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Angst vor fremden Menschen (BH Unbefangenheit!)

  • Abby15912
  • 26. September 2015 um 18:11
  • angieblau
    Beiträge
    267
    • 30. September 2015 um 08:07
    • #16

    Alphi schrieb aber, das Vertrauen und Respekt fehlt und das sich im Gehorsam zeigt. Wenn Vertrauen fehlt, dann kann man das auch nicht "Gewöhnen", dann geht es meistens nur über Starkzwang.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich GEHORSAM von meinen Hunden erwarte und das auch bei Derry tat. Gehorsam heißt nicht "Kadaver-Gehorsam". Gehorsam heißt, ich kann mich auf meinen Hund VERLASSEN! Ich benötige deshalb auch äußerst selten eine Leine wenn ich unterwegs bin, weil ich meinen Hunden vertrauen kann und auch sie können mir vertrauen. Deshalb müsste man tatsächlich um die Situation richtig beurteilen zu können, HF und Hund SEHEN.

    Angelika

  • Lolu
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    • 30. September 2015 um 08:51
    • #17

    Kann man denn einem Angsthund wirklich vertrauen? Ich vermute fast, dass man da mit Gehorsamstraining nicht das Optimum erreicht. Da kann wahrscheinlich ein normaler Hundetrainer nicht viel erreichen, hier müsste ein erfahrener Verhaltenstherapeut helfen. Viele Hundetrainer sehen zu sehr den Hund allein und nicht das Team. In unserer Junghundgruppe ist eine Frau, die einen SH-/Malinoi-Mischling mit 6 Monaten aus dem Tierschutz bekommen hat. Der Hund ist sehr anstrengend, hyperaktiv, laut und unkonzentriert. Die Halterin ist leise, lieb und neigt zur Inkonsequenz. Keine gute Konstellation. Aber für den Hund wäre das TH der Untergang. Die Frau ist aber motiviert und fleißig. Unsere Trainerin legt bei ihr die Messlatte nicht so hoch und lobt für kleine Erfolge. Es dauert einfach länger. Sie korrigiert, maßregelt aber nie. Sie ermuntert immer wieder. Das meine ich. Oder unsere Lotte. Sie ist auch eher ein unsicherer und hektischer Hund. Mein Mann ist auch ein Hektiker. Er setzt sich im Training immer zu sehr unter Erfolgsdruck. Hier versteht es unsere Trainerin immer wieder, beide runterzubringen und die notwendige Ruhe und Gelassenheit reinzubringen. Dann funktioniert alles bestens.
    Die Trainerin in dem Fall von Abby ist ja nun schon mehrfach wegen ihrer Vorgehensweise kritisiert worden. Eine BH kann man heute überall ablegen. Sucht euch doch besser einen Trainer, der besser mit Angsthunden umgehen kann und das notwendige Vertrauen zu dir aufbaut. Und wenn es etwas länger dauert! Dann legt ihr die Prüfung dann wenigstens ohne Druck ab.

  • angieblau
    Beiträge
    267
    • 30. September 2015 um 09:32
    • #18

    Lulu Du schreibst: Kann man einem Angsthund wirklich vertrauen?

    KEINE Ahnung ich habe es einfach getan und mein Derry hat mir auch von Anfang an vertraut. Vielleicht hat einfach die Chemie gestimmt? Vielleicht habe ich aber auch nicht so ein "Geschieß" bezüglich seiner Ängste gemacht? Ehrlich gesagt, habe ich bei meiner BH mit meinem Derry überhaupt nicht darüber nachgedacht, dass er ein Problem haben könnte im Verkehrsteil und der Unbefangenheitsprobe. Vielleicht war das genau der Grund warum nix passiert ist, weil ICH die Selbstsicherheit hatte und diese auf meinen Hund ausgestrahlt habe? Angsthunde brauchen grundsätzlich Menschen, die Selbstsicherheit ausstrahlen und klar die Situation für den Hund lösen und dem Hund signalisieren, ich regele das für Dich - Du musst KEINE Angst haben.

    Wie gesagt ich könnte näheres dazu sagen, wenn ich HF und Hund im Team sehen könnte. Sonst ist das immer eine Ferndiagnose die nur bedingt oder gar nicht stimmen muss/kann.

    Angelika

  • Lolu
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    32
    • 30. September 2015 um 10:36
    • #19

    Angelika, das genau ist der Punkt. Du bist eine erfahrene Hundehalterin und dein Hund konnte sich an dir orientieren. Deshalb konntest du auch immer Problemhunde integrieren. Aber was ist, wenn ein Halter diese Erfahrungen und die Selbstsicherheit nicht hat? Dann braucht er jemanden, der ihm das vermittelt. Und genau da hakt es scheinbar bei Abby. Die Trainerin müsste es eigentlich schaffen, dass Hund und Halter das Chipablesen ohne Probleme bewältigen. Warum lässt sie das Team im "Regen" stehen und setzt sie dann noch zeitlich unter Druck?! Unsere 2 hatten wahnsinnig Angst vor Treppen. Doch das Treppenlaufen war für den Urlaub notwendig. Unsere Trainerin hat nicht mal eine Stunde gebraucht. Hat sich jeden Hund geschnappt und ist einfach ohne Widerspruch zu dulden losgegangen.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 30. September 2015 um 17:03
    • #20
    Zitat von angieblau

    Alphi schrieb aber, das Vertrauen und Respekt fehlt und das sich im Gehorsam zeigt. Wenn Vertrauen fehlt, dann kann man das auch nicht "Gewöhnen", dann geht es meistens nur über Starkzwang.


    Mal ein anderes Beispiel: ein Hund ist nicht schußfest.


    Würdest du den Hund unter Starkzwang bzw. Gehorsam neben den Schützen ablegen, wenn er schießt?
    Ich wüde den Hund auf großer Distanz zum Schützen ablegen, und wenn es 500 m sein müssen. Und erst wenn der Hund den Schuß toleriert würde ich die Distanz schrittweise verringern, so das sich der Hund auch an einen lauteren Knall gewöhnen kann.


    Die Schußfestigkeit muß nicht unbedingt etwas mit Vertrauen und Respekt des Hundes gegenüber dem Hundeführer zu tun haben, und genau so ist es mit vielen anderen Problemen auch.
    Ich würde auch lieber einen Hund über den Gehorsam ausbilden, hier geht es eben schneller. Nur jeder Hund reagiert anders und man muß eine geeignete Ausbildungsmethode für diesen Hund finden.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Maeuschen90
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    • 1. Oktober 2015 um 08:46
    • #21

    man kann einem angsthund vertrauen.
    aber kann der hund auch dem Menschen vertrauen.
    bei unserem war das Verhältnis zum mensch der maßen gestört das es ein halbes jahr gedauert hat bis er sich uns annäherte damals noch beim vorbesitzer.
    er vertraut uns schon bei unserer hündin einfach mehr als uns Menschen.
    manchmal muss er ainfach durch eine Situation aber grade zum chip ablesen hab ich meiner Meinung nach zeit zum üben.
    ich würde die bh einfach absagen.
    bei uns wurde sie 2 mal abgesagt weil von 6 leiten bloß noch 2 übrig waren und beide male traf es unsere hund die wo anderst dann laufen mussten.
    auf Turnieren ist das aböesen auch kein Problem mehr.
    also guter tipp sag sie ab egal was die trainerin sagt es ist schließlich dein hund.

    LG sarah

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