Er ist mit ihr in die Stadt und konnte sich einem Hund bis auf 5 m nähern. Cora hat den Hund wohl aus ca. 30 m Entfernung wahrgenommen, sich aufgeregt, dann auf Geheißen hingesetzt, dann haben sie sich um ca. 5 m genähert, Cora wieder ins Sitz, leichtes Knurren ihrerseits usw. Jedenfalls sind die beiden dann bis auf ca. 5 m bis zu dem anderen Hund rangekommen, alles nach vorheriger Absprache mit dem anderen Hundehalter. Der andere Hund hat wohl die ganze Zeit gebellt...
Wobei ich das als Übung eher kontraproduktiv finde. Wenn üben, dann mit souveränen Hunden, die nicht die Situation noch aufheizen. Später, wenn Cora gelassen reagiert, kann man auch mit Hunden üben, die nicht so ruhig sind.
Und wie vorher schon jemand schrieb, würde ich statt sitzen lassen lieber zügig vorbeigehen. So hat der Hund genügend Zeit, den anderen zu fixieren und sich aufzubauen. Man muss selbst weitsichtiger werden und vor dem eigenen Hund den anderen Hund bereits sehen und entsprechend reagieren, den eigenen Hund ablenken, den Abstand groß wählen.
Ein "Schhhh" zur Beruhigung kann auch nach Hinten losgehen. Der Hund kann es auch als Bestätigung für sein Verhalten annehmen und damit bestärkt ihr das ungewünschte Verhalten (sehe ich hier leider auch öfter, dass Leinenrambos noch beruhigt werden sollen ...).
Gerade Stadtgänge finde ich aber ganz gut zum Üben, denn in der Regel sind hier die Hunde nicht so territorial.