Beiträge von schwedenfan

    Ich möge kommen der Hund ist zu früh aus der Narkose aufgewacht und lässt sich nicht beruhigen. Ich hab dann eine Stunde auf dem blutigen OP Fussboden gesessen und versucht meinen hund zu beruhigen bzw. Ruhig zu halten. Er hatte Todesangst und hat gegen die narkosewirkung gekämpft.

    So ein Erlebnis hatte ich vor ganz langer Zeit bei der Kastration meiner damaligen Hündin. War wirkich schrecklich. Ich hatte in der Praxis gewartet und konnte so wenigstens sofort zu ihr und versuchen sie zu beruhigen. Wir haben sie dann zum fertig zunähen festgehalten. Ich musste die nächsten 24 Stunden ununterbrochen bei ihr bleiben und sie berühren. Sobald ich nur zur Toilette ging (meine Tochter war dann bei ihr) hatte sie zum schreien und Hyperventilieren angefangen. War schrecklich.


    Dagegen hatte ein Rüde von mir bei einer Operation anscheinend zuviel Narkosemittel bekommen und war fast einen ganzen Tag nicht aufgewacht. Da er die ganze Zeit keinen Urin abgesetzt hatte, bekam er auch noch eine Blasenentzündung.


    Eigentlich sollte so etwas heute nicht mehr passieren, es gibt ja ganz andere Möglichkeiten der Narkoseüberwachung.

    Ich habe früher mit Cora viele FH2 gesucht. Habe oft auf dem Heimweg von der Arbeit die Fährte gelegt. Eine Verleitung hatte ich nicht immer drin. Dann daheim noch etwas mit den Hunden gegangen und Hausarbeit gemacht. Nach 2-3 Stunden zurück zur Fährte gefahren und Cora durfte suchen.

    Oder ich habe am Wochenende ganz in der Früh die Fährte gelegt, bin mit den Hunden eine Runde spazieren gegangen und habe dann auch mal nach 1 Stunde gesucht. Das ging auch als Vollzeitkraft ganz gut. Man muss es sich halt einteilen.

    Ich bevorzuge die Box, da ich dann wenn ich zum Beispiel am Hundeplatz bin, die Heckklappe offen lassen kann. Nur mit Fenster offen, hätte ich sonst Angst, dass es den Hunden zu heiß wird.

    Wenn eine Box, dann wie Cinja schon geschrieben hat mit Nottür nach vorne. Wenn dann nach einem Auffahrunfall die Heckklappe nicht mehr aufgeht, kann man den Hund nach vorne raus holen.

    Mir macht das Fährtentraining auch Spaß. SD fällt ja im Moment eh aus, und immer nur UO ist auch langweilig

    Ich trainiere ja momentan im Garten Obedience und da wir seit letztem Jahr zusätzlich mit Schutzdienst angefangen haben, nutze ich die Zeit und übe Rücken- und Seitentransport mit einem Beisskissen und revieren mit einem kleinen selbst gebastelten Versteck. Das lockert das ganze etwas auf.

    Ich habe mit meiner Cora sehr viele Fährten gesucht. Viele FH1 und FH2. Das war ein sehr interessantes Erlebnis. Cora war als Welpe und Junghund ein sehr unsicherer Hund, durch das gemeinsame fährten hat sie Sicherheit gewonnen und ich gelernt sie sehr genau zu lesen. Ich finde gerade beim fährten kann man viel über seinen Hund lernen.

    Leider hatte ich nach einem Umzug keine kooperative Landwirte mehr gefunden und deswegen mit dem fährten aufgehört.

    ich würde beim zurückgehen und belohnen darauf achten, dass aber du ihn freigibst und nicht das er das sitz/platz kommando alleine auflöst

    Wenn ich am Anfang das anbinden und alleine lassen übe, gebe ich noch gar kein Kommando dazu. Das wäre schon eine Fehlerquelle zuviel.

    Ich fange damit schon mit meinen Welpen an, bevor sie überhaupt ein Kommando kennen.

    Ich hänge den Hund kommentarlos an und übe das weg gehen. Wichtig ist ganz ruhig und ohne möglichst ohne viel zu reden bzw. ohne überhaupt etwas zu sagen.


    Bei Loki würde ich erst mal noch gar nicht weggehen. Anhängen, kurz warten dabei nicht ständig den Hund anschauen und dann entweder ganz ruhig loben (mit oder ohne Leckerli - kommt auf den Hund an) oder ohne etwas zu sagen abhängen. Alles sehr ruhig.

    Wenn das klappt würde ich mich einfach kurz umdrehen und noch nicht weggehen, dann Schritt für Schritt Entfernung aufbauen. Möglichst immer in ruhiger und vertrauter Umgebung.

    Also ich kann bei meinem Arik wirkich ein Lied davon singen, was es heißt einen völlig überdrehten Herder zur Ruhe zu bringen. Die müssen das schlafen wirklich lernen!

