Beiträge von schwedenfan

    Cinja - gute Besserung für deinen Finger.

    Es wurden schon gute Tipps gegeben, statt Teufelskralle würde ich (wenn es mal soweit ist) Weidenrinde empfehlen. Habe damit bei meinem Hank (12 Jahre) sehr gute Erfahrungen gemacht. Nach meinen Informationen muss man bei Teufelskralle sehr wegen Überdosierung aufpassen.

    Ich hoffe du schickst den Befund beim Zuchtverband ein, da die HD/ED Werte einer Linie nur mit möglichst vielen ausgewerteten Hunden aussagekräftig für zukünftige Interessenten sind. Ich weiß aber natürlich nicht, wie das bei den weißen Schäferhunden ausgewertet und dokumentiert wird.

    Ich hoffe ihr findet eine schöne gemeinsame Beschäftigung, die trotz der Diagnose möglich ist und wünsche euch eine gute Zeit zusammen. Viele Hunde leben mit dieser Diagnose lange und beschwerdefrei.

    Man könnte ihn Nachts laufen lassen, aber so ganz leise ist der auch nicht (Nachbarn). Der macht schon Geräusche, gerade wenn die Nacht windstill ist hört man alles.

    Ich habe gelesen, dass dabei öfter Igel verletzt werden. Vielleicht ist das bei eurem nicht so, da du geschrieben hast er hat Infrarotsensoren vorne.

    Wegen dem schlafenden Hund würde ich mir schon Sorgen machen, da könnte vielleicht auch die Rute abrasiert werden?!

    Ich würde unbedingt dem Hund einen alternativen Schlafplatz im Garten zeigen und lernen, damit er nicht in Gefahr gerät.

    Muss man regelmäßig zum TA wenn man Barft ? Wurde mir von der Züchterin geraten

    Aus welchem Grund??

    Aus meiner Erfahrung sind sehr viele Tierärzte gegen das barfen. Warum kann ich nicht sicher sagen. Meiner Ansicht nach teilweise aus Unwissenheit und teilweise werden die von den Futtermittelherstellern entsprechend beeinflusst. Viele wollen auch ihr teures Futter verkaufen.


    Ich barfe meine Hunde inzwischen seit 15 Jahren und gehe ausser bei Verletzungen alle 3 Jahre zum Tollwut impfen. Sonst sieht der Tierarzt meine Hunde überhaupt nicht.

    Ich gehe doch auch nicht ständig zum Arzt, weil ich keine Fertigprodukte sondern frische Lebensmittel esse.

    Ach ich beneide euch um die Vorfreude, es gibt doch (fast) nichts schöneres als wenn ein Welpe einzieht.

    Durch die tollen Berichte habe ich das Gefühl Kobold schon richtig zu kennen.^^

    Ich denke es kommt natürlich auch darauf an für welchen Zweck man ein Geschirr nutzt.

    Krass wie sich die Schrittlänge auf dem Laufband mit dem Geschirr verkürzt.

    Ich nutze nur für den Schutzdienst ein extra Schutzdienstgeschirr das die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.

    Trotz regelmäßiger Entwurmung (zuletzt im April diesen Jahres) total verwurmt und als Krönung mit Giardien verseucht. Wie das sein kann, weiß der Kuckuck.

    Sofort nach einer Wurmkur kann sich der Hund neue Würmer einfangen. Und gerade durch die chemischen Wurmkuren wird der Darm empfänglicher für eine neue Verwurmung. Nach so einer "Behandlung" sollte meiner Ansicht nach eine Darmsarnierung durchgeführt werden.

    Ich würde auf jeden Fall verhindern, dass er weiter daran leckt. Egal was du drauf machst.

    Mein Hank hat leider ab und zu HotSpots die er sich dann blutig leckt, das verhindere ich mit einem Thorni-Halskragen. Den liebt er, ist einso schönes Kopfkissen :) und er kann nicht mehr an der Wunde lecken.

