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Erfahrungsberichte von Schäferhundwelpen - die brauche ich!

  • FlatSnow1639
  • 11. Februar 2021 um 12:25
  • Geschlossen
  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. März 2021 um 08:40
    • #136

    Ich muss auch dazu sagen: seit über 1.5h wird hier rumgefiept, entsprechend bon ich gerade extrem geladen, extrem übermüdet, habe sehr starke Kopfschmerzen. Natürlich bekommt man da gewaltfantasien, das ist einfach nur menschlich. Aber ich würde diese eben nicht ausleben. Deswegen ist er im Flur eingesperrt grade, bei der Haustür.

    Denn ich möchte niemals dem Hund gegenüber die Kontrolle verlieren und das wäre für mich der Punkt, ihn abzugeben, wenn ich dies befürchte und so langsam hat er mich an dem Punkt.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. März 2021 um 08:43
    • #137

    ich würde in den Apfel beißen und früh mit ihm aufstehen. Ich stelle mir dann die Kaffemaschine an so das ich wenn ich zurück komme ein frisches käffchen habe. Meiner weckt mich auch gerne um 6 Uhr. Ich finde es ok.

    Ich erlaube ihm aber auch aufs Bett zu kommen, meist nickert er dann doch gerne noch ein halbes Stündchen mit.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. März 2021 um 08:44
    • #138

    was passiert wenn du ihn zu dir lässt? Wird er dann ruhig oder dreht er auf.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. März 2021 um 08:50
    • #139

    Mein Geduldsfaden ist so immens lang, auf der Arbeit hab ich ganz andere Kaliber, die Nerven bis ins Unendliche strapazieren und auch da stehe ich auf, mache die Tür zu, atme durch und komme wieder rein. So einfach ist das. Beim Hund ebenso. Bekäme ich aber auch nur die Befürchtung - wie jetzt auch beim Hund - ich müsste irgendwelche Aggressionen, die durch einen der Klienten aufgebaut wurden, gegen sie ausleben, so gebe ich den Fall direkt ab.

    So, der Hund, den kann man schlecht „direkt abgeben“, da sind keine Kollegen die sich kümmern; also versucht man über Monate, das Problem zu lösen, nimmt Kontakt zu Trainern auf und setzt das genau so um - und es wird dennoch schlimmer.

    Und das ist keine kleine Nervensäge, die beim gassi neuerdings über alle Berge ist, weil sie die Pubertät entdeckt oder heute mal keinen Bock auf Sitz und Platz hat, nein, das ist eine gefährliche Angelegenheit, wenn man schlaftrunken versucht, durch den Tag zu kommen, alle Bedürfnisse des Hundes zu stillen, alles dafür tut, dass auch die anderen Baustellen gut laufen, dass der Hund bekommt, was er braucht und sich wünscht.

    Ich gehe nicht mehr nur auf dem Zahnfleisch, ich schrubbe grade über meine Kieferknochen. Wer denkt, das sei doch alles gar kein Thema: ihr dürft ihn gerne mal für eine Weile zu euch holen, vllt könnt ihr ja das, was wir nicht schaffen und das Problem ist in 3 Tagen gegessen? Aus der Ferne urteilt es sich natürlich schnell, „wie kann man nur, armer Hund, ihr seid ja schrecklich“, aber wenn man da selbst monatelang dringesteckt hat, dann siehtt man das mit ganz anderen Augen und eben solche Leute melden mir das auch zurück, die das selbst durchgemacht haben und entweder kapitulierten (indem sie den Hund abgeben mussten oder sich dem Hund angepasst haben und seither noch ganz andere Probleme dadurch hinzu kamen) oder das Problem sich aber legte - was bei uns aber nix erkennbar ist, da es schlimmer wird.

