Wunderschöne Fotos
Du MUSST beim Fotowettbewerb mitmachen
Danke! Ich richte es meiner Frau aus. ![]()
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Ich habe mit Gamba die letzten Jahre viel geschafft: Radler und Jogger sind keine Spielgefährten, Frauchen ist kein Konkurrent und was der typischen Sachen so sind. Aber das Alleinelassen funktioniert nach wie vor nicht, diese Verlusträngste werden immer schlimmer. Die Tage hat sie sich auf unserem Landsitz durch den dritten Zwischenraum von links gequetscht, der Nachbar hat es beobachtet:
Physikalisch-physiologisch ist das eigentlich nicht möglich. Jetzt humpelt sie. ![]()
Es läuft immer wieder drauf hinaus, dass bei Anschaffung eines Haustieres (gleich welcher Art) ein Sachkundenachweis sinnvoll ist. Und zwar mehr als die Tralala-Fragen, die z.B. in der BH-Theorie zu beantworten sind.
Vanessa Bokr von der Hellhound Foundation meinte in einem YT-Video, jeder, der einen unüberlegt angeschafften und nicht erzogenen Hund abgibt; sollte so lange wie dieser lebt für diesen aufkommen müssen. Hülfe vielleicht mehr als ein Hundeführerschein. Andererseits setzen diejenigen dann vielleicht den Hund aus oder töten ihn womöglich heimlich. Jede Art Eignungstest für Hund und Halter würde freilich bei 12 Millionen Hunden einen organisatorischen Aufwand bedeuten, den die angeschlagene Republik nicht stemmen kann. Und wieviele ältere Leute würden ihre kläffende Fußhupe verlieren?! Eine Utopie, denke ich ...
Verglichen mit meinem Hütehund ist so ein DSH ein ganz schöner Brummer.
Na ja, sie hat ja auch von 23kg mit 2 Jahren auf 32kg zugelegt mit vieren. Sie ist dem Wesen nach ein Labrador, in jedes Wasser bei jedem Wetter und was keinen Puls hat, wird gefressen. ![]()
Meine haben stets gelernt, ohne meine Intervention wird still gehalten.
Das ist natürlich eine tolle Erziehung und ein 1-A-Gehorsam. Ich weiß aber noch, wie Mario Jessat in seinem Buch über die Wanderung mit Ost-Schäferhunden schrieb, dass er nur ungern seine aufmerksamen Hündinnen immer in den Gehorsam nehmen wollte bei brenzligen Situationen, Anzeigen und Drohen sollten sie schon dürfen.
Im Endeffekt müssen wir in der heutigen Zeit mit dem Phänomen leben. Da stell ich mich lieber drauf ein
Absolut richtig! Diese Entwicklung ist nicht umkehrbar und wird sich noch ärger äußern. Selbst als Hundenarr sehe ich mit Sorge, wie viele Hunde mittlerweile in den Urlaubsorten und selbst den Großstädten unterwegs sind. Der Weg zum Hund als Sozialpartner ist irreversibel und der "normale" Hund von früher mit durchaus wehrhaften Anlagen wird aus der Öffentlichkeit verdrängt.
Heutzutage wird der Schäferhund täglich von Mops und Co angekeift, irgendwann reicht es ihm und er packt zu. Dann geht es aber Rund: Tierarzt, Ordnungsamt, Überprüfung durch Vet-Amt, Leinenzwang, Maulkorbpflicht etc.
So ist das leider. Für mich ist das Problem, dass ich persönlich keinen Hund möchte; der niemandem auf den Zeiger geht, wenn es nötig ist oder sich alles gefallen lässt. Der öffentliche Raum ist damit beschränkt.
Vor einer Woche sind wir von einem vierzehntägigen Urlaub an der nordholländischen Nordseeküste zurückgekommen, acht Stunden Fahrt bis hin und genauso viel zurück nach Thüringen. Ich hatte das Ziel gewählt, weil die Strände dort breit und menschenleer sind, wenn man vor und nach der Saison bucht. Diese Erwartungen wurden auch erfüllt, zwischen Ebbe und Flut konnte man dort oft stundenlang laufen, ohne dass einem jemand auf den Sack ging wie in Deutschland. Richtung früher Vormittag freilich füllte es sich auch Ende April schon und sehr viele Einheimische waren mit ihren Hunden zugange.
Diese Niederländer lassen ihre Hunde am Strand ausnahmslos alle frei ohne Leine laufen und oft genug sind diese fünfzig bis hundert Meter weit entfernt. In Gedanken oder im Gespräch begriffen, bemerkten die meisten nicht einmal, wenn ihre Hunde ihre großen Geschäfte verrichteten, machten diese also auch nicht weg. Mir gefiel, dass nicht einer dieser Hunde aggressiv war, ich habe keinen einzigen Streit gesehen oder irgendwelche Rangeleien. Es handelte sich natürlich oft um sogenannte Familienhunde wie Labradore und Retriever, Pudel, Fußhupen und irgendwelche Mischlinge. Dennoch war es für Gamba und mich eine ernste Herausforderung, als uns beim ersten Strandspaziergang eine Meute von tobenden Hunden entgegenkam. Ich habe Gamba dann von der Leine gelassen, damit sie ungehindert reagieren und agieren konnte. Aber nach ein paar Tagen, als sie den Strand kannte als Revier, wäre das nicht mehr so glimpflich abgegangen.
