Also laut einem Rechner im Netz wäre das geschätzte Idealgewicht 26-27kg (kgs) bei einem ebenfalls geschätzten täglichen Kalorienbedarf von 932 Kcal.
Yorick
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Beiträge von Yorick
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Wie sähe das konkret aus: Gamba ist ja untermittelgroß bis klein mit kräftigen Knochen. Als sie hier ankam, hatte sie 23kg und man konnte jede Rippe umfassen, das sah man unter dem Fell nicht. Jetzt hat sie 32kg, was zu viel ist; aber weniger als 27kg sähe ich ungern bei ihr. Ich füttere ja neben Büchsen auch Trockenfutter, Knochen, Pansen, barfe hin und wieder. Könnte man nur in Büchsen sagen, wieviel gut wäre? Ich habe im Sortiment meist Büchsen mit 800g oder 400g. Wieviel Gramm täglich sollte man da füttern, wenn man einen gemächlichen Gewichtsverlust bei einer sehr aktiven Hündin anstrebt?
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Die vielen Rapsfelder heuer machen aus Gamba eine Goldmarie ...
Wenn ich das dann nicht gelesen hätte..... ich darf eigentlicht gar nicht schreiben, dass ich dachte, Gamba liebt den Schlamm mehr, als alles andere. Wow, sind schon super Fotos
O doch, das stimmt auch. Jede Pfütze, jede Suhle, jedes Schlammloch - nichts wird ausgelassen. Am Liebsten kurz bevor es zurück ins Auto geht ...

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Gamba gehört ja zu den Hunden, die sofort ihre jeweiligen fotogenen Tätigkeiten einstellen und Positionen wechseln, wenn man die Kamera rausholt; sodass bewusstes Fotografieren so gut wie unmöglich ist. Seit zwei Jahren versuche ich vergeblich, den Ablauf Vorstehen-Männchen-Sprung-noch ein Sprung-Salto Mortale beim Mäusejagen aufzunehmen, keine Chance ... sobald ich nach dem Handy greife, ist Aus die Maus ...

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Und ich habe es sogar selbst geschossen.

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Wir machen nun gemeinsam Diät: Sie muss 5-8kg verlieren; ich 20 ...

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Seit dem Urlaub habe ich mich gezügelt mit Fotos, aber es kommt doch immer etwas zusammen:
Nur zwei Knochen???
Posen auf den Ilmwiesen ...
Echt, ich hab nüscht gemacht ...
Die vielen Rapsfelder heuer machen aus Gamba eine Goldmarie ...
Diese Schwäne im Stadtpark sind kreuzgefährlich und attackieren sogar Hunde ...
... daher hält Gamba lieber Abstand ...
Eins A Haltungsnoten ...
Herrchen guckt Hubsi und Hansi, Hundchen guckt Herrchen ... ich kann mich nicht konzentrieren, wenn ich beobachtet werde ...

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Für mich kommt eh kein Welpe mehr in Frage, deshalb tendiere ich zu Tierheim DSH in hohem Alter oder Herdenschutzhund, der genauso iel Liebe und Zuneigung braucht wie jeder andere Hund auch.
Ich habe ja vor Gamba auch die Heime durchforstet, aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung war da kein geeigneter Hund dabei, schon gar kein DSH oder DSH-Mischling. Bei der von mir unterstützten Altenburger Schäferhundhilfe sind die Hunde oft so krank, alt, traumatisiert oder schwierig; dass ich mit Rücksicht auf die anderen Bewohner des Grundstücks nicht fündig werden konnte.
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Ein älterer Text, den ich eben finde; weil wir uns anderswo über HZ und LZ etc. unterhielten. Natürlich habe ich mich nicht an meine eigenen Ratschläge gehalten.
