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Makani
  • aus Oberfranken
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  • Letzte Aktivität: 27. September 2017 um 05:53
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  • Beiträge 135

Beiträge von Makani

  • Kastration und Verhalten beim Hund

    • Makani
    • 11. September 2017 um 10:51

    Ich lege das Buch wirklich dringend jedem ans Herz.

    In Kastration und Verhalten beim Hund erklären Dr.Gansloßer und TÄ Strodtbeck:

    - Was ist Dominanz? Lang zeit dominant, situative und formale Dominanz

    - Welche Hormone regeln welches Verhalten

    - Welches Verhalten regeln oder beeinflussen die Sexualhormone?

    - Welche Stoffwechselvorgänge regeln und beeinflussen die Sexualhormone.

    - Welche Rolle spielen die Sexualhormone in der Gehirnphysiologie während der Pubertät

    - Was passiert wenn die Sexualhormone fehlen im Körper und Gehirn des Hundes.

    - Wie der Zeitpunkt der Kastration sich auswirkt.

    - Welche fatalen Folgen für die Lebensqualität und Gesundheit eines Hundes die Kasteation hat wenn sie ohne umfassende Diagnostik durchgeführt wird.

    - Wie beurteilt man ob eine Kastration überhaupt Aussicht hat den gewünschten Effekt zu erzielen

    - Wann darf keinesfalls kastriert werden

    - Was tun wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    - Wann macht eine Kastration Sinn

    Das Buch ist gut zu lesen, sehr verständlich auch von den Fachbegriffen her und die Fallbeispiele lockern das ganze auf und verdeutlichen die Theorie gut.

    Ich rate das Buch zu lesen bevor man mit dem TA spricht - denn viele TÄ wissen selbst nicht genug über den Zusammenhang zwischen Kastration, Verhalten und bspw Skelettentwicklung. Meine eigene TÄ zB führt jetzt keine Frühkastration mehr durch ohne echten medizinischen Notfall und streng genommen ist alles vor dem Ende der Pubertät eine Frühkastration und je nach Typ oder Rasse kann die Pubertät bis zum 4. Lebensjahr dauern.

    Aus persönlicher Erfahrung mit eigenen Hunden und ungezählten Kundenhunden und Pfleglingen weiß ich selbst was eine Kastra anrichten kann mangels Hintergrundwissen und Fehlinformation.

    Und hier der Link:

    https://amzn.to/2LChzba

  • Hundekuchen

    • Makani
    • 10. September 2017 um 18:07

    Das Roopatier ist definitiv ein ganz schlauer ?

    Da ich ja immer eine Gruppe von Pfötern habe geh ich nur bis zu einem gewissen Grad auf Futterdrama ein. Natürlich werden individuelle Vorlieben berücksichtigt und Allergien etc. Aber im Ganzen lass ich mich nicht mit Futter manipulieren - und Roopa klingt doch ein wenig nach "Bäh das mag ich nicht aber ich weiß genau wie ich dazu bringe mein Menü nach Wunsch zu bereiten, incl Serviervorgang"

    Ich persönlich würde erst Mal alle Leckerchen und Snacks streichen, vom Keks bis zum Kauknochen und sämtliche Futter spiele. Keine Futterdummies, keine Apfelfährte - nix, nada nothing.

    Gesucht wird ein Ball oder Zergel oder was,auch immer, belohnt wird mit Spiel und Stimme.

    Futter gibt es im Napf in einer Konsistenz die Aussortieren verhindert und nach 15min kommt der Napf weg, freundlich aber bestimmt.

    Natürlich darf in der Zeit auch kein wohlmeinender Bekannter etc dem Roopa was zustecken.

    Dann brauchst noch Geduld und Nerven - die wenigsten gesunden Hunde verhungern freiwillig.

  • Hundekuchen

    • Makani
    • 10. September 2017 um 15:22

    Ohne Vitaminverlust geht beim backen nicht. Wenn du Knäckebrot willst bleibt dir nur langsam bei geringer Hitze über Nacht im Ofen lassen, damit es richtig trocknet.