Das Problem ist einfach, dass wir in Deutschland der Prämisse folgen; dass ich als Hundehalter entscheide, wer mit meinem Hund Kontakt aufnimmt. Auch wenn praktisch alle Hunde freundlich waren, sind viele von ihnen doch neugierig, kommen angerannt und unterschreiten mal eben so die Individualdistanz. Das ist unangenehm und lästig und letztlich eigentlich eine Zumutung. Die Niederländer aber verstehen das Problem gar nicht. Natürlich bin ich auch ein wenig neidisch, wenn zwei ältere Damen mit zwei Collies unterwegs sind; der eine hat einen Ball, der andere eine Frisbeescheibe im Maul; beide ignorieren alle anderen Menschen und Hunde und sind mit sich selbst beschäftigt. Aber das ist nicht die Regel, viele Artgenossen kommen einfach zu nahe heran und ich muss dann meinen Hund an der Leine bändigen.
Was mich dabei stört, ist die naive Vorstellung, dass alle Hunde dieser Welt so familienfreundlich und harmlos sind wie viele der dort zu sehenden. Aber das ist nicht so: Meine Schäferhündin ist auch nicht gefährlich; aber sie ist rassetypisch nicht dafür gemacht, dass frei herumlaufende Hunde im Schweinsgalopp auf das eigene Rudel zupreschen. Da greifen dann uralte Instinkte und einhundert Jahre Züchtung. Im öffentlichen Raum halte ich so ein Gebaren für zumindest naiv und letztlich. Den negativen Höhepunkt erlebte ich, als ich einen schmalen betonierten Weg oberhalb des Strandes lief, Gamba bei Fuß an der kurzen Leine: Da schießt von hinten ein junger Mann auf dem Lastenbike mit zwei Kleinkindern auf der Ladefläche und zwei freilaufenden Hunden rechts von hinten ohne Klingel an uns heran, dass ich das erst mitbekomme, als der erste Hund den meinigen seitlich streift. Wir waren beide total erschrocken, Gamba fährt herum, packt den ersten am Genicke und schleudert ihn in die Luft, den zweiten, der sich auf uns stürzt, konnte ich mit meinen schweren Stiefeln wegkicken. Erst dann reagiert der Holländer und auf seinen Ruf hören die Hunde auch sofort, das muss man sagen. Ich versuchte ihm klarzumachen, dass das nicht geht; er kann doch nicht in so einem Affenzahn so dicht an einem fremden Hund vorbeirasen, ohne sich vorher bemerkbar zu machen; das hätte auch mit einem Wesenstest nichts zu tun. Da wir nur auf englisch sprachen, weiß ich nicht, ob er mich verstand; aber er schien sich weder einer Schuld bewusst noch nahm er mir etwas übel. Ich dachte nur, um Himmels Willen, zwei Kinder und drei Hunde, Jesus, was da passieren kann.
Aber, das muss man auch sagen; überwiegend war das für Hundehalter eine perfekte Location. Nach mehreren Stunden am Strand bei Sonnenschein und klarer frischer Luft fühlt man sich wie neugeboren und der Hund schläft den Rest des Tages. Während man an der Ostsee oft genug gegängelt wird, scheint in Holland eher Laissez-faire angesagt. Wie so oft ist wohl der Mittelweg der beste. In Dänemark soll es wohl ähnlich „hundefreundlich“ zugehen.
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Es war ja eine schmunzelnde Anfrage: Wobei ich eher an das erste normale Nein dachte bei einem Hund, der nicht so gehorsam ist; sodass Frauchen danach ein genervtes Naahain bringen muss, was den Hund natürlich erst recht nicht kümmert. ![]()
Können Hunde eigentlich zwischen "Nein!" und "Naaahaain" unterscheiden? ![]()
ist das ein Gefühl wohliger Zufriedenheit, das mir sogar besser als Sex vorkommt, soweit ich mich erinnere.
Bis zu diesem Teil wollte ich Dir ein
geben...aber dann überwältigte mich das Mitgefühl!
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Ich hoffe, Du bist bereits über 85
Ich neige natürlich zur verbalen Zuspitzung und da fiel mir als heterosexueller alter weißer Mann von Mitte 50 nur dieses Thema ein, um das Glücksgefühl mit Hund zu beschreiben.
Und natürlich ist daran lediglich wahr, dass es Gamba gar nicht gerne sieht, wenn Herrchen und Frauchen sich herzen, für alle tiefergehenden Prozesse ehelicher Gunstbezeugung muss ich sie freilich in den Garten schicken; aber ich verrate nicht für wie lange. ![]()
Je älter ich werde, desto weniger interessieren mich Ausbildung, Hundeplatz etc., es gibt nichts Schöneres, als sich mit dem Hund jeden Tag mehrere Stunden in freier Natur zu bewegen; dann ist Gamba glücklich und ich bin es auch. Wenn sie dann danach unter meinem Schreibtisch liegt, während ich arbeite; ist das ein Gefühl wohliger Zufriedenheit, das mir sogar besser als Sex vorkommt, soweit ich mich erinnere. ![]()