Das Schicksal des Deutschen Schäferhundes symbolisiert die deutsche Geschichte wie keine andere: Begründet aus süd- und mitteldeutschen Landschlägen von Hütehunden verkörperte er mit seinen ausgewogenen Proportionen und seinem mittleren Temperament und Charakter alle Eigenschaften eines erstklassigen Gebrauchshundes. Von Beginn an arbeitete er daher auch als Diensthund und beim Militär in allen Kriegen; so wurde er geliebt und gehasst. Und er wurde zuerst im Westen Deutschlands kaputtgezüchtet von Menschen, die „Schönheit“ statt Gebrauchswert in den Mittepunkt stellten, weil der Wohlstand letzteren als entbehrlich ansah und letztlich auch wie immer alles aufs Profitmachen hinauslief. Wenn man sich den ursprünglichen Deutschen Schäferhund anschaut und seinen Rassestandard, dann haben wir einen mittelgroßen und mittelschweren Hund vor uns; kräftig und stark bemuskelt, eher länger als hoch, beim ausgewachsenen Rüden mit einer Schulterhöhe zwischen 60 und 65 und Hündinnen zwischen 55 und 60 Zentimeter. Daraus machte man in einigen Jahrzehnten der Qualzucht die Karikatur eines Arbeitshundes mit Rutschbahnrücken, Verwinkelung der Hinterhand samt daraus folgendem Froschgang: Diese viel zu großen (über 70cm Widerristhöhe!) und viel zu schweren (teilweise 50-60kg!) waren natürlich insgesamt viel zu schwerfällig, konnten weder sprinten noch springen, besaßen keine Ausdauer und Wendigkeit mehr. Sie sahen nur gut aus; wenn man das gelten lassen will. Nach der Wende haben die meisten Ostzüchter ihre gesunden DDR-Hunde – quadratisch, praktisch, gut – verkauft nach Übersee und sonst wohin oder sich die eigenen Blutlinien durch Einkreuzung der Westhunde kaputtgemacht. Wer heute also einen halbwegs gesunden ostblütigen Deutschen Schäferhund haben möchte, braucht neben viel Geld und Beziehungen viel Sachverstand und historisch-kynologische Kenntnisse. Ansonsten weicht man wie Polizei und Armee komplett auf den Malinois aus, eine Variante des Belgischen Schäferhunds; den man aber auf Grund der großen Nachfrage inzwischen auch schon kaputtzüchtet.
Daher werde ich, sollte ich beim Deutschen Schäferhund bleiben, nur die grauen und schwarzen aus den alten Ostlinien oder der westdeutschen aus den sogenannten Leistungslöhnen in Betracht ziehen; aber prinzipiell bin ich längst von den Rassen abgekommen und würde unabhängig von ihnen einfach auf ein paar grundlegende Dinge achten, die mir wichtig sind: Ich möchte einen mittelgroßen Hund, körperlich und geistig gesund; führig, wesensfest, witterungsbeständig und mit den Anlagen; um bei entsprechender Haltung oder Ausbildung als reiner Gebrauchshund an der Herde oder bei der Polizei arbeiten bzw. in einer Familie als reiner Familienhund leben zu können und der auch den veränderten sozialen Anforderungen (Verträglichkeit mit Artgenossen, mäßiges Bellverhalten, etc.) und gesellschaftlichen Verpflichtungen halbwegs genügt. Wenn das stimmt, sind mir Rasse und Aussehen eigentlich egal. Daher täte es auch jeder Mischling, jede Promenaden- und Wald- und Wiesenmischung; nur ist man auch hier mittlerweile in puncto Gesundheit nicht mehr auf der sicheren Seite; sodass man am besten im Tierschutz nach schon erwachsenen Hunden sucht, von den viel in Erfahrung zu bringen ist bezüglich Biografie, Wesen, Gesundheit.
