Quincy´s erste "Fährte" und wie es weiter geht....

  • Nach dem kurzen "Erschrecken" hat er sich schnell wieder eingesucht. Das macht er schon schön für sein Alter. Sabine, machst du anfänglich immer nur Geraden?

  • Ich habe Joy auch mit Kreissuchen aufgebaut und wir haben uns da auch ordentlich Zeit gelassen. Geschwindigkeit stürmen, war nie ein Probblem bei ihr, aber bei anderen Hunden mit dem gleichen Aufbau schon. Also liegt vermutlich schon auch am Hund, nicht nur an der Methode? Bei mir lief es eine zeit lang auch eher bescheiden, es war zu oberflächlich und unkonzentriert, fahrig und einfach nicht schön. Das haben wir aber wie es scheint zum Glück hinter uns, die letzten Fährten waren wieder richtig schick...

  • Das Tempo findet ich absolut super. Er soll doch die Fährte ruhig und intensiv absuchen. Ein Hund der rennt überläuft später viel eher einen Winkel.
    Ich habe mit meiner Cora viele FH1 und FH2 gesucht und sie hat nie an der Färhtenleine gezogen und viele "V" bekommen. Also lass dir da nichts einreden.


    Mir gefällt sehr gut, dass er obwohl du schon ziemlich große Schritte gemacht hast auch zwischen den Spuren schön tief sucht. Super das du ihn an den Stellen wo er kurz rausgeschnuppert hat, nicht korrigiert hast. So konnte er alleine seine Erfahrung machen und das sitzt meines Erachtens viel tiefer als wenn du ihn korrigiert hättest.


    Ich würde auch lieber mit ganz großen Bögen beginnen. Ich bin kein Fan von diesen langen geraden, da die Hunde meiner Ansicht nach danach mehr Schwierigkeiten mit den Winkeln haben. Anfangs müssen die Bögen ganz groß sein. Damit habe ich sehr gute Erfahrunen gemacht. Aber ich kann schon verstehen das du lieber bei altbewährtem bleibst. Man muss immer sehen was zu dem Hund passt.

  • was willste mit trieb auf der fährte? ich geb dir mal bronko zum suchen, danach sagste: ich will nen hund, der ohne hohe trieblage sucht :D
    das kostet nur unnötig nerven und punkte.
    meine E-s sind auch absolute Fährtentalente. sind von der ersten fährte an total ruhig und konzentriert, genau wie quincy und das find ich super.
    bei der letzten fährte von eik beschloss er, da auch mehr trieb zu machen. war mist. da werden die gleich schneller und unkonzentrierter (nach dem 1. GG war es wieder top).


    ich leg die fährten auch so wie du. erst mal nur ne gerade und dann in jeden schritt ein stück futter.

  • oh ja , das kenne ich
    so einen Mali hatten wir mal im Verein und das hat immer schön Punkte gekostet

  • Viele Wege führen nach Rom. Wichtig ist es, die auf den Hund und den Hundeführer passende Methode zu finden. Und von vornherein darauf zu achten, was man möchte und was nicht. Ich arbeite nach der Methode von Armin Hölzle. Gleich nach den beiden ersten Fährtenquadraten ging es bei der 3. Fährte aus dem Abgang (Dreieck) direkt in Bögen und Kurven los. Und ungefähr 100 Fährten lang in jeden Schritt ein Lecker. Das erfordert wirklich Geduld und Nerven. Den Abbau des Futters habe ich erst im Urlaub in Magdeburg angefangen. Mein "atomarer Störfall" kennt schon jede Art von Gelände. Ebenso Fährten mit Wechselgelände, über Wege und mit Verleitungen. Und sie sucht mit einer solchen Ruhe - Aika hat es selber gesehen. Ich habe noch nie die Leine stramm gehabt. Gleichmäßiges Tempo, hochkonzentrierte Arbeit und mit einer Gelassenheit, die mir einfach nur Spaß macht. Ich liebe die Fährtenarbeit und meine Neps auch :love: . Eine gute Grundlage.....

  • Hihi.....das
    sieht so klasse aus, wie er mit der Wiese um sein Futter "kämpft".
    Gefällt mir. Ich weiß nur nicht, warum hälst du die Leine sooooo stramm?

  • Aika läuft so langsam das sie ständig auf die Leine getreten ist. Das will ich bei Quincy vermeiden und so kann man auch mal "telefonieren" während einer Fährte . Die Leine ist aber nicht soooo stramm wie es aussieht