    Und der Hund kann nicht merken, wenn wir genervt sind, wenn wir einfach nur liegen bleiben, uns umdrehen, ihn nicht angucken und für uns still und heimlich die Augen rollen und innerlich fluchen, ohne auch nur einen Mucks zu machen - nicht dass er noch Denkt, wir seien ja jetzt auch noch wach, da könne man ja noch mehr Gas geben.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. März 2021 um 08:54
    • #140
    Zitat von Ellionore

    ich würde in den Apfel beißen und früh mit ihm aufstehen. Ich stelle mir dann die Kaffemaschine an so das ich wenn ich zurück komme ein frisches käffchen habe. Meiner weckt mich auch gerne um 6 Uhr. Ich finde es ok.

    Ich erlaube ihm aber auch aufs Bett zu kommen, meist nickert er dann doch gerne noch ein halbes Stündchen mit.

    Ich würd ihn ja aufs Bett lassen, aber unseres ist sehr hoch und letztens ist er das erste mal von selbst im Spielen hochgehüpft, aber beim runter hüpfen hat er dann aufgejault und ist erst mal ein paar Sekunden gehumpelt, hat sich weinend hingesetzt und hab dann sein Pfötle genommen und sanft gestreichelt - dann war es wieder gut.

    Hab Angst, dass er sich da weh tut und momentan noch nichts, was ich davor stellen könnte, so dass er da sicherer runter kommt. Die Baumärkte sind ja auch zu grade, sonst hätte ich ein Podest gebaut.

    Weil das hab ich auch schon zu unserem Freund gesagt: Auf dem Sofa ist er tendenziell ruhiger, wenn er bei uns liegt. Und auch, wenn es das Problem verschlimmern könnte (weil er dann gar nicht mehr ruhig ist, muss er mal „von uns weg“ schlafen), ist mir das lieber, weil sich generell das gefiepse vllt mit dem Alter legt, und wenn es drei Jahre dauert, aber vllt ist es dann eben so, dass er alleine liegen und ruhig sein kann oder einfach ruhiger ist durchs Alter und besser aushalten kann, dass im 7 Uhr mal keine Party steigt,

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. März 2021 um 08:56
    • #141

    magst du nicht einmal meine Fragen beantworten.

    Ich habe verstanden, dass du übermüdet bist. Nur eine Lösung kann man so nicht entwickeln.

    Also wird dein Hund ruhig wenn er zu euch hoch aufs Bett dürfte?

    Was passiert wenn ihr morgens kurz UO oder kurz spielt mit dem Hund. Wird er dann ruhiger?

    Was trainiert ihr oder wonach trainiert ihr?

    Wird er ruhiger wenn ihr morgens kurz mit ihm rausgeht?

    Jeder hat mal Scheißphasen mir hat wohl mein Hund die Schulter geschrottet zumindest muss ich zum Arzt deswegen. Aber das geht alles vorbei

  • PlainDust1429
    Gast
    • 26. März 2021 um 08:57
    • #142

    Erst mal möchte ich dir eine dicke Umarmung schicken. Kann mir vorstellen, dass du am Ende bist. Dennoch tut mir dein Hund auch leid- denn er wird einen Grund für das Gebelle haben. Wie verhält er sich denn, wenn du aufstehen würdest? Hört er dann auf? Hattest du schon einen Trainer zu Hause? In welchen Situationen bellt er? Wie verhält er sich draussen? Kommt er am Tag zur Ruhe? Warst du beim TA um Schmwerzen etc. auszuschließen?

  • Cinja
    Beiträge
    6.183
    Bilder
    50
    • 26. März 2021 um 08:58
    • #143

    Wie sieht denn der Tagesablauf bei euch generell aus?

    Wenn ihr ihn mit aufs Bett lassen wollt, reicht doch bestimmt eine Kiste, die ihr davor stellen könnt.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. März 2021 um 09:00
    • #144

    Was halt auch das Problem ist: wenn er auf dem Bett ist, wird er irgendwann beginnen rumzuwandern (so wie vorher ohne Box auch, da hat er nie versucht aufs Bett zu kommen), da er aber dann nix spannendes findet, was weiß ich, wird wieder rumgefiept, umhergewandert, gefiept... deswegen haben wir ja auch die große Box erst geholt, damit er eben nicht mehr umher wandert und sonst was anstellt, sondern nur noch fiepen kann, denn auch das umhergewandere macht wach und nervt.

