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  1. Das Schäferhund Forum
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Azir
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Beiträge von Azir

  • Zweithund für Schäferhund?

    • Azir
    • 12. März 2019 um 18:55

    Naja bei einem Hütehund kann es sein, dass er eben das Grundstück + Famile zum Hüten hat und das dann auch macht. Sprich keinen aufs Grundstüxk lässt oder beim Spazieren sein "Rudel" bewacht.

    Bei den wolfsähnlichen Hunden hast halt die Ausbruch und Zerstörungswut. Nicht ohne Grund halten sich zb die Amerikaner alle Wolsmischungen im Gehege. Kenne eine Dame, die einen Tschechoslowakischen hat und einen weißen. Die hat vor allem im Welpenalter + Pubertät paar Probleme gehabt. Im ausgewachsenen Alter ging es dann. Weiß aber nicht, inwiefern sie Kinder zu Hause hatte. Das sind Hunde, die hinterfragen dann doch schon mal die Person, die sie führt und Bindung aufzubauen ist hier auch nicht so einfach wie bei einem normalen Hund :)

  • Zweithund für Schäferhund?

    • Azir
    • 12. März 2019 um 10:46

    Weiß nicht ob der Tamaskan so gut in eine Familie passt..

    Und Hütehunde koennen ganz toll sein, wenn sie eine Aufgabe haben.

  • Er habst immernoch zu!!!

    • Azir
    • 8. März 2019 um 16:46

    @Jacky, nur weil du mit deinem Hund nicht klar kommst, heißt das noch lange nicht, dass jeder andere Hund genauso "tickt" wie eurer, wenn man XY Sachen macht, die scheinbar bei euch nicht klappen.

    Ich finde, mit Tipps zur Erziehung, solltest du dich eventuell etwas zurückhalten.
    Bis auf dass du deinen Hund streichelst, habe ich noch nichts Produktives in deiner Hundehaltung herauslesen können..

  • Er habst immernoch zu!!!

    • Azir
    • 8. März 2019 um 00:59

    Sorry wer noch immer daran festhält, durch Zerrspiele "Kämpft" man mit dem Hund....

    Mein voriger hat das gern mit mir gemacht und sobald er gewonnen hat, kam er sofort zu mir und wollte nochmals zerren. Hatte immer das Grfühl, dadurch konnte er mit mir spielen, besser als ewiges Ball werfen, wo Mensch nur steht und schaut.

    Man sollte zwischen Spielen und Verteidigen unterscheiden, Jacky

  • Er habst immernoch zu!!!

    • Azir
    • 7. März 2019 um 18:35
    Zitat von Oscar2018

    ... Aber zu Hause knabbert er immer noch an unseren Händen wenn wir ihn anfassen...


    Habt ihr mal folgenden Weg versucht:
    Wenn ihr den Hund streicheln wollt, dann nehmt in die eine Hand ein Leckerlie und hält es vor die Nase, damit er es riecht. Dann streichelt ihr langsam mit der anderen Hund den Hund. Gleichzeitig bekommt er das Leckerlie aus der anderen Hand. Das Anfassen an sich sollte für einen Hund in der heutigen Zeit ja "normal" sein. Aber auch das sei gelernt. Meine erste Hündin war so zuverlässig bei Kindern, sie wusste aber, danach gibt es immer eine Belohnung, wenn sie sich streicheln hat lassen. Bei meinem Rüden habe ich das genauso gehandhabt. Er bekam nachdem er gestreichelt wurde immer den Ball. Beim jetzigen sind es wieder Leckerlies, die er bekommt wenn zb. Besuch da ist und er ruhig "Hallo" sagen muss.

    Also es tut jetzt nicht weh... Wenn er schläft ,haben wir auch den Kindern gesagt, und sie fassen ihn an und er knabbert dann, bedeutet das halt er möchte jetzt nicht gestreichelt werden... Das müssen die Mädels natürlich akzeptieren... Aber wenn er wach ist und z.b. an unserem Balken knabbert und ich ihn wegziehen will knabbert er mir in die Hände... Somit" aus" hört er manchmal aber auch nicht oft...

