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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Themen rund um den Hund
  3. Zucht & Aufzucht

Wie läuft das eigentlich so wenn man züchtet...

  • keks85
  • 3. September 2011 um 18:34
  • Managarm
    Gast
    • 23. Februar 2012 um 21:52
    • #151
    Zitat von Race

    das interissiert aber leider keinen , weil mal grob gesagt jeder Ideot züchten darf


    Richtig, jeder Idiot!

  • Waschbär
    Moderator
    Beiträge
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    1
    • 23. Februar 2012 um 21:59
    • #152

    Ich habe den Artikel gelesen und ich weiß was damit erreicht werden soll.

    Und DSH, die zur Arbeit taugen (in unterschiedlichen Bereichen), kenne ich viele. Aus Leistungslinien. Und selbst wenn der Hochzuchtbereich in der Population den Löwenanteil aus macht: Der "kleine" Bereich der Leistungslinien ist immer noch um einiges größer als die Gesamtpopulation anderer Gebrauchshunderassen (bei denen zudem auch nicht alles Gold ist was glänzt, sowohl im gesundheitlichen Bereich als auch im Bereich der Arbeitsveranlagungen, ebenso wie bei Hunden aus unkontrollierter Vermehrung). Im übrigen interessiert mich der Hochzuchtbereich nicht.

  • Managarm
    Gast
    • 23. Februar 2012 um 22:15
    • #153
    Zitat von Waschbär

    Ich habe den Artikel gelesen und ich weiß was damit erreicht werden soll.

    Und DSH, die zur Arbeit taugen (in unterschiedlichen Bereichen), kenne ich viele. Aus Leistungslinien. Und selbst wenn der Hochzuchtbereich in der Population den Löwenanteil aus macht: Der "kleine" Bereich der Leistungslinien ist immer noch um einiges größer als die Gesamtpopulation anderer Gebrauchshunderassen (bei denen zudem auch nicht alles Gold ist was glänzt, sowohl im gesundheitlichen Bereich als auch im Bereich der Arbeitsveranlagungen, ebenso wie bei Hunden aus unkontrollierter Vermehrung). Im übrigen interessiert mich der Hochzuchtbereich nicht.


    Dann will ich es so formulieren:

    1. Der Artikel will zum Nachdenken über Zuchtmotive anregen; wobei er in vielen Aspekten Recht hat und ausdrücklich diejenigen ausnimmt, die für eigenen Bedarf und Arbeit nachzüchten!

    2. Zucht in Leistungslinien oder prinzipiell bei Arbeitshunden ist dann in Ordnung, wenn dort die Gebrauchseigenschaften im Mittelpunkt stehen und nicht Farben oder Schönheit!

    3. Ob dich die HZ interessiert oder nicht: Bei allen Rassen sind es diese Schaulinien, die die Masse der Zucht ausmachen und für die üblen Entwicklungen der Zucht verantwortlich sind!

  • Bronxter
    Beiträge
    947
    • 23. Februar 2012 um 22:32
    • #154

    2. Zucht in Leistungslinien oder prinzipiell bei Arbeitshunden ist dann
    in Ordnung, wenn dort die Gebrauchseigenschaften im Mittelpunkt stehen
    und nicht Farben oder Schönheit


    bei der leistung steht nun mal die leistung/gebrauchshundeigenschaft und auch die gesundheit im Vordergrund. Im Bereich der Gesundheit konnte schon viel gemacht werden und es gibt schon schön freie Linien in Bezug auf HD. Jetzt ist ED dran, aber da exisitiert die Röngtenpflicht noch nicht so lange. Aber auch das wird in den Griff zu bekommen sein.
    Die Problematik des Rückens ist noch nicht gut genug erforscht. Bestimmte Linien kristalieren sich aber schon raus und werden bereits von einigen Züchtern gemieden.

    wenn alles unkontrolliert vermehrt wird, fehlen die daten der ahnen und so weiß man nie, was in den hund drin steckt. dadurch können sich krankheiten unkontrolliert verbreiten. und noch was: Mischlinge sind keineswegs gesünder!

