Beiträge von schwedenfan

    Meine Cora (DSH-Dobermann-Mix) ist mit 15 Jahren an einer Magendrehung gestorben. Sie wurde gebarft, bekam ihr Fressen auf 3x am Tag verteilt. An ihrem letzten Tag hatte sie in der Früh wie immer ihre 2 Hühnerhälste bekommen und etwas später sind wir fast eine Stunde spazieren gegangen und sie wirkte topfit. Danach hat sie sich zum schlafen hingelegt. Ungefähr eine Stunde später blähte sich der Bauch auf und ich bin sofort in die Tierklinik gefahren. Das hat vielleicht eine viertel Stunde gedauert. Da konnte sie schon nicht mehr stehen und hat eine blaue Zunge bekommen. Das Röntgen bestätigte meine Vermutung, aber aufgrund ihres Alters habe ich mich mit dem Tierarzt gegen eine Operation entschieden.

    Ich habe den Tierarzt gefragt, ob ich etwas falsch gemacht hätte, aber er meinte ihr tiefer Brustkorb und das Alter (erschlaffen der Bänder/Bindegewebe) wären die Ursache.


    Aber erst vor kurzem war die Hündin (Flat Coated Retriever ca. 6 Jahre) einer Freundin wegen einem seltsamen Verhalten in der Klinik. Sie zitterte und schleckte immer, also ob ihr richtig schlecht wäre. Zuerst wurde eine Vergiftung vermutet, aber dann meinten die Tierärzte eine beginnende Magendrehung. Sie haben die Hündin über Nacht behalten und am nächsten Tag ging es ihr wieder gut.


    Und da ist mir eingefallen, dass Cora auch am Tag vor ihrem Tod mal etwas komisch war. So als ob ihr schlecht wäre, aufgestanden und wo anders hingelegt, etwas geschleckt. Aber das war nur kurz und danach war sie wieder wie immer. Jetzt mache ich mir im nachhinein Vorwürfe, dass ich damals vielleicht die Magendrehung verhindern hätte können???!

    Ja, ich denke schon, dass deine Stimmung/Einstellung zu dem Mann von Gaius aufgenommen wird.


    Ich hatte da einmal ein interessantes Erlebnis mit Hank.


    Ich habe mich am Auto (vor Hank´s Box) mit einer guten Freundin, die Hank sehr gerne mochte, ziemlich hitzig über jemand anderen unterhalten.

    Danach habe ich Hank zum Training raus geholt und meine Freundin konnte nicht mehr in unsere Nähe kommen. Er hat geknurrt und sich richtig aufgeregt. Mit anderen Leuten war er wie immer. Ich habe viel überlegt und dann über eine ganze Zeit immer in sichtweite von Hank die Freundin sehr überschwenglich begrüßt und umarmt. Aber es hat wirklich eine Zeit gebraucht, bis er ihr wieder vertraut hat.

    Ich glaube durch die Diskussion vor ihm dachte er, ich wäre auf meine Freundin sauer und hat natürlich nicht gewusst, dass wir uns über ganz jemand anderen aufgeregt hatten.

    Super schöne Bilder vom tollen "Eisbärchen" :D und ein interessanter Bericht eurer Aktivitäten.

    Das mit dem Angelhaken ist mir bei einem meiner früheren Hunde auch schon passiert. Aber der hatte den Schwimmer gefangen und sich dadurch den Angelhaken in die Seite gebohrt. Wir mussten den hinten abzwicken und durch die Wunde durchschieben, damit der Widerhaken nicht noch mehr aufgerissen hat.

    Mein herzliches Beileid. Es ist immer so schwer einen geliebten Hund gehen zu lassen.


    Als ich vor vielen Jahren meinen Herzenshund Hombre gehen lassen musste, konnte ich in der ersten Zeit meine anderen Tiere (Hunde, Pferde, Katzen ...) gar nicht streicheln. Ich hatte das Gefühl ich könnte kein Tier mehr gerne haben, da dann der Verlust so schmerzt.


    Sei froh, dass du Koda hast, die Zeit wird kommen wo er dich trösten kann. Fühl dich gedrückt ;(

    Schön, dass es bei euch so toll klappt! Wie hast du sie am Anfang zusammen geführt und ab wann hast du den Welpen mit zum Stall genommen?

    Beide Züchter hatten selbst Pferde/Ponys, also hatten sie schon Pferde von weitem gesehen.


    Ich habe entgegen vielen Empfehlungen die beiden immer erst ab ungefähr einem halben Jahr zu gemeinsamen Spaziergängen mit dem Pferd (immer zusammen mit jemand der sich entweder um das Pferd oder den Hund kümmern konnte) mitgenommen. Da war es mir wichtig, dass der Gehorsam schon etwas gefestigt ist.

