Beiträge von schwedenfan

    Ich habe auch den Striegel, absolut super! Danach entferne ich die losen Haare noch mit einer Wurzelbürste.

    Mit dem Furminator habe ich lange nicht so viel raus bekommen, das Deckhaar wurde schlecht und die Hunde mochten den auch nicht.

    Eine Hundefrisöse riet mir, die Hunde im Fellwechsel täglich zu kämmen. Das schaffe ich leider nicht immer. Aber die Menge Fell die momentan raus geht ist der Wahnsinn :)

    Habe am Freitag eine Züchterin von Herdern getroffen, tolle tiefenentspannte Hunde und laut ihrer Aussage null anstrengend. Habe mich total in diese Hunde verknallt.

    Also aus eigener Erfahrung (Kurzhaarherder) kann ich dir da nur zur Vorsicht raten. Ich hatte noch nie so einen anstrengenden Hund. Nicht falsch verstehen, er ist ein toller Hund, aber wirklich anstrengend. In Sekundenbruchteil von 0 auch 180 und immer in Aktion. Ruhen und Schlafen musste er erst lernen. Und ich kenne inzwischen viele Herder die echt hyperaktiv sind und auch teilweise ziemlich schlechte Nerven haben. Die langhaarigen sind meiner Ansicht nach ruhiger.

    Unter welchem Zwinger züchtet die Züchterin?


    Hat wer Erfahrungen mit Hundeanhängern und kann diesbezüglich was empfehlen?

    Zwei große Hunde in einem engen Kofferraum, kann schon zu Problemen führen. Nicht jeder Hund mag den anderen zu nah bei oder in einer Kurve vielleicht gar auf sich haben.


    Ich persönlich bin kein Fan von Hundeanhängern. Ich hätte Angst, dass mir jemand rein fährt, oder dass der Anhänger ins Schleudern gerät. Aber ich kenne viele Hundesportler, die auf die Hänger von WT-Metall schwören. Die Hunde haben bequeme Boxen und meistens Lüfter oder Klimaanlagen drin. Wenn, dann würde ich einen Anhänger mit Doppelachse bevorzugen, da dieser ruhiger auf der Strasse liegt.

    ch habe vorhin mit meiner Schwester telefoniert und ihr von gestern erzählt, da kam dann der Kommentar "Das geht ja gar nicht. Was da auch die anderen Leute denken..."

    Das hat mir irgendwie noch den Rest gegeben. Als ob die Blicke der anderen nicht eh schon schlimm genug wären.

    Es ist sehr schade, dass deine Schwester dich da auch noch verunsichert hat. Aber versuche das bitte zu ignorieren, die Meinung der anderen Leute ist total egal. Versuche das zu verinnerlichen. Die Leute helfen dir nicht bei deinen Problemen und deswegen geht es sie auch nichts an.


    Ich würde an deiner Stelle auch im Moment eher in ruhigen Gegenden spazieren gehen, also auf Stadtgänge mit dem Hund verzichten. Kannst du evtl. irgendwo raus fahren und in Ruhe spazieren gehen.

    Ausserdem finde ich es auch gut, wenn du mit deinem Hund zusammen neue Aufgaben (vielleicht Tricks) erarbeitest, damit ihr als Team besser zusammen wachst.


    Kannst du vielleicht mit deinem Trainer Einzelstunden vereinbaren, wo ihr draußen die Hundebegnungen zusammen übt und dir in der Situation gezeigt wird wie du vorgehen sollst.


    Ich hoffe du findest wieder den Mut weiter zu machen. Aber wenn es gar nicht geht, dann finde ich auch die Entscheidung einen guten und geeigneten Platz für Cora zu suchen in Ordnung. Aber das hoffe ich erstmal nicht.

    Ich würde ihn auch erst mal ein paar Tage ankommen lassen und zusammen die nähere Umgebung erkunden. Auch schon kurze Autofahrten in den nächsten Wald oder so, um ihn möglichst positiv an das Auto fahren zu gewöhnen.

    Wenn ihr ihn zuhause an eine Box gewöhnt, könnt ihr diese evtl. auch bei Besuchen mitnehmen und ihm darin eine ruhige Rückzugs- und Schlafmöglichkeit anbieten.

    Hier gibt es ja ganz viele Ansätze und Tipps aus denen du noch den richtigen für euch finden musst.


    Aber manches ist mir aufgefallen:

    Zu deinen konkreten Fragen, wieder subjektiv, die Antwort: Ich würde ihn nicht mit Leckerlie oder Spielzeug ablenken. Erstens, da das bei Gaius eh nicht klappt. Wenn der was Aufregendes sieht, kann ich ihm das beste Lecekrlie oder seinen Lieblingsball vor die Nase halten - das juckt ihn nicht die Bohne.

    Ich würde Leckerli nie als Ablenkung empfehlen, wenn der Hund schon aufgeregt ist. Damit würde man das nur verstärken oder den Hund nicht mehr erreichen.

    Leckerli gab es bei meinen unsicheren Hunden nur in einer Entfernung, wo sie/er sich noch nicht aufgeregt hat. Damit konnte ich den (noch ertragbaren) Anblick eines fremden Hundes positiver belegen, bzw. den direkten Blickkontakt vermeiden. Also wenn 200 Meter schon zu nah sind, dann musst du eigentlich am Anfang wirklich noch mehr Abstand zwischen dich und andere Hunde bekommen.

