Beiträge von CharlySchaefer

    Ist doch alles gut! :* Du und jeder andere hier auch hat niemanden beleidigt oder angegriffen, sondern nur seinen Standpunkt kund getan. Was mich angeht, in vielen Punkten gebe ich Dir vollkommen Recht, man soll den Ball flach halten. Aber ich verstehe auch Cuki 's Position und Lage und hier schalte ich eher auf Gegenhalten. :/

    Auch ich wünsche dir und Deiner Familie noch einen schönen Abend!! :)


    "warum muss jemand auch unbedingt einen Pitbull und co. haben? Sollen diese Rassen doch grundsätzlich verboten werden, weil es nunmal nen Unterschied macht, ob ein Pudel oder ein Amstaff durchgeht!"

    Warum nicht, Lupus? Jeder nach seiner Facon, solange er nicht andere gefährdet oder belästigt. Diese sogen. Listenhunde sind, wie wir alle wissen, nicht das Problem. Kein Mensch und keiner dieser Hunde ist von Geburt an gefährlich oder böse, sondern er wird dazu gemacht. In diesem Fall sind bei agressiven Hunden die Halter das Problem und zu bestrafen. Es gibt auch agressive Dackel oder Pudel. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Jeder, der sich einen Hund anschaffen möchte, egal welche Rasse, muss einen Hundeführerschein mit den entsprechenden Anforderungen und einer Prüfung absolvieren, bevor er einen Hund bekommt. Wer durchfällt, bleibt hundelos. Hunde können genauso zur Waffe werden, wie ein Auto wenn man es nicht fahren kann. Deshalb gibt's ja auch den KFZ-Führerschein.:S Die spätere Kontrolle dieser Hundehalter erfolgt halt durch mögliche Meldungen aus der Bevölkerung bzw. durch ein vorzuzeigendes Dokument bei Stichproben der Ordnungsbehörde. Wäre es von mir verlangt worden, so hätte ich es gemacht. Zumal bei solchen Anfängern wie mir, mit einem DSH o. ä. als Ersthund wäre so etwas grundsätzlich angebracht. Dann hätte ich gewiss auch einige Fehler in der Erziehung aus Unwissenheit nicht begangen, die ich später wieder bei Charly korrigieren musste.


    "...überlassen wir es den Profis, überlassen wir es Wissenschaftlern, Forschung zu betreiben (die Beisstatistiken sind ja nur ein Beispiel für die schwache Faktenlage, auf der oft argumentiert wird), auf deren Basis wir zu gegebner Zeit tatsächlich wirksame Maßnahmen ergreifen können."

    Du weißt aber schon, dass diese sogenannten, teilweise selbsternannten Profis von Politik bis zur Wissenschaft bisher keine Lösung vorgelegt haben, wenn sie es denn überhaupt wollen. Zum eigenen Vorteil Knallfrösche in die Runde schmeißen, dann, wenn's brenzlig wird, nach hinten lehnen, aussitzen und solange zuschauen, bis die Runde das Problem auf ihre Weise gelöst hat. ...und weiter geht's.

    :|

    LG Iris

    Und selbst wenn dem nicht so wäre und eine besonders hohe Anzahl an Menschen eines bestimmten Kulturkreises könnte Hunde einfach nicht leiden, weil diese Tiere in ihrer Kultur keinen hohen Stellenwert haben, nur als Werkzeug oder gar Nahrung angesehen werden: Was erreicht man damit, wenn man mit Vorurteilen bezogen auf alle Menschen dieser Kultur reagiert? Einsicht? Dialog, in dem alle gemeinsam nach Lösungen suchen?



    Liebe Grüße

    Lupus

    Ja Lupus , man soll nicht spalten und alles über einen Kamm scheren. Aber bisher wurde umgekehrt nur negiert und relativiert. Ich muss Dir ehrlich sagen, hängt wahrscheinlich mit meinem Temperament zusammen, ich glaube, ich wäre an Cukis Stelle nicht gewichen. Ich werde in solchen Situationen eher zorniger und sturer. Nur noch die Faust in der Tasche und nachgeben? Das funktioniert doch nicht mehr, sondern wird als Schwäche ausgelegt. Wenn ich mir dann eine blutige Nase hole, dann war es das wert. Den Respekt, den man von mir verlangt, erwarte ich auch von jedem anderen. Warum soll man, obwohl im Recht, nur um des lieben Friedens willen einen Rückzieher machen? Genau das passiert doch die ganze Zeit und das Ergebnis ist, man muss sich immer mehr einschränken. Mir ist es auch egal, ob es ein Deutscher ist, der mich wegen des Hundes blöd anmacht, oder ein Ausländer. Und ja, es gibt auch positive Beispiele. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, nachdem ich diesen Afrikaner?? angesprochen hatte: Es war auf unserer alten Chaussee Richtung Lampertheim. Das ist eine stillgelegte Bundesstraße, die eigentlich nur noch Sparziergängern und Radfahrern vorbehalten ist. Ab und zu fährt auch mal hier ein Auto zu den Aussiedlerhöfen. Hier lief ich morgens mit meinem Hund, wie sich's gehört, gegen die Fahrtrichtung. Mir kam ein junger Asylant auf dem Fahrrad entgegen und machte schon ca. 5-10 Meter einen großen Bogen um mich. Ich sah seinem Gesichtsausdruck an, dass er wegen Charly ängstlich war. Daraufhin habe ich ihn spontan angesprochen und gefragt, warum er denn so ängstlich ist (natürlich in Englisch). Er bestätigte, dass er Angst vor Hunden und auch vor Charly hat. Nachdem ich ihn beruhigt habe endete das Ganze damit, dass er zu uns kam und Charly vorsichtig streichelte mit dem Kommentar "...big dog, but nice dog...". Wir verabschiedeten uns freundlich und er fuhr lächelnd davon.

