Beiträge von schwedenfan

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner BGH2.


    4. Juni/Juli wird eine Möglichkeit geben an einem UO Workshop teilzunehmen. Da gibt es eine fixe Truppe die eine von Heuwinkel 2x im Jahr hollt.

    Wenn das die Steffi Ollmann ist, kann ich den Workshop absolut empfehlen! Ist eine super Trainerin und hat für jeden Hund und jedes Problem top Lösungen.

    Tipps abgeben möchte ich nicht, aber ich kann meine bisherigen Erfahrungen mit Mehrhundehaltung erzählen.

    Ich habe seit ca. 20 Jahre immer 2 oder mehr Hunde. Schildere hier erst mal die Beziehung der eigenen Hunde untereinander.

    Das ging immer super gut, das erste Paar waren 2 Rüden (DSH-Mix), beide kastriert. - Keine Probleme

    Dann starb ein Rüde und es kam eine Hündin (DSH-Mix) dazu, diese wurde mit 1 Jahr kastriert. - Keine Probleme

    Dann kam noch Hank (DSH LZ) dazu, als er 3 Jahre wurde, kam es einmal zu einem kleinen Kampf - den ich unterbrechen konnte, der Mix lebte noch 1 Jahr - Keine weiteren Probleme

    Dann kamen 3 kleine alte Yorkshire-Mixe (alle kastriert) dazu, die machten mit meinen anderen Hunden keine Probleme. Davon lebt heute noch einer.

    Als Hank 7 Jahre wurde kam Arik (Hollandse Herder) dazu. Jetzt ist Arik 3 Jahre und die Probleme werden mehr. Die beiden haben inzwischen 3 mal gekämpft, jedes Mal relativ leichte Verletzungen, letzte Woche musste ich mit Hank zum Tierarzt wegen eines tiefen Loch am Kopf. Arik hatte schon mal ein Loch im Augenlied.

    Es ist daheim momentan sehr stressig, da wir extrem aufpassen müssen, dass es zu keiner krititschen Situation kommt.

    Ich schreibe nur so ausführlich, damit klar wird, dass es unterschiedlich ausfallen kann.

    Ich dachte bisher, dass ich einige Erfahrung habe, muss jetzt aber erkennen, dass ich ganz schnell viel lernen und einiges ändern muss, damit es in Zukunft keine schlimmeren Kämpfe gibt.


    Ausserdem hat man es bei Begegnungen mit Hunden und vor allem freilaufenden Hunden, mit nur einem Hund wesentlich einfacher.

    Zwei Hunde können sich entweder gegen den anderen zusammenschließen (möchte ich mir gar nicht vorstellen), oder wie es bei uns passiert ist, durch die Aufregung wegen dem anderen Hund miteinander kämpfen.

    Im Moment würde ich eher abraten einen zweiten gleichgeschlechtlichen Hund dazu zu nehmen, obwohl ich natürlich auch weiß, dass es auch schön sein kann.

    Verlier den Mut nicht, ich hatte schon einige Hunde und Katzen die sich am Anfang gar nicht verstanden hatten. Irgendwann klappt das, unsere wurden mal nach längerer, mal auch schneller recht gute Freunde bzw. ignorierten sich irgendwann.

    Und ich hatte früher immer wieder erwachsene Tierheimhund und auch Tierschutzkatzen, auch bei denen ging es irgendwann miteinander.

    Wie ich oben schon geschrieben hatte, bei Krankheiten oder/und ohne Unterwolle sicher sinnvoll. Aber mein Hank würde mir schön was erzählen, wenn ich ihm einen Mantel anziehen würde. Er ist inzwischen 10 Jahre alt und liebt es kalt. Sehr oft ist es ihm im Haus zu warm und er liegt lieber stundenlang draußen vor der Haustür.


    Wegen dem Schmutz, habe ich zum Glück im Haus einen Schmutzraum mit Hundedusche und daher kein Problem.

    Beim Campen habe ich Microfaser Bademäntel für die Hunde, damit sie sich im Wohnwagen nicht schütteln und alles versauen.


