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  1. Das Schäferhund Forum
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Nori
  • Mitglied seit 21. Oktober 2018
  • Letzte Aktivität: 26. Juli 2023 um 17:54
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Beiträge von Nori

  • Probleme mit Hundebegegnungen

    • Nori
    • 15. Mai 2019 um 11:52
    Zitat von Azir

    Also ich würde das bei einem eher ängstlichen Hund (so wie du es anfangs geschrieben hast) komplett neu aufbauen.
    Gerade jetzt in dem Alter - üben üben üben - und ich würde nicht das Problem umgehen, indem ihr auf Strecken unterwegs seid, wo du dir vll "leichter" beim Gassi gehen tust, sonder etappenweise schwierigere Gebiete aufsuchen.

    Schritt 1.
    Um einen Hund ablenken zu können, muss er auf die Ablenkung zuverlässig reagieren. Also gilt es hier einmal die passende Ablenkung zu finden.
    Bei manchen Hunden reicht Futter. Bei anderen ist der Ball ein Heiligtum. Andere Hunde sprechen mehr auf ein Lobendes Wort an.
    Hast du die perfekte Ablenkung gefunden, gilt es sie richtig einzusetzen. Der Hund muss schließlich wissen, was er machen soll und was er dafür bekommt, wenn er bei Hunden vorbeigeht.

    Schritt 2.
    Trockenübungen mit der Ablenkung.
    Nehmen wir an, dein Hund liebt Bälle. Der Ball ist seine Belohnung, die darf er auch ruhig sehen oder sich nur auf den Ball konzentrieren. Ich würde ein Kommando verwenden, zb "bei mir". Das heißt, der Hund muss bei dir gehen, kann irgendwohin schauen oder dich, Hauptsache er geht bei dir. Macht er das einige Schritte -> Belohnung -> er bekommt den Ball.
    Erst wenn er diese Übung wirklich intus hat. Also du kannst ihn auch von 5 Meter Entfernung zu dir rufen und er geht neben dir und wartet gespannt auf den Ball, kommen andere Reize hinzu. Sprich du baust diese Übung bei euren Gassirunden ein. Dann ,wenn Menschen vorbeigehen, wenn Hunde etwas weiter entfernt sind. Und dann wenn das wirklich klappt und du und die Belohnung sind wichtiger als alles andere, dann kommt der nächste Schritt.

    Schritt 3.
    Übungen mit anderen Hunden.
    Zuerst bei weiter Distanz , dann verringern und weil man es auch mal ohne Ball an fremden Hunden vorbei schaffen möchte. Baut man dann langsam den Ball auch ab. Bei manchen Begegnungen bekommt er nur mehr ein stimmliches Lob oder eine kleine Streicheleinheit. Bei freiwilliger Kommandoausführung oder wenn es wirklich toll gemacht wurde, würde ich jedoch immer auf die höchstmögliche Belohnung zurückgreifen. & nach der Zeit wirst du sehen, wird der Hund von allein bei Sichtung eines Hunden zu dir kommen und an deiner Seite ruhig vorbeigehen.

    Ein Rat an dich, löse das Problem jetzt, bevor es sich festigt :)

    Wenn du einen alltagstauglichen Hund möchtest, dann setz ihn auch diesen Situationen aus.

    Das oben beschriebene funktioniert, habe es meinen letzten Rüden so beigebracht. Er war halt nicht ängstlich, da ging das schneller.
    Mein jetziger ist eher ängstlich, ich habe das oben beschriebene schon seit klein auf geübt und keinerlei Probleme bei Hunden vorbeizugehen und wir sind dabei Schritt 3 zu perfektionieren .& trotzdem übe ich zeitweise noch immer "trocken", also immer wieder mal dem Hund die Chance geben, ein Kommando wirklich gut auszuführen. Wenn ich merke, es wird wieder schwieriger bei Hunden vorbeizugehen, dann üben wir halt wieder zweimal die Übung ohne äußeren Reiz "bei mir" zu gehen. & wenn der Hund merkt, dir macht es Spaß an anderen Hunden vorbeizugehen und du bringst ein gewisses Selbstbewusstsein mit, weil du dich auf deinen Hund verlassen kannst, dann klappen die Hundebegegnungen schneller als gedacht.