    Wenn er beim "Aus" mal hört - bekommt er dann von euch eine Bestätigung/Belohnung?
    Falls das nicht so sein sollte, führt das eventuell mal ein. Wenn er weiß, jedes Mal wenn er auf euch hört, bekommt er im Gegenzug etwas, wird er dadurch auch öfters und besser hören.

    wenn er z.b. ins Kinderzimmer geht, was er ja nicht darf, dann knaps der einem so lange in die Hände bis man ihn rausgeschmissen hat... I

    Auch hier würde ich gegenpolen mit Bestätigung, wenn er draußen bleibt oder eben raus geht, wenn man es ihm sagt.
    Sprich, du führst ein Kommando ein wie zb. "raus" und der Hund soll in Zuge dessen aus dem Zimmer rausgehen und darf, wenn er möchte, davor sitzen bleiben und ins Zimmer schauen. Hat er das Zimmer verlassen, schmeißt ihm Leckerlies hin , die er aufstöbern kann. Damit bin ich eigentlich immer gut gefahren und meine Hunde kannten und kennen alle das Kommando "raus" - egal in welchen Raum wir uns befinden. Sobald er draußen ist, gibt es ein Leckerlie oder eben ein verbales Lob.

    ich weiß dass es an sich nur im Rudel eine beißhemmung gibt, aber die besagt ja nur dass er nicht so doll knabbern soll und der Hunden... Aber bei uns Menschen hat das wohl nichts mit einer Beißhemmung zu tun... Laut Internet;)...

    Beißhemmung gibt es gegenüber dem Menschen sehr wohl auch. Eine gute Beißhemmung liegt vor, wenn der Hund merkt "das ist ein Mensch" und sich gegen einen größeren Schaden (in dem Fall einem ernstzunehmenden Biss) entscheidet. Knabbern , fällt für mich nicht unter Beißhemmung. Das ist ein Junger Hund, der seine Stärke erst einschätzen zu lernen hat & der Grenzen austestet.

    Wie gewöhne ich ihm das ab denn für mich tut es nicht weh, aber wenn auch z.b. unsere mittlere an ihm vorbei geht ,will er an ihr rum knabbern ...liegt es einfach noch daran weil der zahnwechsel vielleicht nicht durch ist und ihm ab und zu die Zähne weh tun und er sich was zum Knabbern sucht?

    wir wollen Oscar natürlich gewaltfrei erziehen, und rumschreien bringt nix, sagt auch die Hundetrainerin...denn Schäferhunde sind clever und irgendwann machen sie das gleiche bei uns an...

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    Schäferhunde sind auch clever, das hast du recht, aber ich sehe Schäferhunde vor allem als sehr sensible Hunde. Sie neigen zu Übersprungshandlungen, sie Schreien, wenn sie ungeduldig sind oder etwas nicht "verstehen" aber verstehen wollen, sie spüren Angst/Frust/Trauer sehr schnell. Natürlich bei manchen mehr ausgeprägt als bei anderen.
    Rumschreien bringt nix. Natürlich reißt uns Menschen mal der Kragen. Dann wird es laut. Aber das sollte kein Alltag werden.

    Ich würde abgesehen von den oben genannten Tipps
    - dem Hund beibringen bei Berührungen ruhig zu halten und diese auch zu genießen
    - das Kommando "Raus" aufzubauen

    Auch noch Beschäftigung bieten , die seine Kaubedürfnisse stillt, sprich Rinderohren mit Fell oder Ochsenziemer geben, Kauwurzel mögen auch einige Hunde, & was immer gut angenommen wird, Spieleinheiten mit einem Tauspielzeug. Daran kann er zerren und beißen mit euch wie er möchte.

    Bzgl.. er knabbert das Kind an, wenn es bei ihm vorbeigeht: Da bitte schon etwas klarer machen, so nicht. Das Kind sollte kein Spielzeug sein, und sollte auch nicht aufgehalten werden, wenn es von A nach B möchte. Da ich aber keinerlei Erfahrung mit Kindern und Hunden habe, müsstest du da Tipps von jemand anderen holen :)

  • ONYX

    • Azir
    • 5. März 2019 um 23:21

    Tatsächlich war ich auch auch am Sonntag bei einem Hundesitter, der auch vor "Problemhunden" nicht abschreckt.
    Er hat eine nette Facebookseite, ein Haus mit Garten. Vor seinem Garten gleich ein riesiger See und ein separates Hundezimmer, falls er wirklich mal ganz unverträgliche Hunde bei sich hat. Er hat selbst einen Listenhund und sittet meist Listenhunde oder andere Gebrauchshunde, wie Schäferhund, Dobermann etc.

