Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Genau so, Micha!

    Gestern war es wieder mal ein Jack Russel. Wobei wir den nicht getroffen haben, sondern der kam mit der Kontrolleurin, die unsere 3-Kammer-Kanalisation prüft ... und immer unangemeldet mit ihrem Hund auf dem Hof steht. Ich hoffe, ich trete nun keinem JRT-Besitzer auf die Füße, wenn ich feststelle, dass ich eigentlich nur solche kenne, die im Bezug auf ihre Hunde ein bisschen schmerzbefreit sind.


    Die Dame lässt ihr Hündchen überall frei rumlaufen und dass meine Hunde hinter der Glastür absolut nicht "amused" waren, dass der freche Zwerg" das Revier von Bene und Chia so dreist vereinnahmte, störte das Frauchen nicht die Bohne.


    Aber meine Hunde sind auf der anderen Seite auch sehr honette Gastgeber und so wurde der Besuch zwar stürmisch begüsst, als Micha die Hunde raus ließ, aber es floß kein Blut und es gab keine Verletzten 8o


    ... ich hoffe nur - wie jedes Jahr - dass der Jack Russel nicht doch mal an einen weniger freundlichen Hund gerät, der es nicht akzeptiert, wenn er "das Reich eines anderen Herren" einfach so erobert ... und so bin ich auch eigentlich froh, ihn jedes Jahr wieder unversehrt wieder zu sehen.

    Tilli schauen wir mal wie es nä woche sein wird, wenn wir das 1.mal in die gruppe rein sollen und dann der andere 12 mte junge motz dsh auch mit von der partie ist und dann vll beide gut motzen und dann beide zum nachdenken jew in eine ecke müssen. Aber die gedanken der trainerin sind gut und nachvollziehbar und wenn es gar nicht klappt, dann war er noch nicht soweit und wir gehen wieder raus und machen mit einzeltraining nochmal weiter.

    Wir haben zeit :)

    Ich musste gerade lachen, als ich Deinen Satz las: " ... und dann beide zum nachdenken jew in eine ecke müssen"

    Das erinnert mich an diese "Super-Nanny", die motzige Kinder immer auf "die stille Treppe" schickte :D


    Aber Spaß beiseite - ich freue mich über Deine Fotos, denn sie zeigen, dass Sam durchaus lernfähig ist und ich bin ganz sicher, dass er auch lernen wird, dass man ohne zu rüpeln viel mehr Spaß mit anderen Hunden haben kann.


    Klar wird es immer mal wieder kleine Rückschlage geben ... das gehört dazu und dass Sam nicht jeden Kumpel sympathisch findet, ist ja auch nicht zwingend nötig, solange er irgendwann damit beginnt, die "Doofen" einfach zu ignorieren ;)


    ... und wie so oft ist der Weg das Ziel und auf Umwegen kann man auch viel Schönes und Bereicherndes entdecken, denn der längere Weg ist so oft viel sannender, als die Abkürzung.

    ... ich bin über die ersten Seiten noch nicht hinaus gekommen. Es ist ein gutes und interessant geschriebenes Buch, aber wenn ich es mal schaffe, ein Buch in die Hand zu nehmen, ist es schon Schlafenszeit und dann ist meine Konzentrationsfähigkeit nicht mehr so groß ... oder ich schlafe schlichtweg mit dem Buch auf der Nase ein ... zum Glück ist es nicht so dick. Ich habe mal einen Wälzer gelesen und schlief damit ein ... den blauen Fleck auf dem Nasenrücken sah man noch tagelang.

    Also ich habe ihm jetzt immer mal wieder die letzten Tage ein paar fresco Brocken drunter gemischt unter das Barf und heute einfach mal nur Fresco in den Napf getan. Er hat es gefressen ^^ sogar alles bis auf den letzten Brocken nun steht der Test noch an wie es draußen aufgenommen wird

    Genau so war es bei uns auch und zuerst dachte ich auch, dass ich mal wieder für den Tierschutz eingekauft habe und dann habe ich es gemischt und siehe da: Plötzlich schmeckte es. Ich glaube, dass viele Hunde mit der Konsistenz erst mal nicht so viel anfangen können. Aber super, dass Du drangeblieben bist und nun Erfolg hattest.


    Bei uns wird es übrigens inzwischen sehr gern genommen und es ist für unterwegs einfach eine gute Lösung.

    Verbena Und genau so wie du es beschrieben hast, ticken viele eben nicht. Ich weiß natürlich was du meinst. Wenn ich über menschliches Verhalten nachdenke fallen mir eher Dinge wie Kriege, Umweltzerstörung, Tierquälerei usw. ein. Alles menschliche Eigenschaften.