    Alles anzeigen

    Schritt 3.

    Er wird von allein ruhig vorbeigehen .Das soll mir mal einer mit Basko mit fremden Hunden vormachen !

  • Probleme mit Hundebegegnungen

    • Nori
    • 15. Mai 2019 um 11:47

    Wir üben regelmäßig "Suchspiele".Dafür lasse ich Basko absitzen, und verstecke sein Dummy oder werfe es weit weg wohin, woer es nicht sehen kann.

    Erst auf Aufforderung darf er dann die Suche starten. Das geht aber nur, wenn ich vorher genau gescheckt habe, daß da niemand ist. Wäre eine

    Ablenkung da, in welcher Form auch immer - Reh, Hund, Pferd etc. würde er das zuerst "abarbeiten ".Leider. Ich habe es noch nicht geschafft, daß

    ich und meine Aktivitäten oberste Priorität haben. Steinigt mich, sagt, ich bin eine schlechte Hundeführerin, aber so ist es eben.

  • Probleme mit Hundebegegnungen

    • Nori
    • 15. Mai 2019 um 06:06

    Das mit der Ablenkung hatten wir früher alles probiert,Ihr müßt Euch einen Hund vorstellen,der in entsprechenden Situationen

    NICHT ANSPRECHBAR ist, Wurst, Ball etc. haben da Null Wirkung.

    Wir üben ruhiges Fußlaufen und sind momentan so weit, daß wir in einem gewissen Abstand zu Hunden gehen können.

    Das einzige was wir tun können, ist immer wieder den ruhigen Umgang pflegen.

    Als Belohnung gibt es ruhiges Lob.

    Wenn wir Spiele machen oder Übungen mit Dummys oder Bringholz, ist der Ball oder das Dummy die Belohnung.

  • Probleme mit Hundebegegnungen

    • Nori
    • 14. Mai 2019 um 19:09

    Nachtrag : Nicht,daß Ihr glaubt,wir hätten Basko nicht die Welt gezeigt .Wir waren in diversen Hundeschulen, hatten mehrere Hundetrainer.

    Wir hatten ihn sogar früher auch mal auf dem Martinszug mit, waren in Cafes, hatten ihn in diversen Urlauben mit (Sylt,Trier).

    Ich bin öfter mit anderen Hunden früher und Basko gegangen. Als er älter wurde,wurde er zu heftig für die anderen Hunde ,die dann Angst

    bekamen. Er ist anfangs immer sehr rüpelig...und das jagt den meisten Angst ein...

    Das überaus aufmerksame Verhalten hat sich aber nicht geändert...

    Schön wäre natürlich eine große, souveräne ,kernige Hündin, die mit uns gehen könnte,aber finde sie mal, sie darf auch nicht kastriert sein,

    denn die mag Basko nicht...

  • Probleme mit Hundebegegnungen

    • Nori
    • 14. Mai 2019 um 18:47

    Mit Basko war es von Anfang an sehr schwierig. (Wir haben ihn mit 11 Monaten bekommen) In den ersten Monaten hat er uns kaum wahrgenommen,

    weil er nur auf einer Wiese lebte. (und nichts kannte ) Inzwischen bin ich schon froh,wenn ich in gebührendem Abstand an einem Hund vorbeikomme.

    Unsere Erfolge sind klein. Er reagiert immer noch überzogen auf jeden Reiz,und wenn ich nicht aufpasse, kann er plötzlich vorpreschen

    und mir die Leine aus der Hand reißen. Früher hatten wir ihn sogar mal mit in einem Cafe, aber heute wäre mir der Stress zu groß.

    Wir wohnen sehr ländlich .

    Ich fahre täglich mit ihm in ein Waldgebiet in unserer Nähe. Heute war wieder viel los auf dem Parkplatz.

    Normalerweise gehe ich immer einen Bogen oder warte, bis Hunde, Pferde oder Kleinkinder das Feld geräumt haben.

    Heute aber kamen wir zurück und auf dem Parkplatz war eine Gruppe mit ca 4 Leuten, Kleinkindern und ca 4 oder 5 kleinen Mischlingshunden,

    die in der Nähe meines Autos frei herumwuselten. Man setzte sich nicht in Bewegung, sondern blieb stur auf dem Parkplatz, erwartete wohl noch

    jemanden.

