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  1. Das Schäferhund Forum
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Azir
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Beiträge von Azir

  • Hundeerfahrenen Gnadenplatz gesucht

    • Azir
    • 3. Mai 2019 um 11:14

    Wir suchen für Biggi noch immer.

    Ich fahr jetzt extra mit ihm "aufs Feld', wo er beruhigt ohne Menschen-/Hundebegegnungen spazieren gehen kann. Diese Spaziergänge tun ihm wirklich gut.

    Dort trafen wir auch einen allein rumlaufenden Hund und obwohl ich mehr als gewitzt habe, vertrugen sie sich. Also ich glaube Biggi würde im richtigen Umfeld wirklich aufblühen.

  • ONYX

    • Azir
    • 26. April 2019 um 19:59

    Wien ist nur in den Medien Hundefeindlich.
    Bei uns in der Wohngegend besitzt schon jeder 3. Bewohner einen Hund und es werden jährlich mehr.
    In der Innenstadt laufen relativ viele Hunde herum & die wenigsten halten sich ans Gesetz.
    Es kontrollieren schlicht und ergreifend zu wenige Kontrollorgane die "Gesetze".

    Natürlich , die Auflagen für Listenhunde sind enorm. Ich habe auch seitdem sehr wenige Listenhunde gesehen und wenn, dann waren diese mit Leine und Maulkorb unterwegs. Die meisten fahren nun an die Stadtgrenzen , in Niederösterreich wird das ja nicht so eng gesehen..

    Ich denke nicht, dass Hunde ungern gesehen sind. Ich glaube eher, man sollte rücksichtsvoll leben und leben lassen. Wie gesagt, ich hatte bisher in meinen 15 Jahren Hundehaltung keinerlei Anfeindungen erlebt, weil ich Hunde halte.

  • ONYX

    • Azir
    • 26. April 2019 um 18:58

    Heute war ein aufregender Tag für Onyx!

    Wir waren das erste Mal in der Wiener Innenstadt. Ich musste ein Buch von der Mariahilferstraße holen und dachte mir, es wäre doch mal nett, wenn Onyx mitkommt.
    Ich kann mich nicht beklagen, für seine erst 10 Monate war er halbwegs human. Hat ein wenig bei der langen Fahrt in die Stadt geweint, aber das sei ihm verziehen.

    Viel anstrengender waren die Menschen um uns herum.

    Egal wo wir sind, die Mitmenschen fühlen sich wohl verpflichtet mit uns in Kontakt zu treten.
    Schon in der Trafik, bekam Onyx Leckerlies, weil er ist ja so brav und nett und überhaupt so schön. Und ach wie brav er die Leckerlies einzeln isst - normalerweise schlingen alle Hunde das Futter immer so ..
    In der Straßenbahn ein kleiner Smalltalk mit einer netten älteren Lady. In der Ubahn wollte sich eine Dame mit Kleinhund direkt neben uns setzen (sie hatte ihren Hund keinen Maulkorb rauf gegeben) Als Onyx dann winselte, weil ihm fad war - er hatte den Hund bis dahin noch nicht gesehen - stand sie sofort wieder auf und flüchtete haha. 5 Minuten später sprach ein verwirrter Herr abwechselnd in Jugo und Deutsch auf Onyx ein. Wie schön er nicht sei und er werde ein großer starker Wachhund, usw. Dann gingen wir noch Mittagessen und auch dort machte sich Onyx schnell Freunde. Der Mann nebenan am Tisch machte sogar ein Foto von Onyx. Die Dame an der Kassa sagte gleich beim hereinkommen, ich könnte den Maulkorb eh runtergeben. Das war mir aber bei dem neuen Gesetz in Wien zu unsicher und ich verneinte. Möchte da ungern Strafe zahlen - glaube ein Restaurant fällt auch unter einen stark frequentierten Platz und somit muss er eben entsprechend gesichert sein?
    Beim Heimfahren war es 12h und die Ubahn rappelvoll - soweit hatte ich nicht gedacht und es tat mir ein wenig Leid, aber die Menschen in der Ubahn waren sehr nett und beschwerten sich nicht. Onyx hat ja überhaupt keine Berührungsängste und setzt sich auch mal "unabsichtlich" auf den Fuß eines Fremden. Den muss ich dann per Hand zurecht rucken, dass er ja keinen Menschen stört.
    Zuhause war er super erledigt. Die ganzen Eindrücke von vielen Menschen, kläffenden Hunden, lauten Kindern in der Ubahn, Fiaker oder dem schreienden Baby in der Straßenbahn musste er mal verarbeiten. Bei dem schreienden Kind wurde er übrigens wirklich unruhig. Nicht dass er hinwollte, er war so verunsichert von wo das kommt und weshalb es so schrie. Spürte wohl das Unwohlsein des Babys.

