ich hatte das ja mit meinem dalmatiner auch und wir hatten trotz der probleme mit fremden menschen wunderschöne 12 jahre miteinander ![]()
ja man muss sich arrangieren und vorplanen was wie geht und ja es gab phasen da war es echt anstrengend und ja es gab sachen die konnten wir einfach nicht machen ... aber trotzdem war er mein "seelenhund" und ich hab heute noch tränen in den augen wenn ich im garten an der stelle stehe wo ich in begraben habe
als er ca. 4 oder 5 jahre alt war stand ich kurz davor ihn abzugeben, aufgrund von scheidung, jobangst, alleinerziehend ... ich hatte 2 wochen in denen ich vorbereitungen dazu getroffen habe und während dieser zeit ist mir klar geworden ich will nicht ohne ihn, egal wie anstrengend es werden würde, wir gehen weiter durch dick und dünn gemeinsam - die vorstellung ohne ihn erschien mir unerträglicher als die anstrengung mit ihm in der eh schon für mich schwierigen zeit
als ich das für mich klar hatte war die anstrengung dann auch irgendwie nicht mehr so schlimm für mich, ich führe einen recht zurückgezogenen lebenstil, so dass das auch für ihn passte und wir wenig mit fremden in kontakt kamen
wir waren 12 jahre 24/7 zusammen, haben gemeinsam im wald genächtigt (er mehr angst als ich), sind durch norwegen getourt und haben gemeinsam geangelt, haben das ein oder andere seminar besucht und haben jeden tag gemeinsam streifzüge oder radtouren gemacht, wir haben die beschissene op gemeistert und auch 2 umzüge hat er mit mir mitgemacht, ich musste rücksicht nehmen auf seine erkrankungen und andere würden es durchaus als eingeschränkung bezeichnen, aber mir hat das zusammensein mit ihm immer mehr gegeben als ein alberner shopping stadtbummel oder ein oberflächiges treffen mit losen bekannten
für mich bedeutete dieses problem mit fremden nicht die sooo große einschränkung wie es das vll. für einen anderen menschen der geselliger ist als ich es bin bedeuten würde und ich bin sehr vorausschauend, d.h. ich konnte da eventuellen "streichelattacken" auch rechtzeitig aus dem weg gehen bzw. wir hatten definitiv an der ein oder anderen stelle auch einfach nur glück ... das der hund selbst total überrumpelt war und über sich ergehen liess :-/
wir haben anfangs versucht an dem problem etwas zu ändern und haben uns mit x trainern versucht irgendeine toleranz zu erarbeiten, aber das hat nicht funktioniert und dann war irgendwann aktzeptanz das einzige was für uns beide die beste lösung erschien
ich hatte den vorteil, dass dustin fremde menschen sofort aktzeptierte sobald diese einen hund dabei hatten, daher konnten wir an der ein oder anderen stelle auch einfach "neue familienmitglieder" mithilfe eines geborgten hundes einschmuggeln ![]()