    Ich bin zuversichtlich, er wirkt sehr ruhig und geht mind. 3x am Tag mit den Hunden große Runden.
    Preislich ist er super, die Fahrtzeit von einer Stunde nehme ich gern in Kauf. Er war auch nicht schockiert, als ich erzählt habe, wie Onyx so tickt. Er meinte, er wird kein Risiko eingehen, aber versuchen wird er es trotzdem mit seiner Hündin, sobald er Onyx etwas einschätzen kann. Das versteh ich total! Bin schon echt gespannt.

    Nächste Woche geht es ja schon für mich nach Oslo & für Onyx zum Hundesitter. Ehrlich gesagt bin ich schon etwas hibbelig. Im Notfall kann ihn leider keiner zu sich nehmen. Meine Mutter hatte leider eine KnieOP vor kurzem und wäre sowieso keine Option, wegen ihrer alten Hündin (die hasst den Onyx). Ich habe schon gesagt, dass bitte auf keinem Fall mit Stock oder dergleichen gespielt werden darf , weil eben damals dieser Unfall passierte. Der Hundesitter hat das natürlich verstanden und meinte er ist eh kein Fan von unnötigen Werfen. Eher legt er Futter zum Suchen im Garten aus. Das macht Onyx ja sowieso Spaß :)

  • ONYX

    • Azir
    • 5. März 2019 um 08:09

    Manchmal ist Onyx sehr eigen.

    Da gaben sie dann endlich mal Ruhe, für 10 Minuten oder so..

  • ONYX

    • Azir
    • 4. März 2019 um 22:05

    Das Wochenende war turbulent.
    Onyx liegt seit Sonntag Abend auf der Couch oder in seinem Zimmer und schläft. SO erledigt ist er.

    Freitags vormittags holte ich unseren zweitägigen Hundekumpel ab. Wir gingen etwa noch eine Stunden draußen spazieren, damit nicht all zu viel halligalli in der Wohnung sein sollte.
    In der Wohnung angekommen, erkundete Onyx' Freund die Wohnung. Onyx auf Tritt und Schritt hinterher. Er verwandelte sich zu seinem Schatten.. Spielzeug wurde entdeckt - wurde ganz stolz präsentiert und damit durch die Wohnung gelaufen, Onyx immer hinterher. Fühlte sich wohl animiert zum spielen, jedoch nicht mehr dem Spielzeug, sondern mit seinem Hundekumpel. Der hatte aber nur das Spielzeug im Kopf. Witzigerweise waren sie nicht neidig. Weder auf Futter noch auf Spielzeug. Aber Onyx steigerte sich mit seinem Maul abschlecken des anderen Hundes und spielen wollen kombiniert mit Winseln derart rein, dass sein Hundekumpel bisschen Angst bekam. Die zwei waren dann unter dem Tisch und vor lauter Sesselbeine geriet das alles ein wenig außer Kontrolle. Kurzes Aufgeheule von Onyx (er hat jetzt leider eine kleine Wunde unterm Auge - habe ich gleich gereinigt, er hat nicht mal gezuckt, ich glaube ja, er spürt das gar nicht, deswegen hört er auch nicht auf). Dann gleich weiter Gewusel und unterwürfiges Spielen wollen. Ich also mal getrennt und Onyx klar gemacht, dass das so nicht geht. Hielt 3 Sekunden an. Rambazamba funktioniert in der Situation bei ihm leider nicht. Er schaukelt sich da extrem hoch und weiß nicht wohin mit sich. Also jedes Mal, wenn er zu aufdringlich wurde in die Box geschickt. Klappte dann am Sonntag echt gut! Freitag war es noch ein alle-5-Minuten-Kommando. Sonntags schickte ich ihn nur gefühlte 10x in die Box, haha.

