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Vermutliche Angst-Aggression

  • AgedCredit2122
  • 21. November 2024 um 21:29
  • AgedCredit2122
    Gast
    • 22. Dezember 2024 um 20:49
    • #16

    Mittlerweile kommt mir zunehmend der Verdacht auf, dass sein Verhalten durch chronische Schmerzen bedingt war. Und sich das als eine Art Abwehrhaltung über die Zeit gefestigt hat.

    Seit 2 Tagen gibt es das Schmerzmittel und er wird zunehmend ein anderer Hund, draußen! Am ersten Tag kam es mir schon so vor, als ob er draußen etwas entspannter war, generell gelassener auch außerhalb von Extremsituationen. Ich wollte mir aber auch nichts drauf einbilden, so Placebo mäßig.

    Heute in etwa 120 Meter auf einem anderen Weg 3 Hunde, 2 davon ohne Leine. Da er nur schaute (er war angespannt und aufgeregt, bellte nicht, fixierte nicht) habe ich die Leine locker gelassen. Er schaute einmal was ich mache, ich habe ihn zum mitkommen animiert und er kam einfach mit.

    Ein Stück weiter, etwa auf 180 Meter Entfernung war eine Frau, die mit ihrem freilaufenden Hund auf einem anderen Weg trainierte. Er sah das und beobachtete (fixierte nicht) die Situation, es war beim anderen Hund viel Dynamik dabei (Abruf, Bewegung, Rennen, Spielen etc.) Ich rief ihn zu mir her, er drehte sich einfach von der Situation weg und kam direkt her. Könnt euch vielleicht vorstellen, wie ich blöd geguckt habe.

    Wir bogen eine Abzweigung vorher ab, waren etwa 100 Meter von der trainierenden Frau mit ihrem Hund entfernt. Nicht nur, dass es ihn nicht weiter interessierte, er war wieder direkt abrufbar. Draußen, und mit theoretischem Stressfaktor. Bisher war er draußen auch ohne Stressfaktor eher schlecht ansprechbar.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass so eine deutliche und plötzliche positive Verhaltensänderung, quasi von heute auf morgen, nichts mit dem Schmerzmittel seit vorgestern zu tun hätte.

    Dass ihm morgen alle anderen Hunde egal sind erwarte ich nicht, aber überhaupt so ein Verhalten von ihm war bisher draußen unmöglich. Futter ignoriert, keine Ansprechbarkeit, in 1 Sek. auf 180+ und Trainer die nicht weiter kamen. Auch drinnen wirkt er auf mich positiv verändert.

  • Maline
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    23
    • 22. Dezember 2024 um 21:12
    • #17

    Das hört sich super an, drücke die Daumen, dass es so bleibt. Er bekommt aber nur etwas gegen Schmerzen, da ist jetzt nicht so eine Art Beruhigungsmittel dabei :/

  • Luna
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    • 22. Dezember 2024 um 21:57
    • #18

    Liest sich zwar echt gut, komisch finde ich die verbindung mit schmerzmittel, dass er mit dem dann so easy reagiert, weil irgendetwas muss da ja dann sein.

    evtl nervenschmerzen (die dann nicht mehr sind) durch anspannung :/ nur so ein gedanke von mir.

  • AgedCredit2122
    Gast
    • 22. Dezember 2024 um 23:01
    • #19
    Zitat von Maline

    da ist jetzt nicht so eine Art Beruhigungsmittel dabei :/

    Meloxicam/Metacam, entzündungshemmendes Schmerzmittel.

    Zitat von Luna

    evtl nervenschmerzen (die dann nicht mehr sind) durch anspannung :/

    Mein Gedanke wäre gewesen, dass die Neigung zur Aggression eventuell eine Abwehrhaltung hätte sein können. Um aufgrund von Schmerzen Artgenossen und jegliche anderen Lebewesen von sich abzuhalten. Da er aufgrund der (möglichen) Schmerzen angreifbarer wäre.

    Oder dass (mögliche) Schmerzen evtl. ein dauerhafter Grundstress waren und das zu einer schlechteren Aushaltbarkeit von zusätzlichem Stress geführt hätte. Wenn ich über Monate/Jahre Schmerzen hätte (evtl. ein Schmerzgedächtnis ausgebildet, dazu verspannt durch Schonhaltung) und mir würde jemand blöd kommen, würde ich unter Umständen vielleicht auch nicht mehr nett und gelassen reagieren.^^

  • Luna
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    • 23. Dezember 2024 um 08:31
    • #20

    nur, wie willst du weitermachen?

