Ich sehe das Problem hier an ganz anderer Stelle. Da gibt es ja auch keine bis wenig Impulskontrolle oder Frustrationstoleranz.
In der Ruhe liegt die Kraft. Andersrum gesagt, je hibbeliger Hund sich gebärdet, um so länger dauert es, bis es rausgeht.
Wenn der Hund sich so hochschaukelt, geht es erst gar nicht raus. Viel Arbeit, die vor dir liegt, es bleibt dir nichts Anderes übrig, da musste durch😉 Konsequenz, Ruhe, Beharrlichkeit.
Ich sag immer, du musst sturer als dein Hund sein🤭
Steht die Maus 15x auf, wird sie 16x ruhig wieder an die Stelle gebracht, wo sie warten sollte. Auch das Anlegen von Halsband und Leine findet in Ruhe statt. Das Öffnen der Haustür ist kein Freibrief für das Rausstürmen des Hundes. Es bedeutet nur, die Tür ist offen. Vor der Haustür heisst es nicht, dass es sofort losgeht, absetzen und Tür schliessen. Usw. Geduld, Geduld, Geduld.
Leider passiert das sehr oft, dass man den Hund noch mehr auslastet, damit er endlich ausgepowert ist. Aber es ist so wichtig, die richtige Balance zwischen Auslastung und Ruhe zu finden. Nicht der Hund bestimmt, wann gespielt wird, das ist deine Entscheidung. Hab ich Zeit, lass ich mich vielleicht!! darauf ein, sonst eben nicht. Beginn und Ende bestimmst du, sonst niemand. Und auch hier ist dein ruhiges Verhalten wichtig. Denn auch negative Zuwendung ist Zuwendung.
Du musst nicht auf jeden Zug aufspringen, den dein Hund an dir vorbei rattern lässt.