    Ansonsten bliebe noch dem Roopa das Gemüse anders schmackhaft zu machen, zB das Gemüse mit ein paar getrockneten Spritzen oder etwas Pansen, Blättermagen etc zu pürieren oder einen kleinen Teil der Fleischration mit dem Gemüse pürieren und dann normal zur gewohnten Ration geben.

  • Das andere Rasseportrait - Deutsche Dogge

    • Makani
    • 10. September 2017 um 15:14

    Lolu und Asnea ich hab wirklich alle Hochachtung vor Menschen die Hund mit viel Fell handeln. Wenn es nach mir ginge dürfte es den DSH gerne auch in Kurzhaar geben. Mir war schon der Tibet Terrier zu viel vom Fell ...die war im Sommer radikal geschoren und im Winter relativ kurz.

  • Das andere Rasseportrait - Deutsche Dogge

    • Makani
    • 10. September 2017 um 15:10

    Gerade bei den Gelben gab es lange Zeit nur sehr eng verwandte Deckrüden und grade der DDC wehrt sich strikt gegen Einkreuzen von Blau oder Schwarz obwohl eig möglich, das Gleiche mit Deckrüden aus den Ausland wo die Farbreinzucht nicht so lächerlich streng gehandhabt wird. Zahlenmäßig sind die Gelben die kleinste Population, die Gefleckten die größte, da macht sich das jahrzehntelange ignorieren und leugnen der DCM natürlich auch am stärksten bemerkbar.

    Der Lehm der Boy in den Pfoten hängt reicht zum Kartoffelpflanzen ?

  • Das andere Rasseportrait - Deutsche Dogge

    • Makani
    • 10. September 2017 um 13:48

    Haaren tun die Doggen das ganze Jahr, die gefleckten am meisten. Die DD hat mehr Körperoberfläche als der Dobi und zumindest meine sind immer Schlammschweine gewesen ?

    Das Shreddertier hat ein Ganzkörperkondom für Sauwetter, das hilft viel den Dreck einzugrenzen.

    Ich hab kein Auto - aber im Bus ist genug Platz für die Dogge, davon abgesehen, ohne Rücksitz passen 2 Doggen und ein Chi auch bequem in einen Panda.

    Die Lebenserwartung bei der DD hängt stark am Farbschlag, gelb mit ca 4,5 - 5 Jahren, Blau & schwarz aus Blauzucht ca 6 - 6,5 Jahre und Gefleckt, Grautiget und schwarz aus gefleckt ca 7,5 Jahre. Es gibt aber auch gute Linien da sind 12 oder 14 Jahre alte Doggen keine Seltenheit - sind halt zum Teil Dissidenzzuchten.

  • der wilde Roopa

    • Makani
    • 10. September 2017 um 09:23

    Spontan würde ich sagen du hast dir die Frage selber schon beantwortet.

    Der Roopa ist es gewohnt draussen permanent im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit zu stehen und beschäftigt zu werden. Kommt in der Hinsicht nix, dann denkt sich der Roopa "Moooooment mal, das ist nicht der Deal" und versucht natürlich den gewohnten Zustand wiederherzustellen.

    Ich würde also gezielt beim Gassi Ruhe Phasen einbauen. Sich mal auf eine Bank setzen und demonstrativ nix tun. Entweder das Bellen komplett ignorieren bis er merkt er kommt damit nicht zum Ziel - dann wird es aber erst mal für eine Weile heftiger. Oder das Bellen und Klappe halten auf Kommando üben.

  • Knoten am Hintern

    • Makani
    • 10. September 2017 um 03:31

    Das klingt doch richtig gut. Blutwerte würde ich auch noch mal checken und das Schäfertier noch ein bisschen schon.

  • Generalisieren - fundamentaler Baustein

    • Makani
    • 10. September 2017 um 03:26

    Natürlich ist das Grundprinzip beim Generalisieren immer das Gleiche:

    Anfangen bei Null = erst mal dem Hund verständlich machen was er tun sol, sich hinsetzen, Platz machen, herankommen oder was auch immer.

    Dann üben bis er das Konzept soweit verstanden hat das er immer weniger Hilfe braucht.

    Dann den Schwierigkeitsgrad steigern, sprich in vielen unterschiedlichen Situationen mit zunehmender Ablenkung üben.

    Und das ganze in Tempo und Häufigkeit abgestimmt auf den jeweiligen Hund.

