Ich hab hier das komplette Gegenteil - Lexy denkt immer zuerst an sich und nimmt sich gefühlt kein Stück zurück. Wenn sie das trinken einstellt, dann ehern so: ich laufe während sie trinkt vorbei - sie nimmt einen kräftigen Schluck Wasser ins Maul und läuft mir dann hinterher während ihr das Wasser schön über den Holzfussboden verteilt aus dem Maul läuft
Sie läuft mir hinterher weil sie schauen muss was ich spannendes mache und ob dabei was für sie abfällt ![]()
Ich kann verstehen, dass dir sowas auffällt - würde mir auch auffallen und ich würde da auch drüber nachdenken, wenn ich sehe, dass sich mein Hund so zurück nimmt. Es ist ja nicht nur das trinken, sind ja auch die anderen Sachen die Du beschrieben hast. Und die Frage nach der Verantwortlichkeit die sich für den Halter eines solchen Hundes ergibt ist gar nicht verkehrt finde ich.
Ich kenne das aus dem Thema "Belastung" - wenn Hunde nicht von selbst zeigen, dass sie nicht mehr können und immer weitermachen, weil sie z.B. gefallen wollen oder eben gern mit uns was machen.
Ich denke schon, dass wenn man sowas beobachtet - also entweder das der Hund sich so weit zurücknimmt das er seine eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahrnimmt oder eben über seine Grenzen geht, darauf achten soll und entsprechend reagiert wenn es in die falsche Richtung läuft.
Es könnte durchaus auch als stilles Anzeichen von Stress gesehen werden, wenn der Hund das Fressen in Abwesenheit des Halters einstellt. Ich denke man muss sowas immer in der Gesamtkonstellation sehen.
Ich denke auch, dass Du es schon richtig einschätzt und da jetzt nicht in Sorge verfällst. Aber finde es auch so wie Du wichtig, dass man versucht es besser zu verstehen. Nicht das man unbewusst Sachen verstärkt die sich Nachher vll. als Problem herausstellen.