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Lerntheorien beim Hund - Wie lernen Hunde

  • Ruebchen
  • 15. Januar 2022 um 15:11
  • Axman
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    • 22. Januar 2022 um 13:59
    • #61

    Ich glaube Lernen durch Einsicht, also das Nutzen von Vorhandenem Wissen und übertragung auf eine andere Situation wäre evtl.

    Eine begehrtes Objekt befindet sich hinter einem Zaun und der Hund kannn es nicht direkt erreichen. Er müsste einen Umweg machen um daran zukommen. Wenn er vorher schon eine ähnliche Erfahrung machen konnte, und er setzt es in der neuen Situation angepasst ein, dann wäre das Lernen durch Einsicht.

    Kann sein, dass ich mich gerade täusche, habe gerade die Linsensuppe im Kopf ^^

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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    • 22. Januar 2022 um 14:06
    • #62

    zum Thema Lernen unser heutiges Beispiel wie wichtig es ist den richtigen Weg zu finden, der zum Hund passt

    Ruebchen hat heute in ihrem Faden ein schönes Video zu Platz aus der Bewegun gepostet, Ero macht sofort Platz wenn sie sagt und sie kann locker weiterlaufen. Wir üben das auch schon ewig und ich hab das Porblem, das Lexy immer 2-3 Schritte nachläuft bevor sie ins Platz geht. Ruebchen hat daraufhin u.a. den Tipp gegeben, auszuprobieren rückwärts zu laufen und nach dem Patz Kommando einen Schritt auf Lexy zuzumachen und zu blockieren wenn sie nicht sofort Platz macht. Das wäre jedoch bei Lexy der falsche Ansatz, da sie eh schon ne Menge an positiver Aufbauarbeit braucht um motiviert mitzmachen, da würde so eine Korrektur bei ihr soviel Energie nehmen, dass sie im Training nur noch vorsichtig abwartend hinter mir herschleicht.

    Also hab ich den anderen Tipp von Ruebchen ausprobiert und bin nochmal einen Schritt in der Übung zurückgegangen und bin immer beim Kommando platz selbst auch stehen geblieben und hab dann geklickert und nach hinten bestätigt, während ich dann weiter gelaufen bin - hat prima geklappt und ich konnte später einen Schritt in der Übung weiter gehen und während des Kommandos 1-2 schritte auf der Stelle laufen bis sie das Kommando ausführt und ich dann nach vorne weiter laufe.

    Ich hab also angepasst auf den Hund meine Form gewählt wie sie es lernen soll - ohne dabei ihre Motivation zu verlieren.

    Was ich ebenso wichtig finde, manchmal muss man eben einen Schritt zurückgehen, damit man da nochmal ansetzt kann um vorwärts zu kommen.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

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    • 22. Januar 2022 um 14:21
    • #63
    Zitat von Axman

    Tatsächlich ist Lernen durch Nachahmung bei Reaktivität nicht wirksam, da die Reaktivität ausgelöst wird durch Emotion. Man kann Emotion nicht nachahmen.

    Das ist auch andersherum der Fall: Hunde werden nicht durch Nachahmung reaktiv. Sie fallen vielleicht ins Gebelle mit ein falls der Partnerhund bellt, aber sie haben dahinter eine andere Veranlassung/Emotion die sich evtl. gar nicht unbedingt auf den anderen Hund bezieht.

    Natürlich kann auch hier eine Gewöhnung einsetzen, sodass ein Hund nach einer Weile immer bellt wenn er einen anderen Hund sieht, weil er halt immer (mit)gebellt hat bei Sichtung eines anderen Hundes.

    Die Emotion ist aber dann normalerweise eine andere.

    wobei man das hier vll. doch nicht ganz ausschließen söllte

    vll. stimmt es an dem Punkt wenn der Hund schon Emotionen hat , wenn er andere Hunde sieht, aber solange der Hund quasi noch unbedarft und neutral ist, spielt das Verhalten des Menschen vll. sogar eine ganz wichtige Rolle. Wenn sich der Hund dann am Menschen orientiert und sein ruhiges vorbeigehen ebenfalls mitmacht. Kann sich das eben so als gewünschtes Verhalten etablieren und vll. entsteht so auch gar nicht erst eine Leinenagression?