  • AgedCredit2122
    Gast
    • 23. Dezember 2024 um 20:02
    • #21

    Zwecks Training oder der möglichen Schmerzen?

  • OldFrog2056
    Gast
    • 23. Dezember 2024 um 20:12
    • #22
    Zitat von Bass23

    6 Wochen sind noch gar keine Zeit. Der Hund braucht jetzt einen souveränen Führer, der Ruhe ausstrahlt. Es braucht mindestens 1 Jahr zum zusammen wachsen.

    Wie oben erwähnt, die Vergangenheit ist egal, es zählt das jetzt.

    Keine Reizüberflutung, alles Schritt für Schritt.

    In reizarmer Umgebung anfangen zu arbeiten. Arbeit ist das, was den meisten Hunden fehlt.

    Arbeit schweisst zusammen, bindet ihn an dich, gibt ihm Vertrauen.

    Unterordnung, aber über Futterführung spannend verkaufen, da kannst du wichtige Kommandos wie guck, steh, sitz, platz, bleib usw beibringen.

    jedes Kommando braucht mindestens 2000 Wiederholungen, bis es, in reizarmer! Umgebung, halbwegs sitzt.

    Wenn er besser auf dich hört und eine Bindung da ist, langsam an Reize heranführen. Step by Step. oft hilft schon, wenn man eine ungefähre Vorstellung vom zeitlichen Rahmen und der Anzahl Wiederholungen hat, die man absolvieren muss.

    viel loben, auch spielen. Viel Geduld haben und Spass an : der Weg ist das Ziel. Du musst ihn lieben und er dich. Beide mit all ihren Fehlern.

    unbedingt auf ein bedarfsdeckendes Futter achten (= Alleinfutter). Hilfreich ist, Magnesium ( kein Oxid!) Und Omega 3 zu füttern. Beides ist nicht giftig, wenn man mal etwas viel gibt und wird bei schlechtem Nervenkostüm überverbraucht

    Alles anzeigen

    Wie viele ängstliche Hunde hattest du denn schon?

  • Luna
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    • 23. Dezember 2024 um 20:15
    • #23

    ich meinte mit den schmerzmitteln.

    Was macht er denn ohne der einnahme? Ist er wieder wie vorher?

  • Bass23
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    • 23. Dezember 2024 um 20:16
    • #24

    Meinst du jetzt mich?

    Sehr viele, da meine Mutter im Tierschutzverein war. Da sind Angsthunde in der Überzahl

  • Luna
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    • 23. Dezember 2024 um 20:20
    • #25

    Bass23 ich meinte @Sneaker, weil er ja geschrieben hat, dass mit schmerzmitteln sein hund anderen hunden ggü nicht mehr agro reagiert.

    Oder habe ich da was falsch verstanden :/

  • Bass23
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    1
    • 23. Dezember 2024 um 20:21
    • #26

    Ja, hast du. Ich bezog mich auf den post vor deinem :/

  • OldFrog2056
    Gast
    • 23. Dezember 2024 um 20:23
    • #27
    Zitat von Bass23

    Meinst du jetzt mich?

    Sehr viele, da meine Mutter im Tierschutzverein war. Da sind Angsthunde in der Überzahl

    Dich selber, nicht deine Mutter.

    Hast du schon mal selber einen Hund geführt, der ängstlich ist, der niemanden an sich ran lässt außer dir selbst?

  • Bass23
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    • 23. Dezember 2024 um 20:28
    • #28

    Ja, im Auftrag vom Tierschutz unzählige Male

  • OldFrog2056
    Gast
    • 23. Dezember 2024 um 20:30
    • #29
    Zitat von Bass23

    Ja, im Auftrag vom Tierschutz unzählige Male

    Und haben Sie dann jemanden anderes an sich ran gelassen?

    Sich Gassi führen lassen?

    Sich streicheln lassen?

    Sich anleinen lassen?

  • Bass23
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    1
    • 23. Dezember 2024 um 20:33
    • #30

    Anfangs nein. Was genau ist dein Anliegen?

    Da gab es damals noch zuhauf: jahrelang ständig angebundene, maltraitierte Hunde. Hunde, die mit alten Leuten in derWohnung ohne Auslauf vor sich hin vegetierten. Hunde von Zuhälter, die oft misshandelt wurden. Sexuell missbrauchte Hunde. Kein schönes Kapitel und damals den meisten egal

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