  • Generalisieren - fundamentaler Baustein

    • Makani
    • 9. September 2017 um 13:42

    Die Zeit die ein Hund braucht um ein Signal verallgemeinert zu haben ist individuell, das Prinzip aber immer das gleiche und da passieren die Fehler. Halter wollen rennen bevor das laufen gelernt wurde - oft weil der Trainer versäumt hat das Prinzip zu verdeutlichen, zum einen weil dir als Trainer das Prinzip so simpel erscheint dass du automatisch an nimmst es erklärt sich von selbst und bei anderen mangelt es an der Erklärung weil der Kunde dann mehr Stunden braucht und der Trainer mehr und länger verdient.

  • Das andere Rasseportrait - Deutsche Dogge

    • Makani
    • 9. September 2017 um 13:37

    Besi = Besitzer von Buddy, Buddy ist der Bruder von Boy. Der gute Mann war 38 als das passiert ist.

    Eine gewisse Leidensfähigkeit gehört schon dazu eine Riesenrasse zu halten. Bei den großen Molossern ist die DD so ziemlich die temperamentvollste.

    Ich mag die grossen Trampel einfach. Die Zucht auf Größe sehe ich allerdings sehr kritisch. Es war mal so dass im Standard für die Rüden 80cm als Maximalhöhe fest geschrieben war, jetzt ist es die Mindesthöhe. Dann sind da die ganzen gesundheitlichen und andere Probleme die mehr oder weniger noch ignoriert werden bzw zu lange ignoriert wurden. DCM, Tumore vor allem Lymphosarkom, Aggression die auf bestimmte Rüden zurück geht, die trotzdem massenhaft eingesetzt wurden obwohl teils ganze Würfe vor dem 6. Lebensmonat eingeschläfert wurden. Die geringe Lebenserwartung, besonders tragisch bei den gelben mit im Schnitt 5 Jahren durch Inzucht und Linienzucht. (Weshalb sich mir beim DSH jedes mal der Magen umdreht wenn ich seh wie stolz man da auch auf Rüde x oder z inzüchtet - was juckt mich Population s Genetik wenn ich doch kurzfristig Erfolge im Sport und beim Verkauf der Welpen haben kann, nach mir die Sintflut).

  • Das andere Rasseportrait - Deutsche Dogge

    • Makani
    • 9. September 2017 um 12:43

    Genügsamer - nicht wirklich. Sicher die fordern aktives Arbeiten nicht so ein wie ein DSH oder ein BC und Ruhe halten und runter fahren fällt ihnen leichter. Da sie nicht die gleiche Art will to please zeigen wie der DSH meinen viele das sie deshalb einfacher wären, das ist dann oft ein Trugschluss. Und Nachlässigkeit und Inkonsequenz beim Welpen rächt sich sehr viel fataler als beim 40kg Schäfi.

    Im englischen gibt es für von Doggen unabsichtlich verursachte Verletzungen den Begriff GDRI = Great Dane Related Injury

    Princess bekam ich als praktisch nicht vermittelbaren Problemhund mit einer massiven Angstagression gegen alles und jeden mit 18Monaten. Männern ging sie an die Kehle, alles andere incl Blätter im Wind, nasses Gras, freundliche Hunde führten zu panischer Flucht. 3x hat sie mir die Schulter ausgekugelt weil sie erschrocken ist und einen Satz gemacht hat. Boy hat mir 2x die Hand gebrochen weil sein Schädel im Sprung mit meiner Hand kollidiert ist. Ich hab ihm das Signal Sitz aber nicht Sitz Bleib gegeben beim werfen vom Dummy. Beim Sprung vom Strohballen war er zu schräg - Ergebnis ich lag Bewusstlos mit 2 gebrochenen Rippen minutenlang im Acker bevor ich zu mir kam. Einmal saß ich auf der Sofakante und hab mir die Schuhe gebunden, Boy steckt den Kopf dazwischen, mein Ältester sperrt die Tür auf, boys Kopf geht nach oben - Brille kaputt, 2 Veilchen und Nase gebrochen. Mein Kind hat herzhaft gelacht. Besi von seinem Bruder spielt mit dem Hund und bringt Zuviel Abstand zwischen sich und Buddy - Ergebnis gebrochner Nacken, 4 Monate Krankenhaus, 9 Monate ReHa, als er wieder kam hat er sich Buddys Kopf in Lebensgröße auf den Rücken tätowieren lassen. Und das ist nur eine kleine Auswahl ?