    Und wenn er auf dem Bett „umherwandern“ und uns weckt (macht er, wenn wir auf dem Sofa schlafen, gerne auch mal mit einem „lustig gemeinten“ schnapper ins Gesicht) geht das eben auch nicht.

    Und gewöhnt er sich mal an, dass er da liegen kann, dann will er das nicht mehr aufgeben und es ihm dann abzugewöhnen, wird kaum mehr möglich sein. Deswegen überlegen wir eben noch, ob wir das überhaupt wollen.

    Zumal ich eben Asthma habe und ein Hund, der Pollen im Fell trägt, nicht mal ins Schlafzimmer dürfte. Das geht aber noch ganz okay, nur ist er dann im Bett und ich bekomme je nach fliegenden Pollen Asthmaanfälle nachts, dürfte er von heute auf morgen wieder nicht mehr ins Bett.

    Deswegen müssen wir uns das eben gut überlegen. Oder eben - was ich schade für den Hund finde, er darf nicht mehr im Schlafzimmer schlafen und muss dann im Wohnzimmer bleiben o.ä., machen ja auch viele Leute so.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. März 2021 um 09:05
    • #145

    mein Hund klettert wenn er wach wird aufs Bett. Für mich aber auch ok. Dann gibt es ein Küsschen ok das nervt auch aber irgendwie niedlich. Lass ihn doch wandern. Dein Hund will eure Nähe haben. Da würde ich anfangen

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. März 2021 um 09:12
    • #146

    Ellionore: bitte nicht angegriffen fühlen von mir, bin am Handy und kann so Schnell nicht tippen oder antworten und wenn ich abschicke ist oft schon ein neuer Beitrag da :D

    Er wird nicht ruhiger, wenn wir mit ihm draußen waren (besagtes „Bedürfnisse stillen“) und ich kann ihm auch nicht beibringen, dass morgens halligalli herrscht, weil ich das nur noch wenige Monate bis zum neuen Job einhalten könnte und dann hockt da ein Hund daheim, der morgens absolute Beschäftigung wünscht, die es aber eben erst ab dem Mittag geben kann. Das wäre unfair für ihn, besonders weil es das Problem ja nicht mal kompensiert, im Gegenteil, ich füttere ja diese Erwartungshaltung von wegen „ihr habt jetzt aufzustehen weil ich will jetzt Party“. :(

    Danke für die Umarmung! Ein Trainer war nicht da, der eine gibt kein Training mehr und macht nur noch Hundesitting und die, die er mir empfahl, macht derzeit kein Training wegen Corona aufgrund des Eigenschutzes, habe die Situationen am Telefon aber ausführlich beschrieben und größtenteils machen wir schon, was sie uns raten und bekommen dann auch gesagt „ja da weiß ich jetzt irgendwie auch nicht weiter, Mist...“ ;(

    Vom Tierarzt wurde er bis jetzt alle vier Wochen komplett durchgeguckt, die sagt dass Schäfis einfach sehr gesprächig seien - nein, er ist morgens einfach nur „gesprächig“ oder im Auto die ersten 2-3 Minuten bis er sich da pennen legt, generell kommt er problemlos zur Ruhe, sucht sich oft auch ganz ruhige Ecken, ist aber genau so oft auch bei uns auf dem Sofa, während wir gemeinsam an der Konsole hängen und halligalli machen - das juckt ihn dann nicht die Bohne.

    „Spricht“ man ihn „gezielt“ an, zum Beispiel Zerrspiele (sanft, da die Zähne kommen, aber wir laufen dann gemeinsam durch die Wohnung und er ignoriert auch das Handtuch, wenn ich es ignoriere bzw spielt nicht alleine damit, sondern am liebsten mit mir zusammen), ist er sofort dabei, hört aber sofort auf mein Beendne hin auf. Machen wir Übungen (Gehorsam, Apportieren, derzeit neuerdings Maulkorb), dann ist er mit ganz viel ruhigem(!!!) Interesse dabei, kein Mucks.