    Ich desinfiziere und mach sonst meistens gar nichts oder eine Arnicasalbe drauf

    Auf dem Bild sieht er mir auch nicht zu dünn aus. Nicht von Pseudofachleuten verunsichern lassen.

    Ich barfe meine Hunde von Anfang an und fand die Mengen auch im Wachstum nicht so erheblich mehr als jetzt. Aber ich füttere eher nach Gefühl und beobachte die Figur meiner Hunde (seit inzwischen 15 Jahren).

    Ich würde auch jederzeit wieder mit Hund in den Urlaub fahren. Das ist doch eine gute Möglichkeit zusammen Zeit zu verbringen und neues zu entdecken. Kurze an den Welpen angepasste Wanderungen (obwohl ich mich noch nie an Minutenregeln gehalten habe) und genügend Zeit zum Ausruhen sind wichtig.

    Wenn der Hund seine gewohnte Box in der Ferienwohnung hat, kann man nach ein paar Tagen Eingewöhnung sicher auch in ganz kurzen Einheiten an dem Aleinebleiben trainieren. Wie daheim auch, wenn der Hund in der Box zur Ruhe kommt, nur ganz kurz in ein anderes Zimmer oder wenn das geht mal auf die Terasse gehen und ohne großes Aufhebens wieder zurück.


    Die Züchter von Arik waren letzte Woche mit seiner 14 Wochen alten Nichte Enisa mit dem Wohnmobil bei uns. Sie hat das super gemacht und war überall gleich daheim und aller Liebling. Sie durfte auch schon mit dem ersten Trail-Training beginnen und hat es toll gemacht.

    Ich glaube am Anfang ist das Wichtigste Alltagssituationen entspannt kennen lernen und die Bindung bzw. das Rufen/Kommen. Sitz und Platz läuft dann eher nebenher. Die Leinenführigkeit habe ich bei meinen leider auch immer vernachlässigt, da wir nur über eine Straße auf die Feldwege müssen. Aber das kann man ja auch auf einem Spaziergang zwischendrin einbauen. Am besten wenn der Welpe noch ganz klein oder der erste Power schon raus ist.

    Wenn man mit dem Klicker arbeiten will, ist das anklickern von Anfang an schon gut, aber das einmal am Tag ganz kurz (ich nehme max. 8 Leckerlis).

    Die Pausen sind mindestens genauso wichtig wie das üben.

    Also keinen Stress machen, bei dem was man macht liebevoll, geduldig und konsequent sein dann wird das schon.

    Bei den HZ Hunden gibt es schon auch Unterschiede. Eigentlich alle sind hinten so stark gewinkelt, daß die Rückenlinie trotz geradem Rücken abfällt. Viele haben aber zusätzlich auch noch einen mehr oder weniger ausgeprägten Karpfenrücken.

    Durch die starke winkelung ist die Hinterhand meist instabil und die Hunde können sich beim springen schlecht abdrücken und manche auch schlecht laufen.

    Was daran schön sein soll, erschließt sich mir nicht. 20161230_103011~3.jpg

    Hier sieht man schön die rückenlinie und Hinterhand von meinem Hank (LZ)

    Ich hatte mit Hank von Anfang an mit diesen Vorurteilen zu kämpfen. Aber nicht hier bei uns im Dorf. Hier waren manche Menschen anfangs skeptisch, da er ein wirklich imposanter Rüde ist, aber bald hörten wir nur noch Kommentare wie "eigentlich mag ich keine Schäferhunde, aber Hank ist ein toller Hund" oder so ähnlich.

    Ich selbst hatte leider auch schon ein paar unerfreuliche Begegnungen mit Schäferhunden. Leute die einen wild bellenden Schäferhund nur noch halten konnten, weil sie die Leine schnell genug um einen Baum oder Lichtmast gewickelt hatten usw. . Sowas baut natürlich kein Vertrauen auf.

