ECA
  • Weiblich
  • 46
  • Mitglied seit 15. Februar 2017

Beiträge von ECA

    "Altdeutsch" ist der Werbename den der Langstockhaar in der Dissidenz bekommen hat, als diese Haarvariante im SV nicht körfähig war.

    Es ist keine eigene Rasse - außer du meinst den Altdeutschen Hütehund, aber der ist mit seinen Schlägen eine andere Hausnummer, als der DSH.


    DSH in Langstockhaar vom seriösen Züchter unterscheiden sich im Charakter nicht von ihren stockhaarigen Geschwistern.

    Ich denke, ich würde wie bei jeder rasse mal ganz bei Null anfangen und erstmal ein paar Hunde kennenlernen.

    Da dann entscheiden, welche dir von Wesen und Optik gefallen und dir die Abstammung ansehen.

    In wie weit man da jenseits von WD Infos zu Gesundheit und Co bekommt, keine Ahnung.

    Aber ich würd halt wirklich erstmal mit dem Kennenlernen einzelner Hunde anfangen, ganz unabhängig von Zuchtverband, individuellem Züchter und Co.

    Meist kristallisiert sich da dann schnell ein relatives klares Bild heraus, welche Hunde einen ansprechen und welche nicht. Auch beim Mali gibt es sehr beliebte und oft vertretene Vererber, die sich da meist einfach unterscheiden lassen.

    Bei der Reizangel ist es halt, wie bei so ziemlich jedem Trainingsequipment.

    Setzt man es mit Sinn und Verstand ein und weiß, was man da macht, kann man großartig damit arbeiten und es ist eine Bereicherung für Hund und Halter und bringt Erfolge im Training.


    Hat man keine Ahnung, was man da treibt, endet es in der Regel irgendwo zwischen Chaos und Katastrophe und das ist der Bereich, in dem sich Rütter mit seinem Gebrauch bewegt.

    Rütters Einsatz der Reizangel ist einfach nur Schwachsinn und so wie er es in seinen Beiträgen zeigt im Grunde nur eine andere Form von Bällchen schmeißen ohne wirklichen Trainingsansatz dahinter.

    Sie ist kein Spielzeug sondern wie oben schon geschrieben ein Tool zum Training von Impulskontrolle.

    "fast normal" ist noch keine leichte Erkrankung. Die Hunde gesund, voll einsatzfähig, aber die Gelenke sind eben nicht ganz so schön und perfekt wie bei "normal". Darüber würde ich mir keine Gedanken machen.


    Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass der Wurf für Sporteinsteiger eine durchaus gute Wahl wäre. Nachzucht und Enkel von Jack habe ich durchweg als sehr freundliche, umgängliche und führige Hunde kennengelernt mit guter Arbeitsfreude.

    Die Frage ist schon allein deswegen schwer zu beantworten, weil aus deinem Beitrag nicht mal wirklich klar wird, worüber du dich beim Deutschen Schäferhund jetzt eigentlich informieren willst.

    Mal schreibst du vom Altdeutschen, mal von Leistungslinie.

    Worum geht es dir genau?

    Die Felllänge?

    Die Zuchtrichtung?

    Die Rasse im allgemeinen?

    Warum wird man da immer angesprochen? Sind die Tamaskan so außergewöhnlich, schwierig oder warum?

    Wegen der Optik.

    Anders als bei Sarloos und den Tschechoslowakischen Wolfhunden war beim Tamaskan nie wirklich Wolf in irgendeinem Stadium der Zucht beteiligt.

    Das sind reine Mischlinge aus nordischen Rassen und Schäferhunden, wo extrem auf Wolfsoptik selektiert wurde.

    Die Tschechischen Wolfhunde, die ich im Bekanntenkreis kennengelernt habe, waren sich alle recht ähnlich. Selbst die, die nervlich halbwegs stabil waren hatten ein großes Manko: egal wie sehr man trainierte, egal wie viel Zeit man reinsteckte, ohne ausbruchssicheres Gehege konnten sie nicht alleine bleiben und waren da auch sehr kreativ und vehemnt darin, diesen Wunsch umzusetzen.

    Das ging von einem binnen 10 Minuten skeletietren Autos über Löcher in Türen und Wänden. Einer konnte Fenster öffnen.


    Sind schick, aber als Begleithund mMn komplett ungeeignet (und als Sporthund schon dreimal nicht). Das ist ein Typ Hund, den man hat, um ihn halt zu haben und an den man sein Leben nochmal deutlich mehr anpassen muss, als an Gebrauchshunde.

    Viele lassen sich da zu sehr vom "schicken" Äußeren täuschen und vom Wolfsmythos und diesem Wunsch nach Natur und Ursprung ködern und haben dann sehr schnell ein Hundeleben lang ein riesiges Problem an der Backe.

    Den hatte ich zum Schluss auch für Cardassia.

    Die hat ja beim Saufen schon immer für Überschwemmungen gesorgt, aber mit dem Tumor an der Lefze landete dann endgültig die Hälfte des Wassers auf dem Boden.

    Der Napf hat da echt kleine Wunder bewirkt und da die Platte relativ leicht ist - bei vielen Reisenäpfen müssen die Hunde ja richtig drücken, damit Wasser hochkommt - gab es da auch nie ein Problem.


    Aktuell, jetzt da Azog allein ist, hab ich die Platte rausgenommen und nutze es als normalen Napf.

    Mal schauen, was die Zukunft bringt.

    Neues Auto, mehr Platz und natürlich überleg ich jetzt, ob die Jungs eine neue Box bekommen, die den Platz auch ausnutzt, vor allem das Yutani ja doch etwas größer wird.


    Gebraucht ist in der Größe aktuell nix vernünftiges zu kriegen und jetzt hab ich ein paar Angebote für Maßanfertigungen eingeholt (von der Stange gibts in der Größe auch nicht wirklich, wie ich es will) und bei manchen zieht es einem wirklich die Schuhe aus. In einem finaziellen Rahmen, den ich ok finde, lag jetzt das Angebot von Faustmann.


    Allerdings hab ich mit denne nicht wirklich Erfahrung.

    Ein Bekannter ist mit seiner Box sehr zufrieden, mich würde aber interessieren, ob hier jemand Erfahrungen mit dem Hersteller hat. Wie sieht es aus mit Verarbeitung, Haltbarkeit, Geräuschkulisse beim Fahren, etc.

    Ich muss ja gestehen, mich hat "Das Kuscheltierdrama" nicht vom Hocker gehauen.

    Ja, es waren ein paar wirklich interessante Kapitel dabei in denen er sich den Einzelschicksal von Tieren aus seiner Arbeit gewidmet hat, aber die Aufarbeitung des Rassehundezuchtthemas war mir da einfach zu emotional mit zu wenig fachlicher Basis. Ich war damals bei der Aussage, dass der Mischling ja von der Natur so gewollt und deshalb "besser" sei, fast ausgestiegen und irgendwie bezweifle ich, dass ich ein ganzes Buch zu dem Thema von diesem Autor da wirklich lesen möchte.