Makani
  • aus Oberfranken
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Beiträge von Makani

    Die Pauschalkastration nimmt ja erschreckende Ausmaße an - was in den USA schon lange üblich ist, fasst hier auch zunehmend Fuss - Frühkastra teils schon mit 6 Wochen.


    Die Homepage kannte ich noch nicht - guck ich mir aber gleich an und kommt dann auch als Empfehlung auf den Blog den ich grad basteln und der hoffentlich demnächst steht.

    och ein Langfell durch wuscheln mag ich auch gerne - mich stört nur der Pflegeaufwand, von Lucky meinem letzten DSH bis zu Makanis Einzug hatte ich nur die Kurzfelle und wurde schlagartig wieder dran erinnert was es heißt Kletten aus dem Fell zu puhlen oder was bei Dünnpfiff im Fell hängen bleiben kann ??? selbst ohne Rheumapfoten und Allergien ist das nicht meins ?

    Ich lege das Buch wirklich dringend jedem ans Herz.


    In Kastration und Verhalten beim Hund erklären Dr.Gansloßer und TÄ Strodtbeck:


    - Was ist Dominanz? Lang zeit dominant, situative und formale Dominanz


    - Welche Hormone regeln welches Verhalten


    - Welches Verhalten regeln oder beeinflussen die Sexualhormone?


    - Welche Stoffwechselvorgänge regeln und beeinflussen die Sexualhormone.


    - Welche Rolle spielen die Sexualhormone in der Gehirnphysiologie während der Pubertät


    - Was passiert wenn die Sexualhormone fehlen im Körper und Gehirn des Hundes.


    - Wie der Zeitpunkt der Kastration sich auswirkt.


    - Welche fatalen Folgen für die Lebensqualität und Gesundheit eines Hundes die Kasteation hat wenn sie ohne umfassende Diagnostik durchgeführt wird.


    - Wie beurteilt man ob eine Kastration überhaupt Aussicht hat den gewünschten Effekt zu erzielen


    - Wann darf keinesfalls kastriert werden


    - Was tun wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.


    - Wann macht eine Kastration Sinn


    Das Buch ist gut zu lesen, sehr verständlich auch von den Fachbegriffen her und die Fallbeispiele lockern das ganze auf und verdeutlichen die Theorie gut.


    Ich rate das Buch zu lesen bevor man mit dem TA spricht - denn viele TÄ wissen selbst nicht genug über den Zusammenhang zwischen Kastration, Verhalten und bspw Skelettentwicklung. Meine eigene TÄ zB führt jetzt keine Frühkastration mehr durch ohne echten medizinischen Notfall und streng genommen ist alles vor dem Ende der Pubertät eine Frühkastration und je nach Typ oder Rasse kann die Pubertät bis zum 4. Lebensjahr dauern.


    Aus persönlicher Erfahrung mit eigenen Hunden und ungezählten Kundenhunden und Pfleglingen weiß ich selbst was eine Kastra anrichten kann mangels Hintergrundwissen und Fehlinformation.


    Und hier der Link:


    https://amzn.to/2LChzba

    Das Roopatier ist definitiv ein ganz schlauer ?


    Da ich ja immer eine Gruppe von Pfötern habe geh ich nur bis zu einem gewissen Grad auf Futterdrama ein. Natürlich werden individuelle Vorlieben berücksichtigt und Allergien etc. Aber im Ganzen lass ich mich nicht mit Futter manipulieren - und Roopa klingt doch ein wenig nach "Bäh das mag ich nicht aber ich weiß genau wie ich dazu bringe mein Menü nach Wunsch zu bereiten, incl Serviervorgang"


    Ich persönlich würde erst Mal alle Leckerchen und Snacks streichen, vom Keks bis zum Kauknochen und sämtliche Futter spiele. Keine Futterdummies, keine Apfelfährte - nix, nada nothing.


    Gesucht wird ein Ball oder Zergel oder was,auch immer, belohnt wird mit Spiel und Stimme.


