nette
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Beiträge von nette

    wir waren heute mal auf einer Hundeausstellung und fanden es ziemlich interessant :thumbup: (früher sind wir nur zum gucken und shoppen hingegangen, jetzt hatten wir direkt auch Interesse am Ring zu stehen und tatsächlich sich die Hunde und das Verhalten genauer anzuschauen)

    wir sind mit ein paar Leuten u.a. auch Züchtern ins Gespräch gekommen und haben mal die ersten Fühler ausgestreckt

    zumindest sind wir uns einig - mein Mann und ich, was wir wollen und was wir nicht wollen

    das ist schonmal gut, dass auch mein Mann eine "kleine Hexe" ziemlich gut finden würde :D :D :D


    wir haben aus einer Zucht in der Nähe eine Hündin kennengelernt, da können wir uns gut vorstellen, diese Züchterin mal genauer im Blick zu behalten, den die Hündin war echt Zucker :love:

    Also nur um das nochmal deutlicher zu machen: meine Entscheidung für einen Zweithund mache ich nicht davon abhängig, ob Lexy jetzt am Hundeplatz ausflippt weil ich mit einem anderen Hund darüber renne.

    Ich gehe aus meiner jetzigen Sicht davon aus, dass das eine reine Lern- und Gewohnheitssache ist, die sie lernen wird

    und ich sehe tatsächlich aus diesem Lernding auch etwas positives für mich und Lexy.


    Das sie irgendwo allein abliegt, das kennt sie und ist auch kein Ding - auch kein Ding wenn ich mich dann spassig beschäftige - das haben wir von klein auf geübt.

    Angeleint geht das auch mit anderen Hunden auf dem Platz. Ohne Leine bisher nur bedingt bis zu einem gewissen Grad an Action bzw. je nach dem was für Hunde auf dem Platz sind - hier haben wir leider Übungsdefizite die ich nur schwer ausgleichen kann - weil es mir an Möglichkeiten fehlt.

    Aber das ich mit einem anderen Hund Spass hatte, das kannte sie ja bisher noch nicht und das werden wir dann üben - absolute klar.


    Mir ging es darum, ob ich aus diesem "Eifersuchtsdrama" etwas ablesen kann, was auf das Zusammenleben mit einem weiteren Hund hindeuten würde. Das sich hier etwas auftut was ich nicht auf dem Schirm hatte

    und hier wollte ich einfach mal eure Erfahrungen wissen.


    Ja mag sein, das sich tatsächlich etwas verkopft an die Sache Zweithund rangehe, ich versuche mich im Vorfeld einfach so gut es geht zu informieren und Dinge abzuklären - ich hab ja auch noch 1 Jahr Zeit :D

    mal eine Frage die mir noch aufgefallen ist beim letzten Training:


    Lexy kennt es nur wenig, dass wir uns in ihrer Anwesenheit mit anderen Hunden beschäftigen, bisher ging es da nur so um: "ich streichel und red mal mit nem anderen Hund" und da war es bisher immer so, da versuchte sie sich schon auch in den Vordergrund zu stellen, aber es hielt sich im Rahmen und war nicht aggressiv oder so


    aber jetzt hab ich beim letzten Training 2 Durchläufe komplett mir Action mit einem anderen Hund gemacht und Lexy ist auf ihrem Platz ausgeflippt

    wenn ich das allein machen würde, dann wäre es ihr egal, aber mit Hund geht für sie gar nicht


    da stell ich mir die Frage - ist das eine reine Übungssache oder ist das ein Verhalten von dem man auch schliessen kann es könnte bei Zuwachs durch einen Zweithund zu Problemen führen?

    ich hab heute leider kein Foto oder Video, aber dafür muss ich mich einfach hier mal freuen

    wir waren heute auf einem neuen Trainingsgelände für einen Agilitystunde und es hat uns beiden so viel Spass gemacht :love:

    ich hab ja in meinem alten Verein quasi 3 Jahre in Folge keinen Teilnehmerplatz fürs Agility bekommen und alle anderen Vereine im Umkreis bieten entweder nix passendes an, oder sind zu weit weg, als das ich es mit meinem Job vereinbaren könnte und so hab ich die letzten Jahre immer nur sporadisch mit ihr Gelegenheiten nutzen können die sich bieten


    nun hat sich diese neue Möglichkeit aufgetan und wir schauen uns das jetzt mal ein bischen an wie das so funktioniert

    aber die erste Stunde zumindest war richtig gut, Lexy hat ihren geliebten Tunnel wieder und ich endlich Platz und Freilauf "im Gerätetraining" und vor allem auch die Möglichkeit mit kontrollierter Ablenkung zu trainieren

    jetzt waren nur 2 Hunde heute mit auf dem Platz, aber für den Anfang war das genau richtig

    es war echt eine richtig schöne Trainingsstunde :love:

    der Tipp gefällt mir, aber ich weiss nicht so richtig wie ich das anstellen soll - ich kenne aktuell niemanden mit Mali :/

    in beiden Vereinen ist niemand mit Mali und ich hab hier im Gassiumkreis von 20km auch noch nie einen getroffen :(


