Beiträge von Nori

    Auf Anregung von Hundetrainern hatte ich für Basko ein schönes Körbchen gekauft -ein Weidenkörbchen XL für Schäferhunde. Das war mit

    vielen Decken ausgelegt. Manchmal, aber schon eher selten, war er drin. Dann wurde mir gesagt, solche Körbchen seien unbequem und man müßte

    ein orthopädisches Hundebett nehmen. Gesagt - gekauft - aber das wurde schon gar nicht angenommen....Fazit : Er liegt am liebsten auf mehreren

    Decken übereinander. Ich kaufe keine Hundebetten mehr. Decken sind viel besser. Die Hunde wollen den Untergrund spüren...das glaube ich wenigstens nach meinen Erfahrungen. Diese ganzen Hundebetten sind alles so menschliche Erfindungen.

    Das Problem beim Trockenfutter, ist ja ,wie der Name schon sagt, daß es hocherhitzt und getrocknet ist.

    Wenn ein Hund Trockenfutter verträgt, ist es m.E. völlig egal, ob man "Aldi "füttert oder etwas Hochpreisigeres. Getrocknet sind sie alle,

    und wie Waschbär schon sagte, ist Aldi nicht schlechter als anderes. Ich kenne eine Hündin, die sogar mit Aldi glänzendes Fell hat.

    Ist also von Hund zu Hund verschieden,was er verträgt.

    Noch ein Nachtrag : Mir ist die Geschichte eines Malis bekannt,der scheinbar wunderbar folgte. Der Hund hatte Prüfungen im Hundesport bestanden mit hohen Punktzahlen - und alle meinten,ein Dreamteam (Hund klebte an dem Bein seines Besitzers) Der Besitzer aber flippte

    gelegentlich aus und der Hund war sehr unterdrückt. Eines Tages hörte ich, daß er den Sohn der Familie gebissen hatte und kurze Zeit

    später, daß das wunderschöne , junge Tier eingeschläfert wurde.....

    Diese Geschichte hatte mich sehr berührt, weil ich mir immer schon dachte, wie lange geht das noch gut.....

    Rabiate Methoden und Strenge sind ja nicht das, was ein Hund akzeptiert bei einem Rudelführer. Was wir immer wieder üben, sind

    Konsequenz und ruhige Wiederholungen. Alles andere, Leckerliebestechungen, oder lautes Schimpfen und Leinenrucke haben bei Basko

    null Effekt. Wenn er zu sehr zieht, gehe ich schnell ein paar Schritte zurück- an der lockeren Leine. Ist mühsam - aber das einzige, was hilft.

    Manchmal brauche ich einen ganzen Spaziergang, bis der Hund auch gedanklich "bei mir"ist...Er ist ein harter Brocken....

    Ein wenig Honig ist sicher okay. Ich habe ihn noch nie verfüttert, weil mein Hund nicht so auf süß steht.

    Also Zucker würde ich meinem Hund aktiv nicht geben. Wie gesagt,ein gewisser Kohlehydratanteil ist gut und wichtig, aber nur ca

    10 bis 15 %. daraus wird dann auch Energie gebildet.

    Warum immer wieder diese Fragen ? Dürfte doch bekannt sein,daß Hunde Fleischfresser sind und große Mengen Getreide nicht

    vertragen,weil ihr System nicht dafür ausgerichtet ist. Genauso wenig würde ich ein Pferd "barfen",das ist der Umkehrschluß.

    Daß kleine Mengen Getreide, besonders Reis, etwas Haferflocken okay sind,ist auch klar. Den Kohlehydratanteil für den Hund kann man aber

    in der Gegel sehr gut mit gekochtem Gemüse und gekochten Kartoffeln decken, wenn Getreide nicht vertragen wird. Ich finde da den Rübenmix

    von Lunderland,verfeinert mit Öl und frischen Blattsalaten durchpüriert nach dem Quellen prima.

    Etwas Kohlehydrate außer dem Fleisch sollten schon dabei sein, nur nicht so viel.

    Es gibt immer mal wieder Berichte, die den Barfern Angst machen wollen. Nach meiner Erfahrung sind die gefährlichsten Orte Krankenhäuser.

    Dort hatte mein Mann nach den Operationen diverse Keime, und ich bekam gleich noch den Noro Virus dazu.

    Unser Basko wird im Januar 7 jahre alt,und wir (bzw. ich ) haben ihn dann gebarft, nachdem er diverse Industriefutter absolut nicht vertragen

    hat.