  • Public Access - AH UO/Manieren in der Öffentlichkeit

    • Makani
    • 9. September 2017 um 11:51

    Und teilweise ist das auch Rassebedingt. Boy zB kennt wie alle meine Pföter "Seite" (geh an den nächstgelegenen Wegrand und warte) irgendwann kommt der Punkt wo er dich ansieht mit erhobenen Brauen "wir sind allein auf weiter Flur, es gibt überhaupt keinen Grund das ich mich da jetzt an die Seite stelle und warte"

    3min später kommt ein Jogger und er liegt an der Seite noch bevor ich es ganz ausgesprochen habe, weil da macht es nun Sinn.

  • Generalisieren - fundamentaler Baustein

    • Makani
    • 9. September 2017 um 05:08

    Jede einzelne vorstellbare Situation üben geht nicht, das ist schon klar. ? Aber es gibt noch viele die sich wundern "am HuPla macht der das, warum geht es nicht in der Stadt". Trainer (und da nehmen ich mich nicht aus) unterschlagen manche Info, einfach weil dir das ganze so sonnenklar ist, das dir nicht auffällt das der Kunde ein paar mehr Details bräuchte - fällt mir oft erst auf wenn ich einen totalen Anfänger habe und Fragen kommen.

    Nach ein paar Hunden die jedem Menschen physisch überlegen sind, egal welches Hilfsmittel man anwenden würde, bleib ich bei Zuckerbrot ohne Peitsche. ?

  • Das andere Rasseportrait - Deutsche Dogge

    • Makani
    • 9. September 2017 um 04:56

    Den FCI Standard kann jeder selber bei Tante Google nachschauen.

    Die Mär vom sanften Riesen:

    In beiden VDH Clubs werden um die 1500 - 2000 Welpen jährlich gezüchtet, mit Dissidenz, Hinterhof und Importen kommen da gut noch mal um die 2 - 3000 Welpen dazu.

    5 Notorgas kümmern sich nur um die DD.

    Selten bis nie sieht man eine Dogge m Alltag.

    Warum ist das so?

    Zum einen wächst die Dogge gerade Neulingen sprichwörtlich schnell über den Kopf, zum anderen ist massives Unwissen und Fehlinformation vor dem Kauf schuld.

    Die DD ist ursprünglich ein Jagdhund. Die Vorfahren der DD sind die Saupacker und Hatzrüden (Jagdrüden) des Mittelalters. Die wiederum waren ebenfalls Kriegshunde.

    Was heißt das im Einzelnen?

    Verwendung als Jagdhund:

    Dogge kommt sowohl von großer, starker Hund, als auch von andocken = festbinden, anbinden.

    Die Stöberhunde fanden das Wild, hauptsächlich Sau und Bär, die Doggen wurden in Paaren oder kleinen Gruppen von 2 - 6 Tieren angeleint mitgeführt. Wenn die Sau nun aus dem Gebüsch und in Sicht kam, wurden die Doggen los gemacht. Diese hetzten nun die Sau. War die Sau in die Enge getrieben war es ihre Aufgabe die Sau zu binden (an Ort und Stelle zu halten) oder zu nieder zu ziehen (töten).

    Das Mittel der Wahl waren Scheinangriffe zu führen um die Sau weiter zu ermüden. Brauchte der Jäger zu lange oder die Sau erwies sich als besonders wehrhaft mussten die Hunde die Sau töten. Ein Teil lenkt mit Attacken von hinten ab, so das ein anderer an den Hals/Kehlbereich kommt, die Sau niederdrückt und schließlich tötet.

    Dazu braucht ein Hund Mut, Entschlossenheit und Selbständigkeit, sowie Teamfähigkeit und eine hohe Schmerztoleranz.

    Als Kriegshunde wurden sie in Rüstungen gesteckt,an den Rüstungen waren Klingen/lange massive Stacheln angebracht, die Hunde so zwischen die Reihen der gegnerischen Kavallerie geschickt um die Pferde zu verletzen und zu Fall zu bringen und Panik auszulösen.Auch das erfordert Mut.