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Ruebchen
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    • 22. Januar 2022 um 14:29
    • #64
    Zitat von Axman

    Tatsächlich ist Lernen durch Nachahmung bei Reaktivität nicht wirksam, da die Reaktivität ausgelöst wird durch Emotion. Man kann Emotion nicht nachahmen.

    Emotion kann nicht bewusst nachgeahmt werden, aber Emotion kann sich durchaus innerhalb einer soziale Gruppe übertragen. Das würde dann ja wieder zum selben Ergebnis führen: 2 pöbelnde Hunde. :/

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

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    • 22. Januar 2022 um 14:43
    • #65
    Zitat von Ruebchen
    Zitat von Axman

    Tatsächlich ist Lernen durch Nachahmung bei Reaktivität nicht wirksam, da die Reaktivität ausgelöst wird durch Emotion. Man kann Emotion nicht nachahmen.

    Emotion kann nicht bewusst nachgeahmt werden, aber Emotion kann sich durchaus innerhalb einer soziale Gruppe übertragen. Das würde dann ja wieder zum selben Ergebnis führen: 2 pöbelnde Hunde. :/

    Studien haben ergeben, dass Hunde die Emotionen Ihrer Halter tatsächlich aufnehmen können.

    Ansteckende Emotionen: Hunde und ihre Besitzer fühlen gleich
    Eine ganze Reihe neuer Studien belegt, dass Hunde die Gefühle von Menschen nicht nur wahrnehmen können, sondern sich diese auch auf sie übertragen.
    www.nationalgeographic.de


    Aber vermutlich funktioniert das übertragen der eigenen Ruhe oft dann nicht, wenn der Hund schon voll mit eigenen Emotionen ist und sich schon im Tunnel befindet.

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Axman
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    • 22. Januar 2022 um 15:20
    • #66

    Ich finde es wird zu stark gewichtet, dass quasi der HF "Schuld" ist an der Leinenreaktivität. Ja, ihr habt Recht, Emotion überträgt sich in gewisser Weise.

    Ich habe es verkehrt herum gesagt. Wenn der Hund Angst hat vor anderen Hunden, bzw unsicher ist, dann hilft es auch nicht wenn der Halter sehr sicher ist, oder allenfalls geringfügig.

    Will mal so sagen: Wenn X Angst vor Spinnen hat, wird er auch Angst vor Spinnen haben wenn Y daneben steht und totale Sicherheit ausstrahlt. Oder lass es übertragen auf Höhenangst.

    Ebenso umgekehrt. Wenn ich keine Höhenangst habe, dann kriege ich sie auch nicht nur weil meine Wanderbegleitung Höhenangst hat. Sie macht mich allenfalls nervös mit ihrem "Getue" aber Angst vor dem vor was ihr Angst macht kriege ich dadurch nicht.

    LG Angie

    Axel geb 2019

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    • 22. Januar 2022 um 16:38
    • #67

    ja ich denke das auch, dass es nicht immer so funktioniert ... wäre ja auch zu einfach wenn :)

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Ruebchen
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    • 22. Januar 2022 um 16:42
    • #68

    Ich meinte die Emotionen übertragen sich von Hund zu Hund, nicht vom Mensch auf den Hund (obwohl das auch ein Stück weit geht).

    Wenn also Hund A aus Emotion X heraus wie wild in der Leine hängt und pöbelt, dann ist die Chance, dass Hund B mitpöbelt hoch. Das aber nicht nur, weil er schlicht das Bellen nachahmt, sondern auch, weil sich die Emotion X von Hund A auf Hund B überträgt.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Axman
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    • 22. Januar 2022 um 18:02
    • #69

    Ja genau, stimme ich zu, auch wenn dann u.U. Hund A aus Angst bellt und Hund B nur aus allgemeiner Aufregung.