    Im Laufe des Tages beruhigte es sich. Bei den Gassirunden war es entspannt, bis eben andere Hunde auf uns trafen.
    Da muss ich extrem aufpassen und beide Hunde verbal derart unter Kontrolle haben , sonst geht das schief. Schief in dem Sinne: Onyx' Hundefreund ist ein Leinenrambo. Onyx gefällt das gar nicht, und weist auch mal deutlicher zurecht. Fand ich anfangs interessant, zur Zeit aber nicht mehr. Weil sein Hundekumpel dann Panik schiebt und sich versucht aus dem Halsband zu winden. Also haben wir jetzt eine Platzordnung bei Hundebegegnungen. Onyx bei Fuß und sein Hundekumpel hinter ihm und zwischen mir oder hinter mir rechts. Sobald er außerhalb von Onyx Reichweite ist, schaukelt er sich hoch und will Knurren/Bellen/in die Leine springen.

    Samstags war ich dann in einem eingezäunten Bereich um die zwei mal auszupowern. Funktioniert natürlich NICHT. Weil bei einem Schäferhund dürfen andere Hunde ja keinen Mucks machen, sich weder hinlegen und welzen noch mit Spielzeug spielen - auch da eskalierte es kurz, weil Onyx nicht aufhören wollte mit seinem Freund spielen zu wollen (der wollte halt Fangen spielen oder mit dem Tau spielen, was Hunde ja so eben machen, wenn sie in Gesellschaft sind) Also musste Onyx absitzen, mit seinem Hundekumpel wurde etwas gespielt & umgekehrt.

    Am Sonntag waren wir dann am Bisamberg spazieren und für die Probleme, die im Alltag so anfallen bei den zwei, waren sie super super brav. Wir hatten viele Hundebegegnungen und auch Menschenbegegnungen (Für Onyx' Freund leider zeitweise problematisch, weil er bei manchen Menschen knurrt und auch vorwärts will - kein Plan warum das so ist. Aber leider muss man da wirklich bei ihm aufpassen und Onyx steigt mit ein - also bellt mit, obwohl er nicht weiß warum....) & nichts passierte. Einmal verfolgte uns ein Hund uns selbst da ging es nach de Zeit und sie trotteten weiter und mussten nicht alle 2 Sekunden nachsehen wo der fremde Hund jetzt geblieben ist.

    Nächstes Wochenende haben wir ja nochmals Besuch. Ich bin schon gespannt ob die ganze Situation entspannter sein wird.
    Für die Doggos war es definitiv anstrengend, die schliefen den ganzen Sonntag Nachmittag und zu Hause angekommen erhielt ich die Nachricht, dass der Hundebesuch so müde war, er wollte gar nicht meiner Freundin hallo sagen.

    Bilder folgen.

  • Mit 2 Jahren schon HD/ED

    • Azir
    • 26. Februar 2019 um 20:00

    Ich habe jetzt leider nicht alles gelesen, aber bzgl Fütterung bei HD/ED oder Arthrose -> Optimales Gewicht sollte beim Hund gehalten werden (schlank halten!) , Getreidefreie Fütterung, kurweise Grünlippmuschel & Teufelskralle, Collagen, viel Vitamin C (Hagebutte) & Calcium.

  • Dogscooter

    • Azir
    • 26. Februar 2019 um 19:51

    Dogscooter am Besten mit einem privaten Trainer auf einem Feldweg etc. ausprobieren.
    Oder es gibt einen netten Dogscooter Menschen, der dir mal das wichtigste erklärt und mit dir die ersten Schritte fährt eventuell auch mit seinem Hund eine Probefahrt für paar Meter erlaubt. Ist nämlich gar nicht so einfach wie es aussieht. & man braucht auch für den Anfang zwei Personen (1 Person ruft den Hund zu sich -> Hund zieht den Scooter) .

  • ONYX

    • Azir
    • 24. Februar 2019 um 23:46

    Er wirkt echt motiviert auf den Fotos haha ich brauche aber vollen stimmlichen Einsatz, ihn so happy zu machen. Bin wirklich meist völlig außer Atem, nachdem ich mit ihm trainiert habe, dank den dauernden keep going Signalen.