    Ich hatte eine Box für ihn, wenn er Pause machen sollte, habe ich ihn in die Box rein geschickt. Habe ihm etwas kleines zum knabbern gegeben und mich so davor bzw. halb rein gesetzt, dass er nicht raus kam. Habe ihn ganz ruhig gestreichelt und ein Buch gelesen. Nur so konnte ich ihm die nötige Ruhe zum einschlafen geben. Wenn er geschlafen hat, habe ich streicheln aufgehört und anfangs einfach weiter gelesen, mit der Zeit konnte ich mich dann immer weiter von der Box entfernen. Ich empfehle ein gutes Sitzkissen und etwas zum anlehnen, sonst tut einem alles so weh, dass man nicht mehr aufkommt. :D

    Das habe ich die ersten zwei Wochen mehrmals täglich und auch am Abend gemacht, dann war das durch. Ab der dritten Woche ist Arik mit ins Büro gekommen und hat immer für 2 Stunden ganz friedlich in seiner Box neben meinem Schreibtisch geschlafen. Dann sind wir für eine kleine Runde raus gegangen und danach hat er wieder 2 Stunden geschlafen.

    klar nette kann ich auch durchaus verstehen warum er als Arschloch bezeichnet wurde

    Als Arschloch würde ich ihn deswegen nicht bezeichnen.

    Ich würde das anhängen und warten in ganz kleinen Schritten mit Loki üben. Am besten an einer ruhigen Stelle. Du hängst in an, bleibst bei ihm und wenn er ruhig ist, machst du ihn sofort wieder los. Das dann in ganz kleinen Schritten ausbauen. Wenn der Hund etwas neues, für ihn schwieriges lernen soll, ist es ganz wichtig die Schritte so klein zu machen, dass er am Anfang eigentlich keine Fehler machen kann. Es soll positiv ablaufen.

    Wirst sehen, das schafft ihr beiden auch. Ihr habt doch schon so viel zusammen erreicht.

    Bei Hank war damals (vor 12 Jahren) vereinbart, dass der Züchter die Hunde aussucht. Ich habe die Welpen mehrmals besucht und immer waren Hank und ich zusammen. Ich kann gar nicht mehr sagen wer den ersten Schritt auf den anderen zu gemacht hat. Wir waren einfach immer zusammen und als es ans eigentliche aussuchen/verteilen ging, hat der Züchter ihn mir zugeteilt. Sie hatten ja schon bei meinen Besuchen gesehen, dass wir nur Augen füreinander gehabt haben.

    Bei Arik habe ich mich in das erste Foto von ihm (ca. 1 Woche alt) verliebt. Ich kann nicht sagen warum, aber ab diesem Moment sah ich bei jedem Besuch nur ihn. Ich wollte ja unbedingt den besten Rüden aus dem Wurf für meinen Hundesport aussuchen und habe bei jedem Besuch die Züchterin nach allen 3 Rüden ausgefragt, aber immer wenn ich heim fahren musste, heulte ich weil ich meinen kleinen mit dem grünen Band noch nicht mitnehmen konnte. Und natürlich wurde der mit dem grünen Band dann am Ende "mein Arik".

    Ich habe beide Entscheidungen noch keine Sekunde bereut. Ich bin so glücklich über meine beiden Jungs.


    Die früheren Hunde waren immer aus dem Tierheim. Beim Aussuchen von Hombre war es wie magisch. Ich hatte meinen ersten Schäferhund einschläfern müssen und meine Schwägerin schleppte mich schon eine Wochen danach ins Tierheim. Ich war eigentlich noch gar nicht bereit für einen neuen Hund. Als wir dort vor dem Tierheim standen und uns mit dem Tierheimleiter unterhielten, kam eine Gruppe Hunde vom Spazierengehen zurück. Ein rießen großer Rüde stürmte auf mich zu und war nicht mehr von mir wegzubringen. Ich habe ihm in die Augen geschaut und war verloren, ich hatte das Gefühl, dass mein Rocco mich durch seine Augen anschaute. Dann kam er wieder in den Zwinger und hat mich ganz ruhig mit den Augen verfolgt. Alle Hunde hatten gebellt, nur Hombre saß ganz ruhig da und hat mich angeschaut. Mein damaliger Mann wollte eigentlich keinen Hund mehr, aber als er uns beide sah, hat er zugestimmt Hombre mitzunehmen. Sein Kommentar war "Ihr beide habt euch doch schon entschieden". Hombre war von der ersten bis zur letzten Minute "mein" Hund. Ich vermisse ihn heute noch sehr.

    So eine süße kleine Maus.

    Ich würde auch versuchen mich privat mit anderen Welpenbesitzern zu treffen. Es müssen ja nicht viele sein und vielleicht habt ihr ja auch den einen oder anderen souveränen, freundlichen erwachsenen Hund für gemeinsame kleine Spaziergänge im Freundeskreis. Davon provitieren die Welpen auch sehr.

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit der kleinen Ida und freue mich schon auf viele weitere Bilder.