    Der Plan ist mal auf Ausstellungen zu gehen und vll. den ein oder anderen Züchternamen aufzuschnappen


    Dann ist eine Züchterin hier in einfach erreichbarer Nähe die auch einen Hundeverein hat, meint ihr die kann ich einfach mal anschreiben und um Rat fragen? Machen Züchter das?

    Ich meine so wie ich das bisher sehe, gibt es bei Malis auch Wartelisten für die Würfe - da wird es der Züchter vll. gar nicht nötig haben noch Beratung für irgendwelche vielleicht Interessenten zu machen oder?

    Hallo Ihr Lieben,


    ich hatte ja vor kurzem hier die Frage bezüglich wann ist der passenden Zeitpunkt für einen Nachfolgehund oder als Zweithund.

    Die ganze Diskussion hat mich zum Entschluss gebracht, dass ich nicht warten will bis Lexy nicht mehr bei uns ist (was ja hoffentlich noch lange dauert), sondern das wir das als Thema Zweithund angehen. Ich geb zu ich bin voll im Fieber drin :) aber ich bin natürlich vernünftig genug um nix zu überstürzen. Trotzdem hab ich angefangen nach Züchtern zu suchen. Dieser Faden hier soll mir ein wenig als Gedankenstütze dienen und ich erhoffe mir auch schlaue Tipps von Euch. Es ist meine erste Suche nach einem Züchter, ich hatte bisher meine Hunde nur von privat.

    Ich hab mich ja entschieden, dass der nächste Hund ein reinrassiger Mali werden soll. Also hab ich mich bei Working Dog mal umgeschaut und bin quasi schon gleich zu Beginn mit der Frage konfrontiert - spielt der Zuchtverband eine Rolle? Also RSV2000, DMC, BSD , BSB - da wird einem da ja schon schwindelig.

    Muss ich mir darüber Gedanken machen in welchem Verband der Züchter angeschlossen ist? Also beim ersten lesen konnte ich jetzt bei den einzelnen Verbänden irgendwie keine Unterschiede gross feststellen. Schreibt ja jeder auf so ner Webseite nur schöne Sachen rein :/


    Grüßle

    Annett

    Hallo zusammen,


    ich will den Faden von Vanilla Coke nicht sprengen, aber mir fallen noch zig Sachen dazu ein, daher mal ganz allgemein dieser Faden hier.


    Welche Mißverständnisse haben sich aufgetan beim ersten zusammenleben mit Hund und vll. sogar auch noch beim zweiten oder dritten?


    Ich fang mal an: Ich dachte vor dem ersten Hund ich bin gut vorbereitet, hab Rassebücher gelesen und hatte zu der Zeit sehr oft eine kleine Tagespflegehündin. Dann kam mein erster eigener Hund.


    Ich dachte ok, der ist ja jetzt kein ganz kleines Baby mehr, der ist stubenrein. Dass war der erste Irrtum. Hier musste ich zuerst lernen den Hund zu lesen und sofort mit ihm rausgehen ansonsten kann ich die Bude wischen. Und ich hab oft gewischt X/


    Dann dachte ich Hunde fressen Trockenfutter und davon so einen Plastikbecher voll und dann kommt nen schöner Haufen raus und gut ist. Ne nix da, die klauen auch aus Mülleimern raus, die zerlegen den gelben Sack und die fressen draussen alles was sie ins Maul kriegen - inkl. Giftpilze, Menschen oder Tierscheiße, Dönerreste mit Alufolie =O oder gar Giftköder :cursing:

    Und sie vertragen nicht alles davon, dementsprechend kommt es zu erbrechen und Durchfall und stinkenden Pupsen. Oder eben zur Erkenntnis der Hund ist krank. Ich hab ein halbes Jahr einen Input/Outputplan geschrieben bis ich wusste habe was der Hund fressen kann und was nicht und die Untersuchung beim Tierarzt noch dazu um eben abzuchecken wegen eventueller Krankheiten. Dustin war krank und brauchte was anderes als nen Plastikbecher voller Trockenfutter und trotzdem sah er immer aus als wäre er kurz vorm verhungern.


