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Cinja
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  • Community und Forum zum Thema Deutsche Schäferhunde und artverwandte Hunderassen

Beiträge von Cinja

    Okay, 5 x 5 m sind ja echt groß. Ich habe mit ca. 1 x 1 m gearbeitet. Allerdings das Viereck auch nur einmal genutzt und meistens gleich ein zweites oder drittes ausgetreten.


    Mit Spielzeug am Ende wäre ich vorsichtig, wenn Boss sehr triebig auf Spielzeug ist. Gerade weil er auch schon recht schnell ist. Ich bilde zwar das erste Mal einen Hund in der Fährte aus, bin aber mit der Futter-auf-der-Fährte-Methode sehr zufrieden und wird auch von nahezu allen so gemacht, die bei uns (zum Teil sehr erfolgreich) im Fährtensport unterwegs sind.


    Ich habe am Ende immer einen kleinen Futter-Jackpot, der das Ende der Fährte bedeutet. Da ich ja auch auf der Fährte immer! Futter verwende, ist m. M. die Gefahr geringer, dass nur das Ende der Fährte im Kopf ist.


    Zur Schneefährte:


    Ich habe letzten Sonntag eine gemacht. Crazy sucht normalerweise mit sehr tiefer Nase (weshalb ich fast immer einen Lappen dabei haben muss, um ihr die Nase zu säubern, wenn wir auf Acker sind). Aber beim Schnee hat sie auch zwischendurch den Kopf gehoben und mal eben nachgeguckt. Ich denke, wenn man eine Schneefährte macht, muss mehr Futter gelegt werden, damit die Nase mehr unten bleibt. Was aber gut war, sie hat immerhin 6 von 8 Gegenständen angezeigt, obwohl die teilweise im Schnee versunken waren und nicht sichtbar waren.

    Das Halsband wird zusätzlich zum Geschirr getragen. Also die kommt bei der Prüfung auch ganz normal an das Geschirr und das Halsband ist auch angezogen.


    Ich barfe ja auch. Ich hatte mich für das Platinum für die Fährte entschieden und das gibt es auch nur auf der Fährte. Als ich noch in jeden Schritt Futter gelegt habe, habe ich die einzelnen Brocken in der Mitte durchgeschnitten, weil es sonst zu viel geworden wäre. Ich habe Crazy übrigens morgens vor der Fährte immer normal gefüttert. Sie ist eh schon schnell und ich muss am Tempo mit ihr noch arbeiten. Würde sie hungrig auf die Fährte gehen, wäre sie wohl noch schneller.


    Das Buch ist gut, das war auch meine erste Lektüre. Dann habe mir noch das Trainingsbuch Fährtenarbeit gekauft, was ich auch sehr gut finde.

    Ich kann dir nur beschreiben, wie ich es aufgebaut habe.


    Ich habe zuerst auch Vierecke ausgetreten, in die ich Futter gestreut habe. Crazy habe ich dabei aber nicht zusehen lassen, da sie trieblich eh schon hoch ist. Damit hätte ich sie nur noch mehr gepuscht. Zugucken würde ich also eher einen Hund lassen, der richtig motiviert werden muss.


    Ich habe sie dann mit Futter in das Viereck geführt und sie dann einfach machen lassen. Ist sie aus dem Viereck raus, hat sie halt keine Bestätigung in Form von Futter gefunden. Von dem her habe ich da nicht viel gemacht, sondern sie gelassen. Durch die Leine war sie eh etwas begrenzt. Ich habe sie dann auch mit Futter aus dem Viereck herausgeführt. Kurze Pause und dann noch ein zweites Viereck aussuchen lassen.


    Das habe ich ein paar Mal gemacht und dann ein Viereck, das eher einem Dreieck ähnelte, mit ein paar Schritten zum nächsten Viereck gelegt.


    Mir wurde damals gesagt, dafür einen Schritt vor den anderen zu machen, so dass eine Linie entsteht. Man kann aber auch die Schritte schon leicht versetzt voreinander zu setzen. Der Hund soll ja möglichst das Pendeln lernen. Und ich habe in jeden Schritt Futter gelegt.


    Korrigieren würde ich am Anfang wohl noch nicht so viel, ich denke, wenn du ein paar Vierecke gelegt hast, weiß Boss genau, was Sache ist und immer schneller mit der Suche beginnen.


    Futter habe ich geguckt, welches gern genommen wird. Wichtig ist, dass es schnell gefressen werden kann und der Hund nicht lange darauf rumkaut. Ganz am Anfang habe ich ein Bockwürstchen klein geschnitten und das für die Vierecke und zunächst auch für die Fährte genommen.