    Das hat er wohl vom Herder 🤗

    Lustig, ich dachte mir schon lange, dass Argos auf dem Foto wie ein Herder aussieht. Dachte aber ich hätte irgendwo gelesen, dass er ein reiner DSH wäre und habe mich nicht getraut zu fragen. ;)


    Also Arik (mein Herder) hat auch eine dichte Unterwolle. Er liebt die Kälte aber nicht so wie Hank und daher lasse ich ihn bei kaltem Wetter nicht so lange im Garten, vor allem nicht wenn er nur rumliegt.

    Ich hatte erst vor kurzem auch eine Begegnung mit einem Magyar Viszla.

    Hank und Arik liefen in der Dämmerung frei auf einem Feldweg, als ich den Hund in der Dämmerung im vollen Speed über ein Feld auf uns zurennen sah. Der Besitzer war weit hinten mit dem Fahrrad, seine Rufe verhallten ohne irgendwas zu erreichen. Ich habe meine beiden schnell noch angeleint und hinter mich gestellt. Als der Hund in unsere Nähe kam, habe ich ihn massiv angeschnauzt und weg geschickt. Zum Glück bleiben Hank und Arik da echt ruhig, zusammen haben sie 70 kg, die würden mich ohne Probleme einfach umreissen.

    Ich musste den Hund mehrmals abblocken, bis er entschied zu seinem Besitzer zurück zu laufen. Als der dann mit dem angeleinten Hund an uns vorbei radeln wollte, habe ich ihn gefragt, ob er es gut findet, einen Hund der nicht hört frei laufen zu lassen.

    Da meinte er erst mal etwas grantig "Er ist doch nicht zu euch hingegangen", ich habe ihm dann erklärt, dass ich und nicht er das bewirkt hatte. Er maulte dann, sein Hund würde doch eh nichts tun.

    Als ich ihm dann erklärt habe, dass meine zwei, wenn sie den Viszla in die Mangel nähmen, den ohne Problem umbringen könnten, wurde es ihm dann doch anders und sein Ton wurde wesentlich ruhiger und unsicherer.

    Normalerweise würde ich sagen "nein". Ein Schäferhund hat ein Fell mit Unterwolle.

    Wenn das Fell in Ordnung ist, wird er normal auch bei sehr schlechtem Wetter nicht bis auf die Haut nass.

    Wenn ein Hund ein sehr schlechtes Fell hat und/oder krank ist, kann das natürlich ganz anders aussehen.


    Aber das ist natürlich nur meine Meinung bzw. Erfahrung.

    Hachiko hatte ich damals im Kino gesehen. Den kann ich mir nicht noch mal ansehen. Der Film ist mir extrem nahe gegangen.

    Den habe ich auf DVD, aber wenn ich den anschaue muss ich jedesmal so heulen, dass die Hunde total ausflippen. Das geht also doppelt nicht!!!!

    Ganz wichtig ist meines erachtens, dass die Katze Rückzugsmöglichkeiten zum Schlafen und Fressen hat, wo der Hund nicht hinkommt.

    Ausserdem muss das jagen so schnell als möglich unterbunden werden. Evtl. für eine Weile eine kurze Leine immer dran, damit man ihn sofort erwischt, wenn er mit dem Jagen beginnen möchte.

    Wichtig in Bezug auf Auslastung ist mir, dass der Hund auch Ruhe kennt

    Das sehe ich auch teilweise wichtiger als die täglich Auslastung. Geht mir auf jeden Fall bei meinem Herder so.

    Aber auch wenn ich mal krank bin und eine Woche nicht traineren kann, sind meine Hunde nicht gleich am durchdrehen. Dann versuchen wir natürlich etwas länger spazieren zu gehen.

    Normal trainiere ich 3 x die Woche ca. 10-15 Minuten daheim und 2 x die Woche etwas länger auf dem Hundeplatz, ansonsten reite ich mit den Hunden oder wir gehen spazieren/joggen und dabei können die Hunde schnüffeln und einfach laufen. Das reicht meines erachtens als "erleben" völlig aus.

    In die Stadt oder so gehen wir mit den erwachsenen Hunden eher selten, eher mal im Urlaub.

    Also die Aussage das ist typisch für den Schäferhund kann ich so nicht bestätigen. Ich glaube eher, dass es an einer gewissen Unsicherheit des Hundes liegt.