    Gassi gehen: oh was war ich enttäuscht, ich dachte man geht halt 3 x am Tag schön entspannt durch den Wald spazieren und der Hund trödelt ( so wie die kleine Tagespflegehündin) gemütlich neben einem her. Tja hab mich auch hier getäuscht. Der Hund zog wie ein Ochse an der Leine von links nach rechts und im Stop and Go Verfahren hüpfte er mal hierhin und mal dahin und hörte keinen Meter auf mich und zog mich quasi von Maulwurfhügel zu Pfütze wie er wollte. Der musste das erst lernen wie das geht und hier kam ich - weil ich bin wie ich bin, dann auch an gewisse Grenzen.


    Jagen - im Rassebeschreibungsbuch stand damals " auch als Jagdhund kann man ihn begeistern"

    Also klar stand da für mich fest, ok der Hund wird es also bei mir nicht lernen und ich gehe nicht jagen, daher macht der das nicht 8)

    ehm ja da wurde ich mehrmals eines besseren belehrt, angefangen damit, dass er eines Tages mit Nachbars Huhn im Maul vor der Tür stand - nachdem er meinem damaligen Mann beim joggen abgehauen ist und sich an den Hühnern in Nachbars Garten vergriff

    Mein Dalmi war ein passionierter Jäger ||


    Dalmatiner sind lustig und wollen überall dabei sein und Beissen tun nur die Hunde die geschlagen werden und schlimme Erfahrungen gemacht haben. Ne war nicht so, es gibt Hunde die mögen einfach Menschen nicht oder haben eine gewisse Individualdistanz und möchten nicht einfach von jedem angefasst werden. War ein harter Lernprozess und die größte Enttäuschung überhaupt und zwar dann auch in Bezug auf mich. Denn ich hab es nicht hinbekommen, dass er ein menschenfreundlicher Hund der sich von jedem Anfassen lässt wurde. Ich hab lange gebraucht um in diesem Punkt meinen Frieden zu finden.


    Thema haaren, also Dalmatiner haben ja keine Unterwolle und in vielen Rassebeschreibungen heisst es dann, es gibt nicht den Typischen Fellwechsel wie bei andere Hunden und es ist pflegleicht. Gut pflegeleicht heist es lässt sich leichter Bürsten als Langhaar, aber auf die Menge Haare die der Hund das ganze Jahr über verliert war ich nicht vorbereitet =O Und das die Haare sich dann auch noch überall festsetzen und nicht mehr abgehen wusste ich auch nicht.


    Ich war sehr naiv als ich meinen ersten Hund holte und hab vieles von dem was in der Rassebeschreibung stand nicht als das wahrgenommen was es ist und wie es sich auf ein zusammenleben auswirken kann. Nicht muss, aber im schlimmsten Fall eben auch echt ne Herausforderung mit sich bringt, die vll. sogar von einem selbst verlangt sich zurückzunehmen.



    Welchen Mißverständnisse hattet ihr so?

    Hallo Julia,


    herzlich willkommen hier im Forum.


    Ich kann ein bischen nachvollziehen wie es in Dir aussieht, denn mir ging es bei meinem ersten Hund fast genauso. Allerdings hab ich meinen Hund keine Sekunde gehasst - ich war einfach nur mega überfordert und fühlte mich getäuscht was das "versprochene" Zusammenleben mit Hund angeht.

    Auch bei anderen Rassen gibt es solche "Charakterhunde" :) Meiner war ein Dalmatiner.

    Ich hatte nach 3 Jahren großer Anstrengung mit gefühlt wenig Erfolg schon tränenreich den Auftrag zur Vermittlung erteilt, aber dann bereits einen Tag später bei der Vorstellung ohne diesen Hund zu sein ging es mir so schlecht, dass ich wieder abgesagt habe.

    Ich akzeptierte, ich betrieb Management und ich verzichtete auf manches. Trotz bestimmter Probleme im Alltag draussen, war er ein toller Hund und der liebste und loyalste Kuschelhund innerhalb der Familie.

    Sicher wäre er bei jemand anderen anders als mit mir, aber ich war halt so wie ich war. Also hiess es das Beste draus zu machen und das haben wir getan. Ich bin froh die Entscheidung getroffen zu haben das er blieb. Wir hatten wunderbare Jahre mit vielen tollen Sachen und Erlebnissen. Ich konnte ihm ein schönes Leben geben - auch wenn wir eben 2 seiner Baustellen bis zu seinem Lebensende nicht hinbekommen haben, sondern nur drumrum arrangiert haben. Aber er war mein ein uns alles, mein Tröster, meine Freude und während meiner Scheidung neben den Kindern auch ein bischen mein Halt.