    Fazit: Stadttauglich ist er, aber mit dieser Größe ist es ziemlich anstrengend in den Öffis zu fahren. Diesmal waren ja die Leute ganz nett, aber ich kann mir vorstellen vor allem am Nachmittag nach der Arbeit sind die Menschen dann doch viel gereizter und stänkern eventuell. & Da er ein echter Blickfang ist, werden wir pausenlos angesprochen. Das ist dem Hund zwar egal, aber mich nervt es ein wenig. Passiert das auch wenn man mit einem Baby unterwegs ist? Will das dann auch jeder streicheln .... ?

  • ONYX

    • Azir
    • 25. April 2019 um 09:19

    Hier die Bilder:

    Bilder

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      • 1.280 × 959
  • ONYX

    • Azir
    • 25. April 2019 um 09:18

    Hier die Bilder:

  • ONYX

    • Azir
    • 25. April 2019 um 09:10

    Onyx und ich waren über Ostern in Kroatien.
    In einem kleinen Dorf, in dem fremde Hunde so gar nicht gern gesehen werden. Wenn wir spazieren waren, war die ganze Hundegemeinde im Dorf auf Melden gestimmt.
    Aber er war trotzdem halbwegs brav. Hat sich super abgeschaut, dass man wegen jeden Geräusch melden darf und kann (die Hofhunde dort müssen ja alles melden, ist ihr Job). Die weiten Felder boten sich optimal an um ein wenig offleash zu gehen und das gefiel ihm schon sehr. Das Pferd meines Onkel lernte er auch kennen. Hatte natürlich mal Angst davor, aber sie schnupperten sich sogar gegenseitig ab. Das Pferd darf sich nur nicht zu schnell bewegen, denn dann hat Onyx noch riesigen Schiss haha. Leider habe ich davon keine Fotos.

  • Ginger in der Hundeschule

    • Azir
    • 15. April 2019 um 14:28

    Herzlichen Glückwunsch, weiter so :)

  • Zwei Rüden

    • Azir
    • 12. April 2019 um 21:48

    Also ich habe in meinem Freundeskreis zu 98% Rüden, eigentlich alle sind intakt.
    Gab noch nie ernstere Probleme.

    Sind gut sozialisierte Hunde, die auch mal ihre Meinung vertreten dürfen und das untereinander Klären. Wobei ein Mopsrüde immer Unruhe stiftet, der wird dann meist verbannt, wenn er zu aufdringlich ist. Aber da er klein ist, nehmen ihn die großen Hunde eigentlich nicht so ernst. Nur er selbst steht meist vor einem Herzinfakt.


    Meine Erfahrung nach, kommt es IMMER auf den Hund selbst an - egal welches Geschlecht. Wenn du deinen Hund so erzogen hast, dass er nichts teilen mag, dann wirst du mit jeglichen Geschlecht Probleme haben. Wenn du deinen Hund so erzogen hast, dass er die ersten 3 Sekunden mal alles unterwerfen muss und seinen Mann "stehen" muss, dann wirst bei so manch Hunden ebenfalls Probleme haben.

    Leben und Leben lassen. Wenn man den Hunden das so beibringt, hat man keinerlei Probleme.
    Ich achte immer darauf, dass mein Hund egal ob Hündin oder Rüde, es nicht für "normal" empfindet, aufzureiten.
    Und damit sind meine vorigen Hunde gut gefahren. Teilen ist auch eine große Sache. Sie haben akzeptieren müssen, dass Hund A mit einem Ball von Hund B spielen darf. Und sobald Hund A den Ball losgelassen hat, darf Hund B ran. Gibt leider wenige Hunde, die das können - muss man üben.


    Ist der andere Rüden denn gut mit anderen Hunden?

  • ONYX

    • Azir
    • 12. April 2019 um 15:58

    Hier einige Fotos:

    Bei den Myrafällen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Hier bei einer Burgruine in Mödling.

    wenn ihm langweilig beim H&M ist..

