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Maline
  • Mitglied seit 10. März 2024
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Beiträge von Maline

    Vor einiger Zeit habe ich mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, da wurde das zwar auch mit angeschnitten, der Hauptteil war aber Unerschrockenheit und Arbeitswille in dunklen Räumen, glatten Hallenböden, vollgemüllte Räume etc.

    Bisher war ich gedanklich bei der Variante "großes Handtuch" unter den Bauch.

    Meine alte Malihündin konnte die letzten Wochen auch nicht mehr die Treppe hoch und runter. Eine Freundin hat mir ein Handtuch doppelt genäht und mit Griffen versehen. Das mit dem Handtuch geht ja recht fix, einfach unter den Brustkorb (Bauch konnte sie nicht haben) und dann los. Anfangs brauchte sie nur etwas Unterstützung später mehr, aber das war dann schon Routine und wir waren aufeinander eingespielt. Dafür muss man tatsächlich nicht so viel Geld für ein Geschirr ausgeben, meine Meinung.

    Das CES ist ein Sammelbegriff für alle Arten von Kompressionen in diesem Bereich. Egal was der Auslöser ist. Denn davon gibt es leider viele. D

    Mal ne dumme Frage: Kann der Auslöser denn auch die Fußposition mit dem tiefen Hinterteil sein?


    Die Obedience - Hunde laufen ja mit geradem Rücken und Kopf nach rechts. Hier fängt man von Anfang an mit viel Gymnastik und aufwärmen, da diese Hunde sonst oft Probleme mit der linken Schulter bekommen.

    Es trifft immer die falschen ;(

    Bei meiner alten Hündin wurde das gleich im Zusammenhang mit Spondylose festgestellt, sie war allerdings schon 10 Jahre. Daher die Überlegung, ob das so öfter gemeinsam auftritt, dann hätte sich der Gedanke an eine OP gleich erledigt. Sie hatte bis zum Schluss die Einschränkungen überwiegend nur durch die Spondylose.

    Laufen ging gut, bei ihr fing es erst damit an, dass sie das Sitz sehr zögerlich zeigte.

    Früher (vor 30 Jahren) war ein Deutscher Schäferhund, noch ein Deutscher Schäferhund. Da gab es keine Trennung zwischen LZ und HZ. Die wollten trainiert werden und waren leistungsstarke und gesunde Hunde.

    Also nicht nur, da hatte man nicht unbedingt einen DSH um damit auf den Hupla zu gehen sondern einfach mal nur als Wachhund. Meine Eltern hatten Freunde etwas außerhalb, der sollte auf Haus und Hof aufpassen , dort lief er immer frei. Sonntags fuhren wir zu Besuch, die Erwachsenen tranken Kaffee und ich durfte mit dem DSH an der Leine durch die Gegend stromern. Das war ein ganz normaler Hund, flippte weder bei anderen Hunden aus, noch stand er ständig mit Ball im Maul und wollte beschäftigt werden.

    Erfolgreich zu führen ist ja von vielen Faktoren abhängig, dafür braucht es auch das passende Trainingsumfeld.

    Und das wird in allen Sportarten immer schwieriger, heute herrscht deutlich mehr Neid und Missgunst als früher. Vor 20 Jahren hatten wir eine Turniergruppe, die sich gegenseitig gepuscht hat, so dass immer jemand auf dem Treppchen stand.

    Ob man dann hinterher überhaupt überregional weiterführt

    Wenn ich mir die Starter bei den SV hier in der Nähe ansehe, entsteht der Eindruck, alle starten nur in ihrer eigenen OG.

    Kathy vielen Dank für die guten Erklärungen, gerade im Bereich der Rettungshundeausbildung. Das zeigt in diesem Fall eigentlich ganz deutlich das die Sportausbildung bei den Rettungshunden völlig an der Realität vorbei geht.