    Hund B wird irgendwann auch bellen wenn Hund A gar nicht dabei ist, einfach aus Gewohnheit aber nicht weil er jetzt auch Angst hätte.

    LG Angie

    Axel geb 2019

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    • 23. Januar 2022 um 13:00
    • #70

    So und hier nun meine weiteren Ausführungen zum Aufbau und Ablauf wenn der Hund etwas lernen soll.

    Viele Sachen lernt der Hund ja auch ganz nebenbei - von uns gewollt oder eben manchmal auch nicht gewollt. Weswegen man auch immer seinen Umgang mit dem Hund im Alltag überprüfen sollte wenn irgendwas falsch läuft. Ein bischen Selbstreflektion schadet da manchmal auch nicht, wenn es um ungewünschtes Verhalten geht.

    Mein Mann z.B. beschwet sich immer das Lexy so hoch dreht wenn er nach Hause kommt - aber er schafft es eben auch nicht sie zu ignorieren bis sie sich beruhigt hat um sie dann zu begrüssen. Ich verhalte mich da eben anders und entsprechend anders verhält sie sich auch bei mir :)

    Beim lernen von Tricks und so Zeugs ist das immer auch etwas was ich mache wenn Lexy etwas nicht kann, ich frage mich was mache ich falsch das sie nicht versteht was ich von ihr will. Ich gehe erstmal nie davon aus, dass sie etwas nicht lernen kann.

    Ich fange grundsätzlich in reizarmer Umgebung an, sprich bei uns zu Hause im Hundezimmer, da hab ich Platz und es gibt quasi keine Ablenkung. Ich bringe mich während ich mich auf den Weg ins Hundezimmer mache (wo die Leckerlies, Zubehör wie z.B. Clicker oder so auch immer bereit liegen) in Konzentration und schiebe Alltagsgedanken und Stress beiseite. Kann auch sein, dass ich ein bischen Hundewurst in der Küche zurechtschneide. Je nach tagesform von Lexy muss sie dabei irgendwo liegen bleiben falls sie anfängt unruhig zu werden. Ist sie eh ruhig, dann darf sie neben mir sitzen bleiben und kann mir beim schnippeln zuschauen.

    Dann fangen wir an uns auf das gemeinsame Üben einzustimmen, je nach Tagesform geht das mal schneller mal dauert das eben ein paar Sekündchen. Meist nutze ich dazu ein Spielzeug oder ein Leckerchen und lass sie das in meiner Hand hinterherjagen während ich motivierend auf sie einquatsche (mein Mann würde sagen grenzdebil in Babysprache mich zum Affen mache) :D

    Wenn möglich zerlege ich jede Übung in kleine Schritte und mache sie zuerst so einfach wie möglich. Also z.B. bei der "Ablage" bringe ich Lexy ins Platz und belohne erstmal nur dafür das sie liegen bleibt. Klappt das gut, gehe ich einen kleinen Schritt weg und sofort zurück und belohne, dass sie gar nicht erst aufsteht und damit erst einmal lernt - nur weil ich mich bewege, heist das nicht dass sie aufstehen kann. Klappt das dann dehne ich die Zeit in der ich einen Schritt von ihr weg bin ein klein wenig aus. Klappt auch das wird aus dem einen Schritt ein zweiter und dritter, so dass ich dann im Raum selbst also ein paar Schritte weggehen kann ohne dass sie aufsteht. Nach meiner Erfahrung ist das in einer Übungseinheit schaffbar und in der Regel mach ich spätestesn an dem Punkt eine Pause oder Beende die Übungszeit - darauf achtend, dass ich die dann beende wenn eine Übung gut geklappt hat.

    Dann spiele ich noch ein bischen mit Ihr oder lasse sie ein paar geworfene Leckerchen suchen.