  • ONYX

    • Azir
    • 11. April 2019 um 19:32

    Nach langer Abwesenheit, hier jetzt doch noch der Erfahrungsbericht bzgl. Hundesitter:

    Onyx hat einen Tisch angekaut, einen Lichtschalter aus der Wand gerissen und einen Hundekorb zerstört.
    Daraufhin gab ich dem Hundesitter "Trinkgeld" um wenigstens einen neuen Hundekorb zu besorgen..
    Die ersten zwei Tage war ich extrem angespannt und misstrauisch. Es kamen keine Fotos am ersten Tag und auch nur eine kurze Rückmeldung, dass alles in Ordnung sei. Am nächsten Tag, fragte mehr nach & wollte wissen, was sie so den ganzen Tag lang machten. Es wurde auch nur kurz zurückgeschrieben und zwar, dass Onyx etwas gewütet hat - den Lichtschalter heraus riss. (Onyx hat bei mir zu Hause noch nie etwas kaputt gemacht & er ist ja im Hundezimmer, wenn er alleine ist.) Beim Hundesitter gab es ebenfalls ein Hundezimmer und somit dachte ich eigentlich, he das passt doch perfekt! Dann postete der Hundesitter auf Facebook einen anderen Hund, der scheinbar bei ihm war -mir macht es wirklich gar nichts, wenn er auf zwei Hunde gleichzeitig aufpasst und somit einer (also Onyx) in der Zwischenzeit eingesperrt wird - aber nun denke ich, he klar, dass er dir die Einrichtung zerstört - eventuell war er dann doch etwas zu oft und zu lang eingesperrt?
    Wie oft er spazieren war, wie lange und was sie dort erlebt haben - keine Ahnung. Man hielt sich kurz. Das stört mich halt extrem. Ich passe ja auch ab und zu auf andere Hunde auf & ich schicke immer ein paar Fotos mit, schreibe was wir erlebt haben. Oft erzähl ich so viel, dass wollen sie eh gar nicht wissen. Aber das gehört sich irgendwie. Onyx ist halt kein Schmuser - er will spielen, spielen, spielen. Einen LZ DSH muss man eben geistig echt auslasten, damit er Ruhe gibt. Ok, ich will den Hundesitter nicht nur schlecht reden. Preislich war er super akzeptabel, Onyx scheint ihn zu mögen, also kann er kein Unmensch sein UND er würde Onyx nochmals nehmen - obwohl er so viel zerstört hat Also nehme ich an, er hat eingesehen, dass er selbst Schuld daran ist, wenn er den Hund nicht echt auspowert. Er erzählte, dass Onyx schnell durchschaut hat, wenn er einen Stock nimmt und dann ein "Aus" kommt, dass er ein Leckerlie nimmt. Onyx nahm dann nur noch Stöcke und schmiss sie dem Hundesitter vor die Füße, so auf die Art "he, ich hab den Stock super ausgelassen - wo ist mein Leckerlie". Ein wenig schreckhaft sei Onyx, aber das ist in dem Alter im Maßen normal.


    Generell bin ich viel mit Onyx unterwegs & im Alltag erweist er sich Tag für Tag besser.
    Man kann mit ihm in ein Restaurant gehen, man kann ihn vor Geschäften problemlos anbinden, er wartet dann dort (auch wenn keifende Hunde 4 Meter daneben warten), er fährt noch immer brav mit in der Schnellbahn, Menschenmassen sind kein Problem, er benimmt sich recht ordentlich.

    Hundebegegnungen waren kurzzeitig (so 3 Tage in etwas) kritisch, da meinte er, er müsse zurückbellen, wenn jemand pöbelt oder generell hin. Letztens hatte ich die Schlepp oben, um die Ecke kam eine freilaufende Hündin und trotzdem blieb er bei mir und ging weiter. Also wir machen Fortschritte. Ohne Leine lasse ich ihn leider noch nicht. Dazu fehlt das Vertrauen. Ich bin mir zu 90% sicher, dass er mich im Regen stehen lässt, wenn er merkt, da ist ein Hund weiter vorne und er ist gerade ohne Leine. Also bleibt die Schlepp dran und ich hoffe in den nächsten halben Jahr festigt sich das derart, dass er auch ohne laufen könnte.

    Trainingstechnisch war ich diese Woche wieder bei meiner Trainerin - nach viel zu langer Winterpause meinerseits - & wie feilen weiterhin an der Fußarbeit und an meinen unklaren Anweisungen und Freigaben haha. Leider bin ich selbst so zerstreut beim Training mit meiner Trainerin, dass ich so wirr bin. Zuhause an den gewohnten Trainingsstellen klappt das stets besser. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich es geschafft habe, dem vorigen Rüden, die Bringholz Übung so schnell beigebracht zu haben, aber Onyx ist da beim Halten bzw nur berühren, schon überfordert. Dafür hat er mit seinen 10 Monaten das Revieren ganz gut im Griff. Ich lass ihn zum Spaß immer irgendwelche Bäume, Fußballtore oder dergleichen umlaufen. Dabei hat er wirklich Spaß. Gehört aber auch zu meinen Lieblingsübungen, Wobei zum richtigen Revieren gehört ja noch eine Bestätigung ins Versteck, aber somit, dass wir nicht fix auf einem Hundeplatz Schutz üben, bleibt das wohl jetzt mal auf der Strecke.