    Mit Hank (DSH) hatte ich solche Probleme nie. Er war immer schon eher neutral, egal was auf uns zu gekommen ist.

    Arik (Holländischer Schäferhund) hatte als Junghund ziemlich Probleme mit Hunden die uns entgegengekommen sind. Er hat sich furchtbar aufgergt und gebellt. Das habe ich total weg bekommen, heute interessiert er sich für Hunde in unserer Nähe so gut wie gar nicht mehr, bzw. ist freundlich aufmerksam.


    Trainiert habe ich das, indem ich, wenn uns ein Hund entgegen gekommen ist, kurz bevor er mit dem fixieren und aufregen angefangen hat, ihn vom Hund weg mit Leckerlis abgelenkt habe. Ich habe ihn soweit abgewendet und gefüttert, dass er sich gar nicht mehr aufgeregt hat. Wichtig ist vorher mit dem füttern anfangen, sonst bestätigt man die Aufregung!

    Ausserdem lasse ich konsequent keine fremden Hunde an meine Hunde, somit haben sie gelernt, dass ich sie beschütze und bleiben ruhig.

    Bei uns waren es die Hunde, wenn es Menschen sind würde ich genauso vorgehen.


    Ich benutze normale Nylonhalsbänder und -leinen. Wenn ein Geschirr, würde ich wahrscheinlich eines mit dem Ring vorne an der Brust verwenden, alle anderen verleiten meiner Ansicht nach noch mehr zum ziehen.

    Bei meinen ist es auch so wie bei Hermann, sie schnüffeln manchmal länger, aber da ich meistens ohne Leine weitergehe kommen sie ziemlich schnell hinterher gerannt. Das Problem ist dann nur, dass Arik, wenn es zu gut riecht, sein Spielzeug irgendwo liegen lässt und ich ihn dann weit zurück schicken muss. Aber bei uns kommt das selten vor, da fast nur wir dort spazieren gehen.

    Letztes Wochenende sind wir mit Hank und Arik in einem Wald in meinem Heimatort spazieren gegangen. Beide liefen auf dem Weg ohne Leine.

    Kam uns von vorne eine Frau mit einem Labrador entgegen. Ich habe unsere Hunde sofort rechts (auf der von ihr abgewandten Seite) neben mich genommen und sie freundlich gebeten, dass sie ihren Hund bitte nicht herlaufen lassen soll. Da kam natürlich die Antwort "der tut nix", darauf habe ich geantwortet "aber meine". Darauf hat sie überhaupt nicht reagiert, sondern ihren Hund einfach weiter auf uns zu laufen lassen. Dann habe ich etwas bestimmter gesagt, sie soll ihren Hunde bitte jetzt sofort zu sich nehmen, bzw. anleinen. Da sagte sie doch glatt "ich dachte das war ein Scherz", mit so was scherze ich aber sicher nicht. Als sie ihren Labrador dann am Halsband genommen hat, hat der angefangen zu knurren, bellen und zerren.

    Ich habe ihr dann nochmal erklärt, dass ich keinesfalls scherze und sie besonders bei zwei oder mehreren Hunden vorsichtig sein sollte, da diese im Fall der Fälle zusammenhelfen.

    Das ist doch echt super, oder??

    Ich barfe meine Hunde seit ca. 13 Jahren. Natürlich kann etwas passieren, aber man muss einfach aufpassen und für jeden Hund die optimale Menge einhalten. Cora bekam schnell Knochenkot - sie bekam eben etwas weniger, Hank hatte noch nie Knochenkot - er bekommt etwas mehr, Arik bekommt von zuviel Knochen Durchfall. Meine Hunde bekommen jeden Tag Hühnerhälse oder -karkassen und zweimal die Woche Rinderknochen mit viel Fleisch dran oder direkt nach einer Fleischmahlzeit. Markknochen verfüttere ich nicht, aber Hank freut sich sehr wenn er ab und zu ein Kalbsbein mit Fell und Klaue bekommt.

    Knochen dürfen nur roh und in dem Hund entsprechenden Mengen gefüttert werden!


    Komischerweise raten manche Tierärzte zur Knochenfütterung und manche davon ab.