    Ich habe dann aber auf Platinum umgestellt, da Würstchen und Käse auch gern von Ameisen belagert werden.


    Ob Halsband oder Geschirr musst du gucken, was besser ist. Ich habe das Kettenhalsband auch für die UO, lege es aber auch für die Fährte an. Denn wenn du mal Prüfung machen möchtest, muss, soweit ich weiß, der Hund ein Kettenhalsband tragen, auch wenn du mit Geschirr suchst.


    Bei Befestigung am Halsband und Leine unter dem Bauch durch weist die Leine schon mal den Weg nach unten, birgt aber die Gefahr, dass sich die Leine auch mal um die Hinterbeine legen kann.


    Wenn noch Fragen sind, gerne fragen. Ich sehe mich zwar auch noch als Anfänger auf dem Gebiet, aber wenn ich helfen kann, mache ich das gerne :)

    Ich würde ohne Hund


    - nur ein halber Mensch sein

    - mehr wiegen, weil mehr Zeit zu Essen

    - bestimmt öfter krank sein

    - so manche Tage nicht vor die Tür gehen

    - einige sehr liebe Menschen nicht kennen gelernt haben

    - die Ostsee nicht als tolle Urlaubsregion kennen gelernt haben

    - wohl mehr Geld auf dem Konto haben ;)

    - auch ein kleineres Auto haben und damit siehe Punkt hierüber :D

    - nicht so viele tolle, lustige und schöne Momente erleben

    - aber auch einige traurige Momente nicht erleben müssen

    -mir mein Leben nicht vorstellen können.

    Das hatte Phaja damals auch. Wahrscheinlich beim Mäuseln hat sie sich einen Schneidezahn angeschlagen. Lange war er unauffällig, aber dann fing sie an, zu lecken und der Zahn war auch dunkler geworden.


    Er wurde dann bei TA gezogen. Von selber wäre er nicht rausgefallen, die Wurzel reicht ja doch recht weit in den Knochen. Würde damit auch nicht zu lange warten, denn man weiß ja selbst, wie unangenehm Zahnschmerzen sind.


    Was es gekostet hat, kann ich gar nicht mehr sagen, ist schon ein paar Jahre her. War halt Narkose (und bei Phaja als echtem Wachhund musste 2 x nachdosiert werden...) und das Zahnziehen. Hielt sich also in Grenzen. Es heilte auch sehr schnell und komplikationslos ab.

    Hm, ich bin auch sehr tierliebend, aber wenn mein Hund von einem anderen angegangen wird, dann werde ich auch rabiat.


    Als Phaja damals im Juli ihre Goldimplantate bekommen hatte, bin ich im Oktober darauf an die Ostsee in den Urlaub gefahren. Wir waren noch ein bisschen auf Schonflamme unterwegs und sie sollte noch ein wenig vorsichtigt sein. Ich bin den Leute mit Hund weiträumig aus dem Weg gegangen. An einer Stelle kam mir jemand mit Boxerhündin entgegen, die frei war und auf uns zulief. Ich rief dem Halter zu, er möchte doch seinen Hund zu sich rufen. Null Reaktion, nur blöder Blick. Seine Hündin startete eine Attacke auf meine Hündin und da hat sie auch einen Tritt von mir kassiert, der dem Halter eigentlich gebührt hätte. Aber in dem Moment musste ich meine angeschlagene Hündin schützen. Natürlich tat es mir leid, aber da sinf wir wieder beim Selbstschutz.


    Plötzlich konnte der werte Herr sich auch bewegen und seinen Hund abholen. Ich habe ihm auch gesagt, dass der Tritt ihm gehört hätte. Man hat auch noch deutlich die geschorenen Stellen an den HÜften und am Rücken sehen können, war also offensichtlich, dass Phaja einen Eingriff hinter sich hatte.


    Als wir dem Gespann ein paar Tage später begegneten, konnte er plötzlich seinen Hund zu sich rufen und anleinen. Geht doch. Warum nciht gleich so.

    Nun ist es fast so weit. Bis Montag ist es nicht mehr lange hin. Ich freue mich für euch.


    Falls du dir ein Buch für UO-Training kaufen möchtest, kann ich dir das von Scherk "Gemeinsam erfolgreich" empfehlen. Da wird sehr schön erklärt, wie von Welpenbeinen an spielerisch mit dem Training begonnen werden kann.


    Aber deine Trainerin hört sich auch ganz toll an.