  • Schnappen beim spielen und in Hände/Arme beissen

    • Azir
    • 10. April 2019 um 21:54

    Onyx ist ja auch ein "Liebesbeißer", beim Begrüßen lenke ich um auf er darf ein Spielzeug zu mir tragen oder wenn gerade keines parat ist, darf er auch den Schuh herumtragen. Er braucht das eben als Ventil. Habe ich so akzeptiert & finde es ok.

  • Hundeerfahrenen Gnadenplatz gesucht

    • Azir
    • 28. März 2019 um 22:45

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Hier zwei Bilder von Biggi.

  • Hundeerfahrenen Gnadenplatz gesucht

    • Azir
    • 28. März 2019 um 22:43

    Leider ein nicht so schöner Eintrag:

    Ich habe ja schon mal ein wenig über meinen Sitterhund Biggi berichtet.
    Nach einem langen Gespräch mit seiner Besitzerin, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es eigentlich das Beste wäre, wenn er in eine anderem Umgebung kommen würde.

    Steckbrief:
    Name: Biggi
    Geschlecht: kastrierter Rüde
    Alter: geboren April 2012
    Rasse: Malinois/Schäfermischling, etwa 55cm, 40kg
    Wohnort: Wien, Österreich

    Verträglich mit Hunden/Katzen: je nach Sympathie
    Kinder im selben Haushalt: Nein
    Gesundheitlicher Zustand: Epileptiker; bedingt durch seine Medikamenteneinnahme (2x täglich 100mg Phenoleptil) stark übergewichtig. In Stresssituationen bekommt er einen Anfall, jedoch sehr schwach - schwankt, legt sich am Boden, zuckt. Man kann ihn problemlos währenddessen streicheln und beruhigen. Nach 2-3 Minuten ist es auch vorbei.

    Bevorzugtes neues Zuhause: Ländliche Gegend mit gesicherten Garten in einem ruhigen und hundeerfahrenen Haushalt.

    Charakter:
    Grundsätzlich ist Biggi ein sehr lieber und vor allem schmusebedürftiger Hund. Er liebt es gestreichelt zu werden & ist auch mit wenig zufrieden. Hauptsache er kann bei seiner Bezugsperson sein. Auch wenn er durch sein Gewicht nicht sehr aktiv ist, spielt er gerne & in gesicherten Umfeld geht das auch sehr gut. Am liebsten würde er alles Fressen, doch leider verträgt er nicht mehr viel durch seine ständige Medikamentengabe. Er bekommt leicht Durchfall und seine Besitzerin kocht meist sein Fleisch. Neben seiner kuscheligen Art, hat er auch eine andere Seite. Er ist ein unsicherer Hund, der nach vor geht. Hundebegegnungen gehen bei ihm gar nicht, Umweltreize wie vorbeifahrende Autos, kreischende Kinder, Fahrräder, etc. dabei reagiert er aggressiv. Außerdem ist er in letzter Zeit sehr wachsam und lässt keine fremde Person zu seiner Besitzerin.

    Wenn ich könnte, würde ich mir diesen Hund nehmen, weil er mir wirklich am Herzen liegt. Aber die Umgebung, also das Stadtleben an sich, ist nichts für ihn. Er wird auch unter keinen Umständen an Personen vergeben, die in stark frequentierten Gegenden leben. Denn er bekommt jetzt schon nach etwa 30 Minuten Spaziergang einen Epi. Je mehr Hunden man begegnet oder je lauter die Straßen sind, desto früher bekommt er einen Epi. Danach kann er wieder aufstehen und weiter gehen. Ich denke, er weiß ganz genau, dass er einen Epi bekommt und ist dementsprechend angespannt draußen. Nur wenn wirklich nichts in der Gegend ist, fängt er an zu schnüffeln und innerlich zu entspannen.