    Ich hatte keine Lust,diese sturen Leute anzusprechen und wartete noch ein bißchen und ließ Basko absitzen,da konnte er sich das Gewusel

    ansehen. Er wurde sogar etwas ruhiger dann (wir hatten heute viel Suchspiele gemacht ) und ich konnte,ohne daß er gnadenlos zu den

    Hunden zog, (ich verwende nur normale Lederhalsbänder )nach einer Weile zu meinem Auto gehen. Das Wasser, welches ich ihm oft anbiete, wenn wir noch einkaufen müssen danach, hat er auch glücklicherweise

    im Auto genommen (war also schon etwas entspannter.)

    Für jeden anderen normal,für mich ein kleiner Erfolg !

  • Keine ruhige Sekunde

    • Nori
    • 9. Mai 2019 um 17:40

    Den Hund zeitweise mal zu Hause anbinden auf seinem Platz.

    Eine gemütliche Decke oder Körbchen muß natürlich da sein. Wasser ist ja auch selbstverständlich.

    Durch das Anbinden kann der Hund lernen, zur Ruhe zu kommen. Gelegentlich kann er gelobt werden und an der Brust gekrault werden.

    Auf seinem Platz sollte er natürlich nicht gestört werden. Ein Kauknochen macht den Ruheplatz interessant.

    Er soll auch Gäste nur ruhig begrüßen, wenn Frauchen oder Herrchen dies möchte.

  • Erfahrung für neue Flexleine // Hunde

    • Nori
    • 8. Mai 2019 um 19:56

    Schleppleine finde ich auch gefährlich. Ich benutze längere Lederleinen, wenn der Hund an der Leine gehen muß. da weiß ich, daß die auch halten, .

    Früher habe ich auch öfter eine Schlepp benutzt, hat mir aber nicht so gefallen.

  • Das Leben eines kleinen Eisbären

    • Nori
    • 5. Mai 2019 um 14:50

    Hat mir super gefallen ! Wahnsinn, wie schnell er gewachsen ist !

  • Erfahrung für neue Flexleine // Hunde

    • Nori
    • 2. Mai 2019 um 16:35

    Eigentlich bin ich erstaunt, daß Ihr hier Flexileinen beim Schäferhund benutzt. Mir wäre die erstens zu unsicher und zweitens weiß so der Hund nie, wann die Leine

    zuende ist.

    Von diesen Leinen halte ich gar nichts !

  • Orientierung am Halter

    • Nori
    • 27. April 2019 um 07:05

    Wo gibt es denn das Video über den Schäferhund ?

    Bei der Leinenführigkeit mit Django ist natürlich das Leckerchen für den Django das Wichtige...

  • Grüße aus dem Norden!

    • Nori
    • 22. April 2019 um 22:13

    Herzlich willkommen !

  • Lustige und tolle Erlebnisse mit unseren Hunden

    • Nori
    • 22. April 2019 um 22:06

    Echte Liebe !

  • Zweithund für Schäferhund?

    • Nori
    • 21. April 2019 um 17:38

    Ein wunderschöner Deckrüde.

  • Heute war es endlich soweit:-)

    • Nori
    • 20. April 2019 um 22:02

    Wie alt ist denn Gaius jetzt ? Das ist toll,wenn Ihr die Revier-Melderei so hinkriegt !

  • Orientierung am Halter

    • Nori
    • 18. April 2019 um 23:19

    Ich glaube, es ist sehr schwer ein allgemeingültiges Rezept zu finden, jeder Hund ist anders ,hat andere Vorlieben.

    Harte Arbeit, die wir tun müssen, um uns Respekt zu verschaffen, bleibt uns nicht erspart...

    Wir üben immer wieder beim Spaziergang,wenn genug geschnüffelt wurde, bei Fuß zu gehen.Dann gehe ich ein Stückchen zurück und fordere

    Aufmerksamkeit ein. Die Leine sollte dabei ganz lang und locker sein. Klappt nicht immer,aber wir werden besser und die Nase ist nicht nur am Boden...Das ist dann kurze Momente ein ganz ruhiges Gehen, miteinander, ich sag dann immer zu Basko: jetzt gehen wir zusammen...

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