Für immer in unseren Herzen - Gedanken und Gedichte an und über unsere Regenbogentiere

  • @Korbi , so ein Bild hatte ich von Harras auch. Aber ich weiß leider nicht, wo das abgeblieben ist. :( Ihm hat das Unterwasserlaufband sehr viel Spaß gemacht. Aber er war ja sowieso ein Seehund und hat das Wasser geliebt.


    Und ich kann nicht sagen, dass der Schmerz nach nun etwas über acht Monaten besser zu ertragen ist. Harras fehlt mir nach wie vor unbeschreiblich stark, Und wenn ich dann hier lese, dass wieder ein Hund über die Regenbogenbrücke gegangen ist, sitze ich hier und weine. Es ist der Lauf der Dinge und gehört zum Leben dazu. Aber das macht es nicht leichter.

  • Ja Pinguetta.....es ist genau so, wie Du es sagst....

    Es gehört zum Leben dazu.......und es ist ein tiefer Schmerz.... ;(

    Jeder Mensch geht mit dem Verlust auch anders um.
    Leiden tut jeder auf seine eigene Weise.....

    Ob Mensch oder Tier.....die einen müssen früh gehen, andere müssen lange leiden, wieder andere dürfen steinalt werden - das können wir leider nicht beeinflussen.

    Ich werde meine Hündin IMMER lieben.....- ich bin so froh, dass ich sie "haben durfte"..... <3 <3

  • @Korbi , ich denke, genau das macht Trauer aus: man weint sich die Augen aus dem Kopf und bekommt den gefühlten Kloß in der Magengegend kaum weg. Aber das alles ist so tief und intensiv, weil wir etwas gehen lassen mussten, was wir sehr geliebt haben. Und die Liebe wird bleiben. Genauso wie die Trauer. Beides sind Teile, die uns mit den Verstorbenen immer vereinen werden und nun auch weiterhin begleiten werden.

  • Unsere lieben Engel da oben:





    Die Engel


    Der kleine braune Hund blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch.


    Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein.


    Nun war er ganz naß und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort.


    "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"


    Der kleine braune Hund drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine braune Hund seufzte und kletterte aus dem Wasser.


    "Das muß ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".


    Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin.


    "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muß ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".


    Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine braune Hund kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort hinter dem Ohr zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schlafen an.


    "Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame.


    Der kleine braune Hund seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame.


    "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig".


    "Aber sie wußten von Anfang an, dass dies geschehen würde".


    "War ich denn krank?"


    Das überraschte den kleinen braune Hund. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.


    "Nein, sie wußten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche Dame "Aber dennoch wußten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten".


    "Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine braune Hund. "Wer würde schon Tränen wählen?"


    Sanft küßte die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.


    "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.


    Der kleine braune Hund sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle, Eika und Aras. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:


    "Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.


    "Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".


    "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".


    "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.


    Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.


    "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben".


    Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.


    "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."


    Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.


    "Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.


    Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.


    "Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."


    So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.


    "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.


    Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.


    "Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.


    Aber bald waren sie wieder zurück.


    "Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."


    Der große Engel schüttelte den Kopf.


    "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müßt mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."


    Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.


    "Was ist mit denen?" riefen sie.


    Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.


    "Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."


    "Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer.


    "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.


    "Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.


    "Ja", erwiderte der große Engel.


    "Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.


    "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."


    "Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.


    Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.


    "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müßt ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."


    "Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.


    Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.


    "Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"


    Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.


    "Wir haben unsere Chance!" riefen sie.


    "Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"


    Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten.


    Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."


    Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.


    "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.


    "Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."


    Der kleine braune Hund setzte sich auf.


    "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.


    "Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."


    "Oh", sagte der kleine Hund und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.


    "Wird sie jemals aufhören zu weinen?"


    Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er machte sie besonders."


    Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.


    "Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bißchen von der glücklichen Zeit und all dem Schmusen, Streicheln, Spielen und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Hündchen öffnen."


    "Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"


    Die Dame lächelte ihn an und stand auf.


    "Aber sie wird auch wieder jemanden liebhaben. Daran wird sie denken".


    Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte.


    "Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?"


    Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine braune Hund wollte seine Mommy noch nicht verlassen.


    "Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.


    "Du wirst in den Augen jedes Hundes sein, den sie ansieht. Und sie wird Dich im Bellen jedes Hundes hören, den sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."


    "Das gefällt mir", sagte der kleine braune Hund und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wußte, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.


    "Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".


    Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen


    "Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."


    Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....

  • Liebe tanja_and_pets , diesen wunderschönen Beitrag habe ich, dein Einverständnis einfach vorausgesetzt, in diesen Faden hineinkopiert. Ich finde ihn wunderschön und musste sehr viel weinen.


    "Du wirst in den Augen jedes Hundes sein, den sie ansieht. Und sie wird Dich im Bellen jedes Hundes hören, den sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."

    Das ist für mich am schönsten. ;(


    Ich habe mich auch ein wenig auf deiner Seite umgeschaut. Das hast du toll gemacht. Vielleicht ist das eine Inspiration für mich. Ich habe bereits einen Ordner auf meinem PC, in dem ich alles über Harras schreibe.

  • Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...


    Der erste Tag ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es die Wohnung erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.


    Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.


    Und an diesem Tag - wenn Dein Freund gehen muss, wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe für dein Haustier stehst, für das Du die vielen von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in manchen Momenten, wenn Dir dein Herz schwer wird, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren. Nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz schaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Wahrend die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.


    Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - verbunden mit der Erinnerung an Dein geliebtes Tier. Und durch die Schwere in Deinem Herzen wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrig bleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind. Diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.


    (Autor unbekannt)

  • Du warst bei mir bis zum Ende.

    Und auch nachdem ich schon gegangen war,

    hast du mich noch eine Weile gehalten.

    Ich sah dich weinen.

    Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.

    Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.

    Und sie war weise.

    Es war Zeit für mich zu gehen.

    Ich danke dir für dein Verständnis

    Niemand wird meinen Platz einnehmen.

    Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung

    so, wie ich sie hatte

    Du denkst immer an mich.

    Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.

    Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.

    Denke nur daran wie glücklich wir waren

    Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen,

    dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten.

    Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten

    Und ich werde auf sie aufpassen - für Dich

    Ich danke dir dafür, dass

    Du mich geliebt hast

    Du für mich gesorgt hast

    und Du den Mut hattest

    mich in Würde gehen zu lassen.


    (Autor unbekannt)

  • Die Himmelsleiter...


    Hallo lieber Mensch da unten,

    ich seh dich weinen, manche Stunden,

    seh die Trauer, all die Tränen,

    drum möcht ich hier und jetzt erwähnen,


    mein Erdenkleid, ich zog es aus,

    weil ich's nicht brauche, hier, Zuhaus,

    doch trotzdem bin ich dir ganz nah,

    in deinem Herzen immer da.


    Ich zähle wahrlich jeden Schlag,

    glaube mir, wenn ich dir sag,

    nur jener, den man nicht vermisst,

    in Wahrheit auch gestorben ist.


    Und weil ich dir im Leben fehle,

    bin ich Teil von deiner Seele,

    bin ich Teil von deinem Sein,

    niemals lass ich dich allein.


    Versteh, ich bin doch nur Zuhaus,

    ich ging nicht fort, nein nur voraus,

    ich ging dorthin, wo's einst begann,

    wo wir uns treffen... irgendwann.


    Nun leb, weil's doch nichts Schön'res gibt,

    ich hab das Leben auch geliebt,

    lächle wieder... Schritt für Schritt,

    lächle einfach für mich mit.


    Nichts und niemand kann uns trennen,

    auch das nicht, was wir Sterben nennen,

    der Tod kann Liebe nicht vertreiben,

    weil du mich liebst, drum darf ich bleiben.


    Fährt nun der Wind dir sanft durch's Haar,

    glaub daran, dass ich es war,

    ich sitze auf der Himmelsleiter

    und lieb dich von hier oben weiter ❤️.


    ©️ Doreen Kirsche