  • Managarm
    Gast
    • 23. Februar 2012 um 22:44
    • #155
    Zitat von Bronxter

    2. Zucht in Leistungslinien oder prinzipiell bei Arbeitshunden ist dann
    in Ordnung, wenn dort die Gebrauchseigenschaften im Mittelpunkt stehen
    und nicht Farben oder Schönheit


    bei der leistung steht nun mal die leistung/gebrauchshundeigenschaft und auch die gesundheit im Vordergrund. Im Bereich der Gesundheit konnte schon viel gemacht werden und es gibt schon schön freie Linien in Bezug auf HD. Jetzt ist ED dran, aber da exisitiert die Röngtenpflicht noch nicht so lange. Aber auch das wird in den Griff zu bekommen sein.
    Die Problematik des Rückens ist noch nicht gut genug erforscht. Bestimmte Linien kristalieren sich aber schon raus und werden bereits von einigen Züchtern gemieden.

    wenn alles unkontrolliert vermehrt wird, fehlen die daten der ahnen und so weiß man nie, was in den hund drin steckt. dadurch können sich krankheiten unkontrolliert verbreiten. und noch was: Mischlinge sind keineswegs gesünder!

    Ja, für die Mischlinge fehlen die empirisch satten Daten! Vorher lässt sich kein Befund beweisen!

    Trotzdem sind viele Kynologen mittlerweile der Meinung, dass die Zucht an sich, wie wir sie seit etwa 1900 kennen, ein Irrweg ist! Die Menschen hatten vorher auch gezüchtet, aber da gab es maximal landschaftliche Schläge und keine solchen verengten Genpole wie heute!

    Fakt ist, dass von einer Verbesserung der Rassen im Großen und Ganzen nirgendwo geredet werden kann, maximal bei einzelnen Leistungslinien, denen aber irgendwann auch das Blut ausgehen wird!

  • Waschbär
    Moderator
    Beiträge
    3.785
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    1
    • 23. Februar 2012 um 22:51
    • #156
    Zitat von Managarm

    Ob dich die HZ interessiert oder nicht: Bei allen Rassen sind es diese Schaulinien, die die Masse der Zucht ausmachen und für die üblen Entwicklungen der Zucht verantwortlich sind!

    Das eine hat aber mit dem anderen nix zu tun. In den Schaulinien würde es nicht besser wenn es die Leistungslinien nicht geben würde.

    Interessant finde ich es daß immer die Personen am besten wissen, was falsch läuft in der Zucht, die selbst gar nicht züchten. Mein Ratschlag: Nicht babbeln, sondern besser machen!! In der Praxis.... Wenn man angeblich die Fehler der anderen erkennt, dann macht man sie selbst ja nicht.

  • Ajax228
    Gast
    • 24. Februar 2012 um 04:34
    • #157

    :thumbup:

  • keks85
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 17:46
    • #158

    ab wann kann man den welpen eigentlich "richtiges" futter dazugeben??? Und hattet ihr schon mal würfe wo die ganze Hundefamilie zusammen sein konnte??? also wo der Vater-Rüde auch bei den kleinen war?? ich hab mich nämlich gefragt ob die welpen und der Vater-Rüde merken würden das sie "zusammengehören" und ob die welpen dadurch nochmal anders geprägt würden...

  • Sandra
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 18:12
    • #159
    Zitat von keks85

    ich hab mich nämlich gefragt ob die welpen und der Vater-Rüde merken würden das sie "zusammengehören" und ob die welpen dadurch nochmal anders geprägt würden...

    Das würde mich auch interessieren! :D

  • keks85
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 19:12
    • #160

    bei einem befreundeten Züchter war das mal der Fall - hier allerdings hatte der Vater keinen Nerv auf die kleinen und hat sich lieber immer in "Sicherheit" gebracht :D

  • Race
    Gast
    • 3. Mai 2012 um 19:37
    • #161

    mein alter Rüde ist immer bei der Aufzucht dabei , egal ob es seine sind oder nicht , er liebt Babys :thumbup:
    bei seinem vorletzten Wurf ( wo mein Andy her ist ) sind wir 1x pro Woche zum gucken gefahren und Erich war ganz aufgeregt , er ließ sogar nicht mal mehr die mutter zu seinen Welpen :D , das war schon lustig

    Futter kann man sie mit 2-3 Wochen geben aber eingeweicht , ich fange immer mit Hack an

  • Waschbär
    Moderator
    Beiträge
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    1
    • 3. Mai 2012 um 23:39
    • #162

    Natürlich prägen alle Hunde, die an der Aufzucht beteiligt sind, die Welpen. Also auch anwesende Rüden. Manche von denen kümmern sich um die Welpen wenn diese noch recht klein sind, andere können eher dann etwas mit ihnen anfangen wenn sie über das Bauklötze-Alter hinaus sind. Wie bei uns Menschen halt, längst nicht jeder Vater kann etwas mit seinem Nachwuchs anfangen solange der sich noch im Engerlingstadium befindet. :D

    Ob das mit einem Rüden funktioniert hängt ab von seinem ererbten Instinktverhalten und auch davon ob er als Welpe/Junghund richtig gepägt wurde.