  • ONYX

    • Azir
    • 24. Februar 2019 um 23:34

    Zurzeit bin ich etwas im gespalten.. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

    Onyx hat meiner Meinung nach ein großes Defizit und ich werde wohl nächstes Monat oder im April einmal einen Verhaltensberater oder dergleichen hinzuziehen.
    Ich fahre Mitte März nach Oslo. Ich hatte lange darüber nachgedacht den Onyx zu einem privaten Hundesitter zu geben, fand jedoch nichts Passendes. Dann kam für mich nur mehr eine Hundenpension in Frage. Gestern war sein Probetag. Da er meiner Meinung nach ein verträglicher Hund ist, gab ich das auch so an. Er hätte sich dann die Tage sein Zimmer & Garten mit verschiedenen Hunden geteilt. bzw einen Bezugshund bei sich gehabt. Am Ende des Tages war das Ergebnis ernüchternd. Die Pensionsleitung sah mich eher verzweifelt an und meinte, dass sie es ihren anderen Hunden leider nicht zumuten kann, den Onyx in der Gruppe zu halten, da er sich derart in eine unterwürfige, fordernde Position reinsteigert. Er wird hysterisch und sogar wenn er zurechtgewiesen wird, hört er nicht auf. Die anderen Hunde verletzen ihn nicht, beißen auch nicht richtig zu, verwarnen auch nicht all zu stark, sind zwar geduldig , aber suchen auch Hilfe bei dem Menschen und Onyx bräuchte ständig einen menschlichen Aufpasser, der daneben steht und sagt "Onyx, ruhe jetzt, geh weg". Das Spiel kenn ich ja , wenn wir mit einem zweiten Hund spazieren gehen - als sein Besitzer, habe ich das natürlich besser im Griff, wie eine fremde Person. Sie sagte, sie habe in all den Jahren noch nie so ein derartiges Verhalten gesehen bei einem 8 Monate alten Hund. & sie nehme an, dass er aus Angst agiert. (Das gab mir schon zu denken und ich werde wohl einmal einen Spezialisten hinzuziehen und schauen wie ich daran arbeiten kann. Es stimmt ja schon. Ich kann ihn leider auch nicht zu "fremden" Hunden lassen, weil er nicht von den Hunden ablässt. Auch wenn die schon alle Warnsignale durchhaben. Es ist so, als ob er deren Körpersprache nicht lesen könnte. Gibt es das bei Hunden? Bei Menschen tritt es ja manchmal auf, dass Gesichter nicht erkannt werden, eventuell hat er so ein Ähnliches Defizit?) Also stand die Option nur offen "Einzelzimmer". Abgesehen davon, dass ich nicht möchte, dass Onyx 5 Tage lang, gar keinen Kontakt zu anderen Hund haben darf und dort es auch nicht üblich ist, Spaziergänge zu absolvieren (die haben nur eine Gemeinschaftswiese, auf der die Hunde dann Auslauf bekommen), ist mir der Preis für eine Nacht mit 60€ dann doch zu hoch. Vom Preis/Leistungsverhältnis halt.

    Nun gut, jetzt bin ich wieder auf der Suche. Werde Sonntags nochmals zu einer anderen Hundepension fahren, dort bekommt er täglichen Auslauf mit Spaziergängen, wohnt nur nachts allein in seinem Zimmer und am Tage ist er eben in der Gruppe bzw. nur kurze Zeit allein, für seine Ruhephasen, oder wenn der Sitter eben mit unverträglichen Hunden unterwegs ist. Ich bin mal gespannt. Er arbeitet eher mit Listenhunde und ich hoffe, er kann sich besser bei Onyx durchsetzen.


    Am Freitag war ich bei einem Seminar für Aggressionsverhalten bei Hunden und, obwohl ich ja weiß, Onyx ist nicht aggressiv, habe ich einiges mitnehmen können.
    Meine Ziele für die nächste Zeit: Onyx sollte mich mehr beachten, wenn wir spazieren sind. Sprich Blickkontakt, der von ihm kommt wird immer belohnt. Ich möchte es soweit schaffen, dass er Hunde sieht, er mich ansieht und entweder dann freigeben wird von mir, oder eben nicht. Das wird ein langer Weg, aber es wird Zeit. Ich habe das Gefühl, wenn ich das jetzt nicht in den Griff bekomme, könnte es mir in Zukunft im Weg stehen.


    Trainingstechnisch, bin ich mit seiner Fußarbeit zufrieden. Jetzt fangen wir an, auch unter Ablenkung Fuß zu gehen. Bisher habe ich es in der Garage oder allein am Hundeplatz geübt. Jetzt gehe ich schon in den Innenhof und arbeite dort etwas. In der Nähe von Hunden ist es leider sehr schwer. Hunde haben dann einen viel viel höheren Stellenwert als ich. Aber ich werde mich trotzdem langsam annähern und außerhalb von Hundezonen mit ihm arbeiten. Ziel hierbei wird es sein, dass ich dann mal IN der Hundezone oder in einem Hundeauslaufbereich mit ihm UO machen kann.

