Beiträge von angieblau

    hi Tini,


    meine Brtitte hat beidseitig schwere HD und das von Geburt an. Ich Barfe ;-) Das wichtigste ist tatsächlich Muskelaufbau! Weil bei meiner Maus "Hinten" alles bemuskelt ist, kann Sie immer noch hervorragend laufen und toben. Sie darf alles machen was Ihr guttut und wenn Sie irgendwo springen tut - soll Sie es machen - . Wasser und Schwimmen ist wirklich top! Sie liebt es.


    Meine Süße ist jetzt dieses Jahr 7 Jahre alt und soweit noch topfit. Ich mache nichts weiter - also auch keine Schmerztabletten. Meine "Kleine" würde sonst zu überdrehen. Wenn Sie Schmerzen hat, schont Sie sich dann schon selber. Allerdings bewege ich mich viel mit meinen Hunden und geh gerne in die Natur. Also alles was für einen Hund natürlich ist :thumbsup:


    Zum TA haben die Anderen oben schon klare Aussagen gemacht, die ich auch so sehe …


    Angelika



    Auf dem Bild unten, direkt hinter mir Britte und etwas näher an der Ostsee Gauner im Feburar 2018.CAM00324.jpg

    Jacky , dein Beitrag verstehe ich grad gar nicht … Was hat den Schutzhundesport damit zu tun, ob Dein Hund AUS lässt? Bei mir ist AUS, AUS ohne Diskussion und hat mit Schutzdienst erst mal gar nichts zu tun. AUS bringe ich dem Hund sofort von Welpe an bei. Alles andere ist doch sonst Blödsinn. Selbst einen Hund, den man später bekommt kann man das beibringen und sollte man sogar! Egal ob der Hund nun im IPO-Bereich geführt wird oder nicht.


    Alltagstauglichkeit kommt zuerst. Der Sport kann maximal helfen. Aber meine unterscheiden, ob sie auf dem Hundeplatz sind oder nicht. Ich mache den IPO-Bereich, weil mir es Spaß macht und den Hund auslastet und Selbstsicherheit gibt. Ein ausgelasteter und selbstsicherer Hund ist ein zufriedener und souveräner Hund.


    Angelika

    mich stören die Plastikbeutel auch, aus dem genau dem gleichen Grund wie Lupus! Es geht nicht ums wegräumen, oder Rücksicht nehmen, sondern um Umweltverschmutzung! Daher finde ich den Ansatz von Lupus sehr gut, das hier auch die Gemeinden, Kommunen eine Lösung mit den Hundebesitzern finden sollten. Grundsätzlich biste als Hundehalter nämlich erst mal der "Arsch", aber bezahlen sollst fleißig ...


    Angelika

    hi Klaus,


    das hast Du sehr schön geschrieben :-).


    LG

    Angelika


    P.S. Wenn ich ein Auto mit PS habe - fahre ich es auch aus (natürlich nur wo es möglich ist ;-) ) und ja ich kann tatsächlich Fahren als Frau 8) :P:D

    @Charly ich gönne Cuki von Herzen den Erfolg. Hier ging es auch nicht um Cukis HZ-Hund, sondern allgemein um HZ VS LZ.


    Angelika


    P.S. Hier in MV wurde es ja sogar publik, dass Prüfungen gekauft waren - das fand keine 15km von mir entfernt statt. Wenn ich mich mir die BSZS anschaue, frage ich mich mehr als einmal, wie die Hunde es so bis zur IPO 3 geschafft haben. Ja ich habe viele BSZS gesehen, weil ich lange in der LG13 unterwegs war und in Ulm regelmäßig die BSZS stattgefunden hat. Da ist man "zwangsweise" dabei, weil man als OG tatkräftig mithilft bei so einer Veranstaltung ...



















    ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber ich möchte keinen MALI haben und ich führe schon sehr lange im IPO-Bereich. So wie Waschbär schreibt, muss man einen Ferrari fahren können und auch fahren wollen! Ich ziehe z.B. den Porsche dem Ferrari vor. Porsche ist auch ein "Sportwagen", gefällt mir aber optisch und wegen vielen anderen Dingen um Welten besser wie ein Ferrari. Genauso ist es bei mir mit dem Mali VS DSH.