    Was ich damit sagen will, man kann auf die Leute zugehen, wenn die Situation es anbietet. Aber das was Cuki erlebt hat ist für mich ein NoGo. Hier wehre ich mich und halte dagegen. Das ist die einzige Sprache, die diese Leute verstehen.

    Ich will nicht mehr der dumme deutsche Michel sein.:|

    Ich denke man kann nix weiter machen als schauen das man seinen hund im Griff hat , sich gut Verhalten und hoffen das sich alles wieder beruhigt.


    Hast du gar keine Möglichkeit umzuziehen cuki ? Jetzt nicht aktuell nur deswegen sondern allgemein weg aus wien bzw in einen Vorort?

    ...und genau das ist m.M.n. nicht mehr angesagt. Man kann nicht mehr alles aussitzen und warten, bis es ganz zu spät ist. Ich versuche es im Kleinen: Wenn ich mit meinem Hund durch den Ort laufe (Charly ist hier wirklich brav und cool) habe ich bei "Ur-Einwohnern" kein Problem, da viele meinen Hund schon kennen und ihn freundlich anschauen. Beim Einkauf wird er beim Bäcker oder Metzger draußen angebunden, in ausreichendem Abstand zu den Passanten, er liegt ruhig da. Wenn er mal nicht dabei ist, wird schon des öfteren nach ihm gefragt.

    Wenn mir aber Zugezogene aus dem afrikanischen oder arabischen Raum begegnen (mir ist bekannt, dass sie keine Hunde mögen), dann gehe ich mit gutem Abstand, aber erhobenen Kopfes und selbstbewusst an ihnen vorbei - die Augen immer geradeaus. Ich vertraue auf meinen Hund, dass er nichts macht und ich lass mich nicht mehr einschüchtern, oder verunsichern. Nicht mehr...

    An die Hetze alleine kann man sich gewöhnen, aber wenn noch die Angst mitschingt das mein Hund sein Leben lang nur mit Maulkorb und mit Leine gehen darf und zwar völlig unschuldig und egal ob er ein guter Beispiel war oder nicht dann wird mir schlecht.

    Asnea ja Wien war immer anders :(

    Ja Roopa die Menschen sind schuld, aber die Tiere bestraft

    Es ist schon traurig, wenn man sich als unbescholtener Bürger und Hundebesitzer solchen Attacken aussetzen muss. Und ich hoffte schon, schlimmer geht nimmer, aber das könnte ein Irrtum sein.

    zum Glück nicht ganz Austria bisher ist so was nur für wien geplant bzw eventuell auch in nieder österreich.

    Der Rest hat bisher noch nichts zu befürchten.

    Zum Glück haben wir in Vorarlberg eine andere Regierung als wien.


    Ansonsten roopa hast du völlig recht die Gefahr von einem "Menschen" verletzt oder sogar getötet zu werden ist um ein Vielfaches höher als ein tödlicher bzw schwerer hundebiss.

    Bei aller PC, wir wollen doch nicht um den heißen Brei herum reden. "Menschen" , das sind eindeutig unsere neuen Mitbürger(nicht alle!) die uns und unsere Hunde nicht gerade lieben. Man muss die Dinge auch mal offen aussprechen können, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden.:rolleyes:

    Bei der Größe denke ich auch, dass das Gewicht von Charly in Ordnung ist. Harras ist auch SEHR groß und wiegt über 50 kg und ist nicht dick.

    Respekt! 50 Kg, die zu halten sind. Was machen Deine Knochen? :rolleyes:Charly ist jetzt zwar besser zu händeln, aber bis dahin hat da mich einige Gelenkentzündungen in Hand und Schulter gekostet. ;(

    Diese Hunde findest du eher weniger im Sport,im Leistungssport so gut wie gar nicht..

    Auch bei der Hochzucht nicht?Diese DSH werden doch hauptsächlich auf Schauen vorgestellt? Oder bringe ich da etwas durcheinander? Bei unserer ansässigen SV-Ortsgruppe gehen alle mir ihren Hunden wettkampfmäßig auf Schauen.

    Ich blick das nicht so ganz. :/

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    Nach diversen Hüttenwanderungen und weitgehendem Verzicht auf Kohlenhydrate hat sie 1,5 kg weniger. Jetzt gefällt sie mir richtig gut.

