Alles anzeigenHi,
ich stimme dir voll zu. Und möchte ergänzen, dass sich das massive Leid vor allem auf Nutztiere (die Bezeihnung sagt schon alles) bezieht. Wenn ein Hähnchen halb so vie kostet wie ein Päckchen Zigaretten, stimmt da was nicht.
Die Politik müsste hier mit drastischen Verschärfungen der Gesetze agieren. Tut sie aber nicht. Warum? Naja, weil Politiker, die sowas fordern würden, sofort eins drauf bekämen vom Wähler, also von uns. Beispiel "Veggi-Day". Für viele schon unvorstellbar, mal einen Tag in der Kantine auf Billigfleisch zu verzichten. Wir wollen Fleisch, billig, überall zu jeder Zeit. Den Preis zahlen nicht nur die Tiere, wenn man sich anschaut, was an Massentierhaltung alles dran hängt (Antibiotikaresistenzen, Grundwasserverschmutzung, Klimawandel, etc.).
Was es also braucht ist entweder eine Einkehr der Vernunft - oder schlicht eine Form von "Ökodiktatur".
Liebe Grüße
Lupus
Sehe ich ebenso, aber ein gesetzlicher Veggi-Day oder "Ökodiktatur"? Ist das nicht zu krass? Würde diese Bevormundung nicht eher bei vielen das Gegenteil erzeugen? Vlt. könnte man Einsicht und Selbstverständnis für den respektvollen Umgang mit Tieren durch brutale, plakative Aufklärung erlangen. Über Plakate mit den grausamen Abbildungen gequälter Tiere, platziert an den Bundesstraßen (wie die Mahnungen an die Autofahrer zur Verkehrssicherheit)? Wäre vlt. eine Ansprache an die Empathie der Menschen für die Tiere, die sich im Unterbewusstsein festsetzt? Allein die sporadischen Zwischenrufe der NGO's im Tierschutz sind hier zu schwach, um Politik und Gesetzgeber zum Umdenken und Handeln zu bewegen. Es fehlen eindeutige Gesetze mit entsprechenden Konsequenzen für den Tierhalter. ![]()
P.S. Im Fernsehen wird ab und an ein Spot von Peta mit dem Kopf einer Kuh gezeigt, den ich sehr beeindruckend finde. Davon braucht es noch mehr.
Aber nicht missverstehen, deswegen muss man nicht gleich zum Vegetarier werden! (PETA ist wohl eine solche Organisation)