    Mit dem Aufkommen der Schusswaffen brauchte man die Hunde kaum noch, sie wurden umgeschult zu Kammerhunden. Dem Adel vorbehalten wurden sie nun zum persönlichen Wächter, die das Privileg genossen ihren Herren überall zu begleiten und gegebenenfalls vehement zu verteidigen.

    Zu Zeiten Bismarck war die Dogge in etwa so gross wie der Rottweiler heute, dann fand man die Hunde zu ungeschlacht und zu klein. Um mehr Größe und Eleganz zu bekommen wurden Irische Wolfshunde und Greyhounds mit ein gezüchtet.

    Was bedeutet das für die moderne Dogge - abgesehen von der DCM durch den IW?

    Die Dogge hat Jagdtrieb - sie reagiert unter Umständen auf Spur und Sicht. Im Spiel sieht man deutlich die alte Jagdmethode - in etwa griechisch römisch ringen, im Wechsel mit weitläufigen Rennspielen. In der Regel ziehen Doggen es vor mit mindestens einer anderen Dogge zu leben.

    Obwohl grundsätzlich verträglich da ehemalige Meutehunde,wenn mehrere Doggen zusammen kommen neigen sie dazu andere kleinere Hunde zu mobben.

    Die Dogge ist sehr auf ihre Menschen bezogen und eher neutral bis misstrauisch Fremden gegenüber.

    Die Dogge hat ein recht feines Gespür für mein und dein und legt Wert auf Etikette. Erwachsene Doggen schätzen es in der Regel nicht wenn ein fremder Hund in "ich bin dein neuer bester Freund, lass uns spielen " angedonnert kommt, der Fremdling sollte sich geziemend vorstellen.

    Die Dogge hat Schutztrieb - darauf wurde selektiert und bis Ende der 80ger war Schutzdienst mit der DD normal. Das wird heute gerne verschwiegen und stellt Neulinge vor ein Problem, besonders da die DD spät Erwachsen wird - Rüden brauchen schon mal vier Jahre.

    Es gibt auch heute noch Doggen im jagdlichen Einsatz.

    Einerseits ist die DD sehr menschenbezogen und will gefallen, auf der anderen Seite ist sie aber auch selbständig und trifft eigene Entscheidungen und fragt nach und prüft ob das was Mensch will und sagt auch Sinn macht.

    Das gepaart mit Schutztrieb, Jagdtrieb und der schieren Größe - Rüden min 80cm, Hündin min 72cm nach oben keine Grenze und Gewichte die schon mal die 100kg knacken können, ist die DD eine Herausforderung. Die Notorgas sind voll mit pubertierenden Rüden.

    Die DD ist auch logistisch nicht einfach und der Sabber ist nichts für Ordnung s lieb hab er.

    Wo der Labbi das Kissen zerlegt im Zahnwechsel, zerlegt die Dogge die Couch - komplett. Wenn die DD sich nach dem saufen schüttelt dann klebt der Sabber überall und an der Tapete hilft nur überstreichen. Als DD Halter braucht es eine gewisse Dreckresistenz - ungelogen - iwann zuckst du wegen Sabber auf der Pizza nicht mehr mit der Wimper, du isst drum rum oder wirfst ein Vermögen an Pizza weg.

    Fotos zeigen Princess meine verstorbene AH und Schlunzkönigin. Das letzte Bild ist stellvertretend für meine Wände - klar feudelst du die Schnauze nach dem saufen, aber du bist nicht immer zuhause, schläfst oder folgst dem Ruf der Natur. Und was dir der DSH im Fell an Dreck bei Sauwetter in die Wohnung trägt, das macht die Dogge mit einer Pfote ...und dann hat sie noch 3,weitere und den Rest.

    Mit einer DD körperlich zu spielen bedarf ebenfalls einer bestimmten Technik und trotzdem sind gebrochene Knochen nicht auszuschließen, egal wie vorsichtig die sind. Es ist einfach genetisch durch die alte Jagdmethode das die Dogge sich unvermittelt fallen lässt. An die blauen Flecken vom Schweif der wie eine Peitsche wirkt gewohnt man sich zwangsläufig.

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