Andere Hunderassen schließe ich prinzipiell nicht aus. Die altdeutschen Hütehunde und den Hovawart würde ich nach dem Deutschen Schäferhund klar favorisieren. Alles, was zu klein ist, um von einem Kaninchen oder einer Ratte zweifelsfrei unterschieden werden zu können, kommt mir aber nicht ins Haus. Da kann ich mir auch gleich Kaninchen oder Ratten halten oder eine mickrige Katze. Mir ist die Idee hinter dem Schoß-, Gesellschafts- und Schmusehund schon klar; aber für mich persönlich käme das niemals in Frage. Ein Hund muss zur Not mich ziehen oder tragen können; nicht umgekehrt, dass ich mir die Taschen mit mehreren solchen Fußhupen vollstopfen könnte und Handy und Kippen hätten trotzdem noch Platz. Wenn man bei jedem Schritt Angst haben muss, den lieben Kleinen zu erlatschen, kann irgendetwas nicht stimmen im Lande zwischen Liliput und Brobdingnag. Ein Hund beginnt bei mir beim normalen Dackel (nicht beim Zwergdackel!); keinen Zentimeter drunter. Daher würde ich bestenfalls im Alter einen Mops oder eine kleinere Bulldogge zulegen, weil die aussehen wie ich und genauso schnarchen auf dem Sofa. Oder eben einen hochbeinigeren Jack Russell Terrier, diesen Löwen im Körper eines kleinen Hundes.
Natürlich mag ich auch alle Arten von Nordischen Schlittenhunden; besonders den Malamute, den Husky und den Laika, aber ich würde hier in diesen Breiten bei den steigenden Temperaturen niemals solche Hunde halten, zumal ich sie nie so laufen lassen könnte, wie sie das brauchen. Ich verstehe all die Schlittenhundehalter nicht, die es neuerdings auch in Mitteldeutschland in Menge gibt; sie kümmern sich zwar liebevoll um ihre Hunde, fahren auch Rennen mit Rollgefährten, aber für mich bleibt das nicht artgerecht. Ähnlich ist das mit allen Lauf- und Jagdhunden, von denen mir schon einige gefallen würden; aber wenn man diese nicht jagdlich führt, sollte man die Hände davon lassen. Der aus Apolda stammende Dobermann ist mir zu nervös, auch wenn ich die Hunde recht ansprechend finde spätestens seit Jonathan Quayle Higgins III. mit den Jungs Zeus und Apollo. Windhunde mag ich vom Phänotyp überhaupt nicht, deren Körperbau stößt mich regelrecht ab. Auch die Modehunde Labrador und Golden Retriever, die man zu hunderten in jeder Straße sieht, können bei mir nicht punkten wegen ihrer permanenten Schwanzwedelei und Unterschreitung der Minimaldistanz. Aber auch hier hat die massenhafte Zucht auf Grund der massenhaften Nachfrage schon genug verhaltensauffällige Hunde produziert, die neben den Züchtern die Hundetrainer und Tierärzte reich machen, die Hundealter arm und verrückt und schließlich die Tierheime voll. Der Dalmatiner hat diesen Trend seit dem verhängnisvollen Film vor einem Vierteljahrhundert vorexerziert; jede Rasse, die zur Mode wurde, ist letztlich verloren auf immer, die Zuchtfehler kriegt man nie wieder raus.
Sehr große und schwere Hunde finde ich prinzipiell in Ordnung; auch wenn mir die Deutsche Dogge, Bernhardiner, Leonberger, Landseer, Neufundländer, Berner Sennenhund weniger zusagen. Aber alle Molosser, die es schon seit den Römern gibt, haben es mir angetan: So ein Bullmastiff oder eine Bordeauxdogge machen schon was her und haben in der Regel einen gutmütigen und ruhigen Charakter. Allein, ich mag die herunterhängenden Lefzen nicht und das man täglich mehrfach vollgesabbert wird; zudem muss man in Form bleiben und Kraftsport treiben, wenn diese Viecher mit ihren 70 oder 80 Kilogramm ins Auto oder auf den Behandlungstisch vom Tierarzt hieven will. Die typischen Vertreter der so genannten „Kampfunde“ wie der Stafford oder Pit Bull finde ich persönlich interessant, der Staff hat eine tolle Figur und der Bullterrier ist so hässlich mit seinem mongoloiden Gesicht, dass es schon wieder spannend wird. Aber die Wirtschaft mit der Rasseliste, übrigens ein Beleg für die grenzenlose Dummheit der Verantwortlichen, und den Ängsten der Bevölkerung würde ich mir nie antun.
