ja also sie zeigen sich frei/offen
Wie läuft das eigentlich so wenn man züchtet...
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keks85 -
3. September 2011 um 18:34
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ah okay danke

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Den Begriff "freie Welpen" kannte ich noch gar nicht. Vielen Dank für die Aufklärung.
...und wieder schlauer. grins -
Also "freie Welpen" könnten auch die Welpen in einem Wurf sein, die noch nicht an jemanden versprochen worden sind...

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Nabend

sagt mal wieviele Deckakte darf man als Züchter mit EINER Hündin denn eigentlich im Jahr machen?? Und wie macht ihr das persönlich immer?? "schöpft" ihr das voll aus oder sagt ihr "och ne ein wurf reicht mir" ...
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Ich schöpfe meinen Urlaub immer voll aus.
Ein Wurf kostet mich mehr als einen Jahresurlaub. Folglich habe ich nicht in jedem Jahr einen Wurf.Im SV darf eine gesunde Hündin innerhalb von 12 Monaten zweimal zur Zucht verwendet werden, sofern sie im vorausgegangenen Wurf nicht mehr als 8 Welpen aufgezogen hat. Bei mehr als 8 Welpen hat sie eine 6-monatige Zuchtbuchsperre ab Wurftag. Bei manchen Hündinnen fällt die nächste Läufigkeit in diesen Zeitraum, bei vielen aber nicht.
Es gibt Züchter, die nutzen regelmäßig jede Läufigkeit einer Hündin zur Zucht. Einige lassennur in Ausnahmefällen 2 x hintereiander belegen. Und de meisten Züchter haben eh weniger als einen Wurf pro Jahr.
Da meine Hündinnen nach dem Werfen längere Intervalle haben habe ich auch schon zweimal zwei Läufigkeiten hintereinander zur Zucht genutzt (bei zwei verschiedenen Hündinnen, mit längeren Pausen davor und danach). Die Würfe lagen dadurch knapp 9 bzw. 10 Monate auseinander.
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ich hab da immer eine läufigkeit ausgesetzt, auch wenn es diese sperre nicht geben würde, hätte ich das gemacht.
meine wurde immer nach kurzer zeit wieder läufig, also nachdem die welpen so 4-5 Monate alt waren.wenn die hündin jetzt nur 2-3 welpen werfen würde, würde ich vielleicht auch nochmal die nächste hitze nutzen. den fall hatte ich aber noch nicht. ich würde das auch an der hündin fest machen.
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Also wenn ich die Braut meines Willi sehe, die ab morgen werfen müsste; ist mir klar; dass man solche Strapazen einer Hündin unmöglich kurz hintereinander zumuten sollte. Überhaupt finde ich die diesbezüglichen Regelungen von SV und RSV grenzwertig! Bedenkt man das durchschnittlich erreichte Alter einer Rassehündin zwischen 10 und 12 Jahren; sollte jene eigentlich in ihrem Leben nicht mehr als zwei bis drei Würfe haben und zwischen diesen müsste wenigstens ein Jahr liegen. Dabei halte ich zwei Jahre für das absolute Minimum für den ersten Wurf und sechs Jahre für den letzten; wobei man das natürlich nicht verallgemeinern darf! Natürlich basiert Hundezucht auf Hündinnen und deren Würfen; aber für mich muss jede Art von Zucht tierschutzrelevant gestaltet sein!
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Wieviel Ahnung hast Du denn von Zucht daß Du z.B. das Höchstalter für den letzten Wurf auf 6 Jahre fest legst? An irgendwelchen Erfahrungen mußt Du das ja fest machen.
In der Natur ist bei Caninden ein Wurf pro Jahr normal. Die Alphawölfin bringt mehrere Jahre hintereinander in 12-monatigem Abstand +/- ein paar wenigen Wochen ihre Welpen zu Welt, in einem Umfeld in dem sie weniger gut versorgt und unterstützt wird als unsere Zuchthündinnen. Eine Hündin, für die das eine Strapaze darstellt, gehört meiner Meinung nach nicht in 2-jährigen Abständen belget, sondern überhaupt nicht mehr! Eine tragende Hündin ist nicht krank, sondern tragend. Natürlich drückt ein sehr großer Wurf kurz vor dem Werfen auf Magen und Blase etc., so daß die Hündin dann große Rationen nicht mehr vollständig auffrißt oder öfter Pippi muß, aber leiden tut sie deswegen nicht. Nimmt eine Hündin dieser Zustand zu sehr mit, dann ist sie in meinen Augen als Zuchthündin nicht geeignet und gehört aus der Zucht genommen.
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Die Natur, und das weißt du, kann nicht unser Maßstab sein! Diese muss alles daran setzen, ihr Überleben und Fortkommen zun sichern! Und das meist über Quantität, da es viele Verluste gibt! Ich aber habe von Tierschutz bei Hunden gesprochen, wo es keine beliebig große Nachfrage nach und auch überhaupt keine Notwendigkeit für endlos viele Welpen gibt; und nicht von einer Zuchtphilosophie, die davon ausgeht, was biologisch möglich ist und kynologisch auch noch vertretbar wäre! Auch eine Frau könnte in ihrem Leben mühelos zehn bis zwölf Kinder bekommen; aber wie viele tun das in zivilsierten Gegenden? Es war auch weder von Krankheit oder Zuchtuntauglichkeit die Rede; sondern von den Belastungen einer Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht! Wer seine Hündin liebt, mutet ihr ganz sicher keinen jährlichen Wurf zu! Ich weiß natürlich, dass eine solche Einstellung bei "Profis" nur ein müdes Lächeln hervorruft!
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Hm, also irgendwie erschließt sich mir der Sinn deiner Argumentation nicht ganz...
Ich kann doch das Zuchtgeschehen der Hunde / die Fortpflanzung bei den Wölfen nicht mit der Problematik von Großfamilien in unserer heutigen Gesellschaft vergleichen?!Kann mich Waschbär eigentlich nur anschließen!
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Wieviel Ahnung hast Du denn von Zucht daß Du z.B. das Höchstalter für den letzten Wurf auf 6 Jahre fest legst? An irgendwelchen Erfahrungen mußt Du das ja fest machen.
Rein MENSCHLICH gesehen geb ich Managarm da völlig recht, ich denke es wird je älter eine Hündin wird auch nicht einfacher für sie, auch daß nach 2 bis allerhöchstens 3 Würfe pro Hündin Schluss sein sollte finde ich MENSCHLICH gesehen auch richtig. MENSCHLICH, sagte ich, nicht Hartz IV technisch