    Futter gibt es im Napf in einer Konsistenz die Aussortieren verhindert und nach 15min kommt der Napf weg, freundlich aber bestimmt.


    Natürlich darf in der Zeit auch kein wohlmeinender Bekannter etc dem Roopa was zustecken.


    Dann brauchst noch Geduld und Nerven - die wenigsten gesunden Hunde verhungern freiwillig.

    Ohne Vitaminverlust geht beim backen nicht. Wenn du Knäckebrot willst bleibt dir nur langsam bei geringer Hitze über Nacht im Ofen lassen, damit es richtig trocknet.


    Ansonsten bliebe noch dem Roopa das Gemüse anders schmackhaft zu machen, zB das Gemüse mit ein paar getrockneten Spritzen oder etwas Pansen, Blättermagen etc zu pürieren oder einen kleinen Teil der Fleischration mit dem Gemüse pürieren und dann normal zur gewohnten Ration geben.

    Gerade bei den Gelben gab es lange Zeit nur sehr eng verwandte Deckrüden und grade der DDC wehrt sich strikt gegen Einkreuzen von Blau oder Schwarz obwohl eig möglich, das Gleiche mit Deckrüden aus den Ausland wo die Farbreinzucht nicht so lächerlich streng gehandhabt wird. Zahlenmäßig sind die Gelben die kleinste Population, die Gefleckten die größte, da macht sich das jahrzehntelange ignorieren und leugnen der DCM natürlich auch am stärksten bemerkbar.


    Der Lehm der Boy in den Pfoten hängt reicht zum Kartoffelpflanzen ?

    Haaren tun die Doggen das ganze Jahr, die gefleckten am meisten. Die DD hat mehr Körperoberfläche als der Dobi und zumindest meine sind immer Schlammschweine gewesen ?


    Das Shreddertier hat ein Ganzkörperkondom für Sauwetter, das hilft viel den Dreck einzugrenzen.


    Ich hab kein Auto - aber im Bus ist genug Platz für die Dogge, davon abgesehen, ohne Rücksitz passen 2 Doggen und ein Chi auch bequem in einen Panda.


    Die Lebenserwartung bei der DD hängt stark am Farbschlag, gelb mit ca 4,5 - 5 Jahren, Blau & schwarz aus Blauzucht ca 6 - 6,5 Jahre und Gefleckt, Grautiget und schwarz aus gefleckt ca 7,5 Jahre. Es gibt aber auch gute Linien da sind 12 oder 14 Jahre alte Doggen keine Seltenheit - sind halt zum Teil Dissidenzzuchten.

    Spontan würde ich sagen du hast dir die Frage selber schon beantwortet.


    Der Roopa ist es gewohnt draussen permanent im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit zu stehen und beschäftigt zu werden. Kommt in der Hinsicht nix, dann denkt sich der Roopa "Moooooment mal, das ist nicht der Deal" und versucht natürlich den gewohnten Zustand wiederherzustellen.


    Ich würde also gezielt beim Gassi Ruhe Phasen einbauen. Sich mal auf eine Bank setzen und demonstrativ nix tun. Entweder das Bellen komplett ignorieren bis er merkt er kommt damit nicht zum Ziel - dann wird es aber erst mal für eine Weile heftiger. Oder das Bellen und Klappe halten auf Kommando üben.

    Natürlich ist das Grundprinzip beim Generalisieren immer das Gleiche:


    Anfangen bei Null = erst mal dem Hund verständlich machen was er tun sol, sich hinsetzen, Platz machen, herankommen oder was auch immer.


    Dann üben bis er das Konzept soweit verstanden hat das er immer weniger Hilfe braucht.


    Dann den Schwierigkeitsgrad steigern, sprich in vielen unterschiedlichen Situationen mit zunehmender Ablenkung üben.


    Und das ganze in Tempo und Häufigkeit abgestimmt auf den jeweiligen Hund.

