Hilfe mein Hund beißt

  • Da haben wir wieder das Problem mit der Ferndiagnose. Die Vorstellung von dir und Wotan ist bisher sehr minimalistisch gewesen, eigentlich nur auf das Thema der noch nicht stehen wollenden Ohren beschränkt.


    Welche Erfahrungen hast du selbst bisher mit Hunden und speziell mit Schäferhunden? Wie verbringt Wotan seinen Tag? Was macht ihr gemeinsam, wann, wo, wie oft?

    Wie läuft dieses Anspringen und Beissen ab? Wie reagierst du? Wie reagierst und agierst du sonst, wenn er etwas macht, was du nicht möchtest oder was du möchtest? Ist Wotan auch mit anderen Hunden, Tieren, Menschen mal zusammen? Besucht ihr eine Hundeschule oder macht ihr zusammen sonst irgend ein Training?


    Du siehst, etwas mehr über dich / euch müssten die, die dir vielleicht helfen sollen oder möchten, schon wissen.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • passiert das zuhause? Beim gassi? Beim Training?

    Ich Glaube das haben viele von uns schon mitgemacht.

    Argos hat es zuhause nie gemacht. Beim spazieren gehen wenn ihm langweilig war und beim Training ab und an wenn er überfordert war.

    Er bevorzugt allerdings Beine zum reinbeißen.

  • Der macht das nur Zuhause wenn ich ihn aus dem Zwinger lasse oder zur Arbeit gehe bzw wieder komme unterwegs macht er sowas garnicht und tags über ist er die ganze Zeit aufm hof mit meinem anderen Hund sprich er ist so lange draußen bis ich wieder komme und Gassi gehe mit ihm

  • Ich würde ihm ein Spielzeug in die Schnute schieben. Das hört sich so an als ob er vor Freude nicht weiß wohin mit sich.

    Das haben viele Hunde.

    Mittlerweileholt t Argos sich erst was zum reinbeißen und kommt dann zum begrüßen.

  • Ein Spielzeug ist natürlich ein Ansatz, aber meiner Ansicht nach hat das Anspringen und Beißen mit Aufregung zu tun und deswegen würde ich versuchen die Aufregung zu reduzieren. Mit dem Spielzeug lenkt man die Aufregung nur um, das habe ich bei meinem Arik auch viel zu lange so gemacht, aber inzwischen sehe ich darin keine Lösung sondern nur ein Verschieben des Problems.

    Ich würde versuchen in die Situation Ruhe rein zu bekommen. Vielleicht kannst du ihm wenn du vor dem Zwinger stehst ein Kommando z.B. Sitz geben und warten bis er ruhiger ist, dann die Tür öffnen und kein rausstürmen zulassen sondern ihn Schritt für Schritt mit Körpersprache blocken und raus führen.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008)+ Arik (*2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)