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Hm, also irgendwie erschließt sich mir der Sinn deiner Argumentation nicht ganz...
Ich kann doch das Zuchtgeschehen der Hunde / die Fortpflanzung bei den Wölfen nicht mit der Problematik von Großfamilien in unserer heutigen Gesellschaft vergleichen?!Wieso nicht? Früher waren Menschen gezwungen, sich oft zu reproduzieren; um ihr Überleben im Alter zu sichern; heute ist das nicht mehr notwendig! Auch ein domestizierter Hund muss sich nicht mehr auf Teufel komm raus vermehren; dazu besteht kein Grund, weil er als Individuum vor der Natur und ihren Gefahren und als Gattung sowieso durch den Menschen geschützt ist! So normal und natürlich Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht auch per se sein mögen; sie sind IMMER mit Belastungen und letztlich auch Gefahr von Komplikationen verbunden, die man ohne Not vermeiden oder wenigstens minimieren könnte! Dass sich das einem Züchter nicht erschließt, habe ich ja schon gesagt; ich sehe das von einem rein zivilen Standpunkt aus! Meinetwegen kann man man über das Höchstalter streiten; aber die Anzahl der Würfe würde ich dringend beschränken! Auch der Genpool profitiert übrigens davon!
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Rein MENSCHLICH gesehen geb ich Managarm da völlig recht, ich denke es wird je älter eine Hündin wird auch nicht einfacher für sie, auch daß nach 2 bis allerhöchstens 3 Würfe pro Hündin Schluss sein sollte finde ich MENSCHLICH gesehen auch richtig. MENSCHLICH, sagte ich, nicht Hartz IV technisch

Genau so meine ich es: Aus menschlicher Sicht und wegen der Liebe zum Hund! Rein kynologisch sieht das sicher anders aus; zuchtmäßig sowieso! Dennoch wissen wir doch alle, dass im Grunde viel zu viele Würfe gezogen werden, auch wenn die Zahlen seit Jahren schon rückläufig sind. Kein Mensch braucht so viele DSH-Welpen! Allein hier in Thüringen kenne ich dutzende ältere Leute und Sozialhilfeempfänger, die sich ein wenig was zu Rente und Stütze dazuverdienen, indem sie ihre Hündin wenigstens einmal (meist aber zweimal) im Jahr werfen lassen. Mir ist zwar unklar, wie sich das rechnet, wenn man alle Bestimmungen einhält; aber mit dem billigsten Futter, nur der notwendigsten tierärztlichen Versorgung und guten Welpenpreisen mag das schon gehen. Das oft von Tierschützern kritisierte Problem "Gebärmaschine" ist auch innerhalb der großen Vereine eins, wenn man sich die geltenden Bestimmungen so anschaut! Theoretisch könnte eine Hündin wenigstens 10 bis 15 Würfe haben im Lauf ihres Lebens - das ist Wahnsinn!
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das finde ich auch ziemlich heftig...wenn ich sehe, dass 8 jährige hündinnen oder älter eingedeckt werden und manche hündinnen 8-9 würfe hatten....
so 4-5 würfe reichen vollkommen aus.
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