    Zu der Situation im Stadion gehe ich echt mal davon aus, dass die ganze Hoffnung der Einsatzleitung auf der Abschreckung lag. Ein wirklicher Einsatz der Hunde mit allen Konsequenzen würde die Gerichte heute noch beschäftigen.


    Axman

    In der Pferdeausbildung hat sich viel geändert. Als ich als Jugendliche mit dem Reiten anfing, setzten sich die Cracks unseres Vereins auf ihre Pferde, es wurde vorne geriegelt hinten paar mal mit der Gerte drauf und ab in den Parcours. Auf den etwas fauleren Schulpferde wurde auch dem Anfänger die Sporen angeschnallt.

    Grundsätzlich hat Ruebchen schon alles gesagt.

    Als Ergänzung, bei dem geringen Altersunterschied ist der ältere nicht automatisch der Rudelchef, vielleicht einfach mal akzeptieren, dass der Mali nun im Haus und Hof der Chef ist. Draußen kann die Situation durch die Ängstlichkeit des jüngeren eine ganz andere sein.

    Also scheint die Mehrheit der Verbandsmitglieder ja kein Interesse daran zu haben, den Gebrauchshundesport

    attraktiver zu gestalten bzw. Dinge zu ändern, damit er attraktiver wird.

    Der Verband an sich richtet sich ja eher daran, was die Vereine wollen. Ist vielleicht auch eine Rechnung. Auf einem RO Turnier zahlen 60 Starter jeweils 15,00 € Startgebühr, die Hälfte der Starter bringt noch Familienmitglieder mit, es kommen noch Besucher aus dem jeweiligen Ort, die gerne gesehen sind. Die Vereinsmitglieder spenden ( oder als Arbeitsstunden) Kuchen und Salate, es wird gegrillt, es gibt ganztägig Kaffee und kalte Getränke. Die Veranstaltungen finden meist in der schönen Jahreszeit statt.

    Die Richter, ob IGP oder RO bekommen den gleichen Mini-Arbeitslohn + Kilometergeld....

    n ja, so mancher diensthund wurde schon vom tierheim rausgeholt (mali, dsh, rotti rtc..)weil die kriterien, dass es ein diensthund werden kann, ganz anders sind, als wie ein reiner sporthund.

    Letztes Jahr wurde hier in den Zeitungen groß von einem Mali berichtet der schon 2 x ins TH kam, da er nicht handlebar ist mit 8 Monaten. Dann das große Happy End, die Polizei holt ihn und er wird DH. Ein paar Wochen später wurde er zurück gegeben, er war einfach nicht kooperativ. Irgend ein Mali Erfahrener hat ihn später dann doch noch geholt, schätze aber auch dort wird er kein Sporthund, da ist beim Erstbesitzer wahrscheinlich zu viel schief gelaufen .

    Ja, das ist Rally Obedience. Prinzipiell ist es so, dass ein Parcours mit vielen verschiedenen Schildern gestellt wird, den du innerhalb von 4 Minuten (geht meist deutlich schneller) absolvieren musst. Zwischen den Schildern läuft der Hund bei Fuß, nach dem neuen Reglement auch auf der rechten Seite. Im Arbeitsbereich des Schildes muss er die geforderte Übung zeigen: Sitz, Platz, Steh, Vorsitz, Rückwärts gehen, um Schalen mit oder ohne Futter oder Spielzeug (abgedeckt mit einem Fliegenschutz) gehen, eine Pylone umrunden, Hürden überspringen, alle Positionen aus der Bewegung ausführen. Das ganze natürlich je nach Leistungsklasse.

    Wenn du die Unterordnung aus dem IGP Bereich kennst, wirkt das ganze natürlich erst einmal befremdlich und wird dann gerne belächelt. Für den Hundeführer bedeutet es allerdings unglaublich viele Schilder auswendig zu lernen und für den Hund die Konzentration in sehr kurzer Zeit sehr viele verschiedene Kommandos im Sekundentakt zu absolvieren.

    Einen wunderschönen Beginner-Lauf findest du bei KleineMama, ich gucke mal ob ich den Link finde.