    Und warum teilt man Welpengruppen auch nach der Größe der Welpen ein?

    Mein Hank und Arik hatten in der Welpengruppe je einen Dackelwelpen als liebsten Spielgefährten.

    Bei uns wurde nicht nach Rasse, sondern nach Temperament und Verhalten eingeteilt. Arik blieb sogar noch länger bei den "kleinen) also jüngeren oder schüchternen Hunden in der Gruppe, weil er so lieb mit ihnen spielte. Unsere Trainerin ist allerdings Hundesportlerin mit eigenen Schäferhunden und Malinois.

    Am meisten Vorurteile hatten bei Hank die Tierärzte. Ich war beruflich oft auf Tierarzt Fachkongressen unterwegs. Fast jeder Tierarzt hatte den Spruch "Schäferhunde mag ich nicht" drauf. Und alle waren nach kurzer Zeit von Hank als tollen Hund überzeugt. In manchen Jahren wurden wir schon gefragt, wo den Hank sei. Bloß weil er gerade nicht an unserem Messestand lag.

    Ich denke wir sollten nicht damit aufhören, den Leuten zu zeigen wie toll ein gut erzogener Schäferhund sein kann. Und natürlich Schäferhunde die noch nicht so gut unter Kontrolle ist, nicht zu anderen Menschen oder Hunden laufen zu lassen.

    Den sportlichen Schutzdienst sehe ich auch kritisch, bezüglich mancher Ausbildungsmethoden. Ich glaube aber eher, dass die Hunde die auf der Straße Probleme mit anderen Hunden haben, gar keine Ausbildung haben.

    Bei uns im Verein wird eine gute und faire Schutzhundeausbildung betrieben. Arik liebt den Kampf mit dem Helfer und sobald dieser den Schutzarm weglegt schmusen die beiden ohne irgendein Problem miteinander.

    Unser Hudeplatz liegt an einem gut besuchten Spazierweg. Viele Leute bleiben stehen und haben Interesse daran was wir machen. Wenn jemand Interesse zeigt, erklären wir auch was und warum wir da machen.

    Kommt eigentlich immer gut an.

    Ich habe es hier ja schon öfter geschrieben, ich lasse im Alltag überhaupt keine Kontakte mit fremden Hunden zu. Meine Hunde wissen, dass sie andere Hunde nichts angehen und ich sie beschütze. Daher sind sie entspannt bis desinteressiert bei Begegnungen mit fremden Hunden.

    Und trotzdem sind meine Hunde absolut in der Lage mit anderen Hunden ohne Probleme zu laufen und zu kommunizieren. Sie hatten beim Züchter, in der Welpenschule und mit Hunden von Freunden von klein auf Kontakt. Aber nicht mit jedem Hund der irgendwo rumläuft, das hat auch ausgereicht.

    Wenn ich möchte, dass mein Hund mit einem Hund von Freunden laufen kann, dann gehen wir erst zusammen angeleint nebeneinander bis die Hunde ruhig sind und dann wird im weitergehen abgeleint. Damit hatte ich noch nie Schwierigkeiten und einzelne gute Kontakte sind meiner Ansicht nach viel mehr wert als viele Kontakte bei denen doch immer mal wieder etwas passiert.

    Letzte Woche wurde Arik erst wieder gelobt, da er total ruhig und lieb einen Welpen an unserem Hundeplatz begrüsst hat. Die beiden haben sich angeschnuppert und das war es dann.

    Ich halte von Kühlwesten, Geschirren etc. gar nix. Der Mensch denkt dass das dem Hund gut tut. Aber der Hund kann sich dem nicht entziehen wenn er es als unangenehm empfindet! Die Kühldecken sind O.K. wenn der Hund genug Platz hat sich auch daneben legen zu können.

    So sehe ich das auch.

    Wichtig ist, dass der Hund nicht gezwungen ist in einem heißen Auto oder sonst in der Sonne zu liegen.