    Das was Waschbär schreibt bezüglich dem Wechsel zu den Malis und die Folgen davon, kann ich 100% unterschreiben. Diesen Hype um die Rasse habe ich NIE verstanden und werde ich NIE verstehen. Ich habe Malis erlebt, die waren wirklich gefährlich (und die HF konnten nicht wirklich damit umgehen) für die Umwelt. Manche Hundeführer waren dann noch Stolz so einen "scharfen" Hund zu haben …


    Nein ich will keinen Hund für den Hundeplatz und Hundesport. Ich will einen Hund, der mich im Alltag immer und überall mit Hinbegleiten kann und der klar in der Birne ist. Ob der jetzt im IPO-Bereich ein Überflieger ist spielt erst mal eine untergeordnete Rolle. Es ist mein Hobby und klar möchte ich auch einen Hund haben, der dafür Potenzial hat, deshalb führe ich LZ und keine HZ. Ja ich weiß es gibt auch HZ-Hunde die gut sind, aber ich suche nicht die Nadel im Heuhaufen, oder um in der Autosprache zu bleiben, möchte keine Familienkutsche, sondern einen sportlichen Mittelklassewagen …


    Angelika

    das stimmt. Meine Britte hat beidseitig schwere HD, aber die Geschwister waren HD/ED Normal - zumindest, die geröngt wurden.


    Angelika


    @Charly: Gekaufte Prüfungen soll es ja schon gegeben haben ...

    wisst Ihr was wirklich nervt, ist das am DSH kein gutes Haar gelassen wird. Der SV hat seine Macken - ja das stimmt - aber er hat nicht nur "Macken". Ich habe schon seit über 20 Jahren DSHs. Bis jetzt hat nur meine Britte schwere HD. Alle anderen DSH waren/sind gesund. Also können die Zuchten vom SV so schlecht nicht sein. Klar muss man bei der HZ(Hochzucht) mehr hinschauen. Das liegt an den Winkelungen und anderen Dingen. Klar gibt es schwarze Schafe - aber wo gibt es diese nicht?


    Der RSV2000 ist auch nicht alles Gold was glänzt. Er hatte gute Ansätze, aber vieles liegt da auch im Argen. Es sind auch Züchter da hin gewechselt, die beim SV keinen "Stand" mehr hatten. Aber das ist hier nicht das Thema.


    So meine 5 Cent dazu. Der DSH ist gesünder als sein Ruf!


    Angelika

    hallo @All,


    mein Lebenspartner ist an einer seltenen Knochenmarkskrankheit mit nur 50 Jahren verstorben. Deshalb habe ich mich auch sehr "rar" gemacht hier. Lese zwar schon ab und zu mit, komme aber nicht mehr so oft ins Forum. Im Moment brauche ich einfach Zeit um das ganze was im letzten halben Jahr passiert ist zu verarbeiten und ich muss mich auch vermehrt um meine Firma kümmern.


    Deshalb: Mich gibt es noch :-) . Zur Zeit halt nur noch spärlich …


    Herzlich Grüße

    Angelika

    die Fußarbeit baut man beim Welpen schon mit der Futterhand auf. Nennt sich Futtertreiben. Kannst Du aber auch noch mit einem erwachsenen Hund üben.


    LG

    Angelika


    P.S. Herzlichen Glückwunsch auch von mir :-)

    lieber Klaus,


    meine OG ist eine reine IPO-Truppe und da wird keine Gruppenarbeit gemacht. Natürlich arbeiten wir durchaus zeitgleich auf dem Platz, der Hund soll ja auch unter Ablenkung "funktionieren". Ich kenne Gruppenarbeit auch noch. Das Augsburger Modell arbeitet ebenfalls so. Ich persönlich finde es nicht so prickelnd.


