schwedenfan Profi
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Beiträge von schwedenfan

    Wir gehen morgens zwischen einer halben und 1 Stunde spazieren, Mittags kurz in den Garten und nachmittags nochmal entweder eine kleine Runde ca. 30 Minuten. 4-5 x pro Woche gehe ich mit einem (im Wechsel) oder beiden Hunden zum reiten. Hank schafft nur noch ca. 1 Stunde aber mit Arik reite ich je nach Jahreszeit zwischen 1 und 3 Stunden raus. Zusätzlich versuche ich im Garten etwas zu trainieren. Je nach Wetter und Bodenverhältnissen longieren, Obedience oder Schutzdienst. Ab und zu treffe ich mich mit einer Freundin zum Obediencetraining. Das dürfen wir ja zum Glück noch.

    Ohne Corona bin ich 4x pro Woche am Hundeplatz zum Obedience- und Schutzdiensttraining.

    Vor dem Schlafengehen lassen wir die Hunde meistens nur noch kurz in den Garten.

    Mein Hank schaut furchtbar aus. Überall hängen kleine Fellbüschel raus und ich habe bei dem kalten Wetter überhaupt keine Lust ihn zu bürsten. Wir haben für die Fellpflege im Garten einen alten Gartentisch mit Aufstieghilfe für Hank. Das ist eigentlich super und rückenschonend, aber zu kalt. :(

    Wo man krault hängt sicher immer von den Vorlieben des eigenen Hundes ab.

    Wichtig ist, dass man das Kraulen, vielleicht auch ein Wort dazusagen, erst immer nur in ruhigen Phasen konditioniert!

    Erst wenn das wirklich gefestigt ist, kann man es in einer etwas unruhigen Phase testen. Wichtig ist, dass es immer wieder in ruhigen Entspannungsphasen wiederholt wird.

    Bei Arik hilft das schon um ihn in stressigen Situationen zu beruhigen.

    Aus meinen eigenen Erfahrungen mit Arik ist die Devise viel Ruhe reinbringen und selbst ruhig sein bzw. werden!

    Boxtraining ganz ruhig und anfangs nur kurz. Der Welpe wird natürlich noch am Anfang nicht einfach in einer geschlossenen Box zur Ruhe kommen, das muss er erst lernen.

    Bei Arik habe ich auch in ruhigen Phasen ein Entspannungskraulen eingeführt, die ich auch heute noch in stressigen Situationen nutzen kann.

    Wenn der Hund zum Diensthund ausgebildet werden soll, dann würde ich mir Hilfe bei anderen Diensthundeführern suchen. Die wissen hoffentlich was für die Basis wichtig ist.

    Aber wenn man selbst noch in der Ausbildung bei der Polizei ist, ist bei dir und dem Hund noch alles unsicher mit dem beruflichen Werdegang.

    Trippelt los und kommt mit einer ihrer Socken wieder, die sie meinem Mann vehement aufgenötigt hat. Der musste die Socke nehmen, sonst hätte die keine Ruhe gegeben. Wir beiden standen da und haben uns gefragt, ob wir gerade kollektiv halluzinieren. Von der Tatsache, dass das unglaublich witzig ist mal abgesehen, hat Frau Hund doch eine erstaunliche Denkleistung an den Tag gelegt.

    Das ist wirklich sehr faszinierend.

    Mir fallen im Moment leider keine solchen Bespiele ein, oder vielleicht sind meine Hunde sind nicht so clever wie Tilli?

    Ob ein Hund wirklich so wie wir zwischen jetzt und später unterscheiden kann, weiß ich nicht.

    Einzig eines fällt mir spontan ein.

    Unsere Cora konnte Türen öffnen, das hat sie aber ausnahmslos nur gemacht, wenn sie Durchfall hatte und in der Nacht dringend raus musste. Da hat sie sich nicht mit winseln und uns aufwecken aufgehalten, sondern einfach selbst die Haustüre aufgemacht und ist raus in den Garten. Das kam in den 15 Jahren ungefähr 3 oder 4 mal vor.

    Das ist ein super toller Fortschritt, ich denke ihr habt den richtigen Trainer gefunden. Macht weiter so ruhig, dann wird das ganz sicher absolut super.

    Einen süßen Welpen ist euer Jax auf jeden Fall.

    Ich halte die Box (wenn möglich eine feste aus Kunststoff oder Gitter) für eine gute Lösung als Schlaf- und Rückzugsort für den Welpen.

    Wichtig ist, dass du Jax die Box in Ruhe lernst. Also nicht nur wenn er aufgedreht ist, in die Box verfrachten und Türe zu. Sondern in den Phasen wo ihr alleine seid, auch in der Nacht daran gewöhnen, dass er in der Box schläft. Ich habe das bei meinen Hunden am Anfang einige Zeit mit offener Tür geübt. Ich habe den jeweiligen Welpen dann mit etwas Leckerem in die Box gelockt, dort gestreichelt und mich so davor gesetzt, dass er nicht einfach wieder rauslaufen konnte. Aber das wirklich in ganz ruhiger Umgebung aufgebaut. Am Anfang braucht man dafür Geduld und Zeit. Ich habe immer ein Buch gelesen, auch wenn es vor der Box nicht wirklich bequem war. Wenn er zur Ruhe kam, wurde die Box auch geschlossen. Das ganze erstmal am besten wenn das Kind nicht da ist oder schläft. So soll die Box für den Hund ein Ruheplatz und etwas schönes sein. Wichtig ist auch, dass die Box an einem ruhigen Ort steht. Und für das Kind muss die Box absolut tabu sein. Niemand darf in die Box und auch nicht von aussen drauf klopfen oder so. Wenn der Welpe die Box in ruhigen Phasen so kennenlernt ist es auch nicht schlimm dann im Notfall die Türe zu schließen.

    Auf diese Weise wird der Welpe bald lernen, dass das sein Ort zum Entspannen ist und er dort Ruhe findet.