    Zum Reiten erst ab einem Jahr, erstens auch wegen dem Gehorsam (Kommandos von oben anzunehmen ist viel schwieriger) und da ich die Hunde nicht überlasten wollte.

    Herzlich Willkommen im Forum,

    eine schöne und spannende Zeit, bis der Welpe einzieht. Ich war bei meinen beiden mehrmals beim Züchter und habe die Welpen besucht.

    Die Besuche bei Hank und Arik waren so schön, ich wollte jedes Mal gar nicht mehr heim fahren. Ich habe viel Zeit mit den Welpen verbringen dürfen, das war mir auch wichtig, da ich die Welpen kennen lernen wollte.

    Bei Hank hatte ich 1. Wahl, aber der Züchter wollte eigentlich schon die Hunde auch zuteilen. Das war aber kein Problem, da wir beide Hank als den absolut richtigen Welpen für mich ausgesucht haben. Und diese Entscheidung habe ich in den letzten 11 Jahren noch keinen Tag bereut.

    Bei Arik durfte ich mir selbst den Hund aussuchen und deswegen habe ich mir bei jedem Besuch alle 3 Rüden immer ganz genau angeschaut und die Züchter über deren Verhalten ausgefragt. Da ich aber von Anfang an in den Rüden mit dem grünen Bank verliebt war, blieb es dann auch bei diesem und auch diese Entscheidung habe ich in den 4 Jahren seit wir Arik haben nie bereut.

    ob es vielleicht auch Leute gibt die einen Schäfi und ein Pferd besitzen.

    Ja die gibt es :).

    Meine Hunde begleiten mich auf unseren Ausritten und natürlich auch beim Wanderreiten.
    Hank_Aaroun.jpg

    Hier warten Hank und Aaroun brav auf mich, Arik ist nicht auf dem Bild, da er uns meistens umrundet.

    Das wird sicher bald besser mit dem kleinen Eisbärchen.

    Da fällt mir gerade was ein, was mir mit Arik geholfen hat. Am Anfang war ich echt am verzweifeln. So einen wilden Kerl hatte ich noch nie.

    Ich habe ein Ruheritual eingeführt. Immer wenn er ruhig und müde war, habe ich ihn ausgiebig an der Brust gekrault, damit der das Kraulen mit der Ruhe verbindet. Nach ein paar Tagen oder waren es Wochen??? konnte ich ihn mit dem Kraulen an der Brust immer besser beruhigen. Das wirkt auch heute noch sehr gut. Wichtig ist es am Anfang wirklich nur in Ruhephasen zu machen, damit er es auch sicher damit verbindet.

    Es ist natürlich nicht dasselbe wie eine "Zweitfrau", aber irgendwie fühlt es sich auch seltsam an. Nachvollziehbar?

    Das liest sich lustig, aber ich kann es schon nachvollziehen.

    Ich denke das kommt viel auf den Hund und darauf an wie ihr es handhabt.

    Wenn Gaius eher ein Rudelhund ist, wird es sein Leben bereichern. Ich glaube das ist bei den meisten Hunden der Fall. Aber ich hatte auch mal einen Hund, der wäre definitiv lieber Einzelhund gewesen.

    Bei meinen zwei aktuellen Hunden ist es gemischt. Ich bin sicher sie mögen es eigentlich zusammen zu sein. Manchmal spielen sie sehr schön, die Spielaufforderung kommt mal von Hank und mal von Arik, selten ist die Stimmung kurzfristig sehr angespannt was ja auch schon zu einzelnen kämpfen geführt hat.

    Aber ich merke vor allen Dingen bei Hank, dass er Ausflüge (z.B. einen Ausritt) mit mir alleine genießt und danach sehr guter Stimmung ist. Da Hank jetzt mit seinen 11 Jahren nicht mehr so weit und schnell laufen kann wie Arik nehme ich inzwischen täglich im Wechsel einen von beiden zum reiten mit.

    Wenn ich aber ausnahmsweise nur mit einem unsere Standard Spazierrunde gehe, dann schaut der sich ständig nach dem anderen um und sucht ihn.

    Ich hatte mal einen Hund der schwamm für sein Leben gerne, der schwamm wie ein Biber. Der Kopf und der ganze Rücken war zu sehen. Der brauchte kein Stöckchen und auch keinen Menschen mit dabei.