    Ich bin jetzt schon seit letzten Sommer mit Biggi unterwegs und wir haben kleine Fortschritte gemacht, aber leider nur bei mir. Seine Besitzerin ist ja letztes Jahr übel gefallen, hat sich ihr Knie verletzt, konnte dadurch nicht mehr mit so einem großen Hund draußen spazieren gehen, weil er davor ja auch schon nicht super einfach war. Sein Verhalten hat sich aber verstärkt. Sie traut sich mit ihm zu gehen, nur mehr zu unmöglichen Zeiten. Also mitten in der Nacht oder sehr früh. Wir leben leider in einer Gegend , in der jeder dritte Bewohner einen Hund führt. Meist sind diese ohne Leine unterwegs, dadurch, dass Biggi vor geht, ist das nicht immer ungefährlich. Gott sei Dank ist noch nie etwas passiert - mit anderen Hunden. Greift man als Mensch in so einer Situation ein, also möchte man korrigieren, dann geht Biggi leider auf diese Korrektur los. Ich führe den Hund immer mit Maulkorb, weil ich weiß, dass er zuschnappen würde (lässt aber sofort wieder los, weil er merkt, das er dem Menschen an sich eigentlich nichts Böses will). Jedoch erzählte die Tochter, dass er auch schon mal auf sie hinschnappen wollte. Im Endeffekt ist es ihm egal, was in seiner Nähe ist, wenn er sich aufregt - auf alles wird hingeschnappt.

    Seine jetzige Wohnsituation : er lebt mit zwei Frauen im Haushalt, mit ein paar Katzen und einer kleinen Mischlingshündin.
    Mit den Katzen war er anfangs nicht kompatibel, mit viel Geduld lebt er jetzt problemlos mit ihnen Zusammen.
    Mit der Mischlingshündin gab es nie Probleme, die zwei spielen miteinander, kuscheln, etc.

    Biggi wurde übernommen. Er lebte bevor er hierher kam mit einem Mann auf der Straße. Dieser Mann schien sehr nett gewesen zu sein, denn Biggi liebt bis heute Männer. Meinen Freund hatte er nach dem zweiten treffen mehr ins Herz geschlossen als mich, die schon Monate lang mit ihm Spazieren war. Deswegen würden wir ihm auch eine männliche Bezugsperson wünschen. Durch seine Krankheit (Epilepsie) wurde er früher von Hunden attackiert - deswegen auch seine totale Unsicherheit. Er geht lieber vor als sich nochmals beißen zu lassen. Wenn er merkt, ein Hund macht ihm nichts, kann man einen gemeinsamen Spaziergang mit einem weiteren Hund antreten (Onyx und er waren ja schon einige Male zusammen unterwegs. Trotzdem geht er jedes mal in den ersten Sekunden auf ihn drauf, Onyx steigt ja nicht drauf ein bzw. sieht es als Spiel und gibt kein Kontra, deswegen klappt das dann mit ihnen). Neben seiner Epilepsie, hatte er einen Tumor, dieser wurde entfernt. Vor zwei Jahren besagte der ärztliche Befund, dass dieser auch wirklich weg sei.

    Die Besitzerin hat schon viele Hundetrainer kontaktiert und es sind schon einige bei ihnen Zuhause gewesen. Sie versucht eigentlich mit aller Kraft den Schritt zur Vermittlung aufzuschieben. Aber für den Biggi wäre es wirklich das Beste zur Ruhe kommen zu können. Es ist einfach nicht gesund ständig unter Stress zu stehen. Ich kann mir vorstellen, dass Biggi ein netter Hofhund sein könnte oder ein Haus mit Gartenzugang zu haben, er muss nicht stundenlang Spazierengehen , er wäre froh gemütlich Zeit bei seinem Menschen zu verbringen, ein wenig zu Spielen und ganz viel gestreichelt zu werden.

    Falls ihr jemanden kennt, der auf der Suche nach einem gemütlichen älteren Hund ist, der jedoch seine Macken mit sich trägt, dann bitte teilt diese Geschichte. Vielleicht gibt es ja da draußen einen passenden Ort. Ein gutes Zuhause könnte auch über die Grenzen Österreichs gehen.


  • Sozialverträglichkeit von Schäferhund-Hündin

    • Azir
    • 24. März 2019 um 10:37

    Mein voriger Rüde hat bei allen Hundebegegnungen den Kamm gestellt, war aber weder ängstlich noch aggressiv. Ist wohl eher Vorsicht oder "Ich mach mich größer, damit mir nichts passiert oder jemand auf dumme Gedanken kommt" Ding gewesen. Er war auch immer stets freundlich jedoch wenig Interessiert weiter als Schnuppern zu gehen.

  • Fisch und Hund?

    • Azir
    • 19. März 2019 um 09:46

    Gebe meinem öfters eine ganze Forelle, schon seit er 4 Monate ist und hatte bis dato keine Probleme damit. Aber ich habe auch das Glück, dass meiner eine Fressmaschine ist und wirklich alles zu sich nimmt.

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