    Das ganze wiederhole ich bei so kleinen Übungsschritten ca. 2-4 x über den Tag verteilt. Nach ein paar Tagen sitzt das meist ganz gut, dass der Hund liegen bleibt wenn ich mich um sie rum bewege. Die nächste Steigerung wäre das um sie rumzappeln um die Reizlage etwas zu erhöhen. Klappt das auch gehe ich bei geöffneter Tür in den angrenzenden Flur und wieder zu ihr zurück um sie zu belohnen. Das steigere ich so dass ich dann auch in einen Raum gehen kann und sie mich nicht sieht. Klappt das im Haus gut, dann weite ich das ganze auf den Garten aus. Und dann steigere ich immer weiter die Reizlage bis hin zu einem belebten Ort wo eben viel drumrum passiert. (ich gehe dazu bei uns im Ort auf den Supermarktparkplatz oder in die nächste Stadt in den Stadtpark) Aber eben alles Schrittweise angepasst immer erst dann wenn eine Stufe gut funktioniert.

    Sobald ich in einer neuen Umgebung übe, gehe ich meist in der Übung nochmal einen oder sogar zwei Schritte zurück. Ich würde also beim Umgebungswechsel von weniger/mitllerer auf reizhafte Umgebung nicht gleich nach dem Platz davonstiefeln und ausser Sichtweite gehen (so wie es ja im Haus schon klappt), sondern eben hier erst mich auf Sicht ein paar Schritte entfernen und dann das liegen bleiben belohnen.

    So das war jetzt eine lange Ausführung, ich wollte damit nur sagen eine Übung in kleinere Teilschritte zerlegen und nicht erwarten das der Hund gleich die große ganze Übung lernt. Geduld und Ruhe ist gefragt. Nur weil der Hund zu Hause in seinem gewohnten Umfeld etwas tut macht er dass nicht gleich auch auf dem belebten Hundeplatz!

    Ich sehe das leider immer wieder mal, dass Menschen diesen Schritt nicht verstehen und sich immer wieder wundern, wenn der Hund auf dem Hundeplatz etwas nicht macht und dann kommt "aber zu hause macht er das" ... ja klar, aber in reizvoller Umgebung wurde das eben nicht geübt.


    Ich hab den Faden aufgemacht und hier so viel Text geschrieben, weil ich es wichtig finde, dass sich Hunde(neu)besitzer auch damit auseinandersetzen wie man dem Hund etwas beibringt. Ich habe eben auch schon hier im Forum mal gelesen - der Hund kann das nicht - wo ich dann dachte wie wurde es denn versucht oder auch das kann ja nicht funktionieren 8o

    Ja sicher gehen viele in einen Hundekurs. Aber frag 10 Hundetrainer und du bekommst 12 Meinungen wie es gehen soll. Daher kann so ein Faden auch dazu dienen Erfahrungen von anderen mitzunehmen, damit man sich dann passend für sich und für seinen Hund passend selbst Gedanken machen kann was zu einem passt und was man mit innerer Überzeugnung auch tragen/umsetzen kann. Ausserdem gibt es leider auch viele Hundetrainer die vll. Ahnung von Hunden haben mögen, aber letztlich dem Menschen nicht vermitteln können was er tun kann/soll oder einem nichtmal auf dem Kopf zusagen können "das ist Käse was du da machst". Der Hundeverein ist vll. drauf angewiesen das genügend Leute im Verein sind oder die bezahlte Trainerin will den Kunden nicht verlieren - was auch immer die Gründe dafür sein mögen.

    Daher hoffe ich ihr verzeiht mir den kleinen Monolog hier und nutzt den Faden zum austauschen wie Eure Erfahrungen sind wie Eure Hunde was gelernt haben. :thumbup:

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Axman
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    • 23. Januar 2022 um 14:58
    • #71

    Mir hilft es auch sehr ein Konzept und einen Plan zu haben und besonders auch ein Kriterium. Trotz ein und demselben Ü-Ziel kann das Kriterium auch unterschiedlich von Ü-Einheit zu Ü-Einheit sein.

    Ich übe bei Positionen, die Dauer, Distanz und Ablenkung erfordern, sehr gerne zuerst Ablenkung, weil da hat man am besten die Möglichkeit mehr Verstärkung für die Position als solches "in den Hund" zu kriegen weil man die Belohnungsabstände enger halten kann.