    Mit hat der Vorschlag (ich glaube es war das Herrchen von Mylo) gefallen, sich in einiger Entfernung hinzusetzen und wirklich lange fremde Hunde usw. gemeinsam zu beobachten. Ganz wichtig ist natürlich, dass da wirklich kein Hund näher kommt.


    Das mit der Ablenkung hatten wir früher alles probiert,Ihr müßt Euch einen Hund vorstellen,der in entsprechenden Situationen

    NICHT ANSPRECHBAR ist, Wurst, Ball etc. haben da Null Wirkung.

    Genau das passiert eben, wenn man es in der schon aufgeregten Stimmung mit Ablenkung versucht.


    Deine Cora kann es doch, sie mußanscheinend nur den nötigen Respekt vor den Hundeführer haben.

    Ich würde hier eher von Vertrauen als von Respekt sprechen. Meiner Ansicht nach muss der Hund darauf vertrauen, dass wir ihn immer beschützen und die Situationen regeln. Das erreicht man (dauert oft lange) mit vielen Situationen wo man z.B. andere Hunde abblockt. Nach vielen Wiederholungen wird man selbst sicherer und damit bekommt der Hund auch das Gefühl, sich auf uns verlassen zu können.


    Gibt es in eurer Hundegruppe Situationen, wo Cora sich vielleicht etwas bedrängt fühlt?

    Wenn ja, würde ich ihr unbedingt immer zur Hilfe kommen und den anderen Hund abblocken, also sich vor Cora stellen und den anderen Hund wegschicken. Damit könntet ihr beide mehr Sicherheit in der Begegnung mit anderen Hunden gewinnen.

    Ich glaube deine Hündin hat am Anfang Angst vor fremden Hunden, deswegen geht es in der Hundeschule mit den anderen Hunden nach der anfänglichen Unsicherheit. Daher brauchst du Begegnungen mit fremden Hunden.

    Vielleicht kannst du dir Hundebegegnungen mit fremden Hunden an Orten suchen, wo du gut ausweichen kannst. Also wo du Hunde von weitem siehst, aber soweit wegbleiben kannst, dass deine noch nicht ausflippt.

    Dann würde ich sobald ihr einen Hund seht, und unbedingt bevor sie sich aufregt, den Hund leicht abwenden und mit viel Leckerli ablenken, damit sie keinen direkt Augenkontakt hat. Damit soll sie den Anblick von anderen Hunden nicht so bedrohlich, sondern durch die Leckerli mit etwas positivem verbinden.

    Zusätzlich sind natürlich die guten Begegnungen mit befreundeten Hunden, z.B. gemeinsame Spaziergänge und wenn das Spielverhalten und Temperament gut zusammen passt evtl. auch Spieleinheiten wichtig.

    Übrigens : vielleicht ist mit der Frage ja gemeint welche Rassen neben einem Schäferhund noch bei einem leben.

    Genau, so habe ich das auch aufgefasst. Und wir haben doch auch Mitglieder, die keinen Schäferhund besitzen, sich aber für die Rasse interessieren.


    Ich habe einen Deutschen und eine Holländischen Schäferhund.

    Ich habe meine Welpen bis jetzt immer mit einem aktuell passenden Halsband vom Züchter bekommen und dann ein Nylonhalsband passend gekauft. Vielleicht solltest du den Züchter nochmal fragen, ob der Welpe ein Halsband mitbekommt.

    Bis der Hund ausgewachsen war, haben wir meistens 2 neue Halsbänder gebraucht.

    Ich habe die Hunde im Auto in einer Box. Arik auf dem Rücksitz in einer großen Flugbox und Hank hinten in einer speziell angefertigten Box. Wenn ich die Hunde im Auto lasse (z.B. Hundeplatz, Prüfung) lasse ich alle Fenster und die Heckklappe offen. Ich lege sofort nachdem wir ankommen die Aludecke über das Auto und wenn die Sonne von hinten auf das Auto scheint, lasse ich sie weit über die Heckklappe hängen, damit bei Hank keine Sonne rein scheint. Im Auto habe ich ein Thermometer aufgehängt und überprüfe dieses regelmäßig. Natürlich haben die Hunde immer ausreichend Wasser in ihren Schüsseln und ich schaue regelmäßig nach ihnen.

    Ich finde das gewebte Alumaterial besser als die weißen Sunbrero, da bei diesen mehr Luft durchkommt.

    Bei allem, was man so über HD/ED bei der Hochzucht hört, hab ich fast das Gefühl, man müsse den Hund "in Watte packen" ?

    Ich denke nicht, dass man einen Hund in Watte packen soll, würde aber empfehlen ihn wenn er ausgewachsen ist, durchröntgen zu lassen. Dann weißt du auf was du aufpassen musst.

    Ausserdem finde ich den Tipp mit dem Hinterhandtraining sehr gut. Mein Hank (groß und LZ), hat durch viel Hinterhandtraining eine super Kontrolle darüber.

    Kannst du dir vorstellen, dass ihr Haras und den Hund des Nachbarn über gemeinsame Spaziergänge (natürlich kontrolliert an der Leine) zusammen gewöhnen könntet.

    Vielleicht wird es besser, wenn sie sich kennen lernen. Sie müssen ja nicht miteinander spielen.