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Der Deutsche Schäferhund-ein Listenhund?!

  • Ferrie
  • 5. Dezember 2012 um 21:01
  • paco
    Gast
    • 12. Dezember 2012 um 21:55
    • #61

    passend zu dem thema gab es letzte woche einen artikel in der lokalen presse. demnach soll die hundesteuer in kerpen ab 2013 erhöht werden.ein hund soll dann 120euro kosten,bisher waren es 90euro. der zweite soll bei 200euro liegen,bisher waren es 108euro.ein dritter,bisher132,soll 350 kosten.eine "kampfhundesteuer" gab es bisher noch nicht,die soll dann aber kommen und direkt 820 euro betragen. die entscheidung liegt jetzt beim stadtrat.
    als begründung wird die leere haushaltskasse erwähnt,wenigstens sind die ehrlich :cursing:
    ich denke,ich werde mal sowas wie ne unterschriftenliste machen ^^

  • AceNeela
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 08:27
    • #62

    Du kannst auch Widerspruch gegen deinen Steuerbescheid einlegen. Ein Muster gibt es hier:

    http://www.ihr-hundebetreuer-stgt.de/interessengeme…derspruch-hier/

  • Race
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 08:28
    • #63

    ein Versuch ist es wert , glaube aber nicht das sich daran was ändern wird

  • AceNeela
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 08:38
    • #64

    Auch wenn ich nicht viel zahlen muss, hat mich Hundesteuer schon immer geärgert. Warum keine Pferde oder Katzensteuer? Pferde kacken alle Wege und Straßen zu, meine Hunde dürfen das nicht. Katzenfreigänger fressen sich auch einmal quer durch die Gegend, aber Hunde dürfen das nicht. Hundesteuer soll eine Luxussteuer sein... sehe ich nicht so, Pferde sind viel mehr Luxus. Ich könnt mir keins leisten.

  • Race
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 09:07
    • #65

    da geb ich dir recht

  • Bronxter
    Beiträge
    947
    • 13. Dezember 2012 um 10:26
    • #66

    die steuer sollte allgemein abgeschafft werden. ist doch eigentlich ne frechheit...

  • AceNeela
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 10:43
    • #67

    Wisst ihr eigentlich, was mit der eingenommenen Hundesteuer in eurer Stadt passiert? Also ich hab hier in Gassiegebieten, Park oder in der Stadt noch keine Kacktüteneimer gesehen. Was auch frech ist, ständig kommen iwelche merkwürdigen Gesetze raus, man wird mit Auflagen und Vorschriften bombardiert - Kontrolle gibts natürlich keine, und alle anderen Tierhalter können machen was sie wollen. Wenn ich danach gehe, was hier vorgeschrieben ist, bin ich die Einzige in meinem Umfeld, die überhaupt Hunde führen darf.

  • Bronxter
    Beiträge
    947
    • 13. Dezember 2012 um 11:09
    • #68

    die hundesteuer ist nicht da, um etwas für die hunde zu tun...sondern einfach, um der stadt mehr geld einzubringen

  • Waschbär
    Moderator
    Beiträge
    3.785
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    1
    • 13. Dezember 2012 um 11:52
    • #69
    Zitat von AceNeela

    Auch wenn ich nicht viel zahlen muss, hat mich Hundesteuer schon immer geärgert. Warum keine Pferde oder Katzensteuer? Pferde kacken alle Wege und Straßen zu, meine Hunde dürfen das nicht. Katzenfreigänger fressen sich auch einmal quer durch die Gegend, aber Hunde dürfen das nicht. Hundesteuer soll eine Luxussteuer sein... sehe ich nicht so, Pferde sind viel mehr Luxus. Ich könnt mir keins leisten.


    Pferde in Eigenregie zu halten muss nicht teurer sein als die Haltung von Hunden. Ich hab damals vor'm Abi und in der schulischen Ausbildung 50 DM Taschengeld erhalten. Davon mußte ich meinen Sprit bezahlen, und für meine Reitponystute hat das Geld auch noch gereicht. Und ein Hund wurde auch noch von dem Geld satt. War halt nix mit Disco oder teuren Markenjeans etc.

    Heu und Stroh hab ich kostenlos vom Bauern erhalten, bei dem ich während der Ernte mitgeholfen habe. Weidegang gab's gegen Mithilfe bei einem anderen Landwirt. Und durch Mithilfe beim Schmied gab's neben Rückenschmerzen den einen oder anderen Hufeisensatz gratis.

    Der vom Hess. Städte- und Gemeindeverbund angestrebte Steuersatz übersteigt den Wert vieler Freizeitpferde! Der Durchschnittspferdehalter ist nicht der elitäre Dressur- oder Springreiter, der seine Pferde im noblen Reitstall für 500 Euro aufwärts pro Pferd und Monat einstellt. Die Masse der Pferdehalter sind ganz normale Leute, die sich ihr Hobby genau so vom Mund absparen wie wir Hundehalter. 70% der Reiter sind übrigens unter 21 Jahre alt. Und davon halten die wenigsten ein eigenes Pferd, sondern sind angewiesen auf Reitbeteiligungen und kleine Reitbetriebe. Und dieses Angebot wird künftig stark eingeschränkt werden, selbst bei Steuersätzen von "nur" 200 Euro pro Jahr und Pferd wird sich jeder Pferdehalter bei jedem Pferd gut überlegen, ob er es wirklich braucht. erst recht bei 750 Euro pro Jahr und Pferd/Pony. Da läßt man kein Pferd im Stall nur weil's nett ist und von den Kindern des Nachbarn bewegt wird. Dann geht's ab zum Schlachter...

