Cinja
  • Mitglied seit 21. Juni 2018
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Beiträge von Cinja

    Dänemark würde bei mir allein aufgrund der dortigen Hundegesetze sofort rausfallen.
    Benehmen muss man sich natürlich überall. Aber es kann schnell mal passieren, dass sich zwei Hunde in die Wolle bekommen und dann kann es schnell eng werden.


    Es gibt genügend andere Urlaubsregionen.

    Ich mache das mit meinen Hunden ähnlich, aber doch ganz anders:

    Hund läuft vor, entdeckt das Reh, fixiert es. Ich bleibe stehen, beobschte den Hund genau und sage NICHTS.


    Ich überlasse ohne Einwirkung (rufen) meinem Hund tatsächlich die Entscheidung, ob er das Reh jagen will, oder ob er lieber zu mir kommt.

    Sprintet er los, folgt sofort die positive Korrektur in Form eines sehr scharfen und lauten "Nein!", dann dreht der Hund direkt ab und kommt zurück. Hier gibt es dann nazürlich Lob fürs zurückkommen.

    Genau so mache ich das auch. Crazy kann überlegen, wofür sie sich entscheidet. Manchmal sprintet sie sogar kurz los und stoppt dann, ohne dass ich was gesagt habe, und kommt zu mir zurück. Dann gibt es natürlich Party :)

    Zumal sie wohl auch nicht schmecken (nein, ich spreche nicht aus Erfahrung :D ). Ich meine mal gelesen zu haben, dass die recht bitter schmecken würden und deshalb meist nur getötet, aber nicht gefressen werden.


    Irgendwann habe ich mal eine Dokumentation über die Wüste gesehen, in der eine Spitzmaus es sogar mit Schlangen aufnahm.

    Ich führe häufig (nicht immer) schräg zum Abgang und hab jetzt auch mal an einen Abgang ohne Futter angesetzt und das Futter dann direkt nach dem Ansetzen reingeworfen.

    So mache ich das auch ganz oft.


    Unsere Ackerflächen sind im Moment auch viel zu nass. Auch wenn ich die Erlaubnis des einen Landwirts habe, auf Saat zu gehen, würde ich das bei der Nässe nicht machen, denn dann schadet man ja doch der Saat.


    Ich werde mich am Wochenende mal richtig dopen, damit ich endlich mal wieder eine Fährte mit Crazy machen kann :)

    Mit Phaja hatte ich ja eine Leinenramboline, wie sie im Buche steht. Da waren Hundebegegnungen immer Stress, im Laufe der Jahre wurde es zwar besser, aber entspannt war es eigentlich so gut wie nie.


    Als Crazy in der Pubertät plötzlich auch anfangen wollte, einen entgegenkommenden Hund anzupöbeln, habe ich sie ein scharfes "Lass das!" gesagt und sie körperlich beträgt, mit der Hand wollte ich begrenzen. Sie ist aber mit dem Kopf genau gegen meine Hand gesprungen, hat sich also quasi eine leichte Backpfeife selbst abgeholt. Crazy hat sich erschrocken, guckt zu mir hoch und geht mit mir weiter, wofür es natürlich sofort großes Lob gab. Seit dem sind Hundebegegnungen deutlich entspannter, bis auf eine Todfeindin.


    War das Gewalt? Keine Ahnung. Ich wollte sie ganz sicher nicht schlagen, es hatte ihr mit Sicherheit auch nicht weg getan. Aber es war schwarz/weiß und das konnte Crazy sofort umsetzen und offenbar auch verstehen.

    Hm, also wenn Besuch kommt, muss ich bei Crazy auch ein bisschen aufpassen. Keiner meiner/unserer anderen Hunde war so, da konnte jeder reinkommen. Crazy ist da etwas .... spezieller. Hängt sicher auch ein bisschen vom Typ Hund ab.

    Aber Du weisst ja das Crazy so ist und wenn besucht kommt lässt du sie doch nicht einfach drauf los oder? :)

    Nein, natürlich nicht :)

    Aber wie Axman auch schon geschrieben hat, durch Corona war ja deutlich weniger Besuch, noch weniger als sonst schon :)


    Allerdings hat Crazy das Verhalten auch im Büro gezeigt. Während Phaja die ganze Zeit geschlafen hat und ihr es egal war, ob jemand in mein Büro reinkam oder nicht, war Crazy da von Anfang an angespannter. Also lange, bevor wir überhaupt die ersten Schritte im SD gemacht haben.

    Sie ist auch eher der Typ Hund, der mit fremden Leuten nichts am Hut hat, von Welpe an.

    Phaja war dagegen ein richtiger Kuschelhund und fand fast alle Leute toll :)