Buah danke für den Thread, ich bin noch nicht ganz durch, aber werde es nachhollen.
Wesensveranlagung links,-und rechtsstehend
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Waschbär
Fakt ist aber halt dass man bei einem Hund, ohne Kenntnisse seiner Abstammung und Aufzuchts-/Haltunsgbedingungen, immer nur den Phänotyp beurteilen kann. Es ist sehr gut möglich dass die Vorbesitzer Deiner Hündin einfach nur viel versäumt haben, in Bezug auf die Prägung und Gewöhnung. Es kann aber auch sein dass sie sie überfordert haben. Genau so gut kann es aber auch sein dass sie die Hündin aus dem Bauch heraus, durch Zufall oder Erfahrung, bisher bestmöglichst gefördert haben. Wenn man nur den "blanken Hund" sieht kann man das nicht wissen. Erst hinterher wird man schlauer, wenn man sehen kann wie sich so eine "Wundertüte" dann weiter entwickelt. Manchmal hat man Pech, wenn man so einem Hund eine Chance gibt. Dann muss man ein Hundeleben lang mit gewissen Defiziten leben, die es auszugleichen gilt. Manchmal holt man sich mit so einem Hund aber auch ein absolutes Juwel ins Haus.
Da sagste was. Bevor ich meine jetzige Fähe aus dem TH aufgenommen habe,hatte ich keine Vorstellung davon wie schwierig das sein kann,wenn man nichts über den Hund weis,angemessen auf ihn eingehen zu können.
Was ja die Einschätzung wieso er das tut was er tut,als Voraussetzung mit beinhaltet. Eigentlich das Wichtigste: Wo kommt er her? Wie waren die Eltern veranlagt? Wie ist er aufgewachsen? Welche Erfahrungen hat er in seinem bisherigen Leben gemacht? All das ist unbekannt. Und man wird dann nur unter Umständen plötzlich mit einem Verhalten konfrontiert,von dem man vielleicht überrascht ist,oder was einem einfach nicht gefällt. Und dann geht das große Denken los. Woran könnts liegen? Danach:Wie stelle ich fest ob es das ist? Was müsste der Hund machen wenn es an a oder b liegt.Wie kann ich es testen? Dann entsprechende Lösungen finden. Und letztlich...die berühmte Aussage.... "beobachten,beobachten,beobachten". Und trotzdem können einen Fehler unterlaufen oder man den Anschluss verpassen.
Die Hunde können da,auch teils von erfahrenen Leuten die aber nicht die Zeit haben sich näher mit den Hunden zu beschäftigen, weeeiiiit fehleingeschätzt werden.
Lischie als Beispiel wurde in einem ersten Gespräch über sie (ich war längere Zeit nicht mehr dort und kannte sie nicht) als ängstlich und unsicher bezeichnet.
Einzigen Anhaltspunkt der mich daran zweifeln lies ,war der Umstand das sie einen Mitarbeiter ( in einer für den Hund unflätigen Situation-da hat er´s schon drauf angelegt) gebissen hatte. Auf meine Frage und Erwarten hin "nur kurz geschnappt und wieder weg?",wurde das verneint und auf ein Festhalten,Schütteln,Ansehen und Knurren verwiesen. Das machen unsicheren Hunde von sich aus eher nicht.
Schlussendlich stellte sich ja dann auch heraus das ihre Unsicherheit einfach in mangelnden Erfahrungen mit menschlichem Verhalten begründet lag und sie sich deshalb jenen stets vorsichtig und zurückhaltend zeigte.
Die TH´s verweisen aber soweit ich weis da mittlerweile auch mit drauf das sich ein Hund im TH völlig anders zeigen kann als dann zu Hause. Viele machen daher 14 Tage auf Probe.
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mal für @GeierWally hochschubs
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