    LG

    Angelika

    lieber Klaus, es wurde einfach erwartet, dass der Hund das kann, weil jeder normal denkende Mensch seinem Hund eine Grunderziehung und Grundregeln im Alltag zukommen lassen sollte. Warum das Heute nicht mehr selbstverständlich ist frage ich mich da schon?!? Wenn ich mir einen Hund zulege, muss ich als Mensch doch meine Sinne beinander haben und das natürlichste der Welt machen! Wenn ich das nicht kann, dann suche ich Hilfe. Bei meinem 1. DSH war das so. Aber die Alltagstauglichkeit musste ich zu Hause selbst üben! Kein Trainer stand da daneben. Für mich war es selbstverständlich, dass meine Hunde überall mitgehen und sich benehmen können. Haben den die Menschen Heute kein Sozialverständnis und Sozialverhalten mehr? Muss alles vorgekaut werden? Das sind so Fragen die ich mir Stelle, die mit Dir lieber Klaus nichts zu tun haben ...


    Angelika

    also zur BH gehört der Verkehrsteil. Hier muss der Hund sich auch Neutral verhalten. Da gehen auch Radfahrer, Jogger, Auto etc. pp. dicht beim Hund vorbei. Auch eine Menschengruppe gehört dazu und manchmal auch das Ablegen in der Gruppe. Habe ich alles in den BH gehabt, die ich selbst geführt habe.


    Meiner Meinung nach muss JEDER Hundehalter die Sozialisierung persönlich und zu Hause vornehmen. Die Alltagstauglichkeit gehört für mich nicht in den Verein. Klar wenn Jemand mit einem "Assi-Hund" kommen würde und ernsthaft Hilfe suchen, würde ich selbstverständlich helfen. Aber wie Waschbär und Terrotöle schon schrieben, wird das ausgenutzt, dass man in einem Verein nicht teure Einzelstunden bezahlen muss. Im SV-Verein gibt es das sogenannte Augsburger Modell, dies ist allerdings kostenpflichtig.


    Angelika

    ostholstein : Motivieren konnte man Gauner eigentlich überhaupt nicht lange Zeit, das war ja das Problem. Mit meiner Stimme ging es noch am Besten. Aber wenn er keine Lust hatte, dann half kein Spielzeug, Futter, Beißwurst etc. pp. Er hat sich einfach verweigert. Er ist auch vom Trieb her nicht leicht motivierbar. Wer den Hund nicht kennt, kann sich nicht vorstellen, welche Probleme ich tatsächlich hatte. Beurteilen konnten das nur meine Vereinskamaraden, weil diese den Hund von Welpen an gesehen haben. Er zeigte das Verhalten auch schon als Welpe. Es war da schon schwierig, dem Hund was beizubringen. Ich habe die "Eifersucht" die er hatte, wenn ich mich mit Britte beschäftigt genutzt um Ihn zu bestätigen mit meiner Stimme. Ich kann das gar nicht so beschreiben, wie schwierig er tatsächlich war!


    Weißt Du wenn ich mit meinen anderen Hunden auf den Platz bin, hatte ich immer erwartungsvolle Hunde an der Leine, die Arbeiten wollten - nur Gauner war nicht so. Ich sage WAR, denn in der Zwischenzeit geht es um Welten besser und ich kann ihn jetzt auch mit Ball oder Spieli motivieren. Wobei ihm Ball lieber ist. Deshalb nutze ich hauptsächlich auch den Ball.


    Wegen Gauner habe ich mich mit seinem Züchter intensiv darüber unterhalten. Er hat mir dann bestätigt, dass nicht nur Gauner so ein Verhalten zeigt, sondern seine Wurfgeschwister ebenfalls. Dies scheint in diesem Fall tatsächlich genetisch bedingt zu sein. Als ich das erfahren habe, bin ich viel gelassener geworden und meinem Hund gegenüber wieder "großzügiger". Vielleicht hat auch meine Einstellung und auch Druck rausnehmen (den man unbewusst sicherlich IMMER austrahlt, wenn was nicht so funktioniert), Gauner weitergebracht.