Die Herdenschutzhunde, die man hierzulande entdeckt, seit die Wölfe die Schafherden dezimieren; fand ich schon immer gut; und würde ich noch im Oberland wohnen, hätte ich für die riesigen Flächen dort sicher inzwischen längst einen Owtscharka, also einen kaukasischen Schäferhund. Der ist nur draußen, bewacht das Grundstück und muss nicht beschäftigt werden; darum kümmert er sich selbst. Alle Herdenschutzhunde sind es gewöhnt, ihre Entscheidungen selbst zu treffen und lassen sich daher nicht so erziehen wie beispielsweise Schäferhunde und Rottweiler, die einen ausgeprägten Will to Please haben, sich eng an ihren Menschen binden und auch die für Hunde sinnlostesten Befehle und Kunststücke ausführen. Das würde wie einem Wolf einem Kangal, Šarplaninac, Maremmen-Abruzzen-Schäferhund, Pyrenäen-Berghund etc, niemals einfallen. Diese Hunde sind nichts fürs Sofa, lange Spaziergänge oder den Hundeplatz; die gehören in ihr Revier und brauchen keinen Schnickscnack.
Der Pudel ist die einzige Rasse, die mir ein wenig unheimlich ist. Er sieht aus wie ein Sofa oder Strickpullover, ist aber wahrscheinlich eines der klügsten Wesen auf der Welt überhaupt. So hat er durchaus etwas Teuflisches an sich, nicht nur, weil er im „Faust“ diese Rolle spielt. Mit einem Pudel an meiner Seite käme ich mir irgendwie vor wie ein Mittelding zwischen einem Vorzeigeschwulen und einem grinsenden Mephisto; ein cane diavolo ginge nur mit einem cane celeste e divino als Pendant; aber das fiele mir auf die Schnelle keiner ein.
P.S. Es fehlen natürlich der Saarlooswolfhund und der Tschechoslowakische Wolfhund. Ich mag beide Rassen sehr, aber man kann sie kaum alleine lassen und niemals ableinen. Das geht heutzutage einfach nicht mehr. -
Na ja, Gamba hat ja nun praktisch keine der typischen Furchtbarkeiten der HZ; so einen Hund mit fallender Linie und Froschbeinen würde ich mir auch nie zulegen. Dass der heutige DSH mit dem ursprünglich intendierten nichts mehr zu tun hat, wissen wir alle. Am Ehesten sieht noch der Malinois vom Gebäude aus wie Horand von Grafrath (Hektor Linksrhein). Nicht umsonst satteln Polizei und Militär um auf die belgischen, aber auch auf ganz andere Rassen. Vermutlich ist die Entwicklung irreversibel. Ich habe ja auch eine Schwäche für den Beauceron und den Hovawart, aber ob die gesünder sind?!
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Wir als alte Hasen könnten jahrelang über den Niedergang des DSH, Leistungszucht, Hochzucht, Erbkrankheiten, Zuchtfehler etc. reden und schreiben und hunderte, ja tausende von Threadseiten füllen. In anderen Foren und sicher auch hier wird das schon oft der Fall gewesen sein.
Ich sehe das mittlerweile aber rein egoistisch: Mit meinen kaputten Knochen muss ich am Tag 3 Stunden laufen und am Wochenende mit Pausen auch mal 20km wandern im Schiefergebirge oder Thüringer Wald. Ich muss keinen Sport mehr machen mit den Hunden, aber ich brauche einen, der locker und fröhlich diese Distanzen absolviert. Was soll ich denn nun tun? Früher hatte ich immer mehrere Hunde, einer war da immer fit genug und meistens stritten sich alle darum, den fittesten Eindruck zu machen.