    Die Zeit die ein Hund braucht um ein Signal verallgemeinert zu haben ist individuell, das Prinzip aber immer das gleiche und da passieren die Fehler. Halter wollen rennen bevor das laufen gelernt wurde - oft weil der Trainer versäumt hat das Prinzip zu verdeutlichen, zum einen weil dir als Trainer das Prinzip so simpel erscheint dass du automatisch an nimmst es erklärt sich von selbst und bei anderen mangelt es an der Erklärung weil der Kunde dann mehr Stunden braucht und der Trainer mehr und länger verdient.

    Besi = Besitzer von Buddy, Buddy ist der Bruder von Boy. Der gute Mann war 38 als das passiert ist.


    Eine gewisse Leidensfähigkeit gehört schon dazu eine Riesenrasse zu halten. Bei den großen Molossern ist die DD so ziemlich die temperamentvollste.


    Ich mag die grossen Trampel einfach. Die Zucht auf Größe sehe ich allerdings sehr kritisch. Es war mal so dass im Standard für die Rüden 80cm als Maximalhöhe fest geschrieben war, jetzt ist es die Mindesthöhe. Dann sind da die ganzen gesundheitlichen und andere Probleme die mehr oder weniger noch ignoriert werden bzw zu lange ignoriert wurden. DCM, Tumore vor allem Lymphosarkom, Aggression die auf bestimmte Rüden zurück geht, die trotzdem massenhaft eingesetzt wurden obwohl teils ganze Würfe vor dem 6. Lebensmonat eingeschläfert wurden. Die geringe Lebenserwartung, besonders tragisch bei den gelben mit im Schnitt 5 Jahren durch Inzucht und Linienzucht. (Weshalb sich mir beim DSH jedes mal der Magen umdreht wenn ich seh wie stolz man da auch auf Rüde x oder z inzüchtet - was juckt mich Population s Genetik wenn ich doch kurzfristig Erfolge im Sport und beim Verkauf der Welpen haben kann, nach mir die Sintflut).

    Genügsamer - nicht wirklich. Sicher die fordern aktives Arbeiten nicht so ein wie ein DSH oder ein BC und Ruhe halten und runter fahren fällt ihnen leichter. Da sie nicht die gleiche Art will to please zeigen wie der DSH meinen viele das sie deshalb einfacher wären, das ist dann oft ein Trugschluss. Und Nachlässigkeit und Inkonsequenz beim Welpen rächt sich sehr viel fataler als beim 40kg Schäfi.


    Im englischen gibt es für von Doggen unabsichtlich verursachte Verletzungen den Begriff GDRI = Great Dane Related Injury


    Princess bekam ich als praktisch nicht vermittelbaren Problemhund mit einer massiven Angstagression gegen alles und jeden mit 18Monaten. Männern ging sie an die Kehle, alles andere incl Blätter im Wind, nasses Gras, freundliche Hunde führten zu panischer Flucht. 3x hat sie mir die Schulter ausgekugelt weil sie erschrocken ist und einen Satz gemacht hat. Boy hat mir 2x die Hand gebrochen weil sein Schädel im Sprung mit meiner Hand kollidiert ist. Ich hab ihm das Signal Sitz aber nicht Sitz Bleib gegeben beim werfen vom Dummy. Beim Sprung vom Strohballen war er zu schräg - Ergebnis ich lag Bewusstlos mit 2 gebrochenen Rippen minutenlang im Acker bevor ich zu mir kam. Einmal saß ich auf der Sofakante und hab mir die Schuhe gebunden, Boy steckt den Kopf dazwischen, mein Ältester sperrt die Tür auf, boys Kopf geht nach oben - Brille kaputt, 2 Veilchen und Nase gebrochen. Mein Kind hat herzhaft gelacht. Besi von seinem Bruder spielt mit dem Hund und bringt Zuviel Abstand zwischen sich und Buddy - Ergebnis gebrochner Nacken, 4 Monate Krankenhaus, 9 Monate ReHa, als er wieder kam hat er sich Buddys Kopf in Lebensgröße auf den Rücken tätowieren lassen. Und das ist nur eine kleine Auswahl ?