    Gauner weiß was er zu tun hat, das hat mich graue Haare gekostet bis der verstanden hat was er zu tun hat. Aber ich bin drangeblieben so das jetzt sein Gehirn die richtigen Verknüpfungen hat.


    LG

    Angelika

    das stimmt schon so, lieber Klaus. Aber es führen viele Wege nach Rom und jeder Hund ist unterschiedlich. Bei Britte habe ich damals früher das Halsband umgelegt wie Gauner, obwohl ich Britte genauso aufgebaut habe. Es war eine Hilfe für mich und den Hund. Britte hat sich total hochgeschraubt im Trieb. Im Schutzdienst musste ich bei Gauner nicht damit arbeiten, aber er hatte die Angewohnheit rum ums Versteck und sofort in den Arm zu beißen. Es half alles nichts! Erst die Korrektur über "Stachler" half effektiv. Hilfsmittel sinnvoll eingesetzt sind wie der Name schon sagt Hilfsmittel. Ich halte "Stachler & Co." nicht für ein Alleinheilmittel in der Hundeausbildung. Jeder der im IPO-Bereich oder auch RH arbeitet wird mir hier zustimmen. Heute ist es eine echte Kunst so auszubilden, das man schon auf OG-Niveau eine vernünftige Prüfung vorführen kann, von Landesgruppe und Bundesebene ganz zu schweigen. Ganz ehrlich das was die ach so tollen Hundetrainer und Hundeschulen zeigen an Prüfungstagen, da sage ich - mir kraust es. Da wird an der Leine wie bekloppt geruckt da werden dem Hund keine klaren Bilder vermittelt usw. . Ich könnte da endlos weitermachen ... Für mich ist das oft "Tierschutzrelevanter" wie ein Hundesportler oder auch RH-ler der seinen Hund anständige Bilder vermittelt und auf höchsten Niveau ausbildet, auch wenn das heißt, das derjenige auch mal mit Hilfsmitteln arbeitet, die halt nicht jeder gut findet.


    Angelika

    Knickohr , mein Hobby ist nun mal der IPO-Bereich. Soll ich nun meinen Gauner verkaufen und einen anderen Hund holen der besser passt? Was ist die richtige Lösung? Als Welpen kann man nur bedingt sehen, ob ein Hund dafür geeignet ist oder nicht. Ich hatte z.B. mit Gauner in der Fährte und im Schutzdienst KEINE Probleme. Einzig und Allein in der Unterordnung. Es gäbe da nur 2 Möglichkeiten ich als Mensch sage einfach meinem Hobby ab oder der Hund hat zu lernen, dass es nicht immer geht -Heute hab ich Lust, Morgen nicht mehr. Eine Gebrauchshunderasse hat nicht nach "Lustprinzip" zu arbeiten! Stell Dir vor, der Hund hat plötzlich keine Lust einem Behinderten Menschen z.B. den runtergefallen Becher aufzuheben was dann?


    Bei Gauner war es so, dass er nach Lustprinzip gearbeitet hat - mal hat er ne traumhafte UO gemacht und dann wieder so geklemmt als wenn er sonst was vor die Rübe bekommen hätte. Er hat erst mit fast 3 Jahren ein Hilfsmittel gesehen - und siehe da, anscheinend hat er das wohl gebraucht, dass ich einfach mal "härter" ran bin und eingefordert habe, das er wenn ICH will arbeite. Ansonsten hat er alle Freiheiten der Welt und kann tun und lassen was ihm gefällt. Es ist nicht Zuviel verlangt, das ein Hund 2x in der Woche auf dem Hundeplatz "funktioniert".


    Wenn ein Sportler einen Hund verkauft, weil er nicht seinen Anforderungen entspricht wird "geschrieen": "Wie kannst Du nur". Wenn er den Hund behält und das beste noch daraus macht mit Hilfsmitteln wird geschrieen: "Wie kannst Du nur". Also wie man es macht es ist falsch ...


    Angelika