    Was ich auch sehr wichtig finde, ist die Lagerung des Fleisches. Nach dem Tipp von Swanie Simon taue ich es im Wasserbad auf und lege es dann

    in extra Behälter ,die nur für den Hund sind. Die kommen dann in den Kühlschrank, die Deckel sind leicht geöffnet, damit Luft dran kommt.

    Das Fleisch ist dann im Kühlschrank, bis ich es zum verfüttern in Schalen portioniere und zum Verfüttern eine Stunde ca auf Zimmertemperatur bringe. In den Behältern habe ich immer Fleisch für 2 Tage ca, und bei Bedarf wird ein neues Kg im Wasserbad aufgetaut. So habe ich immer

    aufgetautes Fleisch zum Portionieren. Ich glaube,die Keime entstehen besonders, wenn das Fleisch nach dem Auftauen nicht zügig aus den luftdichten Plastiktüten herausgeholt wird.

    Hallo ! Meldemich mal wieder zurück...

    Also,wenn das angetaute Fleisch noch gut riecht, würde ich es nicht wegschmeißen ! Wär doch sonst Verschwendung. Wir hatten auch mal sowas :

    Die Post hatte eine Lieferung 10 kg Fleisch zu lange unterwegs gehabt. Fleisch roch noch etwas, schmeckte aber dann doch. (Basko ) ich hatte vorher

    überlegt,es weg zu schmeißen...Aber bin froh,daß ich es nicht gemacht habe...

    Knochen .Wenn Du Knochen fütterst,sie dürfen nur roh sein. Und auf die Menge achten. Solltest Du Barf Menus verfüttern da ist auch oft

    schon Calcium drin . In dem Fall muß die Knochengabe daraufhin abgestimmt werden,sonst ist es doppelt gemoppelt und der Hund bekommt zu viel.

    Beim Barfen ist es einfach wichtig, daß man abwechslungsreich füttert : Mal Rind, mal Lamm, meist Pferd ,gelegentlich Huhn. Innereienund Pansen in

    den benötigten Anteilen ( lt Swanie 15 bis 20 Prozent. Dann noch Tierfett ergänzen,so daß insgesamt ca 17-20 Prozent erreicht wird (meist hat Barffleisch

    nur 10 % Fett.) dann noch hochwertige Öle als gelegentliche Zugabe Lachsöl oder Swanies Öl,aber das hat Basko nicht so gut vertragen.

    Manchmal nehme ich einfaches Olivenöl, was ich ins Gemüse mische.

    Damit mache ich mir keinen Kopf : Es gibt eingeweichte Lunderland Rübenmix Flocken, mit frischem Salat und Öl durchpüriert.

    Gelegentlich eine gekochte Kartoffel oder eine rohe Möhre mit dazu, und ca 1x die Woche eingekochtes Ei (wegen dem Avidin im rohen Eiweiß )

    Es macht einfach Spaß,dem Hund sein Futter so zu bereiten : Er stinkt nicht nach Hund und macht nur 1 bis 2 moderate Hinterlassenschaften,

    keine Berge von unverdauten Kohlehydraten ,so wie dieTrockenfutter-Haufen meist aussehen !

    Ja, ist so schwer zu erkennen. Wichtig finde ich auch, ob er nie satt ist oder doch...Du merkst dann, wann Dein Hund zufrieden ist...

    Du kannst auch wiegen...

    Unser Hund war bei der Ankunft mit 11 Monaten und 63 cm Schulterhöhe mit 22 kg definitiv zu dünn....Und er war nie satt, hatte Durchfall und

    war nicht zufrieden...Das mußte natürlich herausgefunden werden,was ihm fehlte, und das kann nur ein guter Tierarzt.

    Es ist auch so !! Aber man kauft die Halsbänder trotzdem !! Jedenfalls ist es bei mir so. Das Lederband habe ich auch, als leichtes

    "Haushalsband"..Wobei der Basko in Haus und Garten meist gar nichts anhat....Aber wenn sich Besuch ankündigt ,muß er eins haben,weil ich ihn dann

    festbinden muß.

    Bei Swanie Simon steht ja das Verhältnis : Als Gesamtration 50 Prozent Muskelfleisch, 20 Prozent Pansen, 15 Prozent gemischte Innereien und

    15 Prozent gemischte Knochen.

    macht in Swanies Plan ungefähr 3 Mal pro Woche.

    Da wir keine Knochen füttern können, bekommt Basko als 30 kg Hund ca, 5,8g Knochenmehl täglich

    Steht alles sehr schön in "Das Barf Buch " von Nadine Wolf

    Ja, das wollte ich noch hinzufügen : Wenn Trockenfutter, dann Josera . Ist das einzige,was Basko so leidlich vertrug, wenn auch mit

    Riesen- Output.