    Theresa, Du hast natürlich Recht ... wenn ich zu lange über Menschlichkeit nachdenke, assoziiere ich damit auch sehr viel Negatives ... und trotzdem glaube ich, dass es auch die "menschlichen" Menschen gibt.


    Und ja, wenn man mich nach den positiven Eigenschaften meiner Hunde fragt, dann fallen mir spontan so viele ein, dass ich 10 Minuten nonstop damit verbringen könnte, all die wunderbaren Eigenschaften meiner Hunde zu rühmen und aufzuzählen ... bei den positiven Eigenschaften der Menschen muss ich auch erst einmal nachdenken, aber trotzdem wage ich ganz ganz vorsichtig zu behaupten, dass ein "menschliches Verhalten" das mich von meinen Hunden unterscheidet (obwohl sie ganz sicher die besseren "Menschen" sind), das ist, dass ich mir Gedanken mache, ob es ihnen gut geht ... und da ist meine ganz, ganz vorsichtige Prognose, dass meine Hunde nicht so viel Zeit investieren, sich Gedanken über meine Befindlichkeit zu machen. Sicher, sie spüren wenn es mir nicht gut geht und weichen mir dann nicht von der Seite, aber sie überlegen nicht, was mich traurig mach, runterreißt, frustriert - während meine Gedanken sehr oft um Lösungswege kreisen, die geeignet wären Chias Frusttoleranz zu erhöhen.


    Interessant dazu ist übrigens, dass in dem Filmbericht über die Wölfe der Unterschied im Verhalten zwischen Wolf und Hund erforscht wurde und dabei stellten man fest, dass Wölfe ganz eng im Team arbeiten, während Hunde eher alleine nach Lösungswegen suchen.


    So haben die Forscher eine Art Schublade, die beiderseits mit Schlaufen ausgestattet war, an denen man zeitgleich ziehen musste, um die Schublade zu bewegen, mit Futter bestückt.


    Die Wölfe erkannten das Problem, dass einer alleine nicht gleichzeitig an beiden Schlaufen ziehen kann und arbeiteten im Zweierteam, um an das Futter zu kommen.


    Der Hund, der vor die gleiche Aufgabe gestellt wurde, wartete, bis der Mensch ihm zur Hilfe kam und eine Schlaufe übernahm, um daran zu ziehen.


    Vermutlich ist durch die Domestizierung des Wolfes zum Hund der Mensch als Rudel-/Teammitglied wichtiger geworden, als der Artgenosse ... wie wichtig ich meinen Hunden aber bin, wenn sie mich nicht als "Dosenöffner" und Gassigeher oder Animateur brauchen, will ich gar nicht hinterfragen ;)

    Menschlich im Sinn von: mitfühlend/ empathisch oder in dem Fall auch im Sinn von: Verständnis aufbringen und verzeihen können - das sind eigentlich schon Gefühle oder Eigenschaften, die ich Menschen zutrauen können müsste und nicht das Handeln nach dem Motto: Auge um Auge - Zahn um Zahn.


    Menschlichkeit macht für mich aus, dass man nicht nur das eigene Wohl, sondern auch das der Tiere oder anderer Mitgeschöpfe in den Fokus stellt und darum zumindest versucht, sich mit den Mitgeschöpfen zu beschäftigen, anstatt sie für ein "genetisch bedingtes Verhalten des Beutereissens" zu hassen und zu töten ... oder sogar noch Freude daran zu empfinden, sie leiden zu sehen.


    Menschlichkeit bedeutet für mich auch, dass man Lösungswege findet, die beiden Spezies gerecht werden und dass man sich eines Problems nicht entledigt, indem man es umbringt.

    Verbena Wie zu Tode gequält und daszeigen die in der Reportage???? Dann werde ich die nicht gucken können. Manche (scheinbar viele) Menschen sind das Allerletzte.

    Nein, es wurde nicht gezeigt, wie sie gequält wurde, aber es wurde ein Foto von der toten Wölfin gezeigt, deren Fang mit Draht umwickelt worden war und die wohl auch mit einer Drahtschlinge um den Hals von einem Wolfshasser erwürgt wurde ... ich habe dann auchn nur noch den Ton gehört, weil ich mir meine Kuscheldecke über den Kopf gezogen hatte ... ich kann solche Bilder einfach nicht sehen. Das reißt mich so runter, dass mir die Tränen laufen und ich weiß nicht, was ich mit einem solchen Menschen machen würde, wäre ich die Richterin und hätte über die Strafe zu befinden. Klar ist der Wolf auch nicht zimperlich, wenn er Schafe reisst, aber das ist nun mal sein Trieb und als Mensch sollte man menschlich sein.