    Bei der "Ablage" zB meine ich mit Ablenkung um den Hund oder über den Hund drübersteigen, Ablenkung durch Spielzeug in der Nähe, Spielzeug schmeissen, Ball, Futterhand herumfuchteln etc. Wenn möglich Familienmitglieder einbauen, die Ablenken sollen usw

    Distanz und Dauer erhöhe ich nicht progressiv sondern variabel, also zB 1 Schritt, dann 2 Schritte, dann 5 Schritte, dann 5 Schritte dann 5 Schritte, dann 2 Schritte, dann 3 Schritte, dann 8 Schritte, dann 1 Schritt......... Das Gleiche mit der Dauer und ich baue immer wieder Ablelnkung mit ein, damit die Belohnungsrate auch immer wieder flott wird und der Hund bald eine hohe Belohnungshistorie erreicht.

    Ganz nebenbei übt und verstärkt man auch die Impulskontrolle.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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    • 23. Januar 2022 um 15:34
    • #72

    jep - ich bin da auch variabel und schaue was die tagesform so hergibt :)

    ich versuche jedoch den schwierigkeitsgrad beim lernen nicht ebenfalls gleich in die höhe zu treiben - was mir tatsächlich auch manchmal schwer fällt, aber lexy will mitmachen und ist megaschnell frustriert wenn sie merkt es klappt nicht so wie es soll und daher mache ich neue übungen erstmal ganz einfach

    wenn mein ziel erstmal das verständnis ist der hund soll liegen bleiben wenn ich mich entferne und gleichzeitig soll er lernen das auch zu tun wenn bälle/spielzeuge fliegen - oder wie bei uns leckerchen - dann wären das für mich 2 getrennte übungen die ich dann wenn jede für sich verstanden wurde, zusammengefügt wird und dann wieder im kleinen geübt

    mir wäre hier das risiko zu hoch, dass wir uns hier nämlich selbst ein ei legen würden weil sie aufspringt und ich dann zu weit weg bin vom reiz um ihr das erfolgserlebnis zu nehmen

    das erzeugt bei mir und ihr frust, daher teile ich diese aufgaben auf

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  • Axman
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    • 23. Januar 2022 um 16:08
    • #73

    Ich habe mich vielleicht nicht gut ausgedrückt. Ich bin kein guter Beschreiber 8o

    Ich gehe GAR nicht weg, wenn ich die Übung anfange. Weggehen ist erst die Steigerung. Daher zuerst die Ablenkung. Während der Ablenkung bin ich neben dem Hund und bestätige das Liegen, somit bekomme ich auch schon eine Dauer mit rein.

    Distanz kommt immer erst am Ende.

    LG Angie

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    • 23. Januar 2022 um 16:37
    • #74

    ah, ok jetzt hab ichs verstanden ...

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Axman
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    • 24. Januar 2022 um 11:31
    • #75
    Zitat von Axman

    Ich habe mich vielleicht nicht gut ausgedrückt. Ich bin kein guter Beschreiber 8o

    Ich gehe GAR nicht weg, wenn ich die Übung anfange. Weggehen ist erst die Steigerung. Daher zuerst die Ablenkung. Während der Ablenkung bin ich neben dem Hund und bestätige das Liegen, somit bekomme ich auch schon eine Dauer mit rein.

    Distanz kommt immer erst am Ende.

    Muss mich hier selber zitieren, weil beim zweiten Mal lesen finde ich es klingt wie Hauptfeldwebel Stinkstiefel beim Morgenappell:

    "DISTAAANZ...... Gefreiter Müller.....kommt immer erst am Ende!! STILLGESTANDEN!!"

    Tut mir wirklich leid!!

    Was ich geschrieben habe ist wirklich nur auf mich und meine Trainingssituation bezogen und kann unter anderen Umständen oder mit einem anderen Hund natürlich auch anderes aufgebaut werden!

    nette Ich finde du hast einen super Übungsaufbau und es zählt immer das was für einen selbst und den Hund zum gewünschten Ziel führt!!!

    LG Angie

    Axel geb 2019

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