    Ja es war manchmal anstrengend, ja es bedurfte etwas Organisation und ja es wurde nur mit der Entscheidung das er bleibt nicht plötzlich leichter. Aber ich wollte es und ich wuchs an dieser Aufgabe. Ich lernte mit ihm und durch ihn sooooo viel mehr als ich hätte mit einem Wuffi der einfach im Alltag mitlief hätte lernen können. Ich bin meiner Knutschkugel so dankbar das ich ihn in meinem Leben hatte <3


    Warum schreib ich das? Mir hat es damals tatsächlich geholfen diese innere Entscheidung "für" den Hund zu treffen. Damit wurde es nicht einfacher, aber meine innere Belastung und Überforderung haben sich irgendwie verändert gehabt. Zu akzeptieren das dieser Hund ist wie er ist und mir mir zusammen eben das ergibt was es war, hat eben auch ein Teil des Drucks raus genommen. Zu akzeptieren das er kein "Mitläuferhund" ist, hat mir geholfen mich von meiner doch sehr naiven Vorstellung des Zusammenlebens mit Hund zu verabschieden und ich konnte mich nochmal besser auf ihn und die Situation einlassen.


    Zu einigen Deiner Aussagen noch folgende Anmerkung:

    -Kastration hat bei uns gar nix verändert

    - jeder Hund wird im Laufe seines Lebens mal krank, einige mehr andere weniger - aber das ist total normal - wie bei Menschen auch - daher kann ich nicht so ganz nachvollziehen, wie das in die "Aufsummierung" im ersten Post mit reinspielt

    - " der Hund ruiniert dein Leben" - mh kann ich ehrlich gesagt jetzt aus Deinem Post nicht ganz rauslesen warum? Weil er Erziehung und Training braucht? Weil er kein einfacher Mitläufer ist, sondern Anforderungen ans Zusammenleben stellt? Das wird mir aus Deinen Post noch nicht ganz klar.


    Mir hat auch folgendes in der Zeit viel zum nachdenken beschert: Du hast genau den Hund bekommen den Du brauchst und man bekommt immer so viele Päckchen wie man tragen kann.

    Eventuell gibt Dir die Aufgabe, vor die Dich dieser Hund stellt, genau die Aufgabe die Du für Deine eigene Entwicklung brauchst. Warum z.B. bist Du bei jeder seiner "Kleinigkeiten" sofort auf 180?

    Oder das hier: "mein Großer war der einzige, der Krawall gemacht hat und wir mussten immer abseits von den anderen trainieren, was sich auch mies angefühlt hat."

    Du siehst eventuell nicht was der Hund braucht, sondern Du stellst Dich in den Mittelpunkt - könnte auch eine Lernaufgabe sein ;)


    Ich finde es legitim über eine Abgabe nachzudenken, wenn es für beide Seiten das Beste ist. Aber ich finde es eben auch eine gewisse Pflicht sich selbst zu hinterfragen ob man es sich einfach nur leicht machen will. Denn dann wäre die Frage ob nicht per se Hundehaltung nicht geeignet für einen ist.

    Hallo Ihr Lieben,


    ich hab mir mal wieder eine Sendung Martin Rütter "gegönnt" und mir fällt auf, dass immer wieder auch als erstes für alles meist die Reizangel empfohlen wird. Ich muss gestehen in den meisten Fällen wirkt es auf mich ein bischen so: ich empfehle mal die Reizangel, weil ich weiss, dass Herrchen/Frauchen eh keinen Bock haben mit dem Hund 10km querfeldein zu laufen und dabei Such-, Zerr- oder Renn- und sonst was für Spiele zu machen. Einfach ne Angel mit Objekt und den Hund hinterherhetzen lassen, damit wenigstens ein bischen was geht.

    So zumindest kommt es bei mir an.


    Ich meine wir haben auch eine - vor 20 Jahren war das ein unterwegs gefundener langer Stock an den ich ein Bändelchen oder Leckerchen dran gemacht habe und los gings als kurze Abwechslung auf dem Gassigang. Dauert 5 minuten und dann warf man den Stock weg und gut war.

    Irgendwann hab ich dann mal eine richtige gekauft. Aber die Reichweite ist für große Hunde einfach zu wenig und so benutzen wir sie einfach nur ganz ganz selten- ich finde das geht zu sehr auf die Gelenke.

    Ich nehm das Objekt lieber selbst in die Hand und beweg mich damit und laufe eben auch mal gerade aus und versuche schneller als der Hund zu sein :) (ihr wisst was ich meine)


    Wie seht ihr das? Reizangel ja oder nein?


    Grüßle

    Annett