    Ich habe mir den Bericht im Fernsehen angeschaut und fand ihn sehr interessant und ich würde mir wünschen, dass viele Menschen ihn gesehen haben und sehen, denn man bekommt einen anderen Blick auf den Wolf und bei einer Wolfsbegegnung wäre ich nun entspannter, als zuvor.


    Nur diese Szenen, wie Menschen, die Wölfe hassen, sie zu Tode quälen, konnte ich mir nicht anschauen ... das war einfach zu furchtbar und zeigt vielleicht aber auch, dass das wahre Raubtier nicht der Wolf ist ...

    Das ist der Grund, warum ich mir keinen Hund aus dem Tierschutz hole - zumindest nicht, so lange meine Kinder (relativ) klein sind.

    Ich habe genau die gleiche Einstellung gehabt, als meine Tochter noch klein war und nur Welpen vom Züchter zu uns genommen, die noch keine undurchsichtige Vorgeschichte und Altlasten mitbrachten.


    Ich hatte aber auch erlebt, dass ein ganz wunderbarer und superfreundlicher Langhaarschäferhund, der eine guten Bekannten von mir gehörte und der auch aus dem Tierschutz kam, einen Mann angefallen hat, weil der einen Schirm aufspannte. Klar konnten wir uns alle denken, dass der Hund garantiert keine guten Erfahrungen mit Regenschirmen sammelte, aber wenn es regnete, musste er fortan einen Maulkorb tragen ... und der gebissene Mann war nicht so verständnisvoll, wie der vom Labbimix angegriffene Hundefreund.


    Und ich kann die Worte von Waschbär nur unterstreichen. Ich hatte ja einen Mali-Mix als Pflegehund und der war in den ersten Tagen auch noch sehr zurückhaltend und eher unterwürfig und devot. Als der sich dann hier zuhause fühlte, wurde er richtig frech und knurrte mich sogar an, als ich ihn von meinem Bett schicken wollte und er begann auch das Benchen zu dominieren - das war der Punkt, an dem ich dann auch entschied, dass er wirklich nur bei uns bleibt, bis er einen Endplatz gefunden hat und wir ihn definitiv nicht übernehmen, denn wer weiß, was ihm sonst noch so eingefallen wäre.

    Ich schicke Dir auch rasch ein ganz herzliches Willkommen und freue mich auf den Austausch mit Dir und viele Bilder von Deiner zauberhaften Mia.


    Bei einem so aktiven Hund würde ich auch eher Spiele anbieten, die sie runterkommen lassen und die Futtersuche macht selbst meiner 10-jährigen Hündin sehr viel Spaß.

    Oh nein ... das tut mir so leid, dass das nicht klappte. Gerade weil die Sympathie da war und man davon ausgehen konnte, dass die Dame schäferhunderfahren ist.


    Ich hatte auch mal die Idee, einen Hundesitter zu suchen, der zur Not mal einspringt und dann auch eine nette ältere Dame kennen gelernt, die sich auf meine Annonce gemeldet hatte. Allerdings war sie dann doch sehr geschockt, als ich mit dem Lieschen vor ihr stand ... sie hatte sich den Hund viel kleiner vorgestellt. Da war ich dann aber auch vorgewarnt, denn wenn man sich auf eine Anzeige meldet, in der eine Schäfer-Collie-Mix-Hündin eine Tagesbetreuung sucht und dann erstaunt ist, wenn der Hund schäferhundgroß ist, kann man nicht ganz so viel Ahnung haben.


    Zum Glück hatte ich dann aber das Glück, zwei Freundinnen zu haben - eine für die Pferde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Fische, die alle Tiere bei uns zuhause versorgte und eine, bei der ich die Hunde abgeben durfte (und die hätte sie dann am liebsten behalten) - allerdings war der einzige Griechenland-Urlaub dann auch von Wehmut geprägt, weil ich meine Tiere so vermisste und so gab es dann auch keine Reisen mehr ohne die Hunde.


    Wenn man aber geschäftlich unterwegs ist, beruhigt es schon, wenn man weiß, dass jemand gut auf die Tiere aufpasst und mit dem Hund gut klarkommt.


    Ich drücke die Daumen, dass Du doch noch eine tolle erfahrene Hundesitterin findest.