Ehrlich gesagt, finde ich das jetzt schon etwas ärgerlich, dass du das ins lächerliche ziehst. Ein Hund einer Rasse die als gefährlich eingestuft ist MUSS dann eben gesicherten Freilauf bekommen. Ich kann das nicht bieten? Gut dann schaff ich mir solch einen Hund nicht an.
Und dann gibts da noch die Rassen, die immer an der Leine geführt werden müssen, unabhängig davon, was irgendwer als „artgerecht“ empfindet… Soll man die zu ihrem eigenen Wohl am besten alle einschläfern, damit sie an der 20m Leine keine Todesqualen bis an ihr Lebensende leiden müssen?
Ein Hund wird in einem eingezäunten Bereich niemals so laufen und sich bewegen wie beim Spaziergang. Wenn man sich mit seinem Hund nicht abgibt - ja, dann läuft der auch mal 200m weit weg, da reichen auch keine 20m Schleppi, das stimmt, egal ob man die festhält oder sie geschleppt wird. Wenn man den Hund in einen eingezäunten Bereich steckt und nichts mit ihm macht, ja, da läuft er dann alles ab und markiert vllt sein Revier und das war es dann auch wieder.
Aber in der Regel bleiben Hunde recht nah bei ihren Haltern, wenn man sich mit ihnen abgibt. Selbst freilaufhunde gehen in der Regel nicht weit weg von ihrem Menschen - außer der Mensch macht halt selbst sein Ding und starrt nur aufs Handy o.ä., aber dann ist es trotzdem nicht artgerecht, selbst wenn er 300m weit weg laufen kann. Denn er wird völlig ignoriert und vernachlässigt. Ist ja auch easy: „Leine ab, mach du mal, weißt ja wo wir wohnen wenn du abhaust“ und so Leute haben wir hier leider auch. Da merkt man ganz genau, dass nicht mal im Ansatz eine Bindung da ist, abrufbar sind die schon 10x nicht und der Halter ist uninteressant hoch zehn.
Hat halt jeder so seinen anderen Ansatz und dem Hund, der 300m weit „abhaut“ muss es deswegen nicht besser gehen als dem Hund, der nur 5m hat und wandern geht. Ist doch alles gut, sofern sie sich genug bewegen können.