DDR Schäferhundwelpe - welche Papiere?

  • Ein wenig kann ich das mit dem „Real dog“ schon verstehen. Durch die immer bessere Ausbildung lässt sich halt auch viel machen was genetisch nicht so ausgeprägt da ist.

    Ja ich weiß schon was sie meinen... sie wollen halt genetische Qualität und nicht durch Ausbildung gemachte Hunde.

    Macht ja auch Sinn, aus züchterischer Sicht.


    Aber manchmal muss ich trotzdem schmuzeln, manch einer übertreibt es einfach. ^^

  • @Bass 23

    mein Bruder hatte einen Diensthund - der war Ost-West-Mischung.....der wäre (in falschen Händen) eine Gefahr gewesen

    2 Mal editiert, zuletzt von FloralBoat1596 ()

  • mein Bruder hatte einen Diensthund - der war Ost-West-Mischung.....der wäre (in falschen Händen) eine Gefahr gewesen

    Naja, das muss nicht viel heißen ich kenne Leute die haben es geschafft eine Hochzuchthündin die sich als Hof und Haushund sicher toll gemacht hätte für IGP aber nicht wirklich zu gebrauchen war (Arbeitswille in der UO) so zu verziehen dass die zum Züchter zurück musste.


  • @GS
    ....nein - dieser Hund war "nicht gemacht" oder nervlich durchgeknallt.......der war sich "seiner vollends bewusst".......( "seiner vollends bewusst" - das meinte ich als Gefahr in den falschen (unerfahrenen Händen)

    Vom Wesen her voll klar, auch bei Einsätzen......- bei Gefahr (im Job) kompromisslos.....

    Eine Ausstrahlung - sowas sieht man selten.....

    Aus einer Leistungszucht, die es schon sehr lange gibt - ob die gezüchteten Hunde heute noch so sind, weiß ich nicht.....der Rüde wurde 13 Jahre und ist 2022 über die Regenbogenbrücke.......




  • Wie viele wirkliche Diensthunde also Polizei=SEK und Militär hast du denn sonst schon live erlebt.

  • @Harz 24

    die Polizeihundestaffel hat auf unserem OG Platz trainiert.....

    Von den Zollhunden einige über die Jahre......

    Für mich übrigens ein großer Unterschied - ob ein triebstarker Hund durch Training "gemacht wird"....oder sehr gute Veranlagungen dazu schon mitbringt..........

  • Für mich übrigens ein großer Unterschied - ob ein triebstarker Hund durch Training "gemacht wird"....oder sehr gute Veranlagungen dazu schon mitbringt..........

    Man kann Triebe zwar gezielt fördern aber aus einem Hund der es einfach nicht hat Trieblich für SD kann der beste Ausbilder keinen Triebstarken Hund machen. Viele Komponenten wie auch die Schnelligkeit der Triebwechsel sind angeboren, das sind Sachen die man einem Hund nicht beibringen kann entweder er hats oder er hats nicht

  • Da man die Hündin im Internet kaum findet sind vielleicht ihre Eltern hilfreich: Der Papa ist Boss vom Felsenschloss (*06.10.15, VDH) und die Mama ist Kira vom deutschen Rosenhof (*17.05.15, NRCD)

    Hallo Zusammen, mit Eifer habe ich eure Diskussion verfolgt und möchte mal meine Geschichte erzählen.
    Ich möchte gleich sagen, dass ich mir zu wenig Gedanken gemacht habe und auch etwas zu naiv war.
    Ich habe einen DSH Ostblut Ares vom Deutschen Rosenhof (28.03.2025), der Züchter züchtet in Dissidenz.
    Er war anfangs extrem freundlich, hat sehr auf Vertrauen gemacht, was mir keinen Grund zum Zweifeln lies, laut seiner damaligen Homepage wa er im VRZ-DHS.
    Als ich Ares abholte schien alles OK (er kostete über 2000€), die Papiere wollte er mir später zuschicken um einen Weiterverkauf zu verhindern.
    Die Papiere, oder besser der Fresszettel kam dann auch ca. 8 Wochen später. Aus Ungarn ein Verein ohne Adresse und nur minimale Angaben auf dem DIN A4 Blatt, mit verschmierten Stempeln, Gesundheitszeugnisse der Eltern gab es, entgegen der Vereinbarung, nicht.
    Nach 2 Tagen mussten wir mit einem eitrigen Bauchnabel zum TA, dieser zog einen 5 cm langen Faden aus der Wunde und schüttelte nur den Kopf, wie so etwas passieren kann.
    Das erste halbe Jahr lief dann soweit alles gut, ja er hatte oft Durchfall und hat sich viel gekratzt, dann ging es los, P4 nicht angelegt, starke Futtermittelallergie (wir haben nach Vorgaben des Züchters gefüttert TroFu gemischt mit Barf). Haarverlust, wunde Stellen, Ohrenentzündung, Gewichtsabnahme. Mit der Umstellung auf ein gutes Trockenfutter mit Pferd, wurde es etwas besser.
    Als ich den Züchter zur Rede stellte wollte er mir die Papiere der Elterntiere zukommen lassen, danach rief eine Person bei mir an, der sich als Vorstand des dubiosen Vereins ausgab, mit der Mitteilung er wolle mir helfen.
    Leider tat er das nicht, es hieß dann nur der Hund ist Gesund und es gibt keine Papiere, seitdem gibt es keinerlei Kontakt zum Züchter.
    Da Ares immernoch mit dem Hinterteil wackelt habe ich ihn untersuchen Lassen (Hüfte ist soweit OK aber keinesfalls A).
    Ich kann nach der ganzen Geschichte nur raten, traut dem Züchter nicht! Macht Verträge, schaut euch alle Papiere im Vorfeld an und ich möchte nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass Herr Zabel vom Deutschen Rosenhof, sich nicht an Vereinbarungen gehalten hat.
    Vom Wesen ist Ares extrem Impulsiv und man hat große Probleme ihn in Reizagen zu kontrollieren auch neigt er zu Aggression.
    Da ich schon einige Hunde, bisher Tierschutz, hatte, gebe ich mit der Erziehung nicht auf.