ECA
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Beiträge von ECA

    HAllo, ich gebe auch noch meinen Senf dazu, ich arbeite in einem Tierheim und bekomme täglich anrufe von personen dessen Hündinnen Gebährmutterkrebs/ Gebährmuttervereiterungen etc. haben und Not Op`s statt finden müssen um den Hündinnen das leben zu retten

    Wieso rufen die in Tierheim an und nicht derTierklinik an?
    Sorry, ich habe mehrere Jahre das Hundehaus eines Tierheims geitetet, das für einen von Bayerns größten Landkreisen zuständig war und hatte in all der Zeit keinen einzigen solchen Anruf...


    Ja, es gibt Hunde bei denen Kastration auch ohne medizinische Indiaktion notwendig sein kann, um die Lebensqualität zu erhalten. Aber wieso muss man dafür wieder solche emotionalen Horrorstories erfinden und kann da nicht einfach sachlich und auf Fakten basierend argumentieren?


    Übrigens zum Thema Kastration zur Krebsvorsorge bei Hündinnen, kann ich nur jedem empfehlen Dr Niepels Buch "Kastration beim Hund" zu lesen. Darin finden sich sehr interessante Studien zum Thema Krebs und Kastration beim Hund. Kurzfassung: Ja ,ohne Gebärmutter kein Gebärmutterkrebs, aber dafür steigt bei anderen Krebsformen, die bereits ein hohes Risiko bergen, das Risiko nach der Kastration nochmal signifikant an.

    Ich hatte sieben Jahre lang eine intakte Hündin und einen intakten Rüden, zwei Jahre davon noch einen zweiten intakten Rüden im Haus.

    Lief hier eigentlich immer problemlos. So lange ich oder mein Mann zuhause waren, waren die Hunde auch zusammen, auch in der Standhitze. War nie ein Problem. Klar, die Jungs waren in der Zeit etwas gereizter, aber das war es auch schon. Frei zusammen im Garten, frei zusammen beim Gassi.

    Waren die Hunde allein, wurde eine Tür abgesperrt und es wurde in der Zeit getrennt geschlafen.

    Was muss passieren, das man mit seinem Hund nicht Zufrieden ist?

    Sportlichkeit

    Krankheiten

    usw.

    Ich war bisher mit all meinen Hunden Zufrieden, ich nehme sie so wie sie sind, habe aber auch nicht das Ziel auf Meisterschaften zu gehen.

    Das ist so ein bisserl das klassische Thema zwischen der emotionalen Sicht des Hundehalters und der (möglichst) rationalen Beurteilung eines Hundes aus Zuchtsicht.

    Ich habe alle meine Hunde geliebt und war "zufrieden" mit ihnen. Hinsichtlich ihres Werts für die Zucht und ihre Rasse, waren da aber durchaus einige darunter, die unter diesem Aspekt nicht als "gelungen" zu bewerten waren und die charakterlich, körperlich und/oder leistungstechnisch hinsichtlich ihrer Rassezugehörigkeit einfach nicht "zufriedenstellend" waren und nicht dem Zuchtziel entsprachen.



    Was mich persönlich momentan etwas mit Sorge erfüllt, ist, dass immer öfter sehr junge Rüden massiv gehyped werden, noch bevor da irgendwas in Sachen Leistung gebracht wurde und man die Gesundheitsthemen so wirklich absehen kann. Ich sehe immer öfter 3jährige, die es zwar noch nicht zur IGP 3 geschafft aber schon zwei dutzend Würfe haben, weil man sich durch den namhaften Hundeführer/Ausbilder halt viel verspricht.

    Ein Rüde, der sich über Jahre durch beständige Leistung, gute Gesunheit und anständige Vererbung empfiehlt, ist eine Sache, einen Hund, der in weiten Teilen nur vom Prestige der Menschen um ihn herum getragen wird, sehe ich da deutlich kritischer und gefährlicher für die Zucht.

    Ja, die Preise sind teilweise happig.

    Hier wird auch einiges dann in Marke Eigenbau gelöst - Tragets, Podeste, Positionsbox...

    Und bei manchen Dingen hinterfrage ich einfach öfter, ob ich das wirklich brauche und ob es auch tatsächlich einen Mehrgewinn für unser Training hat oder ob ich da bloß grad drübernachdenke, es zu kaufen, weil mich irgendwas grad versucht dazu zu verführen und ich es spannend/cool finde.