    Ich wollte eigentlich ab heute den BH Kurs in der Hundeschule besuche, leider ist dieser am Sonntag schon voll. Jetzt muss ich noch Überlegen, wie ich das veranstalte. Ich wollte ja die BH bald mal ablegen, aber ohne gewohnten Training mit anderen Hunden davor - nein, das ist mir zu unsicher.

    Die nächsten zwei Wochenenden werden wir Hundebesuch haben. Von einer Freundin der Hund bleib übers Wochenende. Ich bin schon gespannt wie es wird. Bisher sind wir immer nur gemeinsam Spazieren gewesen. Aber ich glaube, das tut dem Onyx gut. Ich glaube wirklich, wenn er Hundegesellschaft gewohnt ist, wird er auch bei anderen Hunden entspannter sein.

  • Zweithund für Schäferhund?

    • Azir
    • 11. Februar 2019 um 11:57

    Im Endeffekt ist es eure Entscheidung zwecks Zweithund. Aber ein LZ DSH so wie auch ein Hovi wollen etwas zu tun haben. Und ich wei# nicht so recht, ob sich bei zwei jungen Hunden da nicht eine Eigendynamik entwickeln wird. Vor allem weil sich der Charakter bei einem DSH sehr wohk noch formen kann bis er auch mental Ausgewachsen ist.

    Welpenbesuch mit dem Gaius.

    Bitte mach das nicht, bevor der Welpe nicht 8 Wochen alt ist oder entsprechend geimpft ist. Der Welpenkurs ist nicht ohne Grund erst ab dem 3.Monat zugänglich, denn da hat der Welpe den nötigen Schutz. Es kann auch nichts passieren, aber wie kommen die anderen Welpenkäufer dazu, dass ihre Welpen eventuell krank werden, weil fremde Hunde paar Sachen eingeschleppt haben.

  • Blasenentzündung? Harnwegsinfekt?

    • Azir
    • 9. Februar 2019 um 09:22

    Mein Rüde damals hatte in 3 Jahren 2 Harnwegsinfekte, die mit der Prostata zusammenhangen. Man wollte, dass ich ihn katsrieren lasse, ich streubte mich. Im Nachhinein denke ich mir, magst du wirklich ständig zum TA laufen, wenn seine Prostata wieder auf die Harnwege drückt? Abgesehen von den Kosten, schmerzt es dem Rüden dann doch, wenn er nicht richtig Harn ablassen kann. Hormonchip hast du wann versucht? Und mit welchen Folgen? Eventuell sieht das jetzt ganz anders aus.. Einen Rüden im gefestigten Alter zu kastrieren oder einem Hormonchip einsetzen zu lassen, bringt weitaus weniger charakterliche Veränderungen mit sich, als einen 1-2 Jährigen Hund seiner Männlichkeit zu rauben.

    Früher oder später muss ich Onyx ja auch kastrieren lassen oder zumindest den einen innenliegenden Hoden. Mein TA des Vertrauens, sagte, wenn der Rüde mal mental gereift ist und im Leben steht, dann wird ihm eine kastra nicht aus der Bahn werfen. (ich nahm so wie du an, dass er dann bei Hundebegegnungdn unsicher werden würde oder nicht weiß wo sein Platz sein wird).

    Würde eine Kastra jetzt auf gleich nicht empfehlen, aber nochmals einen Hormonchip probieren und wenn in dieser Zeit keine Harnprobleme auftauchen und er so bleibt wie er ist, dann weiter mit dem Hormonchip machen. Es kann auch sein, dass trotz Hormonchip, er Probleme beim Harn ablasssn bekommt. Dann würde ich zi. Schritt Kastra gehen.

  • Sind wir "Schäferhundgeeignet"?

    • Azir
    • 7. Februar 2019 um 15:01

    Habe letztens beim Wandern einen betagten Hund gesehen und mir ging das Herz auf. Ich vermisse es richtig einen alten Hund zu Hause zu haben. Sie schenken dir so viel. Also falls ein Zweithund wieder in Frage kommt, dann nur ein Second Hand Senior Hund.

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