Wir waren am Samstag auf einem zum 2. Mal gegrubberten Rapsacker
Vor dem 2. Grubbern war schon reichlich Raps aufgelaufen.
Da es am Freitag heftig geregnet hat, war er entsprechend nass, der Boden war sehr locker gewesen, hat also auch einiges aufgenommen, aber wir haben beim Legen trotzdem große, dicke Füße bekommen. Mit Sonne und Wind (der war recht deutlich) hat man aber deutlich gemerkt, dass es knapp zwei Stunden später beim Absuchen schon deutlich trockener war.
Vom Gefühl war es also eine eher leichte Fährte. Trotzdem haben beide Hunde ein paar Fehler eingebaut. Crazy überlief tatsächlich 2 GS, kommt bei ihr ja nicht sooo oft vor. Zwei oder drei Winkel überlief sie etwas, dafür waren beiden Bögen i. O. Spitze Winkeln waren auch okay. Zwischendrin drehte sie mal auf gerade Strecke, an Stellen, wo mehr gefledderter Raps war, tat sie sich auch mal etwas schwer.
Die Fährte war offenbar nicht so leicht, wie wir es angenommen hatten.
Eine Situation war richtig super: Wir gingen gleich zu Anfang recht dicht an einem Weg lang, auf dem jemand mit Hund kam, die blieben stehen und guckten, als wir neben denen waren (Abstand ca. 4 bis 5 m), fing der andere Hund sehr aggressiv an zu bellen. Crazy guckte einmal ganz kurz zur Seite und war dann sofort wieder auf der Fährte mit der Konzentration . Das war wirklich klasse.
Die andere Hundeführerin konnte ich aber auch nicht ganz verstehen, da sie weiß, dass der andere Hund sehr heftig auf andere Hunde reagiert. Warum muss man dann stehen bleiben, wenn man sieht, dass andere am Trainieren sind?