    Ich war noch nie mit den Hunden am Meer. Besteht da nicht die Gefahr, dass der Hund Salzwasser trinkt und davon krank wird?

    ich habe z.B. vor zwei Tagen im Wald keinen Apfel dabei gehabt und habe Holzstöckle vom Boden aufgehoben, die Roopa suchen mußte, also nur kurz angefasst und er hat sie alle gebracht, obwohl der Wald voll ist mit diesen Stöckle - reicht also der kurze Kontakt meiner Hand um das Stöckle zu identifizieren!?

    Ja das reicht. Wir machen das ja beim Identifizieren auch so. Der Steward gibt mir ein neutrales Hölzchen für ein paar Sekunden in die Hand und legt es dann mit der Zange aus. Die restlichen Hölzer legt der Steward mit der Hand oder der Zange dazu. Und die Hunde können das richtige zuverlässig rausuchen.

    Merkblatt ausgehändigt (Infoblatt für Hundehalter). Schon der erste Satz ist "nett": "Hunde sind so zu halten, dass andere Personen nicht gefährdet und auch nicht durch Geräusche, Gerüche oder in sonstiger Weise unzumutbar beeinträchtigt werden.

    Ist das eine Gemeindeverordnung oder woher stammt dieses Merkblatt? So etwas seltsames wie "nicht durch Geräusche, Gerüche ...." habe ich ja noch nie gehört.

    Ich weiß bei uns, dass wenn ein Hund in den Ruhezeiten (Mittag, Nacht) zu lange bellt, man Probleme bekommen kann.

    Paw lass ihm ruhig Zeit bis er wirklich schwimmt. Wenn du ihn zu früh mit Stöckchen überlistest könnte er auch Angst vor dem tiefen Wasser bekommen.

    Roopa So ist meine Cora ihr Leben lang geschwommen, sie mochte es nicht wirklich gerne.

    Das zeigt eigentlich mal wieder, wie sehr das menschliche Verhalten des Hundeführers auf den Hund abfärbt.

    Ich bin da auch etwas skeptisch. Sicherlich wirkt sich das eigene Verhalten auf den Hund aus, aber komplett ein anderer (ruhiger) Hund wird dadurch aus einem hibbeligen Hund wahrscheinlich nicht werden.


    Als Arik einzog, musste ich sehr viel ruhiger werden, damit es sich mit Arik nicht zu sehr hochgeschaukelt hat. Aber deswegen ist Arik noch lange kein ruhiger Hund geworden.^^

    Ich habe die Hundebetten etwas getrennt voneinander stehen. Wenn ein Welpe da ist, bekommt der am Anfang eine Hundebox. Damit kann ich dem Welpen Ruhe lernen und der ältere Hund bekommt auch seine Ruhephasen.

    Jeder Hund hat seine Futterschüssel (die steht nur während der Fütterung da) und wir haben einen 5 l Eimer für das Wasser.

    Ich füttere immer nach der Rangfolge, also zuerst den älteren Hund. Die Hunde werden während dem Herrichten (da wir barfen und erst Gemüse pürieren dauert das etwas:)) des Futters auf ihre Plätze geschickt, dann wird der erste Napf auf den Boden gestellt und der Hund gerufen, dann der zweite Napf usw. (Arik war am Anfang währendessen in der Box und bekam als letzter sein Futter in der Box).

    Bei den Spaziergängen sind wir am Anfang immer mit allen Hunden eine kleine Runde gegangen und haben dann mit den erwachsenen Hunden nochmal extra reiten, joggen oder ähnliches gemacht.

    Mit dem Welpen/Junghund habe ich immer auch kleine Ausflüge allein gemacht, damit er auch ohne das Rudel Erfahrungen sammeln kann. Zum Beispiel zum Tierarzt zum Wiegen und Leckerli abholen.

    Gute Besserung für deinen Mann. Ich hoffe die Entzündung kann gestoppt werden und er ist auf dem Weg der Besserung.

    Ich glaube mit dem was du alles im Moment um die Ohren hast, ist es besser du vergisst den Radfahrer erstmal. Die Gerüchte verlaufen sich auch wieder. Ich hatte auch mal ein ähnliches Problem und die anderen Nachbarn haben einfach mit der Zeit gesehen, dass meine Hunde sich gut benehmen und das ganze wurde vergessen.

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.

    Eine Anzeige wegen Verleumdung ist schwierig. Das habe ich auch mal gemacht, aber ohne handfeste Beweise hat man da keine Chance. Du brauchst also Zeugen, dass Hasso ihm nichts getan hat und Zeugen die bereit sind auszusagen, welche Unwahrheiten er erzählt. Hast du die und wenn ja würden die vor Gericht für dich aussagen?