    Ich achte auch auf das Gewicht von Charly. Erst recht, nachdem mir der TA gesagt hat, dass die meisten Hunde sich nach der Kastration dahingehend verändern, dass sie ruhigerer werden, weniger markieren und vermehrt zu Übergewicht neigen. Bei Charly trifft das allerdings nicht zu. Lässt sich nicht über Futter motivieren, markiert wie vorher und ist noch genauso ein Energiebündel, wie vor der Kastration. Diese ist jetzt 3/4 Jahr her. Trotzdem bin ich, was das Gewicht angeht, nach Euren Threads etwas verunsichert. Der Hund von Terrortöle wiegt knapp 27 Kg, Deine Hündin keine 30 Kg. Hab Charly erst gestern gewogen und er wiegt 36 Kg bei einer Größe von 67 cm. Also einiges an Gewicht mehr, als Eure Hunde. Habe kein Gefühl/Vergleich was so ein Hund wiegen sollte, ohne dass es ungesund ist. Zugeben, es ist ein Rüde. Aber macht das solch einen Unterschied? 20181013_184613.jpg

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    Manche Züchter haben wohl immer noch nicht kapiert, das viele Menschen einen Schäferhund haben möchten, wie er früher mal war.

    Die "vielen Menschen" sind vlt. Otto Normalverbraucher, so wie ich, die einen DSH als Familienmitglied, als Begleiter im Leben haben möchten. Könnte mir vorstellen, dass im Sport aber nur solche DSH gefragt sind, die dem Schönheitsideal, wie es der Verband vorgibt, entsprechen? Vlt. müsste der Verband sich hier auch neu orientieren. Muss ein Züchter sich nicht mehr oder weniger zwangsläufig an der Nachfrage im DSH- Sport orientieren, wenn er erfolgreich züchten will bzw. die Welpen auch verkaufen will? :/

    Meldet ein Züchter so einen Wurf nicht dem SV, ist das ein Verstoß gegen die Satzung bzw. Zuchtordnung.

    Danke für die prompte Antwort. :) Allerdings wollte ich mit meiner Frage jetzt nicht den Züchter in die Bredouille bringen. Hoffe nicht, dass er jetzt Schwierigkeiten bekommt. ?

    Das war nicht meine Absicht!!

    Wusste nicht, dass das so gravierend ist. Es wurde doch niemandem geschadet?

    Warum diese Vorschrift?:/

    vorerst nur liken. Vielen, vielen Dank , dass Du es mir so detailliert und ausführlich erklärt hast. :thumbsup::*Du kennst Dich wirklich gut aus!! Charly's Eltern stammen beide aus dem Zwinger "von der Kahler Heide". Wie ich bei meiner Vorstellung geschrieben habe, wurde seine Mutter Carlina unbeabsichtigt vor ihrem Verkauf an die jetzige Besitzerin von einem der Rüden gedeckt. Da man nicht wusste, welcher der Rüden es war, bekam er auch keine Papiere, was mir aber überhaupt nicht wichtig ist. Du kennst Dich ja sehr gut in der Schäferhundszene aus. Weißt Du welche Linie dieser Züchter züchtet? Weil es mich interessierte, welcher Linie nun Charly angehört, war ich auch auf deren Homepage. Habe aber keinen Hinweis dahingehend gefunden. Ist auch für mich viel Fachchinesisch.

    Noch eine Frage:

    Haben nicht die Hunde beider Linien eine abfallende Rückenlinie?


    Danke schon mal im Voraus.!!

    :*

    Hallo Ihr Lieben,

    wie Ihr wisst, bin ich ja eine Hobby- Hundeliebhaberin/-besitzerin und kein Profi hinsichtlich Zucht und Sport beim DSH. Jetzt meine Frage: Was ist unter Hochzucht bzw. Leistungszucht zu verstehen? Mir wurde u.a. gesagt, dass der DSH aus der Hochzucht meist im Sport hauptsächlich auf Schauen geht, während bei den Hunden aus Leistungszucht mehr der Schutz-, und Wachtrieb im Focus steht. Ist das so? Kann mir das jemand vielleicht erläutern und erklären, warum man diese Unterschiede macht?

    Danke schon mal im Voraus!

    :)

    Wir sind ja zurzeit in den Bergen - Askjas Haut reagiert hier immer besonders empfindlich. An den ersten 3 Tagen hat sie sich sehr gekratzt und geknibbelt, die Haut war sehr gerötet, kleine entzündete Stellen. (Da gebe ich dann Clorexyderm drauf, Puder und auf die wunden Stellen Isaderm.)

    Aber was ich sagen wollte: sie bekommt seit einer Woche Bierhefe aufs Futter - und siehe da: Juckreiz kaum noch vorhanden, sie kommt endlich zur Ruhe, die wunden Stellen komplett abgeheilt.

    Gute Idee! Wenn Charly sich mal wieder so heftig kratzt, werde ich das auch mal probieren. Bisher hatte ich dann immer Lymphomyosot mit Wasser verdünnt gegeben. Hilft auch, aber dauert in der Wirkung. :)