  • AceNeela
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 13:19
    • #70

    Es geht doch nicht darum den Pferdehaltern pro Pferd hunderte von Euro als Steuern auf zu brummen. Es geht hier um Gerechtigkeit, Gleichheit. Fürs Pferd werden keine Steuern verlangt, weil es früher mal ein Arbeitstier war. Na und? Das war der Hund auch. Heutzutage sind, von der Menge der Hunde, nur noch die wenigsten Arbeitstiere und bei den Pferden siehts nicht anders aus. Wenn gesagt wird, wer einen Hund hat, dann ist das Luxus, dann gilt das auf jeden Fall auch fürs Pferd. Entweder zahlen alle Steuern oder keiner.

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 13. Dezember 2012 um 13:40
    • #71

    Es gibt ein Schreiben mit beigefügter Mustersatzung vom Hess. Städte- und Gemeindeverbund, den jede hessische Stadt und Gemeinde vor einigen Monaten erhalten hat. Darin wird für die Einführung einer Pferdesteuer plädiert, und der angestrebte Steuersatz pro Jahr und Pferd/Pony liegt bei 750 Euro! Das wird für "angemessen" und realistisch empfunden!!!

    Es ist ganz logisch dass die Städte und Gemeinden, die bisher an der Einführung dieser Steuer arbeiten, bei dem massiven Widerstand, den es bisher gegeben hat, nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Die fangen jetzt erst mal im Schnitt mit 200 Euro pro Jahr und Pferd an und reden davon, dass das ja nicht so schlimm wäre. Aber wenn sich diese Steuer erst einmal etabliert hat, dann wird die Schraube ganz schnell angezogen werden! Und selbst 200 Euro pro Jahr und Pferd/Pony sind kein Pappenstiel, wenn Du fünf Islandponys das Jahr über hinter'm Haus stehen hast. Das sind mal eben 1000 Euro, mehr als die Winterration Heu kostet...

    Die Kosten für die Pferdehaltung sind in den vergangenen Jahren eh schon explodiert. Heu- und Kraftfutterpreise haben sich seit der Euroumstellung vervierfacht, ähnlich sieht es inzwischen mit Einstreumaterial (Heu und Hobelspäne) aus, Biogasanalgen und Festbrennstoffheizungen sei Dank. Für das, was Dich heute ein Pferd kostet bezüglich Futter und Einstreu, konntest Du vor 15 Jahren drei bis vier halten.

    Hinzu kommt dass Pferde Herdentiere sind. In der Schweiz ist es lt. TSchG sogar verboten, Fohlen und Jungpferde einzeln zu halten. Damit Pferde sich wohlfühlen sollten es schon vier bis fünf sein, die Du hälst. Und gerade Fohlen und Jungpferde brauchen eine gut strukturierte Gruppe mit allen Altersstufen (auch alten Tieren, die für Zucht und Sport nicht mehr lukrativ sind). Weswegen gerade Pony-und Robustpferdehalter in Eigenregie und artgerechter Koppel-/Offenstallhaltung meist mehrere Tiere haben. Und gerade das sind meist ganz normale Leute mit "kleinen" Jobs.

    Ich kann dieses Gejammere von wegen "Wenn ich zahle, dann sollen andere auch zahlen" echt nicht mehr hören! Hast Du mehr Geld, nur weil ein anderer eine unsinnige Steuer mehr aufgebrummt bekommt??? Zudem schneidest Du Dich ins eigene Fleisch, denn die Hundesteuer wird nie abgeschafft werden, wenn nun überall die Pferdesteuer eingeführt wird und danach die Katzensteuer und die Kaninchensteuer und die Goldfischsteuer. Und die Politiker haben eine ganz wunderbare Schraube, um beide Steuern immer weiter in die Höhe zu treiben. Wird die Pferdesteuer erhöht, dann folgt aus "Gerechtigkeitsgründen" die Erhöhung der Hundesteuer. Und umgekehrt. Na prima...

  • Bronxter
    Beiträge
    947
    • 13. Dezember 2012 um 14:00
    • #72

    ich finds auch nicht schön, wenn verlangt wird, dass andere auch steuern zahlen sollen. die steuern an sich sind unfair und ungerechtfertigt. von daher wäre ich für eine komplette abschaffung. andere länder in der eu habens auch schon abgeschafft.

  • AceNeela
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 15:19
    • #73

    Mir wäre auch lieber eine komplette Abschaffung. Das wird aber so schnell nicht passieren, weil den Städten dann das Geld wieder iwo fehlt. Oder die Hundesteuer wird abgeschafft und die lassen sich noch was blödes einfallen um das geld wieder rein zu bekommen.

    Mit welcher Begründung wurde das denn in den anderen Ländern geschafft die Hundesteuer abzuschaffen?

  • Greg
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 17:28
    • #74

    Gemeinden verdienen an Hundesteuer jetzt nicht sooo viel.Vielmehr und Hauptsächlich gibts die noch damit sich tierliebe Leute keine ganzen Hunderudel anschaffen und so 2 mal überlegen, ob denn soviel Hunde wirklich sinnvoll sind, wenn man soooviel Steuer dafür zahlen muss. Ich seh ja hier schon das viele keine Grenzen kennen :huh: Achja, die Hundesteuer ist in so Länder wie Spanien, Griechenland, Italien, Ungarn abgeschafft worden. Wo genau kommen die ganzen Straßenhunde her ? ;) Und welche länder haben arge Finanzprobleme und wissen nicht wie man ordentlich wirtschaftet ? ;) Keine weiteren Fragen! :D

  • Bronxter
    Beiträge
    947
    • 13. Dezember 2012 um 17:32
    • #75

    ie straßenhunde gabs aber schon längst vor der abschaffung der steuern...

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