    Auch so im Alltag ist er ziemlich „still“. Klar, er ist ein lauter gähner (so wie mancher Mensch), oder es macht mal ein fieeeeeeps, wenn er auf sein Futter wartet während er vor der küchentür geduldig liegt.

    Wir haben leider keine Kiste da, die sich da eignet für vor das Bett :( hätte so einen dieser 55x55cm Ikea lacktische gekauft und da irgendwie Gummi drauf geklebt (die sind ja so glatt). Aber kann mir vorstellen, dass er das gar nicht nutzt, sondern da runter geht, wo er grade runter will :D Anfangs hatten wir einen kleinen Wäschekorb vor dem Sofa und obwohl wir das gezielte runtergehen geübt haben, ist er mit Anlauf über den Wäschekorb drüber und dann teilweise im Spagat vor dem Sofa gelandet :(

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. März 2021 um 09:17
    • #147

    warum sollte ich mich angegriffen fühlen. Alles gut.

  • PlainDust1429
    Gast
    • 26. März 2021 um 09:18
    • #148

    Nur zum Verständns: Er fiept/bellt nicht den ganzen Tag, kommt eigentlich gut zur Ruhe? Er macht aber morgens um 7 Uhr Krawall? Bis ihr aufsteht?

    Mir würde noch einfallen, dass ihr ihm was zum Kabbern anbietet in der Zeit oder einen Kong (z.B. Quark mit Leberwurst am Abend vorher einfrieren) und er beschäftigt sich damit. Generell geht es darum sein Verhalten irgendwie umzulenken. Vielleicht kannst du auch sein Futter in der Wohnung verstecken und während er sucht schlaft ihr noch etwas...

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. März 2021 um 09:20
    • #149

    Tagesablauf hab ich vor ein paar wenigen Seiten mal geschrieben (war glaub der Beitrag ganz oben sogar wenn man durchblättert).

    Die letzten Tage aber deutlich reduziert, da ich z

    Einen selbst platt bin, aber das Hundekind auch sehr müde und kaputt ist, ich glaube einfach der ist „vom wachsen“ (Körper, Zähne) schon geschafft. Deswegen sind die Spaziergänge sehr kurz derzeit (keine große Mittagsrunde mehr im Moment, nach 10min beginnt sonst sein Überforderungs-gähnen), also gehen wir etwas öfter, aber dafür nur 5-10min. Er hat auch das erste mal wieder seit WOCHEN vorgestern in die Wohnung gepullert nach nicht mal nur 3h einhalten (wir schaffen mittlerweile gut und gerne 5-6h egal welches Programm wir fahren, gehen deswegen alle 5h, derzeit aber alle 4h und da geht er auch bereitwillig mit), an dem Tag hat er viel getrunken, viel geschlafen, aber war sonst „fit“, spielfreudig. Er darf halt nach wie vor sein Futter suchen, wir picken uns abends eine Übung raus (derzeit Maulkorb und danach noch 2-3min Gehorsam, sonst wird es ihm zu viel) und morgens gibts dagegen viel kuscheln, kraulen, knuddeln, Ohrenkneten, Füße knautschen... mehr ist für ihn momentan nicht drin, da mache ich erst wieder mehr, wenn er fitter ist.

    Montag haben wir einen Termin beim Tierarzt zum Impfen (letztes Mal für Grundimmunisierung juhuuuu) und da lasse ich ich noch mal(!) komplett durchchecken und alles angucken was so geht.

    Genau...

    So was wie Unterordnung würd ich gerne zuhause machen, finde aber irgendwie keine Anleitungen. Habt ihr da Tipps?

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. März 2021 um 09:24
    • #150

    evtl. Langweilt der kleine sich auch und dreht deshalb am Rad. Nicht böse gemeint

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