    Ich mach ja jetzt doch schon ein paar Jährchen Sport und muss zugeben, dass sich in der Zeit einiges angehäuft hat, von dem man mir eingeredet hat, dass ich das unbedingt brauche und nach kurzer Zeit verschwand es dann im Schrank und wart nie mehr genutzt.

    Und an anderen Tagen hab ich wieder nen Rappel und kaufe statt der einen blauen Apportiertonne (da ich ja schon eine habe), zwei, weil der Hersteller die jetzt auch in Gelb hat und ich die in Gelb cooler finde, als in schnödem Blau :D

    Wow, da macht man ein paar Wochen Forenurlaub und stolpert dann als erstes über so einen Thread.
    Würde ich meine Junghund so arbeiten? Nö.
    Trotzdem empfinde ich die Schreib- und Diskussionsweise als deutlich unangenehmer als das Trainingsvideo.

    Wow, mich hat schon lange kein Thread mehr so entsetzt, wie dieser.

    Ich hatte ja, nachdem es so ruhig um MMS im Internet geworden ist, gehofft, dass das Teufelszeug endlich Geschichte ist und nicht unter neuem Namen wieder auftaucht und man wieder Ausreden über Ausreden findet, es in wehrlose Schutzbefohlene zu schütten.

    Nein, ich bin nicht gegen Alternative Medizin, aber dazu zählen für mich eben solche Dinge wie Phytotherapie und nicht gefährliche Substanzen ohne erwiesene positive Wirkung zu verabreichen.


    Und da schon wieder das Thema "Meinungsfreiheit" angesprochen wurde. Meinungsfreiheit bedeutet, dass man seine Meinung straffrei und ohne Angst vor Verfolgung äußern darf, nicht dass alle Welt dieser Meinung zustimmt. Meinungsfreiheit bedeutet auch, dass das Gegenüber der Meinung sein darf, dass die geäußerte Meinung problematisch, gefährlich oder dumm ist und dies auch äußern darf.

    Warum reagieren Hunde so unterschiedlich auf kleine und große Kinder?

    Weil sie sich anders benehmen, anders bewegen, anders reagieren.

    Kann es sein, dass der Hund sie als “neues Mitglied ” einordnen will oder sie einfach noch nicht richtig kennt?

    Nein.

    Der Hund hatte vermutlich noch nie so nahen Kontakt mit einem Kleinkind und empfindet dieses eigenartige Verhalten als beunruhigend und weiß nicht, wie er damit umgehen soll.

    Das wird sich nicht von alleine geben, durch einfaches Kennenlernen.

    Hunde müssen lernen, wie man sich in der Gegenwart von Kleinkindern verhält, dazu braucht es Anleitung durch die Besitzer und klare Regeln für Hund und Kind und auch dann ist je nach Hund nicht garantiert, dass er den Umgang mit Kleinkindern vernünftig lernt.


    Alles in allem klingt der Umgang zwischen den Hunden und den Kindern eher chaotisch (stürmisch begrüßt) und nach wenig Kontrolle. Da sind die Besitzer gefragt, da einfach mehr Einfluss auf die Hunde zu nehmen.

    Da im Frühjahr schon ein großer (hundeloser) Urlaub stattfand, geht es mit den Jungs im Herbst nur noch eine Woche ins Ferienhaus in den bayerischen Wald.

    Nächstes Jahr würde ich vielleicht mal mit Kroatien liebäugeln.

    Hier wird relativ früh mal angespielt, einfach zum Abfragen, wie der Welpe auf den Helfer reagiert und danach wird entschieden, wie man weitermacht.

    Manche Hunde brauchen das beständige Zusammenarbeiten mit dem Helfer, um die Selbstsicherheit und das Vertrauen aufzubauen, andere bringen das einfach mit, da kann man dann auch mal später anfangen.


    Wie so oft beim Thema Hundeausbilden gibt es da meiner Meinung nach kein absolutes richtig oder falsch, sondern einfach sehr viel individuelle Anforderungen, die man als HF und Ausbilder erkennen und auf die man dann eingehen muss.

    Das Verhalten so wie es im ersten Beitrag beschrieben wird, fällt klar nicht unter normal.


    Ich habe so etwas nur einmal in all den Jahren erlebt, im TH bei JRT, der bei leichtestem Stress in alles reingebissen hat, was ihm vor die Nase kam. Da war esMix aus Übersprung und erlerntem Verhalten, der hat nach massiver Misshandlung im vorherigen Zuhause so die ganze Weltvom Hals gehalten.