Aber nun? Soll ich jetzt am Wochenende meinen Hund daheimlassen, wenn ich den Wanderrucksack schnüre? Gamba würde unheimlich leiden und mir würde das keinen Spaß machen. Ohne Hund laufe ich keinen Meter, das erschiene mir vollkommen sinnlos. Aber ich sehe auch nicht ein, wie ich das auch schon gemacht habe; nun eine eigene Infrastruktur zu schaffen mit Rad und Hänger oder Ladefläche, um den Hund überallhin mitnehmen zu können. Ich will einfach laufen mit meinem Hund. Und der Hund will das auch, das ist der eigentliche Sinn seines Lebens: Er will dabeisein. Wenn er dann nicht 12 Jahre alt wird, sondern nur 10, 8 oder gar 6; dann ist das eben so. Ich werde meinen Hund jetzt nicht die nächsten acht Jahre wie einen Invaliden behandeln.
Alternativ könnte ich mir einen gesünderen Zweithund zulegen, aber dann ließe sich meine Frau sicher scheiden.
Ob das Gamba gefiele, weiß ich auch nicht ;sie kommt mit anderen Hunden gut zurecht, pocht aber auch auf ihren Prinzessinnenstatus. Und die viele Arbeit samt der weiteren Aspekte wie größeres Auto, noch schwierigere Urlaubsplatzsuche etc. sind nicht zu unterschätzen; ich bin ja keine 20 mehr.Was ich also sagen will: Wenn ich viel Geld investiere, all meine Erfahrung bezüglich Aufzucht und Haltung in die Waagschale werfe und am Ende hat man trotzdem einen Hund mit Baustellen, dann ist das ärgerlich. Ich würde meinen Liebling doch niemals abgeben oder euthanasieren, er soll auch humpelnd so alt werden wie möglich bei angemessenem Lebensniveau.
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Es gibt inzwischen aber auch in der Leistungszucht oder beim ostblütigen DSH die gleichen Probleme. Selbst beim Malinois geht es wohl los, aber ich denke, vielleicht wird es ein solcher Rüde als Zweithund. Nicht umsonst hat der vom Parchimer Land seinerzeit auf die belgischen umgestellt.
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Nach Komplett-Röntgen nun klar: Cauda-equina-Syndrom, beidseitig HD und einige weitere Auffälligkeiten im Bewegungsapparat. Die Eltern zumindest auf dem Papier gesund, der Vater immerhin Weltsieger der Bundessiegerzuchtschau (Nürnberg 2022). Entweder ist das mit der Genetik Humbug oder es wird beim Verband geschwindelt und betrogen, wenn beispielsweise die ersten Röntgenbefunde HD normal ausweisen.
Von sechsen meiner eigenen DSH war nur einer wirklich kerngesund, ansonsten war immer irgendetwas trotz Papieren und viel Studium der Ahnentafeln vorher. Es scheint wirklich so zu sein, dass man keinen gesunden Schäferhund mehr bekommt. Einen Hund zu halten, mit dem man Sport machen kann oder der bis ins hohe Alter lange Wanderungen mitmacht, scheint heute unmöglich.
Der Tierarzt meint nun, ich solle nie mehr als einen Kilometer laufen und dieses und jenes vermeiden, jedes Dingens bedeute weniger Lebenszeit. Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, dass das Unsinn ist: Natürlich kein Radfahren mehr und kein langes Toben mit Artgenossen; aber ansonsten werde ich den Hund nicht in seinem Bewegungsdrang einschränken, zumal Gamba bislang noch rundläuft. Ein Leben bemisst sich wie beim Menschen nicht nach Quantität, sondern nach Qualität.
Bleibt wie so oft die Frage, ob man sich noch einen weiteren Hund zulegt; mit dem man mehr machen kann. Aber da hinge echt viel dran.
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