    Beifüttern sollte man nicht zu früh. In der Natur sind die Welpen meist bereits um die 5 Wochen alt wenn die Alttiere ihnen Fleisch vorwürgen. Wenn keine Notsituation vorliegt sollten sie die ersten vier Wochen Muttermilch erhalten. Und anschließend nicht gleich zu viele Futterkomponenten auf einmal, um die Ausprägung späterer Futtermittelallergien nicht zu fördern. D.h. gibt man ein Fertigfutter, dann möglichst erst mal keines das aus zig verschiedenen Einzelkomponenten besteht. Besser ist es die Beifütterung mit einzelnen frischen Komponenten zu beginnen wie Muskelfleisch und/oder Ziegenmilch.

  • Nasuland
    Gast
    • 4. Mai 2012 um 10:25
    • #163

    Wir haben jetzt schon das zweite Mal einen Wurf, bei dem der Vaterrüde auch anwesend ist. "Anwesend" ist auch genau das passende Wort, denn so wirkliches Interesse hat der Meister an seinem Nachwuchs nicht. Beim ersten Zusammentreffen (im Alter von 4 Wochen) hat er die Kleinen mal kurz beschnuppert, und sich dann wieder dem Tagesgeschäft gewidmet. Aber Fußfolk scheint generell unter seiner Würde zu sein... :D

    Unser Mischlingsrüde Dusty ist bei jedem Wurf ab der 3. Lebenswoche zugegen. Er ist auch der einzige Hund bei uns, dem die Mutterhündinnen gestatten, so früh uneingeschränkten Zugang zu den Welpen zu haben.
    Allerdings vermeidet Dusty auch engeren Kontakt bis ca. zur 5. Lebenswoche - wie Waschbär schon geschrieben hat: Engerlingstadium ist auch nicht seins! :D
    Später können dann die Kleinen von ihm lernen, dass es Hunde gibt, die ständig hocherhobenen Schwanzes patrouillieren gehen, dass man große Hunde nicht uneingeschränkt nerven sollte und das es Stöcke gibt, die eben nicht ständig den Besitzer wechseln. Wenn Dusty einen besonders guten Tag hat, dürfen die Kleinen auch mal auf ihm rumtoben und ihm in den Schwanz beißen ^^

    Ab der 4. Lebenswoche ist bei uns generell Rudelhaltung angesagt; das ist auch ungefähr die Zeit, in der eine Wolfshündin dem Rudel den Nachwuchs vorstellt.
    Total aufgeregt sind dann immer unsere Zuchthündinnen. Zum Glück haben sie beide ein Helfersyndrom, sodass es zu keinen Problemen kommt.

    Was mir bei uns aufgefallen ist, ist das unsere Jungrüden besonders viel Interesse an den Welpen gezeigt haben.
    Buck vom Nasuland (damals 17 Monate alt) war bei unserem C-Wurf der perfekte Babysitter! Er hat eigentlich nichts anderes mehr gemacht, als sich mit den Kleinen auf dem Boden zu wälzen und sie zu betüddeln.
    Und auch Chuck vom Nasuland war damals mehr als begeistert von unserem D-Wurf. Er war zwar mit 6 Monaten noch fast selbst ein Baby (im Kopf ist er das heute noch), aber die Tendenz zum Betüddeln hat er damals schon gezeigt.

  • keks85
    Gast
    • 4. Mai 2012 um 10:42
    • #164

    Achwas das ist ja interessant...aber jetz wo ihr das so erzählt - mit den Welpen die im Januar geboren sind kann Nero auch schon mehr anfangen - zwar weiß er immer noch nicht so recht was die wollen wenn die so angehüpft kommen, aber mit denen kann man schon etwas mehr toben :D

  • keks85
    Gast
    • 4. Mai 2012 um 10:48
    • #165

    Oh und kann mir jemand nochmal genau erklären was genau es bedeutet wenn "freie" welpen abzugeben sind??? heißt das einfach die sind - ähm - so normal neugierig & nicht ängstlich ?(

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