus der LZ am Anfang meines Hundesportlerlebens womöglich etwas überfordert gewesen wäre.

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